Bitcoin und Krypto Broker

Geliebt, verehrt, kritisiert: das Interesse an Bitcoin steigt und steigt. Immer mehr Menschen wollen Bitcoin kaufen, sei es um eher kurzfristig zu traden oder längerfristig zu investieren.

Wer Bitcoin kaufen oder handeln möchte, der kann auf einen Krypto-Broker oder eine Krypto-Börse setzen. Weil Krypto-Broker neben einer einfachen Bedienung viele weitere Vorteile haben, eignen sie sich gerade für Einsteiger und neue Bitcoin-Investoren. Jedoch sollte jeder Investor und Trader zunächst die Funktionsweise und das Geschäftsmodell eines Krypto-Broker verstehen. Zudem gibt es zahlreiche Krypto-Broker am Markt, bei der Auswahl der besten Anbieter müssen eine Reihe von Faktoren und Kriterien beachtet werden.

Wie Krypto-Broker funktionieren, welche die besten Krypto-Broker sind und wie du Bitcoin bei einem solchen Anbieter einfach und schnell kaufen kannst – all das erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist ein Krypto-Broker?

Beginnen wir ganz vorne. Wer sich Bitcoin kaufen möchte, der kann zwischen einer Krypto-Börse und einem Krypto-Broker wählen.

Krypto Börse

Eine Krypto-Börse ist ein exklusiv auf den Austausch von Kryptowährungen spezialisierter Handelsplatz, der dabei nicht selbst Währungen anbietet oder kauft, sondern lediglich  zwischen mehreren Nutzern vermittelt.  Hier gibt es mehrere Käufer und Verkäufer, die gleichzeitig Kauf- und Verkaufsangebote abgeben. Die Käufer können sich für einen Kauf zu jedem beliebigen Preis entscheiden, aber der Auftrag wird erst dann ausgeführt, wenn ein Verkäufer der Transaktion zustimmt. Der Gleichgewichtspreis an diesen Börsen wird als der zuletzt zwischen Käufern und Verkäufern vereinbarte Preis festgelegt.

  • Praktisch alle im Krypto-Markt bestehenden Börsen sind dabei zentrale Exchanges. Bei einem zentralisierten Exchange schafft eine leitende Organisation die Börse und legt Regeln fest, wie viele Informationen die Teilnehmer teilen müssen, welche Auszahlungslimits gelten und was an der Börse gehandelt werden kann.

Bei einer Krypto-Börse erwirbt man echte Bitcoin bzw. echte Kryptowährungen, die in einer zentral verwalteten Wallet beim Exchange verwahrt werden.

Krypto Broker

Krypto-Broker hingegen funktionieren anders. Bei einem Broker legt eine Organisation den Preis und die Gebühr fest, für die sie bereit ist, zu verkaufen. Sie hält entweder die Gelder oder arbeitet mit einem Netzwerk von anderen Brokern zusammen, um ein ausreichendes Angebot und damit Liquidität aufrechtzuerhalten. Broker müssen sich bei den angebotenen Preisen an den Preisen anderer Branchenmitglieder orientieren, um die Nachfrage nach ihren Services zu gewährleisten.

Maßgeblich ist auch, dass bei einem Krypto-Broker in der Regel nicht mit der echten Kryptowährung sondern mit einem Differenzkontrakt (Contract for Difference – CFD) gehandelt wird.

Was sind CFDs?
Ein CFD ist ein Finanzinstrument, das an einen zugrundeliegenden Basiswert gebunden ist. Ein Bitcoin-CFD richtet sich also nach der Wertentwicklung des Bitcoin-Kurses. Wer mit einem Bitcoin-CFD handelt, der erhält also keine echten Bitcoin, kann aber genauso von dessen Kursentwicklung profitieren.

