Auslandsüberweisung: Geld einfach & sicher ins Ausland überweisen – Die besten Anbieter im Vergleich

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Während Auslandsüberweisungen noch vor wenigen Jahren als beinahe schon abenteuerliches und vor allem kostenintensives Unterfangen galten, ist der Geldverkehr über Ländergrenzen hinweg auch aufgrund der auch für Privatanleger immer leichter zugänglichen global vernetzten Geld- und Investmentmärkte heute zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Schon längst müssen Auslandsüberweisungen nicht mehr aufwendig mit separaten Formularen über den Bankschalter abgewickelt werden, sondern können bei vielen Anbietern  bequem, unkompliziert und kostengünstig  online veranlasst werden.

Folgende Fragen erreichen uns regelmäßig:Coincierge Icon 3

  • Welche Anbieter sind wirklich empfehlenswert?
  • Worauf sollten Kunden bei der Anbieterwahl achten?
  • Wie steht es um den Service bei auftretenden Problemen?

In dem folgenden Anbietervergleich sind wir dem nachgegangen.

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Coincierge Icon 23Die schnellere und günstigere Art, Geld ins Ausland zu überweisen: Mit TransferWise werden Überweisungen grenzenlos.

Was ist eine Auslands­überweisung?

Wie es der Name schon andeutet, geht es bei der Auslandsüberweisung darum, Geld ins Ausland senden zu können. Dass bei der Auslandsüberweisung Kosten anfallen, versteht sich von selbst. Bei Überweisungen in Länder  ausserhalb der EU oder dem EWR  bestehen folglich gewisse Unterschiede zu herkömmlichen Banküberweisungen. Die Kosten für die Überweisung variieren je nach Land und Anbieter – mehr dazu gleich.

Wann ist eine Auslands­überweisung kostenlos?

Mit der Einführung der SEPA (Single Euro Payments Area) am 1. August 2014 wurde der innereuropäische Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Wenn Geld  innerhalb der EU oder dem EWR  überwiesen wird, wird das nicht mehr als Auslandsüberweisung betrachtet, sondern als sogenannte SEPA-Überweisung, und diese ist im Normalfall kostenlos.

Wann ist eine Überweisung ins Ausland kostenpflichtig?

Eine über die Bank abgewickelte Überweisung ins Ausland kostet immer dann etwas, wenn sie  nicht zum SEPA-Raum gehört, nicht in Euro ausgeführt wird oder wenn Belege erstellt werden, beispielsweise bei einem Überweisungsauftrag am Bankschalter.  

Geld ins nicht-europäische Ausland zu überweisen ist eine klassische Auslandsüberweisung, und diese kann hohe Kosten verursachen. Auch wenn ein Währungsumtausch stattfindet, berechnen die Banken für die Überweisung Gebühren Ausland, welche zum ebenfalls Kosten verursachenden Wechselkurs noch dazukommen.

Innerhalb des SEPA-Raums geschieht das normalerweise dann, wenn Überweisungen in Zielländer erfolgen, welche eine andere Währung als den Euro nutzen. Dies sind folgende Länder.

  • Bulgarien
  • Dänemark
  • Island
  • Kroatien
  • Liechtenstein
  • Norwegen
  • Polen
  • Rumänien
  • Schweden
  • Schweiz
  • Tschechien
  • Ungarn
  • Grossbritannien

Es gelten unterschiedliche Regelungen für Banktransfers auf ein Konto ausserhalb des SEPA-Raums. Wie bei allen anderen Überweisungen ist die Bankverbindung des Empfängers zwingend. Gebühren für Überweisungen ausserhalb des EU- und EWR-Raums können sich auf bis zu zehn Prozent des Überweisungsbetrags belaufen. Werden beispielsweise 2.000 Euro überwiesen, können Kosten von bis zu 200 Euro pro Überweisung verrechnet werden.

Wie lässt sich Geld ins Ausland überweisen?

Im Gegensatz zu einer SEPA-Zahlung muss bei einer Überweisung ins Ausland angegeben werden, in welcher Währung der Transfer erfolgen soll. Ausserdem ist statt dem BIC einen SWIFT-Code notwendig.

Wie setzen sich die Kosten der Banken zusammen?

Die Kosten der Banken setzen sich wie folgt zusammen:

KostenartErklärung
Wechselkurs für die FremdwährungWer Geld in eine andere Währung wechselt, sollte die Wechselkurse im Blick behalten, denn bei grösseren Überweisungsbeträgen fallen schon kleine Kursschwankungen ins Gewicht.

Banken bieten aber leider nie den reellen Devisenmittelkurs, sondern berechnen zur Gewinnoptimierung einen eigenen Kurs mit einem Aufschlag. Der Wechselkurs unterscheidet sich von Bank zu Bank und wird von jenem Kreditinstitut bestimmt, welches den Währungsumtausch letztlich durchführt.

