Der Kryptomarkt setzt seine Konsolidierung am Dienstag fort. Bitcoin kann sich zwar wieder über die Marke von 62.000 US-Dollar erholen, doch bei zahlreichen Altcoins bleibt die Lage angespannt. Besonders deutlich zeigt sich die Schwäche bei XRP: Der Kurs rutscht erneut unter 1,10 US-Dollar und entfernt sich damit weiter von einer nachhaltigen Trendwende. Das Chartbild bleibt eingetrübt, bullische Dynamik ist kaum vorhanden und unter Anlegern dominiert weiterhin die Angst vor neuen Tiefständen.
Dennoch könnte die aktuelle Schwächephase bereits das Ende der Korrektur markieren. Ein Analyst hält es zumindest für möglich, dass XRP seinen entscheidenden Boden bereits ausgebildet hat.
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XRP vor der Trendwende? Deshalb könnte der Boden bereits erreicht sein
Der Kryptoanalyst EGRAG CRYPTO betrachtet für seine Einschätzung insbesondere den langfristigen Zwei-Wochen-Chart von XRP. Seine zentrale Beobachtung: Mehrere wichtige gleitende Durchschnitte rücken aktuell immer enger zusammen. Konkret nennt er den 50-, 100- und 144-Wochen-EMA. Eine solche Kompression verschiedener langfristiger Durchschnittslinien deutet häufig darauf hin, dass sich der Markt in einer fortgeschrittenen Konsolidierungsphase befindet.
Nach Einschätzung des Analysten trat eine vergleichbare Struktur bereits in früheren Marktzyklen auf. Damals entwickelte sich die enge Bündelung der gleitenden Durchschnitte nach einer längeren Bodenbildung und noch vor einer größeren Aufwärtsbewegung. Daraus leitet er die These ab, dass die aktuelle Schwäche nicht zwingend für einen weiteren massiven Abverkauf sprechen muss. Stattdessen könnte XRP bereits einen makroökonomischen Boden ausgebildet haben.
#XRP – 2-Week Time Frame: Has the Bottom Already Been Printed?
Upside Targets 🎯:
✅If $XRP repeats the previous cycle's expansion:
$5.00–$6.50 → Conservative measured move
Using Fibonacci extensions:
🟢1.272 Fib: ~$9
🟢1.414 Fib: ~$15
🟢 1.618 Fib: ~$31Thank You… pic.twitter.com/HmtFaEikvm
— EGRAG CRYPTO (@egragcrypto) July 12, 2026
Bestätigt wäre dieses Szenario allerdings erst, wenn der Kurs zunächst den 50-Wochen-EMA zurückerobert. Dieser liegt laut Analyse bei ungefähr 1,60 US-Dollar. Anschließend müsste XRP auch den Bereich zwischen dem 0,618- und dem 0,50-Fibonacci-Retracement nachhaltig überwinden. Erst dann würde aus der möglichen Bodenbildung ein belastbareres bullisches Signal entstehen.
Im Erfolgsfall erwartet der Analyst zunächst einen erneuten Test der bisherigen Hochzone. Wiederholt XRP anschließend die Expansion des vorherigen Zyklus, sieht er ein konservatives Kursziel zwischen 5,00 und 6,50 US-Dollar. Weitere Fibonacci-Projektionen ergeben theoretische Ziele von rund 9, 15 und sogar 31 US-Dollar. Diese Marken bleiben jedoch langfristige Szenarien, die mehrere technische Widerstände und eine deutliche Rückkehr bullischer Nachfrage voraussetzen.
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Während XRP schwächelt, zeigt dieses Bitcoin-Layer-2 relative Stärke
Die Analyse von XRP verdeutlicht, wie stark eine mögliche Erholung derzeit noch von technischen Bestätigungen abhängt. Während etablierte Altcoins weiterhin unter Verkaufsdruck stehen, richtet sich der Blick deshalb zunehmend auf kleinere Projekte, die sich dem schwachen Marktumfeld bislang entziehen können. Relative Stärke bedeutet dabei nicht zwingend, dass ein Projekt bereits am freien Markt steigt. Vielmehr zeigt sie sich auch daran, dass während eines Bärenmarktes weiterhin Kapital eingesammelt wird. Genau hier fällt aktuell Bitcoin Hyper auf.
Bitcoin Hyper entwickelt eine Layer-2-Lösung, die Bitcoin um schnelle und kostengünstige Transaktionen sowie programmierbare Anwendungen erweitern soll. Das Konzept verbindet dafür zwei unterschiedliche Stärken: Bitcoin soll als sichere Abwicklungsschicht dienen, während eine auf der Solana Virtual Machine basierende Ausführungsumgebung eine höhere Geschwindigkeit und niedrigere Gebühren ermöglichen soll. Dadurch könnten perspektivisch auch DeFi-Anwendungen, Zahlungen, Token und weitere dezentrale Applikationen innerhalb eines Bitcoin-nahen Ökosystems entstehen.

Eine zentrale Rolle spielt die geplante Bridge zwischen Bitcoin Layer 1 und der neuen Layer 2. Nutzer sollen BTC einzahlen können, die anschließend auf Bitcoin Hyper repräsentiert werden. Zero-Knowledge-Technologie soll dabei Transaktionen bündeln und deren korrekte Ausführung nachweisbar machen. Das Projekt verspricht damit eine Verbindung aus Bitcoins Kapitalbasis und der technischen Geschwindigkeit, die Anleger von Solana kennen. Allerdings befindet sich das Netzwerk noch in der Entwicklungsphase, sodass diese Funktionen bislang vor allem Teil der geplanten Architektur sind.
Für Aufmerksamkeit sorgt insbesondere der Presale. Trotz des schwierigen Marktumfelds wurden inzwischen rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Zuletzt wurde zudem eine Staking-Rendite von ungefähr 36 Prozent APY beworben, wobei sich solche variablen Renditen mit wachsender Teilnehmerzahl verändern können.
Zuletzt aktualisiert am 14. Juli 2026



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