Welche Vorteile Krypto Broker gegenüber Krypto Börsen bieten

Die Tatsache, dass bei Krypto-Brokern nicht mit echten Bitcoin sondern einem Bitcoin-CFD bzw. weiteren Krypto-CFDs gehandelt wird, bietet gleich eine Reihe von Vorteilen:

  • Zunächst ist ein großer Vorteil dabei, dass man sich nicht um die mühsame Verwahrung und Sicherheit einer Bitcoin-Wallet sorgen muss. Zentral verwaltete Wallets bei Krypto-Exchanges sind ein beliebtes Ziel von Hackerangriffen, nur der Exchange-Betreiber, nicht allerdings du selbst, verfügt über und kontrolliert den Private Key für deine Wallet.
  • Zudem kannst du bei den meisten Krypto-Brokern nicht nur mit Bitcoin und Kryptowährungen, sondern auch mit anderen Vermögenswerten handeln. Die meisten Broker am Markt sind nämlich keine reinen Krypto-Broker, sondern haben auch traditionelle Anlageklassen wie Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Devisen im Angebot. So kannst du also mit einem einzigen Handelskonto gleich mehrere spannende Anlageklassen erschließen, und neben Bitcoin auch weitere spannende Investments tätigen oder Trades eröffnen.
  • Vor allem bei Tradern sind Krypto-Broker besonders beliebt, weil sie die Möglichkeit bieten, CFDs mit Leverage bzw. Hebelwirkung (auch „auf Marge“) zu handeln. Beim Trading mit Leverage kann man sein Eigenkapital um ein Vielfaches hebeln und somit bei geringem Kapitaleinsatz mit einem höheren Betrag spekulieren.
Der Hebel wird dabei als Verhältniskennzahl angegeben und beschreibt das Verhältnis von Eigenkapital bzw. Marge zum Gesamtkapital bzw. der Trading-Größe.

Beispiel: Ein Hebel von 1:5 etwa bedeutet, dass man für z.B. 100 € investiertes Eigenkapital insgesamt mit 500 € handeln kann, da kurzfristig 400 € vom Broker als eine Art „Kredit“ beigeschossen werden. Hierfür ist natürlich eine geringe Leihgebühr zu bezahlen, vor allem, wenn eine Position über Nacht offengehalten wird.

Natürlich ist auch darauf hinzuweisen, dass der Handel mit CFDs hochspekulativ ist und ein erhöhtes Risiko für signifikanten Geldverlust bedeutet. Wenn sich der Kurs nämlich entgegen des eröffneten Trades entwickelt, so muss auch der im Fremdkapital entstandene Verlust beglichen werden. Ob Gewinn oder Verlust, der Hebel vervielfacht die Auswirkungen.

Kriterien zur Auswahl der besten Krypto-Broker

Wer einen Krypto-Broker auswählen möchte, der hat die Qual der Wahl. Dutzende Anbieter tummeln sich auf diesem Markt, eine sorgfältige Analyse und Auswahl ist erforderlich. Dabei sollte man mit Methode vorgehen und auf ganz bestimmte Kriterien bzw. Aspekte des Anbieters achten, um nur  seriöse und gute Krypto-Broker  zu wählen.

In diesem Abschnitt stellen wir dir die wichtigsten Kriterien vor, auf welche du bei der Auswahl der Krypto-Broker achten musst. Es sind auch diese Kriterien, anhand der wir die besten Krypto-Broker ermittelt haben, die wir dir anschließend in einem Erfahrungsbericht näher vorstellen werden.

Arten und Höhe der erhobenen Gebühren

Krypto-Broker verdienen ihr Geld, indem sie für den Verkauf von Vermögenswerten bzw. die Vermittlung dieses Verkaufes Gebühren einheben. Hierfür sind zwei unterschiedliche Arten von Gebühren möglich, die in der Regel beide eingehoben werden.

SpreadsOrdergebührLeihgebührOvernight-Gebühr

Spreads

Aus der Summe aller Angebots- und Nachfragepreise kann ein einziger Marktpreis („Gleichgewichtspreis“) ermittelt werden. Der Broker nimmt diesen Preis und berechnet für seine Aktivitäten eine gewisse Spanne mit ein, der Angebotspreis wird höher, der Verkaufspreis niedriger als der Marktpreis.