Der Wechselkurs bestimmt also, wieviel Geld der Zahlungsempfänger in der Zielwährung erhält. Ein schlechter Kurs führt zu einer niedrigeren Zahlung. Indirekt sind somit auch dies Kosten für die Überweisung.
Kosten für das WechselnImmer wenn Geld in eine andere Währung getauscht wird, ist eine Wechselgebühr fällig, die von der Bank erhoben wird. Dies sind Gebühren für die Umrechnung. Die Bank kann aber auch generelle Gebühren für den An- und Verkauf von Devisen belasten.
Allgemeine ÜberweisungsgebührenAllgemeine Überweisungsgebühren können Kosten für die Abwicklung der Transaktion sein. Auch Courtagen oder Fremdspesen in Form eines Prozentsatzes des Überweisungsbetrags oder eines fixen Betrages zählen zu den allgemeinen Überweisungsgebühren.
Swift-Gebühren bei BankenBei Überweisungen ins Ausland fallen SWIFT-Gebühren an, welche je nach Bank unterschiedlich hoch sein können. Zu beachten ist, dass bei Überweisungen in Nicht-EU-Länder beide Banken Überweisungsgebühren verlangen können – die Bank des Senders und jene des Empfängers. Auch Korrespondenzbanken können Gebühren erheben.

Böse Überraschungen gibt es aber kaum, denn normalerweise führen die Banken bei Auslandsüberweisungen sämtliche fälligen Gebühren deutlich auf.
Sonstige ZuschlägeSonstige Zuschläge können Kosten für Eilüberweisungen und weitere Sonderwünsche sein.

Welche Möglichkeiten gibt es, um Gebühren aufzuteilen?

Wer Geld ins Ausland transferiert, hat als Auftraggeber der Überweisung die Möglichkeit, die Aufteilung der Kosten selbst zu bestimmen. Die Banken bieten die folgenden drei Varianten:

VarianteErklärung
OURBei der Variante «OUR» trägt der Auftraggeber sämtliche Überweisungskosten.
SHAREShare heisst, dass der Auftraggeber und Zahlungsempfänger je hälftig für die Bankspesen aufkommen.
BENBEN steht für «beneficiary» und bedeutet, dass der Begünstigte alle Bankspesen selbst zahlt.

Wer kostenlose Transfers ins Ausland wünscht, der muss sich folglich für «BEN» entscheiden. Dass der Zahlungsempfänger daran keine Freude haben wird, wenn dies nicht vorher abgemacht wurde, versteht sich von selbst. Je nach Zielland können Banken Spesen belasten, die doch schon ziemlich weh tun. Wenn der Zahlungsempfänger den vollständigen Betrag erhalten soll, ist «OUR» die einzige taugliche Variante.

Warum sind Transferdienstleister im Vergleich zu Banken preiswerter?

geld-mit-apps-verdienenHeutzutage gibt es Zahlungsplattformen, die sich auf Überweisungen in verschiedenen Währungen spezialisiert haben. Dabei handelt es sich vor allem um junge FinTech-firmen, welche den Banken mit innovativen Geschäftskonzepten und einer gut entwickelten Infrastruktur voraus sind. Diese Konzepte machen Währungsumtausche entweder komplett überflüssig – etwa, wenn eine Zahlung mit Geld aus einer Überweisung der umgekehrten Richtung gewechselt wird – oder ermöglichen vergünstigte Wechselkurse, weil die Plattform den realen Devisenmittelkurs anbieten und dadurch die Kosten geringhalten kann. Manche Anbieter haben auch ein Netzwerk mit lokalen Konti und zahlen die Beträge darüber aus.

Intransparente Gebühren und schlechte Wechselkurse der Haus-, Korrespondenz- oder Empfängerbank müssen nicht sein und gehören mit den heutigen Zahlungsplattformen der Vergangenheit an. Die Zahlung landet entweder auf einem Bankkonto des Begünstigten oder auf dem User-Konto bei der entsprechenden Zahlungsplattform.

Ein weiterer Vorteil von Zahlungsplattformen ist die Schnelligkeit der internationalen Überweisungen. Während Banken früher bis zu einer Woche oder noch länger brauchten, schaffen es Anbieter wie TransferWise manchmal in Sekundenschnelle, um Geld beispielsweise von der Schweiz nach Thailand zu überweisen.

Auslands­überweisung von Deutschland in die USA – Wie viel Geld kommt im Ausland an?

Ein Beispiel mit den drei günstigsten Transferdienstleistern im Vergleich

 Sendebetrag: 1.000,00 EURSendebetrag: 5.000,00 EURSendebetrag: 10.000,00 EUR
TransferWise1.205,32 USD6.031,49 USD12.064,25 USD
TransferGo1,199,18 USD6 006.36 USD12 013.91 USD
Azimo1.211,7 USD6.058,5 USD12.117 USD

Quelle: Webseiten der Anbieter, 11.12.2020

Wie funktionieren Auslands­überweisungen mit Transfer­dienstleistern?

Da mit der Einführung der SEPA-Überweisungen (Single Euro Payments Area) am 01. August 2014 der innereuropäische Zahlungsverkehr vereinheitlicht wurde, werden im Bankwesen unter Auslandsüberweisungen im eigentlichen Sinn nur noch Transferaufträge in das europäische Ausland bzw. in Länder verstanden, die nicht dem SEPA-Zahlungsraum angehören. Dies sind neben den  28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union  auch die weiteren Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Schweiz, Monaco und San Marino, zudem die Kanalinseln Jersey, Guernsey und die Isle of Man sowie das britische Überseegebiet Gibraltar. Seit dem 1. März 2019 ist auch der Vatikanstaat Teil des SEPA-Raums. Nutzer von Auslandsüberweisungen sollten diese Teilnehmerländer des SEPA-Systems kennen, um nicht unter Umständen Gebühren für eine vermeintliche Auslandsüberweisung zu zahlen, die mit einer SEPA-Überweisung kostengünstiger oder sogar kostenlos hätte durchgeführt werden können.

