Die besten Aktiendepots: Vergleich

Die besten Aktiendepots: Vergleich
4.7 (93.33%) 6 vote[s]
Während über das normale Bankkonto, das auch gerne als Gehaltskonto bezeichnet wird, klassische Finanztransaktionen, also Ein- wie auch Ausgaben, verbucht werden, stellt das Wertpapierdepot eine Besonderheit dar, da man hier – da ist der Name bereits Programm – nur die gekauften Wertpapiere verwahrt.

Erwirbt ein Anleger etwa Fonds, Zertifikate, Optionsscheine oder auch Aktien, so werden diese von der Bank dann als Wertpapier in das entsprechende Depot eingebucht. Kommt es zum Verkauf, so findet eine Ausbuchung statt. Der Anleger bekommt für jeden Kauf wie auch Verkauf einen sogenannten Transaktionsbeleg, der beispielsweise verrät, zu welchem Preis verkauft oder gekauft wurde; zudem findet man auf dem Transaktionsbeleg auch eine Übersicht, welche Kosten entstanden sind.

Worauf zu Beginn Rücksicht genommen werden muss

Ein Anleger, der ein Aktiendepot bei einem Online Broker eröffnet hat, kann jederzeit auf sein Depot zugreifen und sodann online die gewünschten Wertpapiere kaufen wie auch verkaufen. Heutzutage gibt es kaum noch eine Bank, die keinen Online-Zugriff auf das Depot ermöglicht. Wer auf der Suche nach einem Anbieter ist, der sollte jedoch im Vorfeld einen Vergleich anstellen – das heißt, sich vorwiegend mit den Gebühren auseinandersetzen, die anfallen können. Denn jedem Anleger sollte bewusst sein, dass Gebühren immer an der Rendite nagen – und je höher die Gebühren sind, desto schlechter ist das für den tatsächlichen Gewinn.

Schnellübersicht: Die günstigsten Onlinebroker

AktiendepotGebührenEigenschaften
flatex Logo

Depotkosten
keine

Orderkosten
ab 3,80 Euro

  • Große Auswahl an Fonds, EFTs & Aktien
  • Kostenloses Demokonto
  • Günstigste Ordergebühren im Vergleich
consorsbank Logo

Depotkosten
keine

Orderkosten
ab 3,95 Euro

  • Sehr niedrige Gebühren
  • All-in-One: Depot, Girokonto, Kreditkarte uvm.
  • Viele Zusatzleistungen
comdirect Logo

Depotkosten
keine

Orderkosten
ab 4,90 Euro

  • Mehr als 500 Sparpläne
  • Wechselservice & Wechselprämie
  • Kostenpflichtige Zusatzleistungen

Bevor wir die besten Aktiendepots vergleichen, schauen wir uns an, worauf es überhaupt ankommt und was ein gutes Depot wirklich auszeichnet.

Hausbank oder doch Online Broker?

Zu Beginn sollte man sich mit der Frage auseinandersetzen, ob man einen qualifizierten Berater benötigt oder man selbständig über die Käufe wie Verkäufe entscheiden will.

Hausbank

Ein Anleger, der jedoch der Meinung ist, nicht auf eine Beratung verzichten zu wollen, sollte hingegen ein Depot bei seiner Hausbank eröffnen – auch dann, wenn höhere Kosten als bei einem Online Broker anfallen. Wichtig ist, dass man im Vorfeld Informationen darüber erhält, welche Erfahrungen der Berater, der sodann zur Verfügung steht, bereits sammeln konnte; zudem geht es auch darum, dass man die Hausbank mit anderen Filialbanken vergleicht, sodass zumindest hier etwas an Gebühren gespart werden kann.

Ein Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf:  Handelt es sich um eine niedrige Anlagesumme, so bekommt der Anleger nicht mehr als eine gewöhnliche Standardberatung.  Möchte man eine Beratung von einem unabhängigen Vermögensberater in Anspruch nehmen, so ist oft eine wesentlich höhere Anlagesumme notwendig, damit dieser auch tatsächlich tätig wird – in der Regel liegen hier die Mindestbeträge im fünfstelligen Bereich.

Natürlich gibt es in diesem Bereich auch ein paar „schwarze Schafe“. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man im Vorfeld auch im Internet nach etwaigen Erfahrungsberichten sucht, sodass man schon im Vorfeld weiß, ob es sich um einen empfehlenswerten wie seriösen Vermögensberater handelt oder nicht.

Online Broker

Ist man der Ansicht, selbständige Wertpapierkäufe wie auch -verkäufe durchführen zu wollen, so ist es durchaus ratsam, wenn man sich mit den Angeboten wie Konditionen der Online Broker befasst.

  • Denn die Gebühren sind, sofern ein direkter Vergleich mit dem Online Broker und der Hausbank durchgeführt wird, wesentlich günstiger.

