Investmentsfonds sind heute beliebter denn je. Macht man sich im Internet über potentielle Anlagemöglichkeiten schlau, kommt man nicht um das Thema der ETF, also Exchange Traded Funds, herum. Doch worum handelt es sich dabei genau? Und lohnt sich eine Investition in diese Fonds wirklich?
Wenn man sich für eine Anlage entschieden hat, steht man direkt vor der nächsten Frage und muss herausfinden, welcher der beste Broker ist, dem man sein Geld anvertrauen möchte. Auch dieser Problematik sind wir nachgegangen und haben im folgenden Artikel die beliebtesten ETF Broker genauer untersucht und bewertet.
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Zahlungsmöglichkeiten
Funktionen
Kundendienst
Bewertung
Mobile App
Feste Provisionen pro Vorgang
Kontogebühr
- 0 € Kommission auf viele CFDs & echte Aktien/ETFs bis 100k € Volumen/Monat
- Keine Kontoführungs- oder Einzahlungsgebühren
- Stark regulierter Broker + gute Trading-Plattform (xStation)
Ihr Kapital ist im Risiko.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Viele handelbare Assets
- Hervorragende Trading Plattform
- Europäische Lizenz
CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Große Produktvielfalt
- Keine festen Provisionen pro Vorgang
- Einfache Bedienung für Anfänger
Ausführungsdienstleistungen für Aktien, ETFs und ETCs werden von der Bitpanda Financial Services GmbH erbracht. Kein öffentliches Angebot. Diese Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Investitionen sind mit Verlustrisiken verbunden, und die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Berücksichtigen Sie Ihre persönliche Situation und ziehen Sie vor einer Investition eine unabhängige Beratung hinzu.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Aktien‑CFDs weltweit in MT4/MT5
- Keine Depot‑ oder Kontoführungsgebühren
- Faire Aktiengebühren (0,04 USD/Aktie USA, 0,10% UK/DE)
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Mehr als 100 Aktien CFDs, über 1000 handelbare Basiswerte
- Zahlreiche Zahlungsmethoden
- Seit 2012 tätig
83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Kostenloses Demokonto
- Der Kundendienst ist hervorragend
- Die Kontoeröffnung ist einfach
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Große Produktvielfalt
- Voll lizensiert und reguliert
- Modern und plattformübergreifend
52% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Nutzerfreundliche Plattform
- Keine Provision & wettbewerbsfähige Spreads
- Große Auswahl an Assets
74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Sehr niedrige Trading-Gebühren
- Hoher Hebel & viele Märkte
- Schnelle Ausführung & einfache Plattform
Ihr Kapital ist im Risiko
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
- Keine Provisionen und Niedrige Spreads
- Reguliert durch CBI und MiFID in Europa
- Intuitive Handelsplattform
72% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Trading von CFDs mit diesem Anbieter. Sie sollten erwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie sich das hohe Risiko leisten können, ihr Geld zu verlieren.
Kontoinformation
Gebühren pro Operation
Die besten ETF Broker im Überblick
- XTB – Herausragender Broker für echte ETFs und kostenlose Sparpläne (0% Kommission bis 100.000 €).
- Plus500 – Spezialist für gehebelte ETF-CFDs ohne Orderprovisionen für kurzfristige Spekulationen.
- Bitpanda – Top-Plattform für physische ETF-Bruchstücke und automatisierte, gebührenfreie Sparpläne ab 10 Euro.
- XM – Fokussierter Forex- und CFD-Broker (aktuell ohne direktes ETF-Angebot).
- Libertex – Bietet eine ausgewählte Handvoll ETF-CFDs mit enger Spread-Kalkulation und klaren Kommissionen.
- Pepperstone – Ideal für fortgeschrittene Trader, die über 90 ETF-CFDs mit extrem schneller Orderausführung handeln wollen.
- eToro – Provisionsfreier Handel mit echten ETFs und integrierten Copy-Trading-Funktionen.
- Capital.com – Eine moderne App mit über 150 ETF-CFDs, abgerechnet über faire Spreads.