Als Auslandsüberweisung im eigentlichen Sinn versteht man daher die Transaktion von Bargeld in Länder außerhalb des SEPA-Raums. Der Geldtransfer kann dabei entweder über die Hausbank in Auftrag gegeben werden, alternativ ist jedoch auch die Beauftragung eines Transferdienstleisters möglich. Diese bieten oftmals kostengünstigere Entgeltordnungen als die Hausbank an.

Die Transaktion wird dabei nach einem für nahezu alle bedeutenden Dienstleister vergleichbaren Schema abwickelt:

SchrittVorgang
#1Nachdem der Kunde das Angebot des Transferdienstleisters angenommen hat, in dem dieser über die Konditionen (Gebühren, Dauer, Transferwährung) der Auslandsüberweisung informiert, überweist der Kunde den entsprechenden Geldbetrag vom eigenen Bankkonto auf das deutsche bzw. SEPA-interne Konto des Transferdienstleisters.
#2Nachdem der Transferdienstleister den Zahlungseingang verzeichnet hat, überweist dieser den entsprechenden Geldbetrag auf ein Konto des Dienstleisters (oder eines Partnerdienstleisters) im Zielland.
#3Der Geldbetrag wird vom entsprechenden Auslandskonto des Dienstleisters auf das Zielkonto des Empfängers überweisen.

Meldepflicht für Auslands­überweisungen

Die Auslandsüberweisungen müssen  ab einem Wert von 12.500 Euro  bei der Deutschen Bundesbank gemeldet werden (Gemäß den Paragraphen 67 ff. der Außenwirtschaftsverordnung). Die Meldung muss dabei bis zum siebten Kalendertag des Folgemonats nach Tätigung der Überweisung (oder einer vergleichbaren Leistung) erfolgen.
Dies betrifft sowohl eingehende als auch ausgehende Zahlungen vom eigenen Konto.

Eine Ausnahme bilden Aus- und Rückzahlungen von Krediten und Einlagen mit einer vereinbarten Vertragslaufzeit von bis zu 12 Monaten. Viele Banken weisen bei Auslandsüberweisungen (auch unter 12.500 Euro) standardisiert auf die Meldepflicht hin, in dem sie den Hinweis „AWV Meldepflicht beachten“ auf dem Kontoauszug vermerken.

Das Formular zur Meldung einer Auslandsüberweisung kann auf dem Internetportal der Deutschen Bundesbank erfolgen:
Hier klicken für mehr Information

Worauf sollten Kunden bei der Anbieterwahl achten?

Auslandsüberweisungen sind nicht nur für Investoren und Finanzexperten von Bedeutung, sondern auch für Privatanleger, Reisende und Menschen, die ihren Verwandten oder Bekannten im außereuropäischen Ausland einen Geldbetrag zukommen lassen möchten. Diese sollten bei der Auswahl des Überweisungsanbieters die folgenden Kriterien beachten:

KriterienBeschreibung
Zielland
Auslandsüberweisungen sind heute in nahezu alle Länder der Welt möglich. Selbst Überweisungen in kritische Destinationen wie den Iran, Myanmar oder Jemen stellen kein Problem dar. Bei der Auswahl des Anbieters sollten Kunden dennoch zunächst prüfen, ob und zu welchen Konditionen Überweisungen in ihr Zielland möglich sind. Lohnenswert ist zudem immer auch ein Vergleich mit den anfallenden Gebühren bei Tätigung der Überweisung über die Hausbank, sofern diese für das gewünschte Zielland angeboten wird.
Transferwährung
Auslandsüberweisungen bieten nicht nur die Möglichkeit, Geldbeträge in nahezu jedes Land der Welt zu transferieren. Ebenso ist es möglich, den Transfer in einer Vielfalt an unterschiedlichen Währungen abzuwickeln. Dabei können je nach der ausgewählten Transferwährungen unterschiedliche Gebühren fällig Zu den gängigsten Währungen zählen der US-Dollar (USD), der Euro (EUR), das Britische Pfund (GBP) oder der Australische Dollar (AUD).
Gebühren
Die Gebühren für Auslandsüberweisungen werden in der Regel als feststehende Gebühren Einige Anbieter erheben zudem prozentuale Transaktionsgebühren sowie Gebühren für den Währungsumtausch, die z. T. in Form von Abschlägen berechnet werden und daher nicht immer leicht nachzuvollziehen sind. Grundlage ist dabei i. d. R. der Devisenmittelkurs, der den Mittelwert zwischen dem Kauf- und Verkaufswerten der Kurse an den Finanzmärkten bildet. Weitere Gebühren können zudem fällig werden für die Abwicklung durch zwischengeschaltete Banken (Korrespondenzbanken). Bei einigen Anbietern können zudem Kosten für den Empfänger im Zielland entstehen.
Dauer
Während einige Anbieter die Ausführung der Auslandsüberweisung in Echtzeitoder innerhalb weniger Werktage ausführen, benötigen andere Dienstleister bis zu einer Woche zur Abwicklung des Transfers. Sind korrespondierende Banken beteiligt, kann dies die Abwicklung der Überweisung zusätzlich verzögern.
Abwicklung
Die meisten Dienstleister ermöglichen die Anweisung des gewünschten Transferbetrages via Banküberweisung. Einige akzeptieren jedoch auch den Einzug per Kreditkarteoder eine Abwicklung über die Sofort-Banking-Portale KLARNA oder iDeal.
Sicherheit
Bei der Wahl des passenden Anbieters spielen auch Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle. Sie betreffen sowohl die Abwicklung der Überweisung, z. B. durch die jeweils zuständige Kontrollbehörde, aber auch die Plattform des Anbieters, z. B. durch hohe Sicherheitsstandards beim Login (Zwei-Faktor-Authentifizierung) und die notwendigen Anforderungen zur Registrierung
Service
Wer zum Teil hohe Geldsummen ins Ausland überweist, der wünscht sich nicht nur gute Informationen zum Status des Transfers, sondern auch einen Ansprechpartner, der bei Problemen schnell und unkompliziert erreichbar ist. Deshalb sollten Kunden auch prüfen, wann und auf welchen Wegen der Supportdes jeweiligen Anbieters kontaktiert werden kann.

