Ripple CEO kritisiert mal wieder das Bitcoin Mining

Als gäbe es nicht schon genug Tribalismus innerhalb der Krypto-Community, hat der CEO von Ripple Bitcoin und Ethereum wegen ihres Energieverbrauchs kritisiert.

Bitcoin verbraucht mehr Energie als je zuvor

In einem kürzlich erschienenen Artikel im britischen Telegraph wurde behauptet, dass eine Bitcoin-Transaktion mehr Energie verbraucht als ein durchschnittlicher britischer Haushalt in zwei Monaten.

Unter Berufung auf Zahlen des Digiconomist fügte der Bericht hinzu, dass der Energieverbrauch mit 77,78 Terawattstunden einen jährlichen Rekordwert erreicht hat, was dem gesamten Bedarf Chiles entspricht.

Alex DeVries, Blockchain-Experte bei PWC und Gründer von Digiconomist, behauptet, dass massive Mengen an E-Müll letztendlich durch veraltete Mining-Ausrüstung erzeugt wird. Er fügte hinzu, dass 98% der Mining-Hardware innerhalb von eineinhalb Jahren nach ihrem ersten Einsatz veraltet ist. Das reichte aus, damit Ripple-Chef Brad Garlinghouse seinen Senf dazu gibt indem er sagte, dass das Mining von BTC und ETH eine massive Verschwendung sei.

Warum er ETH kritisiert, ist ein Rätsel, da die Zahlen aus dem Beta-Index für den geschätzten jährlichen Stromverbrauch von Ethereum derzeit nur 8,08 TWh betragen. Das sind gerade einmal zehn Prozent des Verbrauchs von Bitcoin.

Die Zahlen sind jedoch etwas irreführend, da ein großer Teil des Bitcoin-Minings erneuerbare Energien wie Sonnen- oder Wasserkraft nutzt. Ein Miner antwortete sogar, dass 97% seiner Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen stannt.

„Es ist einfach nicht möglich, mit kohlenstoffintensiver Energie Gewinne zu erzielen, da wir Strom mit einer Leistung von weniger als 2,3 cw/h benötigen“.

Textnachweis: bitcoinist

Zuletzt aktualisiert am 4. März 2020

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