Hyperliquid gehört in den vergangenen Wochen zu den stärksten Altcoins am Markt. Während viele große Kryptowährungen zuletzt erneut unter Druck gerieten, konnte der HYPE-Token auf Monatssicht um rund 40 Prozent zulegen und sich damit sogar in die Top 10 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung schieben.

Genau diese relative Stärke sorgt aktuell für Aufmerksamkeit. Denn Hyperliquid gilt inzwischen nicht mehr nur als weiterer DeFi-Trend, sondern zunehmend als Plattform mit echtem Product-Market-Fit. Hohe Handelsvolumina, steigende Gebühreneinnahmen und eine aktive Community untermauern diese Entwicklung.
Selbst Grayscale bezeichnet Hyperliquid in einer neuen Analyse inzwischen als die große „Breakout Success Story“ der modernen Krypto-Industrie. Genau diese Analyse zeigt, warum viele Anleger Hyperliquid mittlerweile deutlich ernster nehmen als noch vor wenigen Monaten.
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Hyperliquid laut Grayscale die große Krypto-Erfolgsstory
Grayscale beschreibt Hyperliquid in seiner aktuellen Analyse als eines der erfolgreichsten Krypto-Projekte der vergangenen Jahre. Im Mittelpunkt steht dabei die Kombination aus dezentraler Infrastruktur und einer Nutzererfahrung, die laut Grayscale inzwischen mit zentralisierten Börsen wie Binance oder Bybit konkurrieren kann.
🆕 Grayscale Research: Hyperliquid is the breakout success story of modern digital assets.
↳ ~$800M in 2025 revenue
↳ 8th largest crypto asset by market cap
↳ No VC backing
↳ Still geoblocked in the U.S.Our latest report unpacks how it happened, and what's next.…
— Grayscale (@Grayscale) May 27, 2026
Besonders im Bereich der Perpetual Futures habe Hyperliquid einen echten Durchbruch geschafft. Dabei handelt es sich um Futures-Kontrakte ohne Ablaufdatum, die im Kryptomarkt inzwischen Milliardenvolumen bewegen. Laut der Analyse wickelte Hyperliquid allein 2025 bereits rund 2,9 Billionen US-Dollar an Handelsvolumen ab.
Noch beeindruckender ist laut Grayscale die Entwicklung der Gebühreneinnahmen. Die kumulierten Trading Fees stiegen innerhalb kurzer Zeit massiv an und überschritten inzwischen die Marke von einer Milliarde US-Dollar. Genau diese Dynamik wird in der Analyse als Beweis für einen echten Product-Market-Fit gewertet. Hyperliquid habe es geschafft, aktive Trader auf die Plattform zu ziehen, obwohl der Wettbewerb im Bereich der Derivatebörsen extrem hart ist.

Ein zentraler Faktor sei dabei die technische Infrastruktur. Hyperliquid setzt auf eine eigene Blockchain-Architektur mit Fokus auf extrem schnelle Ausführung, hohe Liquidität und niedrige Gebühren. Gleichzeitig bleibt das System vollständig onchain und ermöglicht Self-Custody. Nutzer behalten also die Kontrolle über ihre Assets, während sie trotzdem eine Handelsumgebung erhalten, die sich laut Grayscale fast wie eine klassische zentrale Börse anfühlt. Genau diese Kombination gilt als große Stärke.
Auch die Marktposition wächst weiter. Laut Grayscale gehört Hyperliquid inzwischen bereits zu den drei bis vier größten Perpetual-Futures-Börsen weltweit gemessen am Open Interest. Damit konkurriert die Plattform inzwischen direkt mit etablierten Schwergewichten wie Binance, Bybit oder OKX.

Besonders spannend sehen Analysten zudem die Expansion über reine Krypto-Produkte hinaus. Über sogenannte HIP-3 Märkte können inzwischen auch Rohstoffe, Aktienindizes oder andere traditionelle Assets gehandelt werden. Teilweise wurden hier bereits Milliardenvolumen erreicht. Laut Bloomberg könnten diese Märkte langfristig sogar als Preisfindungsmechanismus außerhalb klassischer Börsenzeiten dienen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Tokenökonomie von HYPE. Laut Grayscale fließen 99 Prozent der Plattformgebühren in einen Mechanismus, der HYPE zurückkauft und verbrennt. Dadurch sinkt das zirkulierende Angebot trotz neuer Emissionen kontinuierlich.