Der Unterschied zwischen Angebots- und Verkaufspreis ist allgemein hin als Spread bekannt. Die Höhe der Spreads richtet sich in erster Linie nach der Liquidität eines Vermögenswertes, also danach, wie einfach oder schwierig dieser gehandelt werden kann. Bitcoin als größte Kryptowährung hat geringere Spreads als andere Kryptowährungen. Spreads sind darum variabel, werden praktisch von allen Brokern eingehoben, die entscheidende Frage ist letztendlich wie hoch diese sind.

Ordergebühr

Ebenfalls gängig ist eine fixe Gebühr, die für die Durchführung bzw. Verarbeitung eines Auftrages, also eine Transaktion verrechnet wird. Egal, ob du Bitcoin oder vielleicht eine andere Kryptowährung kaufst, die Ordergebühr bleibt normalerweise fix.

Vor allem für Trader ist diese Gebühr ein wichtiges Kriterium, denn durch das häufige Eröffnen und Schließen von Handelspositionen können sich die Kosten schnell summieren.

Leihgebühr

Für Trader, die Bitcoin mit Leverage handeln möchten, ist auch die Höhe der Leihgebühren zu beachten. Damit du mit Hebel handeln kannst, stellt dir der Broker nämlich kurzfristig Kapital zur Verfügung.

Overnight-Gebühr

Wenn du eine gehebelte Position über Nacht offen lässt (also nicht am selben Tag schließt), dann wird zusätzlich eine Overnight-Gebühr für das geliehene Kapital fällig. Diese Gebühren können zwischen 5-10% betragen und sollten unbedingt zuvor überprüft werden!

Wenn du mehrere Krypto-Broker vergleichst, solltest du dich also sowohl fragen

a) welche Arten von Gebühren werden erhoben (und welche nicht) und
b) wie hoch sind diese Gebühren?

Ein Vergleich zwischen den Gebühren einzelner Krypto-Broker ist definitiv ratsam, hier kann es teils beträchtliche Unterschiede geben.

  • Wenn du aktiv traden willst, solltest du auf minimale Ordergebühren achten.
  • Wenn du hingegen längerfristig investierst, hat dieser Kostenpunkt für dich weniger Bedeutung.

Benutzerfreundlichkeit

Als Investor oder Trader wirst du die Handelsplattform deines Brokers regelmäßig verwenden. Umso wichtiger ist es daher, dass diese möglichst  einfach und intuitiv zu bedienen  ist. Du solltest ein klar und übersichtlich dargestelltes Angebot vorfinden, mit einem Navigationsmenü, über das du rasch zu den gewünschten Märkten und Vermögenswerten navigieren kannst.

Findest du alle Funktionen, wie z.B. Chart-Diagramme, aber auch Stop-Loss- oder Take-Profit-Order dort, wo man sie auch erwarten würde. Oder ist die Plattform bzw. App wenig intuitiv in der Bedienung, sodass sie dich frustriert? Gerade wenn du aktiver Trader werden willst, musst du dich für eine Plattform mit hoher Benutzerfreundlichkeit entscheiden.

Das sollte natürlich nicht nur für die Online-Plattform auf deinem Desktop-Gerät, sondern insbesondere für die Smartphone-App gelten. Mobile Trading erfreut sich immer größerer Beliebtheit, es gibt kaum einen Broker, der heute noch keine App anbietet. Per Mobile Trading kannst du jederzeit und überall deine Trades überwachen oder neue Handelspositionen eröffnen bzw. bestehende schließen. Gerade bei dynamischen Werten wie Bitcoin kann das den Unterschied zwischen einem profitablen und verlustreichen Trade ausmachen.

Auch die Geschwindigkeit ist ein Aspekt der Benutzerfreundlichkeit. Wie schnell lässt sich die Seite bzw. die App öffnen, wie rasch können ausgewählte Vermögenswerte dargestellt oder platzierte Order durchgeführt werden? Ist dies verlässlich immer der Fall?

Unterstützte Plattformen bzw. Medien

Während alle Krypto-Broker eine Online-Handelsplattform bieten, die du über deinen Web-Browser bedienen kannst, stellen dir leider nur manche Krypto-Broker auch weitere Handelsplattformen wie Smartphone Apps oder die professionelle Trading-Lösung MetaTrader4 bzw. MetaTrader5 zur Verfügung.