Einige Anbieter im Überblick

plus500 Logoplus500 Logoplus500 Logoplus500 Logoplus500 Logo
Firmensitz Irland UK UK UK UK
AufsichtsbehördeCentral Bank of Ireland,ASICFCAFCAFCAFCA
RegistrierungAusweisdokument, AdressnachweisAusweisdokument, AdressnachweisAusweisdokument, AdressnachweisAusweisdokument, AdressnachweisAusweisdokument, Adressnachweis
Verfügbare Länder157 68 86 203 46
Verfügbare Währungspaare1840519723
Fixgebühr3,00 Euro k. A. 0,00 Euro
(Pay What You Want)
1,99 GBP 0,00 GBP
0,99 GBP (Express)
1,99 GBP (Blitz)
Zusätzliche GebührenDevisenaufschlag
0,25 % - 0,30 %
gemäß Preisrechnerkeinegemäß Preisrechner0,00 % bis 2,20 % Transaktionsgebühren je nach Zielland und Devise
Dauer der Überweisung1 - 4 Werktage 1 - 4 Werktage 1 - 4 Werktage 2 - 4 Werktage 1 – 3 Werktage
Mindestbetrag5,00 Euro1,00 GBP1,00 Euro10,000 GBP1,15 Euro
Maximalbetrag10.000.000 Eurok. A.100.000 Euro290.000 GBP1.000.000 Euro
TransfermöglichkeitÜberweisungÜberweisung, Kreditkarte, KLARNA, iDealÜberweisung, Kreditkarte, KLARNAÜberweisung, KreditkarteÜberweisung, Kreditkarte
SupportKontaktformular
Email
Telefon, Email, ChatKontaktformular, Telefon,
Email
Telefon,
Email
Telefon,
Email
Mehr erfahrenCurrencyFair ReviewZu TransferWiseXendpay ReviewZu AzimoZu TransferGo

 

CurrencyFair

Der 2009 in Irland gegründete Finanzdienstleister CurrencyFair verfolgte laut eigenen Angaben die Idee, eine günstige Überweisungsalternative für sog. Expatriate (Expats) zu schaffen, also für ins Ausland entsendete Fach- und Führungskräfte international tätiger Unternehmen und Organisationen, die regelmäßig Geld in ihre Heimat überweisen möchten. Insgesamt stehen 18 verschiedene Währungspaare für Überweisungen in 157 Länder zur Verfügung. Pro Überweisung wird eine Gebühr von 3 Euro fällig. Zusätzlich wird eine Gebühr in Höhe von 0,25 % bis 0,30 %  des Überweisungsbetrages je nach gewähltem Währungspaar fällig. Für eine Auslandsüberweisung liegt der Mindestbetrag bei 5 Euro, der Maximalbetrag in Höhe von 10. Mio. Euro spielt dagegen faktisch keine Rolle.

Legitimierung und Sicherheit

Die zum Abschluss der Registrierung erforderlichen Legitimierung ist mit einem Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) und einem Adressnachweis möglich. Für zusätzliche Sicherheit sorgt zudem auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Erteilung von Aufträgen. Neben der Online-Plattform steht auch eine App für iOS und Android zur Verfügung.

Die Einsendung des erforderlichen Geldbetrages ist kostenfrei via Überweisung möglich. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Express-Einzahlung mit Debitkarte, für die jedoch eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 0,25 % (Ausnahme: CHF – 0,50 %) fällig wird.

Als besonderes Angebot bietet Currencyfair einen Wechselkurs-Alarm, mit dessen Hilfe sich Kunden benachrichtigen lassen können, wenn der Wechselkurs der gewünschten Überweisung einen günstigen Kurs erreicht hat.
Der Support ist nur via Kontaktformular oder Email erreichbar. Eine Telefonnummer ist nur für die australische Niederlassung hinterlegt, über die neben der Aufsicht durch die Central Bank oft Irland auch die Kontrolle durch die australische ASIC (Australian Securities And Investment Commission) erfolgt.

Die Stärken von CurrencyFair

  • Sehr sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Möglichkeit zur Expresseinzahlung
  • Wechselkurs-Alarm

Die Schwächen von CurrencyFair

  • Support nur durch Kontaktformular erreichbar
  • Zusätzliche Gebühr für Währungswechsel

 

TransferWise

Der mit dem Finanzpartner The Currencycloud Ltd. kooperierende Dienstleister TransferWise bietet seit 2011 die Möglichkeit, Auslandsüberweisungen  in 40 verschiedenen Währungspaaren  in 68 Länder zu tätigen. Die Länderauswahl ist somit verhältnismäßig gering, die Anzahl der verfügbaren Währungspaare jedoch vergleichsweise hoch. Die Idee zur Gründung der Plattform entstand auf Initiative der Freunde Taavet Hinrikus und Kristo Käärmann, die aufgrund ihrer eigenen Anstellung bei ausländischen Arbeitgebern das Ziel verfolgten, dass Geld „wie Wasser ohne Hindernisse über Ländergrenzen hinweg fließen können sollte.
Beaufsichtigt wird der innovative Dienstleister von der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA.

