CFDs gehören zu den beliebtesten Instrumenten für aktives Trading. Mit ihnen kannst du auf Kurse von Aktien, Indizes, Forex, Rohstoffen und Kryptowährungen setzen – ohne den jeweiligen Basiswert selbst zu kaufen.
Der wichtigste Punkt vorab: CFDs sind riskante Derivate. Du handelst nicht den Vermögenswert selbst, sondern nur die Kursdifferenz zwischen Einstieg und Ausstieg. Durch Hebel können schon kleine Marktbewegungen große Auswirkungen auf dein Kapital haben.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie CFDs funktionieren, welche Kosten und Risiken du kennen musst und worauf es bei der Wahl eines CFD-Brokers wirklich ankommt.
Hier kannst du CFDs handeln
10
Zahlungsmöglichkeiten
Funktionen
Kundendienst
Bewertung
Mobile App
Feste Provisionen pro Vorgang
Kontogebühr
- 0 € Kommission auf viele CFDs & echte Aktien/ETFs bis 100k € Volumen/Monat
- Keine Kontoführungs- oder Einzahlungsgebühren
- Stark regulierter Broker + gute Trading-Plattform (xStation)
Ihr Kapital ist im Risiko.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Viele handelbare Assets
- Hervorragende Trading Plattform
- Europäische Lizenz
CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Große Produktvielfalt
- Keine festen Provisionen pro Vorgang
- Einfache Bedienung für Anfänger
Ausführungsdienstleistungen für Aktien, ETFs und ETCs werden von der Bitpanda Financial Services GmbH erbracht. Kein öffentliches Angebot. Diese Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Investitionen sind mit Verlustrisiken verbunden, und die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Berücksichtigen Sie Ihre persönliche Situation und ziehen Sie vor einer Investition eine unabhängige Beratung hinzu.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Aktien‑CFDs weltweit in MT4/MT5
- Keine Depot‑ oder Kontoführungsgebühren
- Faire Aktiengebühren (0,04 USD/Aktie USA, 0,10% UK/DE)
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Mehr als 100 Aktien CFDs, über 1000 handelbare Basiswerte
- Zahlreiche Zahlungsmethoden
- Seit 2012 tätig
83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Kostenloses Demokonto
- Der Kundendienst ist hervorragend
- Die Kontoeröffnung ist einfach
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Große Produktvielfalt
- Voll lizensiert und reguliert
- Modern und plattformübergreifend
52% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Nutzerfreundliche Plattform
- Keine Provision & wettbewerbsfähige Spreads
- Große Auswahl an Assets
74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Sehr niedrige Trading-Gebühren
- Hoher Hebel & viele Märkte
- Schnelle Ausführung & einfache Plattform
Ihr Kapital ist im Risiko
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Keine Provisionen und Niedrige Spreads
- Reguliert durch CBI und MiFID in Europa
- Intuitive Handelsplattform
72% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Trading von CFDs mit diesem Anbieter. Sie sollten erwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie sich das hohe Risiko leisten können, ihr Geld zu verlieren.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
Was sind CFDs?
CFD Bedeutung: CFDs, Contracts for Difference, sind sogenannte Differenzkontrakte. Es handelt sich um Finanzinstrumente, die zwischen einem Käufer und einem Verkäufer abgeschlossen werden und eine Vereinbarung zum Austausch der Wertdifferenz zwischen Einstiegs- und Schließungszeitpunkt des Kontrakts darstellen.
CFDs sind Derivate, da sie 1:1 an einen Basiswert gekoppelt sind. Sie können auf alle möglichen Anlageklassen abgeschlossen werden, es gibt etwa Aktien-CFDs, Forex-CFDs, Index-CFDs, Krypto-CFDs und Rohstoff-CFDs.
Wie funktionieren CFDs?

Käufer sind also bullish eingestellt, Verkäufer bearish.
Weil sich ein CFD auf einen Basiswert bezieht, entspricht die Wertentwicklung des CFDs also der Kursentwicklung des entsprechenden Vermögenswertes. Für den Abschluss eines CFDs zahlst du der Clearingstelle bzw. dem Broker zumeist eine Gebühr in Form eines Spreads, der die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis darstellt.
- Als Käufer erzielst du also dann einen Gewinn beim CFD-Handel, wenn der Schlusskurs über dem Einstiegspreis liegt, zu dem du den Kontrakt erworben hast. Wenn du diese Position schließen würdest, würdest du die monetäre Differenz zwischen ihrem Eröffnungs- und Schlusskurs erhalten.
- Hingegen wirst du als Käufer einen Verlust realisieren, wenn der Kurs des Basiswerts des CFDs im Laufe der Zeit unter den Einstiegspreis sinkt.
Was passiert beim CFD Trading? – ein Beispiel
CFD Trading funktioniert über einen Broker wie XTB. Der Broker stellt eine Handelsplattform bereit, über die Trader CFD-Kontrakte auf verschiedene Basiswerte handel können.
Einen CFD Kontrakt kann man ähnlich dem Kauf und Verkauf einer Aktie als Long Position öffnen. Es gibt hier aber den praktischen Unterschied, dass man sowohl einen Buy- als auch einen Sell-Kontrakt öffnen kann und so auf Kursgewinne wie auch auf Kursverluste setzen kann.

