TRON-Gründer Justin Sun bei Beeple-NFT überboten – spricht von technischem Versagen

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Mit der Hatz nach „MoonCats“ wird Bitcoins Bullen-Markt gerade vom jüngsten Hype des NFT-Booms erfasst. Auch TRON-Gründer Justin Sun sieht offenbar Potenzial in der neu entstehenden Industrie: Sun wollte die NFT-Kunstsammlung des Krypto-Künstlers Beeple kaufen – wurde aber überboten.

Am Thema NFTs kommt derzeit niemand in der Krypto-Branche vorbei. Wo man auch hinschaut: Es werden Rekord-Summen und -Volumina erzielt.

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Auch TRON-Gründer Justin Sun war jetzt bereit, seinen Wallet weit zu öffnen. Beinahe hätte der Unternehmer einen rekordverdächtigen Bieterkrieg für ein digitales Kunstwerk gewonnen – beziehungsweise eine ganze Kunstsammlung.

Mehr als 69 Millionen erzielte die NFT-Sammlung „EVERYDAYS: THE FIRST 5000 DAYS“ von Beeple beim Auktionshaus Christie’s. Es handelt sich dabei um das drittteuerste Kunstwerk, das je von einem lebenden Künstler verkauft wurde.

Gekauft hätte es Sun gerne, doch jemand anders kam ihm zuvor – und bot in letzter Sekunde 250.000 Dollar mehr. Das letzte Gebot, das von Sun bei Christie’s einging, lag nur 250.000 $ unter dem Siegergebot. Sun in einem Tweet:

“Mein letztes effektives Gebot war $60 MIL (plus Gebühr $69 MIL). Wurde aber von einem anderen Käufer in den letzten 20 Sekunden um $250k überboten.”

Sun klingt ein bisschen wie ein schlechter Verlierer, sagt:

“Wir wollten in den letzten 30 Sekunden der Verlängerung ein Gebot über 70 Millionen Dollar abgeben, aber das System erlaubte uns nicht, es ohne Erklärung auszuführen. Ich habe das Gebot wegen genau dieser beiden Probleme von Christie’s verloren.”

Christie’s bestätigt Suns latenten Vorwurf:

“Leider hat Ihr Gebot unser Bietsystem nicht rechtzeitig vor der Schließung des Loses erreicht. Ich entschuldige mich aufrichtig, wenn dies zu Problemen geführt hat.”

Hintergrund: „EVERYDAYS: THE FIRST 5000 DAYS“ ist eine Collage aus Beeples Arbeiten der letzten 13 Jahre. Die Versteigerung gilt gemeinhin als wichtiger Meilenstein für NFTs, da es sich um das erste digitale Kunstwerk handelt, das beim traditionellen Auktionshaus Christie’s verkauft wurde.

Beeple, der mit bürgerlichem Namen Mike Winkelmann heißt, über den Wert von Kunst-NFTs:

„Ein Kunstwerk ist eine aufgespannte Leinwand mit ein paar Farbklecksen darauf, was gibt dem einen Wert? Es ist, dass es sich mit Menschen verbindet und eine emotionale Bindung zu ihnen herstellt. Digitale Kunst ist wirklich nicht anders als das.”

Das dürfte dann auch erklären, warum sich so viele User auf NFTs wie MoonCats, Hashmasks oder Cryptopunks stürzen.

 

Zuletzt aktualisiert am 14. März 2021

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MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.