Zur Einzahlung des Überweisungsbetrages stehen vielfältige Möglichkeiten, wie Überweisungen, Kreditkarten aber auch Bezahldienste wie KLARNA oder iDeal zur Verfügung.

Gebühren

Eine einheitliche Gebührenordnung ist auf den Informationsseiten des Anbieters nicht zu finden. Stattdessen kann mit Hilfe eines kompakten Gebührenrechners der fällige Betrag für die jeweilige Gebühr errechnet werden. Die Gebühr für eine „Preiswert-Überweisung“ in Höhe von 100 Euro beträgt 0,63 Euro, die „Schnell-Überweisung“ (Expressüberweisung, möglich bis 2500 Euro) kostet 0,98 Euro. Diese Kosten für die Standardüberweisung bleiben auch bei höheren Transferbeträgen in Euro gleich. Bei Überweisungen in Fremdwährungen ist die Höhe der Gebühren dagegen abhängig von der Höhe der gesamten Überweisung. So kostet eine Überweisung von 100 Euro in Britische Pfund beispielsweise 0,91 Euro (0,91 %) Gebühr, 1000 Euro kosten dagegen 4,58 Euro (0,46 %).

Bei allen Überweisungen garantiert TransferWise einen verlässlichen Wechselkurs, dessen Dauer ebenfalls im Gebührenrechner mit angegeben wird.

Mobile App und Sicherheit

Um den Service des Anbieters nutzen zu können, ist eine Registrierung notwendig sowie die Legitimation mit Ausweisdokument und Adressnachweis möglich. Die Autorisierung von Aufträgen wird durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zusätzlich abgesichert.

Die Nutzung der Dienste ist durch eine App für iOS und Android auch auf dem Smartphone oder Tablet möglich. Auffällig ist die klare und  übersichtliche Gestaltung  der Plattform sowie die einfache und kompakte Sprache, mit der auch Fachbegriffe verständlich für Einsteiger erklärt werden. Ein Währungsrechner, ein praktischer Kursalarm, der Kunden über günstige Wechselkurse und somit rentable Überweisungszeiten informiert, und ein umfassender FAQ-Bereich erleichtern auch Einsteigern den Umgang mit den Angeboten des Dienstleisters.
Bei Anfragen ist TransferWise via Chat, Email und Telefon erreichbar.

 

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Die schnellere und günstigere Art, Geld ins Ausland zu überweisen: Mit TransferWise werden Überweisungen grenzenlos.

 

Die Stärken von Transferwise

  • Praktischer Kostenrechner
  • Übersichtliche Plattform mit verständlicher Sprache
  • Support gut erreichbar

Die Schwächen von Transferwise

  • Geringe Länderauswahl
  • Unübersichtliche Gebührenordnung

 

Xendpay

Mit einem ungewöhnlichen Angebot macht der seit 2005 in Großbritannien ansässige Dienstleister Xendpay auf sich aufmerksam. Das Finanzportal, das mit dem Dienstleister Rational FX kooperiert, bietet kostenlose Auslandsüberweisungen nach dem  „Pay-What-You-Want“-Prinzip  an. Dabei wird dem Kunden zwar eine Gebühr vorgeschlagen, dieser kann jedoch selbst frei entscheiden, ob er die Gebühr zahlen möchte oder nicht.

Da auch keine zusätzlichen prozentualen Transaktionsgebühren anfallen, ist Xendpay tatsächlich der einzige vollkommen kostenlose Anbieter für Auslandsüberweisungen im Vergleich. Das dahinterstehende Ziel: Auslandsüberweisungen sollen auch den Menschen zugänglich sein, die dringend Geld versenden möchten, die jedoch keine Möglichkeit haben, die dafür fälligen Gebühren aufzubringen.

Überweisungen können bei Xendpay über den Browser oder per iOS-App beauftragt und verwaltet werden. Wie bei allen Anbietern im Test erfolgt die Legitimierung am Abschluss der Registrierung mit einem Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) und einem Adressnachweis. Die bei vielen Anbietern übliche Zwei-Faktor-Authentifizierung wird allerdings nicht angeboten. Auffällig ist das extrem schlechte Sprachniveau der deutschsprachigen Seite, die eher an ein mittelmäßiges Übersetzungsprogramm denken lässt, als an einen von Experten formulierten Fachtext. Zudem erscheint das Angebot an deutschsprachigen Informationen beschränkt. Eine Ausnahme bilden dabei jedoch die FAQ-Texte, die im Vergleich zur restlichen Seite ausführlich und auf einem guten Sprachniveau formuliert sind. So können auch deutschsprachige Kunden bei Fragen und Problemen die notwendigen Informationen erhalten.

Genügen die im FAQ-Bereich angebotenen Informationen nicht, ist die Kontaktaufnahme via Kontaktformular und Email auch in deutscher Sprache möglich. Der angebotene deutschsprachige Telefonsupport stand im Test nicht zur Verfügung. Die englischsprachige Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 08:30 Uhr und 17:30 Uhr erreichbar. Erweiterte Servicefunktionen wie ein Kursalarm oder ein Währungsrechner stehen nicht zur Verfügung.