Ganz ähnlich wie beim Kauf von Aktien, muss man natürlich für den Kauf von CFDs auf gewisse Basiswerte erst einmal Geld beim Broker einzahlen. Bei XTB ist das beispielsweise per Banküberweisung, Kredit- oder Debitkarte sowie je nach Region über ausgewählte Online-Zahlungsdienste möglich. Hat man Geld eingezahlt, kann man damit verschiedene CFD-Kontrakte erwerben.
Kauft man einen nicht gehebelten CFD Kontrakt, wird kein zusätzliches Geld vom Broker ausgeliehen und damit werden auch keine Zinsen über Nacht fällig. Liegt der Kurs einer Aktie bei 200 € und man steigt ein, so würde man hier beim Preisanstieg auf 220 € und Schließen des Kontraktes auch 220 € zurückerhalten und damit mit 20 € Gewinn verbleiben.
Nutzt man hingegen einen gehebelten CFD Kontrakt, so funktioniert es etwas anders: Angenommen man kauft einen 10-fach gehebelten CFD auf den DAX. Liegt der Kurs anfangs bei 14.000 € und man steigt ein, so erhält man bei einem Kursanstieg auf 15.000 € das Zehnfache der Differenz zurück. Der Gewinn läge hier also bei 10.000 €, obwohl der Kursanstieg nur 1.000 € betrug. Würde man diesen Kontrakt jetzt allerdings über Nacht halten, könnten je nach Broker, Markt und Positionsgröße zusätzliche Finanzierungskosten anfallen, was die Gewinne wieder stark schmälern könnte.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Hebelwirkung – CFDs handeln mit Leverage
Das wohl bedeutendste Merkmal eines CFDs ist die Möglichkeit, mit Leverage (Hebelwirkung) zu handeln. Mit Leverage kannst du dir vom Broker kurzfristig Kapital leihen, um deinen investierten Betrag (Exposure bzw. Exposition) in einem bestimmten Trade zu erhöhen.
Dabei musst du einen gewissen Mindestbetrag Eigenkapital einschießen, der auch als „Margin“ bezeichnet wird.
Der Handel mit Leverage ist also ein zweischneidiges Schwert, eine Art Turbo für deine realisierten Gewinne oder Verluste. Angenommen du entscheidest dich, einen CFD mit einem Hebel von 1:10 zu handeln. Wenn sich der Kurs in deine Richtung entwickelt, kannst du das Vielfache des ursprünglich erzielten Gewinnes realisieren; bei negativer Kursentwicklung werden deine Verluste allerdings ebenfalls entsprechend verstärkt.

Was sind die Vorteile und Nachteile von CFDs?
Differenzkontrakte bzw. CFDs unterscheide sich vom Direktkauf von Aktien und bieten daher Vorteile und Nachteile für Anleger. Einen Überblick darüber, welche das genau sind zeigen wir hier:
Vorteile
- Handel mit Leverage bzw. Hebel
- Partizipation an Wertentwicklung von Anlageklassen ohne physischen Besitz
- die Möglichkeit zum Geld verdienen bei fallendem Kurs durch Shorten (Leerverkäufe)
- Große Auswahl von Anlagewerten weltweit
- Geringere Kosten möglich als bei Direktkauf
Nachteile
- Großes Risiko bei Hebelung von CFD
- Beim Halten über Nacht werden bei Hebelung hohe Gebühren fällig
- Händler müssen bei jedem Trade den Spread als Kosten einkalkulieren
Für wen eignet sich der CFD Handel?

Da beim gehebelten Handel über Nacht jeweils Finanzierungskosten auf geliehenes Kapital anfallen können, würde ein langfristiges Halten eines stark gehebelten CFD-Kontraktes bei seitwärts laufendem Markt schnell teuer werden.
Handelt man hingegen mit einem Horizont von wenigen Tagen, fallen die Kosten eines gehebelten CFDs bei erwünschten Kursveränderungen viel weniger ins Gewicht. Kauft und verkauft man einen Kontrakt gar innerhalb eines Tages (Day-Trading), müssen in der Regel keine Overnight-Gebühren gezahlt werden.
Dennoch kann sich die Nutzung von CFDs sehr wohl auch für langfristige Investoren lohnen. Dafür gibt es zwei wichtige Situationen:
Einerseits kann man über CFDs häufig Vermögenswerte handeln, die im regulären Handel nicht verfügbar sind. Wenn man hier einen nicht gehebelten CFD Kontrakt nutzt, fallen dabei auch keine Overnight-Kosten an.
Die zweite wichtige Möglichkeit der Nutzung für langfristige Anleger ist das kurzfristige Absichern eines Aktienwerts (Hedging). Hat man zum Beispiel Aktien von VW und vermutet einen kurzfristigen Kursverfall, so kann man mit dem Gewinn aus einem Short-Kontrakt die Verluste der langfristig gehaltenen VW-Aktie ausgleichen.
Was du beim CFD-Handel beachten musst
Du weißt bereits, dass der CFD-Handel mit hohen Risiken verbunden ist. Prinzipiell ist der CFD-Handel sehr kurzfristig orientiert, die meisten Trader wollen mit Hebelwirkung aus kurzfristigen Kursveränderungen Profit schlagen. Der CFD-Handel ist auch deswegen kurzfristig angelegt, weil Broker Overnight-Gebühren für über eine Handelssitzung hinaus geöffnete Positionen bzw. geliehenes Kapital verrechnen können.
Deine Anlageziele

