
Die führende Krypto-Börse Kraken erweitert ihr Earn-Angebot um ein neues Produkt für Bitcoin-Anleger. Denn während Ethereum, Solana oder Stablecoins längst unterschiedliche Möglichkeiten für passive Renditen bieten, bleibt Bitcoin in dieser Hinsicht oft eingeschränkt.
Natürlich gibt es bereits Strategien über Lending, DeFi oder strukturierte Produkte. Doch viele Anleger empfinden diese Lösungen als zu technisch, zu kompliziert oder schlicht zu riskant. Genau hier setzt Kraken nun mit dem neuen „Bitcoin Vault“ an. Das Produkt soll es langfristigen Bitcoin-Haltern ermöglichen, BTC-basierte Renditen zu erzielen, ohne sich aktiv mit Wallets, Smart Contracts oder komplexen Onchain-Prozessen beschäftigen zu müssen.
Stattdessen will die Krypto-Börse Kraken eine möglichst einfache und transparente Lösung direkt innerhalb des eigenen Ökosystems anbieten. Besonders spannend: Die Renditen werden direkt in Bitcoin ausgezahlt und richten sich laut Kraken ausdrücklich an langfristig orientierte Investoren.
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Bitcoin Vault: Kraken bringt Bitcoin-Renditen direkt auf die Börse
Mit Bitcoin Vault integriert Kraken erstmals ein spezielles Bitcoin-Produkt direkt in den Bereich Kraken Earn. Nutzer können dabei ihre BTC einem sogenannten Vault zuweisen und laut Kraken aktuell bis zu 2,5 Prozent APY erzielen. Die Plattform richtet sich gezielt an Anleger, die Bitcoin langfristig halten möchten und gleichzeitig zusätzliche Erträge generieren wollen.
Im Hintergrund arbeitet Kraken dabei mit den Plattformen Veda und Sentora zusammen. Während Veda die technische Infrastruktur bereitstellt, übernimmt Sentora die Strategieentwicklung und Risikosteuerung. Das Kapital wird automatisiert in bekannte Onchain-Protokolle wie Aave, Morpho oder Tydro allokiert. Ziel sei es laut Kraken, den Zugang zu Bitcoin-Renditen deutlich einfacher zu machen, ohne dass Nutzer selbst aktiv DeFi-Strategien verwalten müssen.

Besonders wichtig ist Kraken dabei die Nutzerfreundlichkeit. Das Produkt lässt sich direkt aus dem Kraken- oder Krak-Account heraus aktivieren. Nutzer müssen keine eigenen Wallets verwalten oder komplizierte Smart-Contract-Interaktionen durchführen. Kraken betont zudem, dass das Angebot bewusst für langfristige Bitcoin-Halter entwickelt wurde. Laut Produktchef John Zettler hätten viele Kunden den Wunsch geäußert, auf ihre ohnehin gehaltenen Bitcoin zusätzliche Renditen zu erzielen – allerdings ohne zusätzliche Komplexität.
Fokus auf Sicherheit, Transparenz und einfache Bedienung
Kraken versucht beim Bitcoin Vault vor allem drei zentrale Aspekte hervorzuheben: einfache Bedienung, Transparenz und Kontrolle. Laut Unternehmen bleibt das Produkt „non-custodial by design“. Die Bitcoin werden dabei in eingebetteten Wallet-Strukturen verwahrt, wodurch Kraken die Assets nicht eigenständig bewegen könne. Gleichzeitig sollen sämtliche Zuteilungen öffentlich auf der Blockchain nachvollziehbar bleiben.

Auch die Ein- und Auszahlungen sollen möglichst unkompliziert funktionieren. Nutzer können BTC direkt aus ihrem Kraken-Guthaben dem Vault zuweisen und laut Kraken jederzeit wieder eine Auszahlung anfordern. Die vollständige Abwicklung könne dabei innerhalb von fünf Tagen erfolgen. Die Renditen werden laufend in BTC gutgeschrieben, wodurch Anleger ihren Bitcoin-Bestand automatisch erhöhen können.

Trotzdem weist Kraken klar auf bestehende Risiken hin. Denn die Renditen sind variabel und ausdrücklich nicht garantiert. Da die Strategien über Onchain-Protokolle laufen, bestehen weiterhin typische DeFi-Risiken wie Smart-Contract-Fehler, Exploits, Liquidationen oder Probleme bei Bridges und Oracle-Systemen. Kraken betont deshalb, dass das Unternehmen keine Kontrolle über Drittprotokolle besitzt.
Spannend bleibt dennoch die Entwicklung des Produkts. Kraken verweist darauf, dass das eigene USDC-Vault-Angebot seit dem Start bereits über 240 Millionen Dollar an Assets eingesammelt habe – komplett ohne Incentives. Das könnte zeigen, dass die Nachfrage nach einfachen Rendite-Produkten im Kryptomarkt aktuell deutlich zunimmt.
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Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2026



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