- PrimeXBT – Offshore-Plattform mit hohen Hebeln, die ETFs als Derivate ins Krypto-Portfolio mischt.
- AvaTrade – Zuverlässiger CFD-Broker mit solider ETF-CFD-Auswahl und starkem Schulungsangebot.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Was sind ETFs?
Das Kürzel „ETF“ steht für die Bezeichnung Exchange Traded Fund. Mit dieser Namensgebung klingt bereits ein wichtiges Merkmal von ETFs an:
ETFs, die im Deutschen meistens als börsengehandelte Indexfonds bezeichnet werden, sind immer Abbildungen eines Anleihen- oder Aktienindex (z. B. Dax), neuerdings auch von Kryptowährungen (z.B. Ethereum ETF). Die entsprechende Fondsgesellschaft investiert die Einlagen der Kunden also in den Kauf von Wertpapieren, die im entsprechenden Börsenindex verzeichnet sind.
Beispiel: Ein Finanzdienstleister, der mit einem ETF den Wert des MDAX, des Aktienindex der 60 größten deutschen Mittelstandunternehmen, abbilden möchte, erreicht dies, indem er die Aktien der 60 vertretenen Unternehmen je nach Kundenanfrage zu gleichen Anteilen einkauft und so eine 1:1 Abbildung des MDAX erreicht.
Ändert sich der Index, passen die Fondsgesellschaft auch die Zusammensetzung ihrer Fonds entsprechend an. Dies geschieht meist mehrmals pro Jahr.
Diese Vorgehensweise verschafft ETFs einen großen Vorteil: Da die Fondsgesellschaft nur einen Index abbilden muss, also keine aufwendigen Analysen für die optimale Anlagestrategie und Zusammensetzung des jeweiligen Fonds entwickeln muss, wie dies bei sog. aktiven Fonds der Fall ist, ist die Verwaltung der ETFs mit einem äußerst geringen Verwaltungsaufwand verbunden.

Üblicherweise werden die fälligen Verwaltungsgebühren als Gesamtkostenquote mit der sog. Total Expense Ratio (TER) angegeben, in die alle Kosten wie die Fondsgeschäftsführung, das Portfoliomanagement sowie sonstige Fix- und Betriebskosten eingerechnet sind. Im Vergleich zu aktiven Fonds ist die TER-Quote bei ETFs demnach deutlich geringer.
In der komplexen Welt der vielfältigen Investmentmöglichkeiten stellen ETFs ein verhältnismäßig einfach zu verstehendes Angebot dar, weshalb sich die Indexfonds auch bei Neulingen auf dem Aktienmarkt großer Beliebtheit erfreuen. Wer jedoch das Risiko und den schnellen Gewinn sucht, der wird mit einem ETF-Investment kaum erfolgreich sein. Grund dafür ist die verhältnismäßig hohe Stabilität der Indizes, die je nach Anlegerinteresse Vor- und Nachteil gleichermaßen sein kann.
Welche Vorteile bieten ETFs?
Die größten Vorteile der Indexfonds hier auf einem Blick:
Günstige Handelsentgelte
Der wohl größte Vorteil der ETFs sind die verhältnismäßig günstigen Handelsentgelte. Durch den Wegfall der aktiven strategischen Steuerung können Fondsgesellschaften die Indexfonds zu einem sehr günstigen Preis anbieten. Häufig fällt nur eine sehr geringe oder gar keine Vermittlungsprovision.
Zudem entfällt bei ETFs im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds der Ausgabeaufschlag, da der Kunde den Fond direkt an der Börse erwirbt und nicht von der jeweiligen Fondsgesellschaft.
Hohe Verständlichkeit
Im Gegensatz zur Funktionsweise von komplexen Investmentvehikeln wie Derivaten und CFDs, die gerade für Neuanleger oftmals schwer zu durchschauen sind, punkten ETFs durch eine große Transparenz.
Pluspunkt: So müssen Investoren nur die Entwicklung der jeweiligen Indizes in den Börsennachrichten im Blick behalten, um so auch über die Performance ihres ETF-Investments informiert zu sein.