Während letztere Software nicht von vielen Tradern verlangt wird, ist Mobile Trading per Smartphone-App heutzutage ein absolutes Muss. Stelle daher sicher, dass dir der gewählte Krypto-Broker auf jeden Fall neben einer Online-Handelsplattform auch eine Smartphone-App zur Verfügung stellt.

Regulierung

Womöglich das wichtigste Kriterium ist, dass du bei einem staatlich regulierten und lizenzierten Broker handelst, der strenge gesetzliche Anforderungen wie Know-Your-Customer-Richtlinien und Maßnahmen zur Prävention von Geldwäsche befolgt.

Wenn dein gewählter Broker seinen Standort innerhalb der Europäischen Union hat, dann kannst du dir sicher sein, dass er nicht nur von der nationalen Finanzaufsichtsbehörde reguliert wird, sondern auch die gängigen EU-Richtlinien wie MiFID II befolgt. Einige Broker sind in Zypern registriert, wo sie der strengen Regulierung der Cyprus Securities and Exchange Commission CySEC unterliegen.

Leider gibt es manche unseriöse Anbieter am Markt, die ihren Standort in einem Offshore-Domizil oder Steuerparadies gewählt haben und sich somit den EU-weit geltenden Gesetzen und Vorschriften entziehen. Vermeide solche Anbieter, da du dich nicht auf ihre Seriosität und Vertrauenswürdigkeit verlassen kannst.

Angebot an Kryptowährungen und Anlageklassen

Du willst Bitcoin bei deinem Krypto-Broker handeln, das ist also dein wichtigstes Kriterium. Womöglich willst du allerdings bald auch mit anderen Kryptowährungen handeln oder einfach dein Portfolio in weitere Anlageklassen wie Aktien, Rohstoffe oder Indizes diversifizieren.

Prinzipiell gilt: Umso mehr Anlageklassen dein Broker zur Auswahl hat, desto besser ist das für dich. Selbst wenn du dich aktuell nur auf Bitcoin und weitere Kryptos konzentrieren willst.

Tools zur Kursanalyse (Charts, Indikatoren)

Wenn du dich in Zukunft mehr mit dem Thema Trading beschäftigten möchtest, wirst du bald auf das Thema der technischen Analyse stoßen. Dabei orientiert man sich als Händler an den mittel- und langfristigen Kursmustern, die der Kurs deines betrachteten Vermögenswertes – also etwa Bitcoin – in der Vergangenheit gezeigt hat. Die Annahme ist dabei, dass vergangene Kursverläufe einen Hinweis geben können, wie sich der zukünftige Kurs womöglich entwickeln wird.

Dein Krypto-Broker sollte dir darum auch Handelswerkzeuge sowie analytische Tools zur Verfügung stellen, wobei vor allem Charting-Tools und diverse Indikatoren sehr hilfreich sind. Damit kannst du dir die Kursentwicklung in unterschiedlichen Zeiträumen ansehen und näher analysieren. Bekannte Diagramme sind etwa Balkendiagramme, Liniendiagramme und Kerzendiagramme, nützliche Indikatoren sind etwa Bollinger-Bänder, Keltner-Kanäle und weitere.

  • Diese Tools sind nicht unbedingt ein Muss, wenn du einfach nur ein paar Bitcoin kaufen möchtest. Wenn du allerdings tiefer in den Bereich des Tradings einsteigen willst, können sie sich bald als nützlich erweisen.

Leverage

Gerade risikofreudige Trader werden nach einem Krypto-Broker suchen, bei dem auch mit Hebelwirkung (Leverage) gehandelt werden kann. Dies ist bei praktisch allen Krypto-Brokern der Fall, die Höhe der erlaubten Hebel kann sich dabei allerdings unterscheiden.

Dennoch gilt: gemäß EU-Vorschriften ist für Privatanleger der  maximale Hebel auf 1:30  beschränkt.