- Wo liegen deine Prioritäten?
- Möchtest du etwa kurzfristig spekulieren und Gewinne maximieren?
- Willst du deine bestehenden, langfristigen Investitionen mit CFDs absichern?
- Möchtest du dein bestehendes Portfolio um Investitionen in neuen Anlageklassen diversifizieren?
CFD Traden lernen erfordert Zeit
Prinzipiell sind all diese Ziele mit dem CFD-Handel erreichbar, du musst allerdings deine Prioritäten kennen. Ebenso solltest du Klarheit haben, wie viel Zeit du für den Handel mit CFDs investieren möchtest.
- Möchtest du aktiver Daytrader werden und gar eine neue Teilzeitaufgabe starten?
- Willst du hingegen längerfristig investieren und nur einmal wöchentlich deine CFD-Positionen überprüfen müssen?
Regulierung des CFD Handels in der EU
Seit August 2018 gelten in Europa besondere Regulierungen für CFD-Broker, um Privatanleger vor den großen Risiken zu schützen, die der Umgang mit CFDs mit sich bringen kann.
Einerseits ist mittlerweile die sogenannte Nachschusspflicht verboten, was bedeutet, dass bei einem Totalverlust kein Geld nachgezahlt werden muss, da der Gegenwert einer Investition nicht mehr ins Negative fallen darf. Andererseits wurden auch die maximalen Hebelverhältnisse eingeschränkt, so dass folgende Hebel jetzt jeweils das Maximum darstellen:
Major-Forex-Paare 1:30
weitere Währungspaare, Gold & große Indizes 1:20
Rohstoffe & kleinere Indizes 1:10
Aktien 1:5
Kryptowährungen 1:2
Deine Risikobereitschaft
Als CFD-Trader bist du mit hohem Risiko konfrontiert. Doch…
- wie viel Risiko bist du bereit, beim Handel mit CFDs auf dich zu nehmen?
- Wie viel Kapital kannst du riskieren und im schlimmsten Fall verlieren, ohne finanzielle Probleme zu bekommen?
- Kannst du emotional mit Kapitalverlusten umgehen, ohne Panikverkäufen oder Fear-of-Missing-Out zu verfallen?
Die Bedeutsamkeit eines Demokontos
Starte lieber im CFD-Handel ohne Hebel oder mit einem geringen 1:2 Hebel und sammle erste Erfahrungen – sowohl mit der Handelsplattform, als auch mit dem emotionalen Erlebnis des CFD-Handels.
Teste den CFD-Handel risikofrei mit einem Demokonto. Gute CFD-Broker wie XTB bieten dir die Möglichkeit, den Handel zunächst mit einem kostenlosen Demokonto zu probieren. Dabei kannst du mit virtuellem Guthaben zu echten Marktpreisen mit CFDs handeln. Die Verwendung eines Demokontos ist vor allem für Einsteiger empfehlenswert und eine großartige Möglichkeit, um CFD handeln zu lernen.
Bei XTB erhältst du Zugriff auf eine moderne Handelsplattform, mit der du dich Schritt-für-Schritt vertraut machen kannst. Wenn du dich in der Bedienung der Plattform, Analyse von Charts und Auswahl der CFD-Instrumente sattelfest fühlst, kannst du zu einem Live-Konto wechseln und den Handel mit Echtgeld starten.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Risikomanagement bei CFDs – Worauf man achten muss
Wie eingangs beschrieben, ist der CFD-Handel mit Leverage mit einem hohen Risiko verbunden, rasch viel Kapital zu verlieren. Weil sich selbst nach gründlicher Analyse der Kurs eines Vermögenswerts entgegen deiner Erwartungen entwickeln kann, musst du dein Risiko sorgfältig verwalten, wirksames Risikomanagement lautet daher die Devise.
Als CFD-Trader zeugst du von hoher Risikobereitschaft – Risiko, das eben intelligent gesteuert werden muss. Hierfür sind ein paar Grundlagen zu beachten:
Regel #1: Verwende immer Stop-Loss-Orders
Eine Stop-Loss-Order ist ein Auftrag, deinen Trade bei einem bestimmten Verlustwert automatisch zu verkaufen. Er soll deinen Verlust begrenzen. Das Stop-Loss-Limit kann dabei entweder als bestimmtes Preisniveau, als Differenz vom Einstiegspreis oder als prozentueller Verlust angegeben werden.
Am erwähnten Beispiel des Rohöl-CFDs im Umfang von 2.000 € kann das etwa heißen, dass du dein Stop-Loss-Limit auf ein Preisniveau von 1.600 €, eine Differenz von -400 € oder einen Verlust von 20 % stellst.
Regel #2: Starte mit kleinen Positionsgrößen
Die Positionsgröße beschreibt, über welchen Betrag ein CFD eröffnet wird. Ein gutes Risikomanagement empfiehlt, lieber mehrere Trades mit kleineren Beträgen zu unterschiedlichen Preispunkten einzugehen, als mit einem großen Trade „alles auf ein Pferd“ zu setzen.
Eröffnest du mehrere Trades zu unterschiedlichen Einstiegspreisen werden sich Verluste beschränken, insgesamt reduzierst du damit dein Risiko. Dies ist ähnlich dem Dollar Cost Averaging beim längerfristigen Anlegen mit Sparplan.
Regel #3: Beachte, dass Slippage auftreten kann
Deine Order werden nicht immer zu jenen Preisen ausgeführt werden, zu denen du sie aufgegeben hast. Zu Spitzenzeiten, in denen sehr viele Trader Kauf- oder Verkaufsorder aufgeben, kann ein Broker nicht alle Aufträge sofort ausführen. In der Zeit, die zwischen Platzieren und Ausführung deiner Order verstreicht, ändert sich der Kurs des Basiswertes deines CFDs.
Du kannst etwa zusätzliche Verluste erleiden, wenn bei einem massiven Kursrutsch deine Order um einiges unter deinem gewählten Wert ausgeführt wird. Slippage kann auftreten und lässt sich nicht verhindern, du musst dir dieser Gefahr bewusst sein.
Regel #4: Bestimme eine Obergrenze für offene Positionen oder gesamten Handelsbetrag
Gerade beim kurzfristig orientierten CFD-Handel kann selbst der widerstandsfähigste Trader von Emotionen befallen werden. Darum ist es hilfreich, allgemeine Limits und Obergrenzen festzulegen, an die man sich auch „in der Hitze des Gefechts“ stur halten sollte. Lege dir darum eine Obergrenze für die Anzahl an offenen Positionen sowie das maximal gesamt in diesen Positionen investierte Kapital fest.
Beispielsweise könntest du dich entscheiden, niemals mehr als 10 CFD-Positionen offen zu halten und insgesamt nicht mehr als 10.000 € an Investitionen in diesen Trades zu platzieren.
Diese Regel ist deswegen so wichtig, weil du bei massiven Marktbewegungen, etwa einem starken Bullenrun von Fear-of-Missing-Out erfasst werden könntest. Then bist du versucht, zu viele Positionen zu eröffnen, die sich rasch bei gegenteiliger Marktentwicklung als fatale Fehler herausstellen könnten.
Gebühren beim Handel mit CFDs
Der Handel mit CFDs ist natürlich auch mit Gebühren verbunden. Diese solltest du kennen, beeinflussen sie schließlich die Rentabilität und Performance deiner Trades. In der Regel fallen beim CFD-Handel drei Arten von Gebühren an: Spreads, Order-Gebühren und Overnight-Gebühren.
Die meisten CFD-Broker finanzieren sich über einen Aufschlag auf Kauf- oder Verkaufspreis. Daraus resultiert eine Preisspanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis, welche als Spread bezeichnet wird. Du wirst aufgrund von Spreads also teurer als zum Marktpreis kaufen und unter dem Marktpreis verkaufen.
- Umso geringer diese Spanne, umso günstiger sind die Spreads, was sich positiv auf die Rentabilität deiner Trades auswirkt.
Manche CFD-Broker verzichten auf Spreads, verrechnen dir allerdings mit jeder Order – ob Kauf- oder Verkauf-Order einen fixen Betrag. Order-Gebühren sind zumeist also Fixgebühren, in manchen Fällen rechnen sie sich auch nach der Höhe der platzierten Order.
- Umso aktiver du handeln möchtest, desto mehr Positionen wirst du eröffnen, weshalb du Broker mit Order-Gebühren vermeiden solltest!
Beim CFD-Handel mit Leverage leihst du dir vom Broker kurzfristig Kapital. Schließt du deine Positionen noch am selben Tag, musst du keine Leihgebühren zahlen. Hältst du deine Positionen jedoch über Nacht offen, musst du sogenannte Overnight-Gebühren zahlen. Diese hängen vom Broker, Basiswert, Zinssatz und der jeweiligen Positionsgröße ab und können einen wichtigen Kostenfaktor darstellen.
- Folglich solltest du deine gehebelten Trades nicht unüberlegt über Nacht offenhalten. Wenn du allerdings CFDs ohne Hebel kaufst, fallen solche Finanzierungskosten je nach Broker und Produkt nicht oder nur eingeschränkt an.
Strategien für den CFD-Handel
Wer den CFD-Handel lernen möchte, der sollte mehrere Strategien in seinem Arsenal haben, die er beherrscht und je nach Wunsch einsetzen kann. Die häufigsten Strategien bzw. Trading-Stile sind News-Trading, Pair-Trading und Hedging.
News-Trading