Hohe Sicherheit
Die meisten Aktienindizes setzen sich aus den jeweils bedeutendsten Unternehmen einer entsprechenden Kategorie oder Branche zusammen, wie z. B. den 30 größten Unternehmen der USA im Dow Jones oder den 30 bedeutendsten Technologieunternehmen (nach den im Dax gelisteten Unternehmen) im TecDAX. Die in den großen Aktienindizes zusammengefassten Unternehmen sind daher meist verhältnismäßig stabil und robust, wenngleich die Börsenturbulenzen der letzten Jahrzehnte deutlich vor Augen führen, dass auch große Konzerne stark unter den Folgen von Wirtschaftskrisen und politischen Turbulenzen leiden können.
Dennoch stellt ein Investment in ETFs ein verhältnismäßig sicheres Investment dar, da zum einen in mehrere Werte investiert wird, so dass Krisen einzelner Werte besser aufgefangen werden, und Anleger zum anderen in verhältnismäßig große und stabile Unternehmen.
Investition in ganze Märkte
Der Handel mit ETFs funktioniert ähnlich einfach wie der Handel mit Aktien, allerdings besitzen die indexbasierten Fonds einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu Einzelwerten bilden sie die Performance ganzer Branchen und Märkte.
Anleger können somit mit einem einfach zu bedienenden Handelsinstrument in ein breites Investment tätigen und im Idealfall von der Performance eines ganzen Wirtschaftssektors profitieren.
Handel an der Börse
Während klassische Fonds nur einmal pro Tag über die jeweilige Fondsgesellschaft gehandelt werden können, ist der An- und Verkauf von ETFs jederzeit zu den üblichen Börsenöffnungszeiten und an verschiedenen Börsenplätzen möglich. ETF-Investoren sind in ihrem Trading somit agiler als Investoren herkömmlicher Fonds.
Welche Nachteile bieten ETFs?
Aber es gibt nicht nur Vorteile bei dem Handel mit ETFs. Potentielle Anleger sollten auch Folgendes beachten:
Mittel- und langfristige Geldanlage
Wer das Risiko nicht scheut und auf möglichst hohe Renditen in einer verhältnismäßig kurzen Zeit setzt, dessen Geduld wird mit einem ETF vermutlich auf die Probe gestellt. In diesem Punkt wird die größte Stärke der Indexfonds auch zu deren Schwäche.
Da ein gesamter Aktienindex deutlich weniger volatil ist als Einzelwerte oder sogar Derivate und Optionen, ist dieses Investmentvehikel für Kurzzeit- und Daytrader nicht geeignet.
Mittlere Rendite
Viele große Indizes haben in den letzten Jahren eine vergleichsweise stabile Wertentwicklung gezeigt, die Aussicht auf eine beständige Rendite. Allerdings fällt diese in aller Regel geringer aus, als dies mit einem gelungenen Investment in verschiedene starke Einzelwerte möglich wäre.
Was zeichnet gute ETF-Depot-Anbieter aus?
Viele Finanzdienstleister bieten das ETF-Trading als ein Produkt unter vielen anderen im eigenen Portfolio an. Anbieter, die dagegen ausschließlich ETFs vermarkten, sind dagegen eine Seltenheit.
Neben Erfahrung, Service und Support sind jedoch auch einige weitere Aspekte wichtig bei der Auswahl des passenden ETF-Anbieters:
Depot- und Orderkosten
Alle großen ETF-Online-Broker verzichten auf die Erhebung einer Depotgebühr. Allerdings gibt es auch kleinere Anbieter und Banken, die eine solche Gebühr entweder als Pauschale oder anteilig zur Höhe des verwalteten Vermögens erheben. Im Blick auf die große Anzahl kostenloser Alternativen sollten Anleger allerdings gut überlegen, ob sie bereit sind, diese Kosten zu zahlen, die sich zudem auch negativ auf die Gesamtrendite des Investments auswirken.
Sonstige Gebühren
Beim Trading mit ETFs können sog. Spreads entstehen, die durch die Differenz zwischen dem Verkaufskurs (Briefkurs) und dem Ankaufskurs (Geldkurs) des Brokers entstehen. In der Regel zahlt der Kunde also beim Kauf des ETF einen höheren Preis, als er bekommen würde, wenn er den Indexfond zur gleichen Zeit wieder verkauft.