Kundenservice

Bei der Nutzung einer Handelsplattform können immer wieder Fragen auftreten, etwa rund um Ein- und Auszahlungsmethoden, gewisse Plattform-Funktionen oder etwa die Bedienung der Smartphone-App. Egal, welche Fragen du auch hast, es sollte einen Kundenservice geben, den du per E-Mail, Live-Chat oder Telefon rasch und reibungslos erreichen kannst. Idealerweise ist der Kundenservice in Deutsch und nicht bloß Englisch verfügbar, damit auch garantiert keine Missverständnisse entstehen.

Achte bei der Auswahl eines Krypto-Brokers darum sowohl auf die Sprache, die Dienstzeiten und die Kontaktmöglichkeiten, über welche du mit dem Broker korrespondieren kannst.

Social Trading

Der Handel mit Bitcoin und Kryptowährungen kann am Anfang kompliziert und überfordernd sein. Es gibt viele Faktoren, die du beachten musst, diverse Funktionen, deren Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Wenn du nicht die Zeit hast, um die Krypto-Märkte laufend zu verfolgen, oder du das schlichtergreifend nicht machen möchtest, dann gibt es dennoch die Möglichkeit, wie die Profis zu investieren.

Social Trading macht es möglich, dass du gegen eine kleine Gebühr ein bestimmtes Kapital hernehmen und einem nachgewiesenermaßen erfolgreichen Trader folgen kannst. Mit dem zugewiesenen Kapital werden dann die Trades des Traders (oft als „Strategieanbieter“ bezeichnet) automatisch und in Echtzeit kopiert.

  • Auch wenn es sich dabei um eine komfortable Möglichkeit handelt, die Trades eines erfahrenen Traders zu kopieren, bleibst letztendlich immer du für diese Entscheidung verantwortlich. Du solltest laufend dein Portfolio überwachen und im Zweifelsfall das Kopieren beenden.

Order-Typen bzw. Tools zum Risikomanagement

Der Handel mit einem volatilen Vermögenswert wie Bitcoin birgt auch so manche Risiken. Darum sollte der Krypto-Broker wenigstens zwei Order-Typen anbieten: Stop-Loss- und Take-Profit-Order.

  1. Mit einer Stop-Loss-Order kannst du einen Preis bzw. bestimmten Verlustwert (total oder in Prozent) angeben, bei dem dein Trade automatisch geschlossen wird. Somit kannst du dein Verlustrisiko begrenzen.
  2. Mit einer Take-Profit-Order kannst du einen positiven Wert (Kurshöhe, totaler oder prozentueller Zuwachs) einstellen, bei dem dein Trade automatisch geschlossen wird. Eine solche Order wirst du platzieren, wenn du annimmst, dass der Kurs bald wieder bergab geht.

Die besten Krypto-Broker im Überblick

Platz 1: eToro

etoro LogoUnser Testsieger ist die auf Zypern beheimatete Social Trading-Plattform eToro, die von der CySEC reguliert und beaufsichtigt wird.

  • Besonders überzeugt hat eToro bei der Benutzerfreundlichkeit: kein anderer Anbieter hat eine so übersichtliche und intuitive Benutzerführung, über die Navigationsleiste auf der linken Seite kann man rasch zu einzelnen Märkten, seinem Portfolio, News-Feed oder Copy-Portfolios wechseln.
  • Neben der Online-Plattform gibt es auch eine Smartphone-App für Android und iOS, auch im Mobile Trading ist die Usability erstklassig und einfach.
  • Für professionelle Trader wird auch eine Integration mit MetaTrader 4 angeboten.
  • Als Anleger kann man neben Bitcoin auch in 16 weitere führende Kryptowährungen investieren, wie z.B. Ethereum, Bitcoin Cash, Ripple, Litecoin oder auch den Newcomer Tezos.
  • Nicht umsonst hat eToro den Slogan „Trade alles“ – hier kann man auch Aktien, Indizes, ETFs, Rohstoffe und Devisen handeln. Die Gebühren gehören stets zu den günstigsten der Branche. Aktien können sogar provisionsfrei gekauft und gehandelt werden. Wer risikofreudig ist, kann mit einem Hebel von bis zu 1:20 traden.
  • Wer einzelne Vermögenswerte vor der Investition näher analysieren möchte, der kann einfach auf den Vermögenswert klicken und gelangt mit zwei Klicks zum umfangreichen Analyse-Bereich. Man kann aus zahlreichen unterschiedlichen Diagrammtypen wählen und mit mehr als einem Dutzend an gängigen und weniger bekannten Indikatoren und Werkzeugen analysieren.
  • Das Risikomanagement kann mit einfacher oder Trailing Stop-Loss- und Take-Profit-Order erfolgen.
  • Der Kundenservice von eToro ist in Englisch und Deutsch von Montag bis Sonntag verfügbar. Man kann sich entweder per Telefon oder E-Mail an die hilfsbereiten Mitarbeiter wenden und erhält in der Regel innerhalb von 24 Stunden informative Antworten.