Das wichtigste Tool im Arsenal eines News-Traders ist ein umfangreicher Börsen- und Wirtschaftskalender, in dem alle wichtigen globalen Ereignisse terminiert sind. Somit kannst du dich bereits mehrere Tage im Voraus mit den möglichen Auswirkungen dieser Ereignisse auseauseinandersetzen und dementsprechende Trades platzieren.
Beim News-Trading kannst du entweder vor oder direkt nach der Veröffentlichung einer Statistik investieren:
- Das Ziel des ersteren Ansatzes ist es, zu versuchen, die Reaktionen der Händler auf die bevorstehende Veröffentlichung zu verstehen und vorauszusehen. Dies kann sehr riskant sein, da es schwierig ist, zu wissen, ob die Veröffentlichung über oder unter den Erwartungen des Marktes liegen oder diese erfüllen wird, oder sogar, wie der Markt auf solche Nachrichten reagieren wird.
- Direkt nach der Veröffentlichung kannst du womöglich die Reaktion des Marktes schon erkennen, du steigst allerdings spät ein und kannst nur mehr weniger stark von der Kursbewegung profitieren.
Pair-Trading
Pair-Trading gehört zu den marktneutralen Strategien und wird üblicherweise bei CFDs auf Aktien eingesetzt.
Du kannst die Strategie jedoch auch bei 2 Devisen, ETFs oder Rohstoffen einsetzen. Das tolle an dieser Strategie ist, dass sie bei hoher und geringer Marktvolatilität genutzt werden kann, die Marktrichtung (Anstieg oder Rückgang) ist ebenfalls irrelevant.
Bei dieser Strategie verwendest du 2 in der Regel stark korrelierende Vermögenswerte, deren Korrelation in den letzten Wochen und Monaten immer weniger geworden ist. Jede Veränderung der Korrelation von 2 korrelierten Vermögenswerten sollte eine Rückkehr zum „mittleren Trend des Paares“ implizieren. Genau auf diese Weise kannst du mit dieser Strategie Gewinne erzielen.
Mit Pair Trading kannst du Divergenzen zwischen den 2 zugrunde liegenden Vermögenswerten ausnutzen:

- Zunächst musst du je nach Trend einen starken und einen schwachen Vermögenswert auswählen.
- Dann eröffnest du eine Long-Position auf den schwächeren Vermögenswert – denjenigen, der eine unterdurchschnittliche Performance aufweist, während du eine Short-Position auf den stärkeren Vermögenswert eingehst.
Hedging
Hedging ähnelt einer Versicherung, Ziel ist es das mit bestehenden Investitionen eingegangene Risiko abzusichern bzw. soweit wie möglich zu reduzieren. Hedge-Fonds, Großbanken und many andere Investmentfirmen nutzen Hedging, um ihre Investitionen zu schützen.
Eine andere Möglichkeit der Absicherung wird darin bestehen, dein gesamtes Portfolio mit CFDs auf einen Index, statt auf eine einzelne Aktie abzusichern. So könntest du etwa den DAX-30-Index als CFD shorten.
Wo kann man CFDs handeln? Die besten CFD-Broker im Vergleich
Da sich CFDs in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen, hat sich eine spezialisierte Art von Brokern, die sogenannten CFD-Broker entwickelt. CFD-Broker sind meist ausschließlich auf das Anbieten von Differenzkontrakten auf verschiedene Anlageklassen spezialisierte Finanzdienstleister.
Immer mehr Regierungen haben sich um die Regulierung und behördliche Aufsicht des Geschäfts mit CFD-Brokern bemüht, um Anlegern einen vertrauenswürdigen gesetzlichen Rahmen zu schaffen. Wir haben den Markt für deutsche und europäische Anleger tiefgehend analysiert und präsentieren hier unsere klare Top-10-Liste.
Platz 1: CFD-Handel bei XTB
XTB ist ein etablierter Online Broker mit deutscher Niederlassung in Berlin. Der Anbieter ist bei der BaFin registriert und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF. Damit ist XTB für Anleger interessant, die einen regulierten Broker mit moderner Handelsplattform suchen.

Bei XTB kannst du unter anderem CFDs auf Forex, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen handeln. Zusätzlich stehen je nach Produktangebot auch echte Aktien, ETFs und weitere Anlagemöglichkeiten zur Verfügung. Damit eignet sich XTB nicht nur für CFD-Trader, sondern auch für Anleger, die verschiedene Märkte über eine Plattform beobachten möchten.
Der mögliche Hebel hängt vom gewählten Basiswert ab. Für Privatanleger gelten innerhalb der EU maximale Hebelgrenzen, etwa 1:30 für Major-Forex-Paare, 1:20 für große Indizes und Gold, 1:10 für Rohstoffe, 1:5 für Aktien und 1:2 für Kryptowährungen.
XTB überzeugt vor allem durch seine moderne Handelsplattform. Trader erhalten Zugriff auf Charts, Marktnachrichten, Analysefunktionen und wichtige Orderarten wie Stop Loss, Take Profit und Pending Orders. Diese Funktionen sind besonders wichtig, um Positionen besser zu planen und Risiken im CFD-Handel zu begrenzen.
- XTB bietet eine übersichtliche Handelsplattform, die sich sowohl für Einsteiger als auch für aktive Trader eignet.
- Über die Plattform können verschiedene Märkte wie Forex, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen gehandelt werden.
- Ein kostenloses Demokonto hilft dabei, den CFD-Handel zunächst risikofrei kennenzulernen.
- Analysewerkzeuge, Marktnachrichten und Orderfunktionen unterstützen Trader beim Risikomanagement.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Platz 2: Plus500

Dies macht die Handhabung besonders für Retail-Trader unkompliziert. Die App von Plus500 glänzt durch eine herausragende Übersichtlichkeit, transparente Margin-Anzeigen und Features wie den garantierten Stop-Loss (GSLO), der gegen einen leichten Spread-Aufschlag echtes Risiko minimiert.
Zum CFD-Portfolio von Plus500 zählen über 2.800 handelbare Basiswerte, darunter:
- Forex-CFDs (Majors & Minors)
- Aktien- & ETF-CFDs
- Krypto-CFDs
- Rohstoff-CFDs (Gold, Öl etc.)
- Index-CFDs (z.B. DAX)
- Optionen-CFDs
Die Plattform verzichtet auf separate Order-Kommissionen und nutzt ein reines Spread-Modell. Im CFD auf den Germany 40 (DAX) liegt der Spread in Praxisbeispielen oft bei absolut fairen 2,44 Punkten. Einzahlungen sind kostenlos.
| Plus500 Konditionen | Gebühren |
| Ordergebühren (CFDs) | 0,00 € (Kosten im Spread)* |
| Konto- & Depotführung | Kostenlos |
| Ein- & Auszahlungen | Brokerseitig komplett gebührenfrei |
| Inaktivitätsgebühr | Bis zu 10 USD/Monat (nach 3 Monaten ohne Login) |
| Demokonto | Kostenlos & unbegrenzt |
*Bei offenen Positionen über Nacht fallen die üblichen CFD-Haltekosten (Swaps) an.
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Platz 3: Bitpanda
Bitpanda ist eine europäische Krypto- und Investment-Plattform mit Sitz in Österreich. Für Trader, die einen klassischen CFD-Broker für Forex und Indizes suchen, ist Bitpanda strukturell nicht die richtige Adresse. Stattdessen fokussiert sich die hochregulierte Plattform (inklusive MiCAR-Lizenz der BaFin) mit „Bitpanda Margin“ auf das gehebelte Trading echter Kryptowährungen.
Bitpanda agiert hierbei als direkter Kontrahent und bündelt im Hintergrund Liquidität von verschiedenen Börsen, um faire Preise zu stellen. Der maximale Hebel liegt hierbei bei 10x für ausgewählte digitale Assets, weshalb sich die Plattform hervorragend als sichere Krypto-Ergänzung eignet.
Zum Portfolio von Bitpanda zählen über 3.000 handelbare Vermögenswerte, darunter:
- Gehebelte Krypto-Märkte (Margin)
- Über 650 echte Kryptowährungen
- Physisch besicherte Edelmetalle
- Fraktionierte Aktien (Derivate)
- Klassische, echte ETFs & ETCs
- Krypto-Indizes (BCI)
Die Gebühren für Krypto-Margin-Trades bestehen aus transparenten Kauf- und Verkaufsgebühren sowie einer täglichen Haltegebühr. Herkömmliche Aktien und ETFs werden hingegen per kleiner Fixgebühr gehandelt.
| Bitpanda Konditionen | Gebühren |
| Krypto-Margin (Eröffnung) | 0 % Kaufgebühr |
| Krypto-Margin (Schließung) | 0,3 % Verkaufsgebühr |
| Tägliche Haltekosten (Margin) | 0,18 % tägliche Finanzierungsgebühr* |
| Liquidationen | 1 % Liquidationsgebühr (bei Margin-Call) |
| Mindestinvestment | Ab 1,00 EUR flexibel möglich |
*Traditioneller Forex- oder Index-CFD-Handel ist über diese Plattform strukturell nicht vorgesehen.
Platz 4: XM