Verfügbare ETF-Produkte

Sicherheit
Die Sicherheit des eigenen Vermögens ist für Anleger von zentraler Bedeutung. Seriöse Anbieter unterliegen der Aufsicht durch europäische Finanzbehörden (z.B. CySEC, BaFin) und lagern Kundengelder strikt getrennt vom Firmenkapital (Segregation).
Die besten ETF-Broker im direkten Vergleich
Wer ein Depot für Indexfonds sucht, muss heute eine grundlegende Unterscheidung treffen: Suchst du einen Broker für den langfristigen Vermögensaufbau mit echten, physischen ETFs (inklusive Sparplänen)? Oder bevorzugst du das spekulative, gehebelte Trading mit ETF-CFDs?
Unsere Top 10 bildet den gesamten Markt ab. Hier erfährst du auf einen Blick, welcher Anbieter welche Art von ETFs zur Verfügung stellt.
1. XTB – Das Nonplusultra für ETF-Investoren

Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, profitiert massiv vom Gebührenmodell: Bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 Euro fällt beim Kauf echter Aktien und ETFs exakt 0 % Kommission an. Auch die Einrichtung der über 650 verfügbaren ETF-Sparpläne ist vollkommen kostenlos (Mindestsparrate: 15 Euro). Kontoführungs- oder Depotgebühren gibt es bei regelmäßiger Nutzung nicht.
Für kurzfristige Spekulanten hält XTB zusätzlich rund 140 ETF-CFDs bereit, die ebenfalls kommissionsfrei über den Spread abgerechnet werden. Diese Kombination aus echtem Vermögensaufbau, kostenlosen Sparplänen und einer intuitiven Handelsplattform macht den regulierten Broker zur unangefochtenen Nummer Eins für ETF-Anleger in Deutschland.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
2. Plus500 – Spezialist für ETF-Derivate

Sämtliche ETF-Produkte auf der Plattform sind Differenzkontrakte (ETF-CFDs). Anleger erwerben keine realen Anteile an den zugrundeliegenden Fonds, sondern spekulieren lediglich auf deren Preisbewegung. Der Vorteil dieser Struktur liegt in der Hebelwirkung. Mit weitaus geringerem Kapitaleinsatz lassen sich überproportionale Positionen am Markt bewegen. Zudem erlauben CFDs das problemlose Setzen auf fallende Kurse (Short-Positionen).
Die Kostenstruktur ist übersichtlich: Orderprovisionen gibt es nicht, der Broker finanziert sich durch variable Spreads und Overnight-Gebühren bei offenen Positionen. Plus500 eignet sich somit hervorragend für das kurzfristige Hedging oder taktische Spekulationen auf Sektor-Indizes, ist jedoch für Buy-and-Hold-Anleger ungeeignet.
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
3. Bitpanda – Echtes Depot mit Bruchteil-ETFs
Das österreichische FinTech Bitpanda startete einst als Krypto-Börse, hat sich aber längst zu einem vollwertigen europäischen Neo-Broker entwickelt. Für ETF-Investoren bietet die Plattform einen riesigen Vorteil: Gehandelt werden hier echte, physische Werte, die als Bruchstücke (Fractional Shares) in das eigene Portfolio wandern.
Bitpanda verlangt für Einzelkäufe von ETFs eine pauschale Fixgebühr von 1 Euro pro Transaktion, zzgl. der branchenüblichen Spreads. Richtig attraktiv wird es bei den automatisierten Sparplänen. Wer ab nur 10 Euro regelmäßig in Indexfonds investiert, zahlt für die Ausführung der Sparpläne laut aktueller Struktur keine Orderentgelte. Eine Depotführungsgebühr entfällt ebenfalls.
Der große Pluspunkt von Bitpanda liegt in der extrem simplen App, die Krypto, Metalle und ETFs unter einem Dach bündelt. Der Broker richtet sich damit weniger an kurzfristige Derivate-Trader, sondern klar an Retail-Anleger, die modern und langfristig Vermögen aufbauen wollen.