Bekannt wurde eToro allerdings vor allem für seine  Social Trading-Funktionalität,  die nicht einfacher zu nutzen sein könnte. Einfach auf den Menüpunkt „Copy Portfolios“ klicken und die erfolgreichsten Trader und ihre Portfolios analysieren, oder per Suchfunktion bestimmte Nutzer finden. Mit nur 3 Mausklicks kann ein Budget zugewiesen und die Trades des Strategieanbieters gefolgt werden. Zudem kann man durch eine praktische Social Networking-Funktion sich mit anderen Tradern zu den aktuellen Entwicklungen rund um Bitcoin und weitere Vermögenswerte austauschen.

Es fallen weder Einzahlungs- noch Transaktionsgebühr an, für Bitcoin gilt ein günstiger Spread von 0,75 %, die Auszahlungsgebühr beträgt 5 €.

Platz 2: Plus500

Plus500 bezeichnet sich selbst als „Deutschlands Nr. CFD-Plattform“ und agiert als Krypto-Broker beim Anbieten von Bitcoin-CFDs. Das Unternehmen hat seinen Sitz in London, ist börsennotiert und wird als lizenzierter Broker durch die britische Financial Conduct Authority (FCA) reguliert.

  • Besonders praktisch finden wir das kostenlose Demo-Konto, das zeitlich unbefristet den Handel mit allen Vermögenswerten erlaubt und eine gute Möglichkeit ist, die Plattform zu erproben.
  • Die Smartphone-App für Android und iOS bietet ebenfalls eine gute Benutzerführung, Trades können per Mobile Trading von überall und jederzeit aus abgeschlossen werden.
  • Wie auch bei eToro ist der Hebel bei Bitcoin auf 1:2 limitiert, bei Devisen kann mit einem Hebel von bis zu 1:30 gehandelt werden.
  • Neben Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple und weiteren kann man auch mit Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffen und ETFs handeln.
  • Für das persönliche Risikomanagement stehen Stopp-Limit-, Stopp-Loss, Trailing-Stopp und Garantierter Stopp-Order zur Verfügung.
  • Als Nutzer bekommst du regelmäßige Handelsnachrichten per E-Mail zugeschickt, in denen die aktuelle Handelschancen hervorgehoben werden. Eine umfangreiche Bibliothek an Schulungsvideos zum CFD-Handel erleichtert den Einstieg.
  • Um zu starten, kannst du eine von mehr als 10 Einzahlungsmethoden verwenden, darunter neben Kreditkarte, Banküberweisung und PayPal etwa auch Skrill oder Klarna.
  • Der Kundenservice ist in Deutsch und Englisch von Montag bis Freitag per Mail und Online-Formular erreichbar.
  • Die Online-Plattform ist benutzerfreundlich, über das Navigationsmenü links kannst du zu Bitcoin und weiteren Märkten gelangen, allerdings finden wir eToros Benutzeroberfläche noch gelungener. Bei Plus500 gibt es mehrere Inlay-Fenster, die den Überblick ein wenig stören.
  • Zwar bietet Plus500 auch eine Social Trading-Funktion, allerdings gibt es nur wenige Strategieanbieter und die Handhabung der Funktion ist weniger gelungen als bei eToro.

Plus500 verrechnet Nutzern keine Provisionen und nur geringe Spreads, beim Trading mit Leverage können auch Übernacht-Gebühren anfallen. Ein- und Auszahlungsgebühr gibt es hingegen keine.