Über die nahtlose Einbindung von MetaTrader 4 und MetaTrader 5 positioniert sich XM gezielt bei Händlern, die Wert auf komplexe Chart-Layouts, technische Indikatoren und automatisierte Handelssysteme legen.
Das CFD-Handelsangebot bei XM deckt alle klassischen Anlageklassen ab:
- Forex-Paare (Majors, Minors, Exotics)
- Internationale Aktien-CFDs
- Edelmetall-CFDs (Gold, Silber)
- Index-CFDs (GER40 oft ab 1,6 Pips)
- Krypto-CFDs
- Energie- & Rohstoff-CFDs
Trader haben die Wahl zwischen dem kommissionsfreien „Ultra Low“-Konto und dem ECN-artigen „Zero-Konto“, das rohe Spreads ab 0,0 Pips plus Kommission berechnet. Die Mindesteinzahlung ist mit nur 5 USD extrem einsteigerfreundlich.
| XM Konditionen | Gebühren |
| Mindesteinzahlung | Bereits ab 5 USD möglich |
| Spreads (Ultra Low Konto) | Ab 0,8 Pips (kommissionsfrei) |
| Spreads (Zero Konto) | Ab 0,0 Pips (+ volumenbasierte Gebühr)* |
| Zahlungsverkehr | Völlig gebührenfrei (vom Broker übernommen) |
| Inaktivitätsgebühr | 5 USD/Monat (nach 90 Tagen ohne Aktivität) |
*In volatilen Phasen behält sich XM vor, Orders zum „ersten verfügbaren Preis“ auszuführen (Slippage).
Platz 5: Libertex

Die Plattform kombiniert die einfache Handhabung der eigenen Web-App mit den weitreichenden Möglichkeiten der MetaTrader 4 und 5 Software, was Libertex zu einer soliden Hybrid-Lösung für Anfänger und Fortgeschrittene macht.
Die Auswahl an Assets umfasst über 1.000 Basiswerte, darunter:
- Krypto-CFDs (Sehr große Auswahl)
- Forex-Währungspaare
- Echte Aktien (Provisionsfrei)
- Aktien-CFDs
- ETF- & Index-CFDs
- Rohstoff-CFDs
Die Mindesteinzahlung liegt bei 100 Euro. Es gibt ein Demokonto mit 50.000 € virtuellem Guthaben, und Einzahlungen sind gebührenfrei, während bei manchen Auszahlungswegen (z.B. SEPA) kleine Gebühren anfallen.
| Libertex Konditionen | Gebühren |
| Handelsgebühr (CFDs) | Variable Spreads + ggf. Kommission |
| Echte Aktien | 0,00 € Kommission (nur Spread) |
| Auszahlungsgebühr | Abhängig von der Methode (z.B. SEPA 1€)* |
| Inaktivitätsgebühr | 10 EUR/Monat (nach 180 Tagen) |
| Demokonto | Kostenlos verfügbar |
*Bei Fremdwährungen kann eine Conversion-Fee anfallen. Swaps für Übernacht-CFDs beachten.
83 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter.
Platz 6: Pepperstone

Das sorgt für Ausführungsquoten von über 99 % und minimale Slippage in normalen Märkten. Neben MetaTrader unterstützt Pepperstone auch cTrader und bietet eine exzellente, native TradingView-Integration.
Mit Pepperstone kann man mehr als 1.200 Finanzinstrumente handeln, darunter:
- Forex-CFDs (Majors & Minors)
- Index-CFDs (z.B. GER30 ab 1 Punkt)
- Rohstoff- & Energie-CFDs
- Aktien-CFDs (Globale Auswahl)
- ETF-CFDs
- Krypto-CFDs
Das Razor-Konto besticht durch rohe Spreads (z. B. durchschnittlich 0,09 Pips im EUR/USD) und eine faire Orderkommission von 3,50 USD pro Lot und Seite. Pepperstone ist damit der klare Favorit für automatisierte Systeme und Scalping.
| Pepperstone Konditionen | Gebühren |
| Spreads (Razor Konto) | Ab 0,0 Pips (Interbanken-Niveau)* |
| Orderkommission (Razor) | 3,50 USD pro Lot und Orderseite |
| Inaktivitätsgebühr | Völlig gebührenfrei (Keine Kosten) |
| Ein- & Auszahlungen | Kostenlos (Mindestbetrag meist 10 €) |
| Demokonto | Kostenlos verfügbar |
*Aufgrund der echten Marktanbindung kann in extrem volatilen Phasen marktübliche Slippage auftreten.
75,2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Platz 7: eToro