Genau diese Kombination aus starkem Wachstum, realen Einnahmen, Token-Burns, hoher Nutzung und möglicher regulatorischer Öffnung in den USA erklärt laut Grayscale, warum Hyperliquid aktuell als eine der spannendsten Krypto-Wachstumsstorys überhaupt gilt.
Das Fazit fällt damit klar bullisch aus:
„Hyperliquid ist nicht direkt mit einem anderen Projekt im Krypto- oder traditionellen Finanzbereich vergleichbar – es sprengt neue Maßstäbe. Wir glauben, dass es eine überzeugende Vision für die Zukunft des Blockchain-basierten Finanzwesens bietet. Es handelt sich um eine Plattform mit offener Architektur, die der Berechtigungsinnovation zugutekommt und sich an die DeFi-Prinzipien der Transparenz und Selbstverwahrung hält. Es basiert aber auch auf einer optimierten Kernanwendung, die sich bei Anwendern bereits als erfolgreich erwiesen hat. Wenn Hyperliquid weiterhin gute Leistungen erbringt, seine engagierte Community behält und ausbaut und von regulatorischen Änderungen profitiert, die den Weg zu einer breiteren Akzeptanz ebnen, könnte Hyperliquid unserer Meinung nach zu einem Moloch im Finanzdienstleistungssektor werden.“
HIP-4 als Gamechanger für Hyperliquid?
Die Analysten von Delphi Digital sehen insbesondere das neue HIP-4-Upgrade als möglichen Wendepunkt für Hyperliquid. Der Grund: Die Plattform entwickelt sich dadurch immer stärker von einer klassischen Perpetual-Futures-Börse hin zu einem vollständigen Onchain-Finanzzentrum. HIP-4 bringt sogenannte Binary Markets auf Hyperliquid. Nutzer können damit nicht nur Long- oder Short-Positionen handeln, sondern gezielt auf konkrete Ereignisse wetten. Beispielsweise darauf, ob Bitcoin bis Freitag über einem bestimmten Kurs schließt oder ob die US-Notenbank die Zinsen senkt.
Laut Delphi Digital entsteht dadurch erstmals ein vollständig integriertes Portfolio-System aus Spot-Handel, Perpetual Futures und Event-basierten Märkten innerhalb einer einzigen Plattform. Genau das sei bislang weder bei anderen DeFi-Protokollen noch bei klassischen Börsen in dieser Form möglich gewesen. Besonders wichtig sei dabei die gemeinsame Risiko- und Kapitalverwaltung. Positionen können innerhalb desselben Accounts miteinander verrechnet werden, wodurch deutlich höhere Kapitaleffizienz entsteht.
— Delphi Digital (@Delphi_Digital) May 27, 2026
Vor allem professionelle Vault-Manager könnten davon profitieren. Diese können nun gleichzeitig Spot-Positionen halten, Futures zur Absicherung nutzen und zusätzlich Event-Wetten integrieren, ohne Kapital auf verschiedene Plattformen verteilen zu müssen. Delphi sieht darin einen entscheidenden Vorteil gegenüber fragmentierten DeFi-Lösungen.
Zudem betonen die Analysten, dass HIP-4 weniger wegen der direkten Gebühreneinnahmen spannend sei, sondern vor allem wegen der Nutzerbindung. Trader bleiben länger innerhalb des Hyperliquid-Ökosystems, bewegen mehr Kapital auf der Plattform und nutzen zusätzliche Produkte. Genau dadurch könnte sich laut Delphi ein starker Netzwerkeffekt entwickeln.
Besonders bullish sehen die Experten zudem die langfristige Vision. Hyperliquid könne Brokerage, Börse, Custody, Asset Management und Clearing zunehmend innerhalb eines einzigen Onchain-Systems vereinen. Damit positioniere sich Hyperliquid laut Delphi Digital als möglicher „Wall-Street-Hub des digitalen Zeitalters“.
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Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2026



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