Anfang dieser Woche veröffentlichten und teilten Yahoo Finance und Investing.com einen Artikel, in dem fälschlicherweise behauptet wurde, der Preis von Bitcoin sei an einem einzigen Tag um fast 56 Prozent gefallen.
Der Artikel wurde höchstwahrscheinlich von einem Bot geschrieben, um aufgrund der Popularität des Themas die Werbeeinnahmen der Website zu steigern.
Bekannte Finanznachrichtenagenturen veröffentlichen komischen Bitcoin-Artikel
Während es der Kryptobranche nie an unverschämten Vorhersagen mangelt, beschämt der Anfang der Woche aufgetauchte Artikel nur. Am 4. Februar veröffentlichte Yahoo Finance und Investing.com, beides bekannte und vertrauenswürdige Finanzmedien, einen Artikel, in dem behauptet wurde, Bitcoin habe an einem einzigen Tag mehr als die Hälfte seines Wertes verloren.
Der Artikel mit dem Titel „Bitcoin stürzt in der Routine um 56% ab“ machte schnell die Runde im Krypto-Raum. Die Empörung, mit der man dem Artikel begegnete, dauerte jedoch nicht lange – beide wurden schnell von den Plattformen entfernt.
In beiden Artikeln, die etwa 300 Wörter lang sind, wurde behauptet, dass die Abwärtsbewegung, die Bitcoin erlebte, die Marktobergrenze auf 165,9 Milliarden Dollar gedrückt hat. Die Artikel wurden höchstwahrscheinlich von einem Bot geschrieben und veröffentlicht, da einer von ihnen sogar mit einem Zeitstempel vom 31. Dezember 1969 versehen war.
To be fair, that second article was published online in 1969.
Hopefully their journalistic practices have improved in the last 50 years. pic.twitter.com/ZENPt3M0RD
— David Mihal ? (@dmihal) February 4, 2020
Mati Greenspan, der Gründer von Quantum Economics und ehemaliger leitender Marktanalyst bei eToro, kritisierte den Veröffentlichungsprozess. Das Problem mit irreführenden Nachrichten besteht in der Krypto-Branche seit den Anfängen. Mike Dudas, der CEO von The Block, teilte auf Twitter seine Bedenken über den Vorfall mit.
So @YahooFinance is running this absolutely false @Investingcom article today saying Bitcoin is down 56%.
Two large, well-known financial media brands unrepentantly sharing 100% misinformation with the masses. https://t.co/8nusjqzu1R pic.twitter.com/gyrMPuCDLi
— Mike Dudas (@mdudas) February 4, 2020
Textnachweis: cryptoslate
Zuletzt aktualisiert am 6. Februar 2020