Anleger können hier echte Aktien ohne Hebel provisionsfrei erwerben, schalten aber bei der Nutzung von Hebeln sofort und transparent in den CFD-Handel um. Wer Aktien- oder ETF-CFDs mit Hebel handelt, zahlt eine Gebühr von 0,15 % pro Orderseite, zuzüglich des Markt-Spreads.
Das Handelsangebot deckt über 3.000 Märkte ab, darunter:
- Echte Aktien & ETFs (0% Provision)
- Physische Kryptowährungen
- Forex-CFDs (Majors & Minors)
- Internationale Aktien-CFDs
- Globale Index-CFDs
- Rohstoff-CFDs (Gold, Öl etc.)
Die Basiswährung des Kontos ist US-Dollar, wodurch bei Euro-Einzahlungen Umrechnungskosten entstehen können. Für reine, kosten-sensible Daytrader ist eToro nicht optimiert, dafür brilliert die Plattform mit dem CopyTrader, um erfahrene Investoren 1:1 zu kopieren.
| eToro Konditionen | Gebühren |
| Aktien & ETFs (Kauf ohne Hebel) | 0,00 € (0% Provision)* |
| Aktien- & ETF-CFDs | 0,15 % Gebühr pro Seite + Spread |
| Mindesteinzahlung | Ab ca. 50 USD (abhängig von Zahlungsmethode) |
| Auszahlungsgebühr | 5 USD pauschal |
| Inaktivitätsgebühr | 10 USD/Monat (nach 12 Monaten ohne Login) |
*CFD-Spreads auf Währungen (z.B. EUR/USD bei ca. 1,0 Pip) und Übernachtgebühren fallen regulär an.
61 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten sich gut überlegen, ob Sie sich das hohe Risiko eines Totalverlusts Ihres Kapitals leisten können.
Platz 8: Capital.com
Capital.com (CySEC, FCA) ist ein reiner CFD-Broker, der als Principal auftritt, aber durch seinen KI-gestützten Pricing-Algorithmus extrem wettbewerbsfähige Spreads aus den Daten mehrerer Liquiditätsanbieter generiert.
Das Ergebnis ist eine hochmoderne, gebührenoptimierte Umgebung. Der Spread für den Germany 40 (DAX) liegt oft bei konstanten 1,5 Punkten, der EUR/USD bei rund 0,7 Pips. Es fallen keine Orderkommissionen oder Ein-/Auszahlungsgebühren an. Zudem ist die Anbindung an TradingView absolut nahtlos integriert.
Das Handelsportfolio bei Capital.com ist gigantisch aufgestellt:
- Forex-Märkte (Enge Spreads)
- Index-CFDs
- Rohstoff-CFDs (Öl, Gase, Metalle)
- Über 5.000 Aktien-CFDs
- Globale ETF-CFDs
- Krypto-CFDs
Die extrem geringe Mindesteinzahlung von nur 20 EUR per Kreditkarte macht Capital.com zu einem perfekten Anlaufpunkt für Einsteiger und Profis, die eine cleane, provisionsfreie CFD-App bevorzugen.
| Capital.com Konditionen | Gebühren |
| Handelsprovision | 0,00 € (Reiner Spread-Handel)* |
| Mindesteinzahlung | Nur 20 EUR (Kreditkarte/Apple Pay) |
| Ein- & Auszahlungen | Völlig kostenlos (Binnen Minuten abgewickelt) |
| Inaktivitätsgebühr | Keine (Laut aktuellen Help-Center-Richtlinien) |
| Risiko-Tools | Stop-Loss & GSLO (Kosten nur bei Auslösung) |
*Overnight-Finanzierungskosten (Swaps) werden transparent tagtäglich auf Basis des vollen Positionswerts verrechnet.
74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Platz 9: PrimeXBT

In den Ausführungsrichtlinien behält sich PrimeXBT das Recht auf Requotes vor, falls der Markt zu schnell springt. Das System läuft als direkte Gegenpartei, punktet jedoch mit einer Latenz von unter 30 Millisekunden und aggressiven Krypto-Derivaten.
Das margenstarke Portfolio umfasst über 100 auswählbare Märkte:
- Krypto-Perpetuals (Futures mit hohem Hebel)
- Forex-CFDs (Hebel bis zu 1:1000 im MT5 Pro)
- Klassische Krypto-CFDs
- Internationale Aktien-Indizes
- Rohstoff-CFDs (Energien, Gase)
- Edelmetalle (Gold, Silber)
Einzahlungen lassen sich bequem in Fiat oder direkt in Kryptowährungen abwickeln. Es fällt keine klassische Orderprovision auf traditionelle CFDs an, da die Kosten in Spreads (ab 0,1 Pips im Pro-Konto) einkalkuliert sind.
| PrimeXBT Konditionen | Gebühren |
| Orderprovision (CFDs) | 0,00 € (Kosten komplett im Spread)* |
| Hebelwirkung (Forex) | Bis zu 1:1000 freischaltbar |
| Hebelwirkung (Krypto) | Bis zu 1:200 möglich |
| Mindesteinzahlung | Kein fixes Minimum vorgeschrieben |
| Ein- & Auszahlungen | Plattformseitig gebührenfrei (Netzwerk-Spesen möglich) |
*Aufgrund der enormen Hebelwirkungen müssen die täglichen Funding Rates penibel einkalkuliert werden.
Platz 10: AvaTrade

Für CFD-Händler steht eine breite Software-Palette bereit: Neben MT4 und MT5 punktet die eigene Web-Oberfläche. Wer gerne auf komplexe Absicherungen setzt, findet in AvaOptions ein dediziertes Tool für Vanilla Options.
Das multilaterale CFD-Sortiment deckt alle Wünsche ab:
- Forex-Währungspaare
- Internationale Aktien-CFDs
- Rohstoffe, Metalle & Energien
- Index-CFDs (Globale Märkte)
- Krypto-CFDs (2:1 Hebel für Retail)
- Echte Vanilla Options (AvaOptions)
Die Mindesteinzahlung ist fair, und Auszahlungen werden sicher abgewickelt. Ein Wermutstropfen sind jedoch die strengen Inaktivitäts-Strafen, die nach drei bzw. zwölf Monaten ohne Log-in das Guthaben belasten können.
| AvaTrade Konditionen | Gebühren |
| Handelsgebühren (CFDs) | 0,00 € (Kosten komplett im Spread)* |
| Mindesteinzahlung | Ab 100 EUR / USD möglich |
| Zahlungsverkehr | Kostenfreie Ein- und Auszahlungen |
| Inaktivitätsgebühr | 50 EUR pro Quartal (nach 3 Monaten) |
| Admin-Gebühr (Inaktivität) | 100 EUR zusätzlich (nach 12 Monaten) |
*Stop-Loss-Preise sind marktbedingt nicht garantiert (kein Schutz vor extremen Gaps).
Broker Konto eröffnen für Einsteiger
Unser Testsieger ist XTB. Die Depoteröffnung ist dort extrem nutzerfreundlich und innerhalb weniger Minuten erledigt. Die wichtigsten Vorteile:
- 0 % Ordergebühren auf Aktien & ETFs
- Keine Depotgebühren (bei Aktivität)
- Zinsen auf nicht investiertes Kapital
- BaFin registriert & KNF reguliert
- Kostenlose PayPal-Einzahlung
- Herausragende xStation 5 Plattform
Schritt 1: CFD Konto eröffnen