4. XM – Großer Broker, (noch) ohne ETFs

Anleger, die ihr Portfolio gezielt mit Indexfonds strukturieren wollen, finden hier keine direkte Lösung. Ein gewisses Exposure zu den globalen Aktienmärkten lässt sich bei XM lediglich indirekt über die verfügbaren Index-CFDs (wie beispielsweise auf den US500 oder den DAX) aufbauen.
Der Broker fokussiert sich mit seinem Angebot, das vollständig in die professionellen MetaTrader-Terminals integriert ist, primär auf den aktiven Forex– und Rohstoffhandel mit extrem engen Spreads (Zero-Konto). Für klassische ETF-Investoren ist die Plattform daher nicht die richtige Wahl.
5. Libertex – Fokus auf ausgewählte ETF-Derivate

Das ETF-Angebot beschränkt sich auf eine handverlesene Auswahl von rund 10 ETF-CFDs. Diese Derivate bilden bekannte Fonds ab und können sowohl long als auch short gehandelt werden. Libertex arbeitet mit einem sehr transparenten Kostenmodell: Anstatt die Gebühren in intransparenten Spreads zu verstecken, berechnet der Broker bei ETF-CFDs eine volumenabhängige Kommission, die bei etwa 0,1 % pro Seite beginnt.
Trotz der geringen ETF-Auswahl bietet das System klare Kostenvorteile für Daytrader. Wer Positionen jedoch über Nacht hält, muss die fälligen Swaps einkalkulieren, was Libertex für mittel- oder langfristige ETF-Anlagen eher unattraktiv macht.
83 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter.
6. Pepperstone – Starke Ausführung für ETF-CFDs

Der Handel erfolgt als Spreadbetting oder via CFD mit Hebelwirkung. Pepperstone überzeugt hier durch extrem schnelle Orderausführungen ohne Dealing-Desk, was Slippage in volatilen Marktphasen minimiert. Die Kostenstruktur für ETF-Derivate setzt sich aus sehr engen Markt-Spreads und einer festen Kommission zusammen (je nach Kontotyp 0,07 % bis 0,20 % pro Orderseite).
Diese Konstruktion macht Pepperstone zur idealen Spielwiese für taktische Trader, die bestimmte Marktnischen über Branchen-ETFs shorten oder hebeln wollen. Für Buy-and-Hold-Anleger fallen hingegen zu viele Overnight-Finanzierungskosten (Swaps) an.
75,2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
7. eToro – Echte ETFs und Social Trading

Rollover-Gebühren oder Depotkosten fallen beim Halten echter ETFs nicht an. Wer es spekulativer mag, kann die Basiswerte per Klick mit einem Hebel versehen – in diesem Moment eröffnet eToro automatisch einen ETF-CFD, auf den die üblichen Spread- und Overnight-Kosten angewendet werden. Echte Sparpläne im klassischen Sinne bietet eToro nicht an, wiederkehrende Orders lassen sich jedoch einrichten.
Kritikpunkte finden sich lediglich bei den Randgebühren: Das Konto wird standardmäßig in US-Dollar geführt, wodurch bei Euro-Einzahlungen Währungsumtauschgebühren anfallen. Zudem kostet jede Auszahlung pauschal 5 USD. Dennoch bleibt eToro eine Top-Adresse für provisionsfreie ETF-Investments.
61 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten sich gut überlegen, ob Sie sich das hohe Risiko eines Totalverlusts Ihres Kapitals leisten können.
8. Capital.com – Nutzerfreundliches CFD-Trading
Capital.com gehört zu den am stärksten wachsenden Brokern in Europa und überzeugt durch eine extrem saubere, KI-gestützte Handels-App. Wie Plus500 ist Capital.com ein reiner CFD-Spezialist. Echte Indexfonds für den langfristigen Vermögensaufbau oder ETF-Sparpläne sucht man hier vergeblich.