Die Stärken von Xendpay

  • Kostenfreie Überweisungen durch
    „Pay-What-You-Want“-Prinzip

Die Schwächen von Xendpay

  • Keine Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Deutschsprachige Texte teilweise auf schlechtem Sprachniveau
  • Keine erweiterten Servicefunktionen

 

Azimo

Wie bei vielen anderen Finanzdienstleistern auch, so liegt auch der Firmensitz der Azimo Limited Company in London und dort in der Upper Street, der Haupteinkaufsmeile des Districts Islington. Das mit seiner Gründung im Jahr 2011vergleichsweise junge Unternehmen ermöglicht heute Überweisungen in mehr als 195 Länder weltweit. Insgesamt stehen dabei 97 Währungspaare zur Verfügung. Somit verfügt Azimo über das  größte Angebot an Zielländern und Währungen  im Vergleich. Dies erscheint wenig verwunderlich, wenn man beachtet, dass sich Azimo mit seinem Angebot die Verbesserung des Lebens von Millionen Menschen auf der ganzen Welt durch vereinfachte Geldüberweisungen zum Ziel gesetzt hat.

  • Die Navigation ist auf der übersichtlichen Webseite unkompliziert möglich. Auch die für iOS und Google Play verfügbare App ist schnell und intuitiv zu bedienen.
  • Ebenso unkompliziert funktioniert auch der Gebührenrechner, mit dessen Hilfe der Kunde im Vorfeld Informationen zu den anfallenden Transaktionskosten erhält.
  • Eine klare und überschaubare Preistabelle fehlt jedoch, so dass ein Vergleich mit anderen Anbietern nur durch die Eingabe der entsprechenden Parameter im Gebührenrechner möglich ist.
  • Azimo selbst nennt eine ungefähre Fixgebühr von 1,99 GBP pro Überweisung, zusätzlich fallen Umrechnungskostenan, die jedoch nicht genauer ausgeführt werden.

Die Registrierung ist mit dem Anlegen eines eigenen Kundenkontos möglich, alternativ kann auch eine Verknüpfung zum Facebook- oder Google-Play-Account hergestellt werden.

Einzahlung

Einzahlung können neben der klassischen Überweisung auch mit allen gängigen Bank- und Kreditkarten ab einer Höhe von 10 GBP erfolgen. Das maximale Überweisungslimit pro Transaktion liegt bei 250.000 GBP. Eine Besonderheit bietet Azimo mit der Möglichkeit, Überweisungen nicht nur auf einem ausländischen Konto zu empfangen, sondern diese auch an 200.000 sicheren Abholstandorten weltweit persönlich entgegenzunehmen. Über den Verlauf der Überweisung informiert der Anbieter auf Wunsch mit Push-Benachrichtigung per Email oder direkt auf das Smartphone.
Die Authentifizierung erfolgt – wie üblich – durch die Vorlage eines Ausweisdokumentes und eines Adressnachweises. Zusätzliche Sicherheit bietet Azimo neben der Kontrolle durch die FCA auch durch ein TÜV-Zertifikat.

Bei Fragen helfen die umfangreichen FAQ-Seiten sowie ein Telefonsupport, der von Montag bis Freitag zwischen 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr deutscher Zeit verfügbar ist. Ein eigener Blog versorgt die Kunden zudem mit weiteren Informationen.

Direkt zu AzimoCoincierge Icon 23

Der Geldüberweisungsdienst für hart arbeitende Menschen. Azimo: Weltweite Geldüberweisungen | In wenigen Minuten Geld ins Ausland schicken.

Die Stärken von Azimo

  • Größte Auswahl an Währungen und Zielländern
  • TÜV-Prüfung
  • 200.000 Abholorte weltweit
  • Statusberichte zum Stand der Überweisung
  • Eigener Blog

Die Schwächen von Azimo

  • Gebührenordnung wenig transparent

 

TransferGo

Mit Überweisung in 46 Länder verfügt das britische Unternehmen TransferGo mit Niederlassungen in den Niederlanden und in Litauen über die geringste Auswahl an Zielländern. Da dabei jedoch viele gängige Länder vertreten sind, dürfte dies für die Großzahl der Überweisungen kaum eine Rolle spielen. Das Unternehmen, das sich vor allem einen kostengünstigen Geldtransfer für Gastarbeiter zum Ziel gesetzt hat, bietet Überweisungen für  0,00 GBP Gebühren für die Standardüberweisung  (Dauer ca. 3 Tage) an. Überweisungen für den nächsten Tag kosten 0,99 GBP. Werden Überweisungen zwischen 02:00 Uhr und 14:30 Uhr in Auftrag gegeben, verspricht der Dienstleister sogar eine Ausführung innerhalb von 30 Minuten. Dafür werden 1,99 GBP fällig. Allerdings wird bei Express- und Blitzüberweisungen je nach Zielland und Währungspaar eine prozentuale Transaktionsgebühr in Höhe von 0,00 bis 2,20 % fällig.

Die Einzahlung per Überweisung ist kostenlos. Bei Einzahlung mittels Kredit- und Debitkarte können Gebühren in Höhe von 0,5 % des Umsatzes fällig werden.

Sicherheit

Nach der Registrierung, die den üblichen Regularien folgt (Legitimation mit Ausweispapier und Adressnachweis) kann der Service des Anbieters via App (iOS, Google Play) oder Browser genutzt werden. Das Interface ist unkompliziert und übersichtlich gestaltet. Ein deutschsprachiger Hilfebereich bietet Antwort auf viele Fragen. Werden darüber hinaus Informationen benötigt, steht ein Email- und Telefonsupport (Montag bis Freitag, von 7.00 bis 16.00 Uhr BST) zur Verfügung.