Platz 3: Skilling

Der auf Zypern basierte lizenzierte CFD-Broker Skilling wird von der CySEC reguliert und zählt zu den Newcomern der Branche. Gemäß dem Motto “Trading.Einfach.Gemacht.” hat man hier Wert auf ein optimales Trading-Erlebnis und einfache Bedienung gelegt. Rundum gelungen wie wir finden, darum hat Skilling Rang 3 in unserem Krypto-Broker-Ranking erreicht.

  • Neben einer Online-Plattform kann auch über eine Smartphone-App auf iOS- oder Android-Geräten von überall aus gehandelt werden.
  • Hier kaufst du Bitcoin mit einem Bitcoin-CFD, auch Ethereum, Ripple, Litecoin, Bitcoin Cash und weitere Krypto-CFDs sind im Angebot. Ebenso kannst du mit CFDs auf Aktien, Rohstoffe, Devisen oder Indizes handeln.
  • In wenigen Sekunden kann man hier ein Handelskonto erstellen, oder auch mit einem kostenlosen Demokonto die Plattform erst einmal erkunden.
  • Die Benutzeroberfläche (vollkommen in deutscher Sprache) ist einfach und übersichtlich gestaltet.
  • Der Handel mit Leverage ist bei Bitcoin mit 1:2 möglich, bei anderen Vermögenswerten noch höher.
  • Für dein Risikomanagement kannst du Stop-Loss-Order einsetzen, auch Take-Profit-Order sind möglich.
  • Die Skrilling-Akademie bietet hilfreiche Videos und Anleitungen, um neuen Tradern den Einstieg in die Handelswelt zu ermöglichen. Über den Nachrichten-Bereich kann man aktuelle Marktnews einsehen und in seine Trading-Entscheidungen einfließen lassen.
  • Bei Fragen kann man den Skrilling-Kundenservice von Montag bis Sonntag per Live-Chat oder E-Mail erreichen, in Deutsch oder Englisch.
  • Leider fehlt uns bei Skrilling eine Social Trading-Funktion, es gibt keine Strategieanbieter, die kopiert werden können.

Wie bei eToro und Plus500 erhebt Skilling keine Provisionen, sondern einen geringen variablen Spread, der bei Bitcoin knapp 0,6% beträgt. Bei anderen Anlageklassen fällt der Spread noch um einiges geringer aus.

IG

Der in London ansässige und börsennotierte CFD-Broker IG zählt zu den größten Anbietern der Szene, hat auch in Frankfurt eine Niederlassung und wird folglich von der britischen FCA und der BaFin reguliert.

  • Hier kann man neben Bitcoin und weiteren Krypto-CFDs auch CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe und Devisen handeln.
  • Wer nicht gleich mit Echtgeld handeln will, der kann ein kostenloses Demokonto mit 10.000 € Kapital testen.
  • Es werden sowohl eine webbasierte Plattform, eine Smartphone-App als auch eine Unterstützung von MetaTrader 4 geboten.
  • Stop-Loss- und Take-Profit-Order sowie weitere Order-Arten können platziert werden.
  • Alle gängigen Einzahlugsmethoden wie Kreditkarte, Banküberweisung, PayPal oder auch Skrillex können genutzt werden.
  • Der Kundenservice kann in deutscher und englischer Sprache sowohl per Telefon, E-Mail oder Live-Chat erreicht werden zu gängigen Geschäftszeiten von Montag bis Freitag.
  • Die Benutzerfreundlichkeit der webbasierten Plattform ist prinzipiell hoch, dem Nutzer wird eine klare und übersichtliche Handelsoberfläche geboten. Insgesamt ist die Bedienung gelungen, für Einsteiger kann sie allerdings manchmal etwas überfordernd wirken.
  • Zwar kann mittels MetaTrader 4 auch automatisierter Handel durchgeführt werden, Social Trading-Funktion finden wir allerdings keine.