Dafür liefert der Anbieter eine ordentliche Auswahl von rund 150 ETF-CFDs, die sich hervorragend für das Spekulieren auf Markttrends eignen. Der Handel erfolgt komplett ohne explizite Orderprovision (0 % Kommission). Capital.com finanziert sich transparent über wettbewerbsfähige Bid/Ask-Spreads und die branchenüblichen Übernachtgebühren auf gehebelte Positionen.
Wer eine leicht verständliche App sucht, um gelegentlich auf Sektoren oder internationale Märkte via ETF-CFD zu spekulieren, ist bei Capital.com an der richtigen Adresse. Wer hingegen physisch investieren will, muss einen anderen Anbieter wählen.
74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
9. PrimeXBT – Krypto-Börse mit marginalem ETF-Exposure

ETFs existieren bei PrimeXBT ausschließlich in Form von hochgehebelten CFDs. Es gibt keine physischen Anteile, keine Sparpläne und keinen klassischen Vermögensaufbau. Die Kostenstruktur entspricht dem hauseigenen Krypto-Futures-Modell: Es fallen keine fixen Kommissionen an, die Kosten werden komplett über die Spreads und die zyklischen Funding-Rates (Overnight-Gebühren) abgedeckt.
Aufgrund der fehlenden EU-Lizenzen, des massiven Hebel-Angebots und der Beschränkung auf reine Derivate ist PrimeXBT für konservative ETF-Anleger ungeeignet. Die Plattform richtet sich rein an Daytrader, die kurzfristige Long- oder Short-Bewegungen ausnutzen wollen.
10. AvaTrade – Der erfahrene CFD-Allrounder

Damit ist kein physischer Erwerb der Anteile möglich. Das Gebührenmodell von AvaTrade ist eigenständig: Zwar verzichtet der Broker auf klassische Ticket-Kommissionen, rechnet jedoch bei ETF-CFDs einen internen Markup-Aufschlag von rund 0,5 % auf den eigentlichen Markt-Spread auf. Hinzu kommen die Finanzierungskosten für das Halten von Positionen über Nacht.
AvaTrade überzeugt besonders durch sein umfangreiches Schulungsmaterial und die Integration des MetaTraders. Wer ETF-Bewegungen primär in technische Handelsstrategien einbinden möchte, findet hier eine stabile Heimat.
ETF-Broker im Detail: Gebührenvergleich
Um die Kostenstrukturen transparent zu machen, haben wir die Konditionen der wichtigsten Plattformen zusammengetragen. Die Übersicht zeigt klar, welche Anbieter echte ETFs für das Depot anbieten und welche Broker rein auf das CFD-Trading setzen.
| Broker | ETF-Typ im Angebot | Ordergebühr (echte ETFs) | Gebühr ETF-Sparplan | Kosten ETF-CFDs (Trading) | Wichtige Zusatzkosten |
|---|---|---|---|---|---|
| XTB | Echte ETFs + CFDs | 0 % Kommission (bis 100.000 €/Monat) | 0 € Ausführungsgebühr, ab 15 € Sparrate | Keine explizite Kommission, Kosten im Spread | 0,5 % FX-Gebühr bei Fremdwährungen |
| Plus500 | Nur ETF-CFDs | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Spread-only, keine Ordergebühr | Overnight-Finanzierung, FX-Gebühr |
| Bitpanda | Echte ETFs | 1 € Fixgebühr pro Kauf/Verkauf | 0 € Ordergebühr bei Ausführung | Keine CFDs vorhanden | Tatsächlicher Markt-Spread (ca. 0,5 – 0,7 %) |
| Libertex | Nur ETF-CFDs | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Volumen-Kommission ab ca. 0,1 % + Spread | Inaktivitätsgebühr nach 180 Tagen, Overnight-Swaps |
| Pepperstone | Nur ETF-CFDs | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | 0,07 – 0,20 % Kommission pro Seite + enge Spreads | Übernachtfinanzierungskosten (Swaps) |
| eToro | Echte ETFs + CFDs | 0 % Provision auf Long-Investments | Wiederkehrende Orders für 0 € Gebühr | Spread-only (ca. 0,09 – 0,15 % pro Seite) | 5 USD Auszahlungsgebühr, FX-Gebühr bei Nicht-USD |
| Capital.com | Nur ETF-CFDs | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | 0 % Kommission, reine Spread-Kalkulation | Overnight-Swaps auf offene Positionen |
| PrimeXBT | Nur ETF-CFDs | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Spread-only + Funding Rates | Hohes Liquidationsrisiko durch extreme Hebel |
| AvaTrade | Nur ETF-CFDs | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Interner Spread-Aufschlag (ca. 0,5 %) | Inaktivitätsgebühr nach 3 Monaten (50 USD) |
Online Broker vs Filialbank

Die gute Nachricht ist, dass es heute viele Online-Börsenmakler gibt, die den Prozess vereinfacht haben. Sie versorgen Sie mit allen Handelswerkzeugen, Schulungen und Bildungsressourcen, die Sie benötigen. Sie ermöglichen es Ihnen auch, einen Handel per Mausklick zu platzieren, während sie nur sehr geringe Provisionen berechnen – und einige berechnen nur, wenn Ihr Handelsvolumen ein signifikantes Niveau erreicht.