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Für schnelle, einfache und kostengünstige Geldüberweisungen.

Die Stärken von TransferGo

  • Kostenlose Überweisungen
  • TÜV-Prüfung
  • 200.000 Abholorte weltweit
  • Statusberichte zum Stand der Überweisung
  • Eigener Blog

Die Schwächen von TransferGo

  • Gebührenordnung wenig transparent

 

WorldRemit

worldremit

Das seit 2019 existierende Unternehmen WorldRemit hat Sitz in Grossbritannien, wo die Firma von der Financial Services Authority (FSA) reguliert wird. Wer sich bei WorldRemit registriert, kann Geld in knapp 150 Länder mit den entsprechenden Währungen überweisen. Die ersten drei Überweisungen sind bei diesem Anbieter für internationale Geldtransfers kostenlos, danach wird eine Gebühr verrechnet.

Auf der Webseite finden sich aber keine genauen Infos über die Höhe. Es wird lediglich erwähnt, dass die Kosten von der Ein- und Auszahlungsmethode sowie den Kosten für die Überweisung abhängt. Ohne die verschiedenen Möglichkeiten auf der Homepage durchzuspielen ist eine genaue Auflistung der Kosten praktisch unmöglich.  Die günstigste Überweisung dürfte 2,99 EUR kosten. Laut dem Anbieter werden internationale Zahlungen in maximal einer Stunde ausgeführt.  Manche Nutzer berichten aber auch von längeren Transferzeiten. Der Kundensupport kann sich sehen lassen. Verfügbar ist auch ein Live-Chat. Wer diesen kontaktieren möchte, muss allerdings auf der Webseite ganz nach unten scrollen und auf «Help and support» und dann auf «Contact us» klicken, denn nicht alle Funktionen sind auf der Webseite auf Deutsch verfügbar.

Auch die FAQs beantworten schon mal ein paar Fragen, wobei jedoch ein Grossteil auf Englisch verfasst ist. In Sachen Telefonberatung hat WorldRemit überlegt, denn das Unternehmen überzeugt mit mehreren Kundenhotlines an verschiedenen Orten. So fallen Kosten für Auslandgespräche weg.

Die Stärken von WorldRemit

  • Überweisung in 150 Länder
  • Internationale Zahlungen werden in maximal einer Stunde ausgeführt
  • Live-Chat.

Die Schwächen von WorldRemit

  • Manche Nutzer berichten aber auch von längeren Transferzeiten

 

Western Union

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Western Union ist einer der führenden Zahlungsdienstleiter und weltweit tätig. Seit 1871 bietet Western Union seinen Kunden die Möglichkeit, Geld über das Netzwerk zu versenden. Das Unternehmen ist seit 1865 an der New York Stock Exchange gelistet. Seit den 1980er Jahren fokussiert sich die Firma auf internationale Geldtransfers.

Während kleine Startups vielleicht nur 50 Zielländer anbieten können, bietet Western Union seinen Kunden dank  550.000 Agenturen in mehr als 200 Regionen und Ländern  deutlich mehr. Auch was die Zahl der Währungen angeht, sind Western Union Kunden bestens bedient – und zwar mit rund 125 Währungen.

Diese können je nach Land mit verschiedenen Optionen gesendet und empfangen werden. Möglich sind Ein- und Auszahlungen in Agenturen, an Bankautomaten, via Überweisung oder eine E-Wallet. Western Union bietet Echtzeitüberweisungen, die manchmal in Sekundenschnelle beim Begünstigten eintreffen. Western Union arbeitet mit eng mit Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden sowie Präventionsstellen zusammen, um Geldwäscherei und Transfers von Kriminellen zu vermeiden.

Was die Gebührenpolitik angeht, so besteht keine Transparenz. Auf der Webseite gibt es keine eindeutigen Infos zu den Preisen. Die Kosten für die Transfers hängen vom Überweisungsbetrag, dem Empfängerland, Land des Auftraggebers, Währungspaar und Art der Ein- und Auszahlung ab.

Der maximale Einzahlungsbetrag liegt in Deutschland bei 6.200 Euro. Beim Kundensupport besteht Luft nach oben. Es ist unklar, ob Kunden das Gebührenkonzept nicht verstanden haben oder ob Zahlungen tatsächlich verspätet oder in seltenen Fällen offenbar auch gar nicht eintreffen.

Die Stärken von Western Union

  • 550.000 Agenturen in mehr als 200 Regionen und Ländern
  • 125 Währungen
  • Echtzeitüberweisungen

Die Schwächen von Western Union

  • Beim Kundensupport besteht Luft nach oben
  • Der maximale Einzahlungsbetrag liegt in Deutschland bei 6.200 Euro

 

Ibanfirst

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Ibanfirst ist ein führender europäischer Anbieter für internationale Zahlungen. Nachdem Ibanfirst in Holland eine Niederlassung eröffnet hatte, gab das Unternehmen die Akquisition von Forexfix bekannt, einem deutschen Start-up für Devisengeschäfte mit Sitz in Berlin. Den Hauptsitz hat Ibanfirst in Belgien.

