Krypto-Hammer: 20 Milliarden Dollar Bewertung für dieses Unternehmen diskutiert

Dollarnote neben Stablecoin.

Prognosemärkte gelten mittlerweile als einer der klarsten Product-Market-Fits im gesamten Kryptosektor. Plattformen, auf denen Nutzer auf reale Ereignisse wetten können – etwa Wahlen, geopolitische Entwicklungen oder wirtschaftliche Trends – haben im vergangenen Jahr ein enormes Wachstum erlebt.

Besonders rund um die US-Präsidentschaftswahl 2024 erreichten viele dieser Märkte Rekordvolumen. Auch zuletzt, während der geopolitischen Spannungen rund um den Iran-Konflikt, schnellten die Handelsvolumen erneut nach oben. Nutzer wollen zunehmend Wahrscheinlichkeiten für reale Ereignisse handeln statt nur spekulativ Memecoins zu handeln.

Dieses rapide Wachstum schlägt sich nun auch in den Bewertungen der führenden Unternehmen im Prognosemarkt-Sektor nieder. Prognosemärkte sind neben Krypto-Börsen der wichtigste Ort für das Onboarding neuer Nutzer geworden.

Kalshi und Polymarket könnten bald jeweils 20 Milliarden Dollar wert sein

Zwei der führenden Plattformen im Bereich Prediction Markets – Kalshi und Polymarket – stehen laut aktuellen Berichten vor neuen Finanzierungsrunden, die ihre Bewertung massiv steigern könnten. Wie aus Informationen hervorgeht, über die unter anderem das Wall Street Journal berichtet, führen beide Unternehmen Gespräche mit Investoren über frisches Kapital. Ziel dieser Runden wäre es, die Bewertung der beiden Plattformen auf jeweils rund 20 Milliarden US-Dollar anzuheben.

Der Schritt wäre bemerkenswert, da beide Unternehmen bereits zuvor deutlich gewachsen sind. Kalshi wurde zuletzt im Dezember 2025 mit rund 11 Milliarden US-Dollar bewertet. Polymarket lag im Oktober 2025 bei etwa 9 Milliarden US-Dollar. Eine neue Finanzierung würde damit einen erheblichen Bewertungssprung bedeuten und die enorme Dynamik im Prediction-Market-Segment widerspiegeln.

Kalshi hat sein Wachstum vor allem durch ein starkes Geschäftsmodell im Bereich regulierter Event-Kontrakte erreicht. Nutzer können dort auf verschiedenste Ereignisse wetten – von politischen Entwicklungen über Wirtschaftsdaten bis hin zu Sportereignissen.

Polymarket verfolgt dagegen einen stärker krypto-nativen Ansatz. Die Plattform basiert auf Blockchain-Technologie und ermöglicht es Nutzern weltweit, Prognosemärkte über Smart Contracts zu handeln. Besonders während politischer Großereignisse oder geopolitischer Krisen verzeichnet Polymarket massive Aktivität. Der Markt dient dabei nicht nur als Wettplattform, sondern zunehmend auch als Echtzeit-Indikator für kollektive Erwartungen.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt Polymarket zuletzt durch mögliche institutionelle Investoren. Berichten zufolge soll die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange eine potenzielle Investition von bis zu 2 Milliarden US-Dollarprüfen. Sollte eine solche Beteiligung zustande kommen, wäre das ein starkes Signal für die zunehmende Institutionalisierung von Prognosemärkten.

Zwar sind die Gespräche über neue Finanzierungsrunden laut aktuellen Informationen noch nicht final abgeschlossen. Dennoch zeigt bereits die Diskussion über Bewertungen von jeweils rund 20 Milliarden US-Dollar, wie stark Prediction Markets in den letzten Jahren gewachsen sind. Viele Marktbeobachter sehen darin einen neuen Finanzsektor, der künftig eine wichtige Rolle bei der Preisbildung realer Unsicherheiten spielen könnte – von Wahlen über geopolitische Konflikte bis hin zu technologischen Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz.

Prognosemärkte boomen: Investoren reißen sich um Einstieg

Einige Analysten gehen sogar davon aus, dass die derzeit diskutierten Bewertungen nur eine Zwischenstation darstellen könnten. In der Community wird bereits spekuliert, dass Investoren derzeit stark um Beteiligungen konkurrieren. Ein Nutzer auf X schrieb etwa, dass die Bewertung vermutlich noch deutlich steigen werde, da zahlreiche Kapitalgeber versuchen, bereits auf diesem Niveau einzusteigen. Der enorme Wachstumstrend im Prediction-Market-Sektor verstärkt diese Erwartung zusätzlich.

Dabei ist der aktuelle Boom bei Prognosemärkte ein struktureller Trend im Kryptosektor. Während klassische Tokenmärkte stark von Bullenphasen abhängen, funktionieren Prediction Markets auch in volatilen oder schwachen Marktphasen. Anleger handeln hier nicht primär Kursbewegungen, sondern Wahrscheinlichkeiten realer Ereignisse – etwa Wahlausgänge, Zinsschritte oder geopolitische Entwicklungen.

Gerade wenn Unsicherheit steigt, nimmt die Aktivität häufig sogar zu. Marktteilnehmer wechseln dann gewissermaßen die Arena: Statt auf den nächsten Altcoin-Bullrun zu warten, spekulieren sie auf politische Entscheidungen, wirtschaftliche Daten oder internationale Konflikte.

Diese Dynamik erklärt, warum die Handelsvolumen auf Plattformen wie Polymarket in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen sind – selbst in Phasen schwacher Kryptomärkte. Viele Analysten sehen darin einen Hinweis, dass Prediction Markets erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Die Krypto Prognose für Polymarket und Co. fällt damit bullisch aus.

Zuletzt aktualisiert am 7. März 2026

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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