IG verrechnet Nutzern sowohl einen günstigen Spread als auch eine Provision pro durchgeführtem Trade. Bitcoin und weitere Vermögenswerte können hier auch mit Leverage gehandelt werden, Kryptos mit 1:2, Aktien mit bis zu 1:20 – für Privatanleger.

Insgesamt ist IG ein erstklassiger Broker, der allerdings aufgrund höherer Gebühren und seinem vor allem für professionelle Trader konzipierten Design weniger für den Bitcoin-Handel und kaum als Krypto-Broker geeignet ist.

Admiral Markets

Admiral Markets ist ein etablierter CFD-Broker, der von der zypriotischen CySEC und der britischen FCA reguliert wird.

  • Bei diesem Krypto-Broker kann man mit Bitcoin und weiteren führenden Kryptowährungen, allerdings auch Rohstoffen, Indizes, Aktien, Anleihen und ETFs handeln.
  • Nutzern wird die Option zum Handeln mit MetaTrader 4/5 und MetaTrader WebTrader geboten.
  • Wer mit dem Handel beginnt, der findet umfangreiche Schulungsunterlagen wie Artikel, Tutorials, Schulungs-Webinare und Wikis.
  • Für das Risikomanagement werden über MetaTrader Order-Arten wie Buy-Stop, Sell-Stop, Markt-Orders Buy und Sell unterstützt.
  • Wer nicht gleich mit echtem Geld handeln will, der kann ein kostenloses Demokonto eröffnen und uneingeschränkt traden.
  • Weitere spannende Features sind ein Negativsaldo-Schutz, eine geringe Mindesteinzahlung von 100 € und für Privatanleger ein Hebel von bis zu 1:30 (für Bitcoin liegt dieser bei 1:2).
  • Der Kundenservice ist auch in Deutsch verfügbar und kann von Mo-So per E-Mail oder Telefon kontaktiert werden.
  • Zwar ist dies für professionelle Trader gut, für Einsteiger ist diese Software allerdings rasch überfordernd. Wir hätten uns einen einfacheren WebTrader gewünscht, die Smartphone-App verbindet ebenfalls zu MetaTrader und ist in der Handhabung passabel. Leider ist die Benutzerfreundlichkeit bei Admiral Markets darum geringer als bei anderen Anbietern.
  • Uns fehlt eine Social Trading-Funktion, es gibt keine Möglichkeit andere Trader zu kopieren.

Bei den Gebühren gehört Admiral Markets zu den günstigsten Anbietern. Es gibt keine Einzahlungsgebühr, eine Auszahlung kostet nur 1 €. Für CFDs wird ein geringer Spread sowie eine Provision bezahlt, bei Bitcoin gilt ein 0,5% Spread.

Insgesamt ist Admiral Markets ein seriöser und professioneller Krypto-Broker und CFD-Broker, allerdings ist er für Einsteiger weniger geeignet.

Fazit

Der Kauf von Bitcoin mittels Krypto-Broker bietet  zahlreiche Vorteile  wie die einfache Bedienung, erhöhte Sicherheit, die Möglichkeit mit Hebel zu handeln oder auch in andere Kryptowährungen oder Anlageklassen zu investieren. Auch wenn vieles für die Verwendung eines Krypto-Broker spricht, so muss man die Funktionsweise und das Gebührenmodell eines solchen Anbieters verstehen, bevor man sein Geld investiert.

  • Weil es viele Anbieter am Markt gibt, ist eine sorgfältige Analyse, Preisvergleich und Auswahl unerlässlich. Dabei ist vor allem auf die Kriterien der Benutzerfreundlichkeit, Art und Höhe der Gebühren, das Angebot, Trading-Tools, Kundenservice und eine Social Trading-Funktionalität zu achten.
Unsere ausdrückliche Empfehlung ist der benutzerfreundliche und führende Social Trading-Broker eToro. Ebenso fanden wir die Krypto-Broker Plus500 und Skilling in ihrem Angebot und Funktionsumfang sehr überzeugend.

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Christian Brandstötter

MMSc. Christian ist Anfang 2015 auf das Thema Kryptowährungen gestoßen und beschäftigt sich als Autor und Enthusiast seither intensiv mit den Themen Kryptowährungen, Blockchain und STOs.