Als ein in der gesamten EU registriertes Zahlungsinstitut wird Ibanfirst von der Belgischen Nationalbank reguliert, ist Mitglied des SWIFT-Netzwerks sowie SEPA-zugelassen und verfügt über AISP(1) und PISP(2) Akkreditierungen nach PSD2. Das Unternehmen bietet seinen Kunden innovative Lösungen, die über Grenzen von Banken, Ländern und Währungen hinweggehen. Dank der spezialisierten Online-Plattform können Transaktionen in verschiedenen Währungen vorgenommen werden.

Ibanfirst ermöglicht als Alternative zum traditionellen Bankangebot ein Zahlungserlebnis und weitere Finanzdienstleistungen, welche auf die Bedürfnisse von KMUs im täglichen Business zugeschnitten sind. Dank Ibanfirst können Finanzabteilungen Zahlungen in jeder Währung in mehr als 240 Ländern selbst ausführen und erhalten, Fremdwährungsrisiken absichern und internationales Wachstum fördern.

Die Transaktionen erfolgen in Echtzeit und dauern oft nur wenige Sekunden. Die Preise sind transparent dargestellt: Der Nutzer zahlt immer nur das, was am Bildschirm angezeigt wird.

Bei Ibanfirst können Devisen rund um die Uhr gehandelt werden und ein Kundenberater sowie Branchenexperten stehen immer zur Verfügung.

Die Stärken von Ibanfirst

  • Ein führender europäischer Anbieter
  • Die Transaktionen erfolgen in Echtzeit
  • Zahlungen in jeder Währung in mehr als 240 Ländern selbst ausführen und erhalten

Die Schwächen von Ibanfirst

  • In Deutschland noch nicht etabliert

Fazit

Auslandsüberweisungen tätigen nicht nur Investoren und Finanzexperten, sondern auch Privatanleger, Digital Nomads und Leute, die ihren Lieben im aussereuropäischen Ausland Geld schicken möchten. Diese sollten das Angebot bei der Wahl eines Zahlungsdienstleisters genau prüfen.

Wichtig sind die angebotenen Zielländer, die Transferwährung, Gebühren, Dauer der Überweisung, Abwicklung, Sicherheit und den Service. Gerade Menschen, die hohe Beträge überweisen, wünschen sich zu Recht einen Ansprechpartner, der bei Problemen mit schnell und kompetent mit Rat und Tat zur Seite steht. Die drei hier vorgestellten Plattformen zählen zu den seriösen Anbietern.

Direkt zu unserem Auslandsüberweisung-Testsieger TransferWise

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TransferWise ist ein innovativer, immer noch relativ neuer Zahlungsdienstleister, der mit bislang 68 Ländern und 40 Währungspaaren noch nicht die allergrösste Auswahl bietet. TransferWise mit seinem sehr treffenden Namen sucht aber seinesgleichen, wenn es um die besten Währungskurse und niedrigsten Gebühren geht.

Zudem überzeugt die Plattform auch mit dem kompetenten Kundensupport, der Transparenz und der Dauer für eine Überweisung. Hat die Bank des Zahlungsempfängers geöffnet, wenn der Nutzer eine Überweisung in Auftrag gibt, so erfolgt der Transfer oft in weniger als fünf Sekunden. Im Gegensatz zu anderen Anbietern hat man beim Dienstleister TransferWise auch nie etwas von verlorenen Geldern gehört.

Wir können den von der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA regulierten Anbieter deshalb absolut empfehlen.

FAQ

💵 Wann ist eine Auslandsüberweisung kostenlos?

Mit der Einführung der SEPA (Single Euro Payments Area) am 1. August 2014 wurde der innereuropäische Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Wenn Geld innerhalb der EU oder dem EWR überwiesen wird, wird das nicht mehr als Auslandsüberweisung betrachtet, sondern als sogenannte SEPA-Überweisung, und diese ist im Normalfall kostenlos. Bedingung ist aber, dass die Überweisung in EUR erfolgt und beleglos abgewickelt wird.

❓ Welche Länder gehören zum SEPA-Raum?

Zum SEPA-Raum zählen neben den 28 EU-Mitgliedsstaaten auch die EWR-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco, San Marino, die Kanalinseln Jersey, Guernsey und die Isle of Man, und das britische Überseegebiet Gibraltar. Seit dem 1. März 2019 zählt auch der Vatikanstaat zum SEPA-Raum.

💰 Wann ist eine Überweisung ins Ausland kostenpflichtig?

Eine über die Bank abgewickelte Überweisung ins Ausland kostet immer dann etwas, wenn sie nicht zum SEPA-Raum gehört, nicht in Euro ausgeführt wird oder wenn Belege erstellt werden. Findet ein Währungsumtausch statt, berechnen die Banken Gebühren, welche zum ebenfalls Kosten verursachenden Wechselkurs noch dazukommen.

🕵️ Welche Möglichkeiten gibt es, um Gebühren aufzuteilen?

Wer Geld ins Ausland transferiert, hat als Auftraggeber der Überweisung die Möglichkeit, die Aufteilung der Kosten selbst zu bestimmen. Die Banken bieten die Varianten «OUR», wo der Auftraggeber sämtliche Überweisungskosten selbst trägt, «SHARE», wo der Auftraggeber und Zahlungsempfänger je hälftig für die Bankspesen aufkommen und «BEN», wo der Begünstigte alle Bankspesen selbst zahlt.

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Sebastian Bauer

Sebastian Bauer schreibt für diverse Finanzpublikationen - unter anderem coincierge. Sein Spezialgebiet ist neben Kryptowährungen das Thema Online Marketing sowie persönliche Finanzen.