Ein Klick auf der XTB Homepage auf „Konto eröffnen“ startet den Prozess. Im ersten Fenster gibst du lediglich deine E-Mail-Adresse ein und legst ein sicheres Passwort fest. Die Anmeldung kann wahlweise auch komplett mobil über die XTB App durchgeführt werden.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Schritt 2: Das Konto verifizieren (KYC)

Bevor du echtes Geld in CFD-Märkte investierst, durchläufst du bei XTB einen standardisierten KYC-Prozess. Hier beantwortest du online ein paar Fragen zu deiner Trading-Erfahrung, um sicherzustellen, dass du die Hebel-Risiken verstehst. Anschließend bestätigst du deine Identität (z.B. per Video-Ident). Deine Handynummer wird zur Sicherheit per SMS-Code verifiziert.
Schritt 3: Einzahlung bei XTB

Sobald dein Konto freigeschaltet ist, kannst du Kapital einzahlen. XTB schreibt keine Mindesteinzahlung vor. Kostenlose Einzahlungsmethoden sind unter anderem:
- PayPal
- Kreditkarte / Debitkarte
- Banküberweisung
- Sofortüberweisung
Löst du die Einzahlung via PayPal oder Kreditkarte aus, steht dir das Geld sofort in Echtzeit zum Handeln bereit.
Den passenden CFD-Broker gefunden, wie geht es jetzt weiter?
Ist das XTB Depot erfolgreich eröffnet und kapitalisiert, kann es losgehen.
In der xStation 5 Plattform suchst du über das „Suchfeld“ einfach nach dem gewünschten Wert (z.B. DAX oder EUR/USD). Mit einem Klick auf das Asset öffnet sich die übersichtliche Ordermaske.
Hier legst du fest, ob du zum aktuellen Preis kaufen möchtest (Market Order) oder einen Wunschpreis angibst (Pending Order). Bei XTB kannst du zwischen dem Kauf der echten Aktie (ohne Hebel) oder dem gehebelten CFD-Handel (wenn du auf fallende Kurse setzen möchtest oder Hebel nutzen willst) wählen. Die Plattform zeigt dir transparent den genauen Auftragswert, die benötigte Margin und etwaige Spreads an, bevor du den „Kaufen“- oder „Verkaufen“-Button drückst.
Fazit zum CFD-Handel
Der Handel mit Contracts for Difference (CFDs) bietet faszinierende Möglichkeiten, auf globale Märkte zuzugreifen und dank Hebelwirkung auch mit kleinem Kapital agil zu traden. Es ist jedoch essenziell, die Mechanik von Margins, Spreads und Übernachtkosten (Swaps) zu verstehen.
Anhand all unserer Kriterien krönen wir XTB zum absoluten Testsieger für den CFD-Handel. Die Kombination aus extrem schnellen Ausführungen, fairen Spreads, über 12.200 handelbaren Instrumenten und der Möglichkeit, auch provisionsfreie echte Aktien zu halten, ist das beste Gesamtpaket. Die BaFin-Registrierung und ein verlässlicher Support runden das Profil ab.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Häufige Fragen (FAQ) zum CFD-Handel
Was ist ein CFD-Broker?
Ein CFD-Broker ist ein Finanzdienstleister, der es Anlegern ermöglicht, über Differenzkontrakte (CFDs) auf die Kursentwicklung von Aktien, Indizes, Forex oder Kryptowährungen zu spekulieren. Der Broker stellt die Handelsplattform, berechnet die Hebel (Margin) und agiert meist als direkter Kontrahent (Principal) oder leitet die Orders an Liquiditätsanbieter weiter.
Welche Kosten fallen beim CFD-Trading an?
Die Hauptkosten beim CFD-Handel bestehen aus dem Spread (der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis) und den Overnight-Gebühren (Swaps), die für das Halten gehebelter Positionen über Nacht anfallen. Manche Broker erheben zusätzlich eine Kommission pro gehandeltem Lot, bieten dafür aber engere Roh-Spreads an.
Gibt es bei CFDs eine Nachschusspflicht?
Nein, für private Retail-Trader in der EU gibt es keine Nachschusspflicht mehr. Durch die ESMA-Regulierungen greift der sogenannte Schutz vor negativem Kontostand (Negative Balance Protection). Du kannst also im schlimmsten Fall nur das Kapital verlieren, das sich auf deinem Trading-Konto befindet.
Was bedeutet Leverage (Hebel) beim CFD-Handel?
Der Hebel ermöglicht es dir, größere Positionen am Markt zu bewegen, als du an Eigenkapital (Margin) einsetzt. Ein Hebel von 1:10 bedeutet beispielsweise, dass du mit 100 Euro Einsatz einen Kontrakt im Wert von 1.000 Euro handelst. Gewinne und Verluste beziehen sich dabei immer auf den vollen Positionswert, was das Risiko drastisch erhöht.
Zuletzt aktualisiert am 15. Juli 2026