Gibt es einen Unterschied zwischen deutschen ETF Brokern und internationalen Brokern?
Der Mindestbetrag zur Eröffnung eines Kontos variiert je nach Broker von $0 bis $10.000. Aber mit einem sehr kleinen Betrag kann es aufgrund von Provisionen unrentabel sein, zu handeln. Bevor Sie also ein Konto eröffnen, sollten Sie die Kurse studieren.
Makler können direkten Zugang zur Börse haben oder über einen Untermakler arbeiten. Zum Beispiel haben US-Broker direkten Zugang zu US-Börsen, arbeiten aber über einen Sub-Broker an Börsen in anderen Ländern.

Beim Handel können dem Anleger verschiedene Kosten entstehen. In erster Linie ist es die Transaktionsgebühr. Sie kann variabel in Abhängigkeit von der Anzahl der Aktien oder als fester Betrag (Flatrate) sein. Sie können jedoch eine Gebühr für Inaktivität erhalten. Es können auch Provisionen für die Handelsplattform, für Online-Kurse, für die Abhebung von Geldern anfallen. Bitte beachten Sie, dass die Banken, über die Sie Ihr Konto aufladen werden, ebenfalls eine Gebühr für Überweisungen erheben.
Seriöse ETF Broker: Unser Fazit
Bei der großen Auswahl an ETF-Brokern kann es zeitaufwändig sein, eine Plattform zu finden, die Ihren langfristigen Bedürfnissen entspricht. Wenn Sie auf der Suche nach einem regulierten Broker sind, der mehrere ETF-Märkte, niedrige Kommissionen, wettbewerbsfähige Spreads und viele alltägliche Zahlungsoptionen bietet, empfehlen wir Ihnen, die oben vorgestellten ETF Broker zu wählen.
FAQs
Was macht ein ETF Broker?
Börsengehandelte Fonds (ETFs) sind Investmentfonds, die wie Stammaktien an Börsen gehandelt werden. Diese Fonds investieren in eine Vielzahl von Wertpapieren und bilden oft bekannte Indizes ab. Aufgrund ihrer Größe bieten diese Investmentfonds ein Maß an Diversifizierung, das die meisten Anleger nicht auf eigene Faust erreichen könnten, zumindest nicht ohne riesige Geldbeträge zu investieren und hohe Transaktionsgebühren zu zahlen.
Welcher ist der beste deutsche ETf broker 2021?
Fonds Empfehlungen für 2021 sollten sich nach den Anlagezielen richten. Besonders beliebt sind aktuell ETFs auf den MSCI World, MSCI Europe und MSCI All Country World, doch auch Index-ETFs auf den DAX und EURO STOXX 50 werden rege nachgefragt.
Sind ETFs sicher?
Die meisten ETFs sind eigentlich ziemlich sicher, weil die meisten von ihnen indexierte Fonds sind. Ein indexierter ETF ist einfach ein Fonds, der in die gleichen Wertpapiere wie ein bestimmter Index investiert und versucht, die Indexrendite jedes Jahr zu erreichen.
Zuletzt aktualisiert am 17. Juli 2026