Wichtig ist, dass man einen Blick auf die Transaktionskosten wirft. Diese Gebühren fallen nämlich dann an, wenn Wertpapiere gekauft oder auch verkauft werden. Neben der Orderprovision, die von Seiten der Bank für die Transaktionsdurchführung verlangt wird, sind auch Maklercourtage wie auch die Handelsplatzgebühren zu bezahlen.

Beim Kostenvergleich sollte man daher immer auf die Höhe der Orderprovision achten. Viele Banken wie auch Online Broker ziehen für die Berechnung der Orderhöhe das Ordervolumen heran. Das heißt, dass eine Order, die ein Volumen von mehr als 10.000 Euro aufweist, oft höhere Kosten als eine Order verursacht, die sich im Bereich der 2.500 Euro bewegt. Das heißt, je nach Anbieter besteht die Gefahr, dass sich eine Gesamtkostenbelastung von über 50 Euro/Order ergeben kann.

Doch derart hohe Gebühren, die natürlich an der Rendite nagen, können problemlos verhindert werden. Heute gibt es sehr wohl auch Anbieter, die etwa auf eine volumenabhängige Ordergebühr verzichten – das heißt, dass der Anleger für eine Order, die ein Volumen von 2.5000 Euro hat, dieselbe Gebühr wie für eine Order mit einem Volumen von 10.000 Euro bezahlt.

Welche Fonds und Fondssparpläne gibt es?

Wird ein langfristiger Anlagehorizont verfolgt, so sollte man sich besonders intensiv mit der Frage befassen, welche Fonds wie Fondssparpläne zur Verfügung gestellt werden. Bei einem Vergleich sollte man daher auch einen Blick auf die Fondskonditionen werfen. Vor der Eröffnung des Depots sollte man prüfen:

  • Wie viele Fonds überhaupt gehandelt werden,
  • Wie hoch die Gebühren sind und
  • Ob man auch eine breite Palette an ETFs wie Fonds und Sparplänen geboten bekommt.

Ratsam ist, einen Anbieter zu wählen, bei dem Fonds auch ohne einen teuren Ausgabeaufschlag gekauft werden können.

Bei sehr vielen Fonds liegen die Ausgabeaufschläge im Bereich der 5 Prozent – das wären, wenn man 10.000 Euro investiert, 500 Euro. Dabei handelt es sich wieder um hohe Kosten, die man jedoch vermeiden kann, sofern man im Vorfeld einen Vergleich durchführt und in Erfahrung bringt, wer auf derart hohe Gebühren verzichtet.

Gibt es noch die Depotführungsgebühr?

Es mag ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit sein, ist aber noch immer nicht ganz ausgestorben – die Rede ist von der Depotführungsgebühr.

Das heißt: Es gibt tatsächlich Banken, die eine Gebühr für das Führen des Aktiendepots verlangen. Dabei handelt es sich um Kosten, die man unbedingt vermeiden sollte. Es gibt genug Anbieter, die auf eine derartige Gebühr verzichten.

Hat man bereits ein Depot eröffnet und muss mitunter eine Depotführungsgebühr bezahlen, so lohnt es sich mitunter, wenn man einen Depotwechsel durchführt. Wie bereits erwähnt: Gebühren nagen an der Rendite – kann man diese vermeiden, so fällt der Gewinn am Ende auch höher aus.

Das Produktangebot

Zu Beginn muss die Frage beantwortet werden, welche Anlageprodukte überhaupt gehandelt werden sollen:

  • Fonds, 
  • Fondssparplänen,
  • Aktien,
  • Zertifikaten,
  • Optionsscheinen wie ETF,
  • Hochspekulativen Produkte wie Optionen, Futures oder CFDs.

Erfahrene Trader, die keinesfalls auf die wirklich spekulativen Wertpapiere verzichten wollen, sollten also im Zuge des Vergleichs auch überprüfen, ob derartige Möglichkeiten überhaupt zur Verfügung gestellt werden.

Zudem ist auch zu berücksichtigen, dass sich das Angebot an Handelsplätzen von Broker zu Broker unterscheiden kann. Führt man heute einen Vergleich durch, so wird man relativ schnell merken, dass der außerbörsliche Direkthandel immer beliebter wird.

  • Das ist eine bequeme Möglichkeit, da man so – ganz egal, ob man kauft oder verkauft – die sofortige Bestätigung erhält, dass die Transaktion erfolgreich war.
  • Zudem fallen beim außerbörslichen Direkthandel auch keine Makler- wie Börsengebühren an.

Im Zuge des Vergleichs sollte daher überprüft werden, welche Fondsgesellschaften wie Emittenten im außerbörslichen Handel zu finden sind.

Vergleicht man das Angebot an ausländischen Handelsplätzen, so wird man ebenfalls Unterschiede feststellen können. Auch wenn viele Wertpapiere kostengünstiger an einem deutschen Handelsplatz gekauft wie auch verkauft werden können, so ist es durchaus ratsam, wenn man kleinere Auslandsaktien aber immer an deren Heimatbörse handelt – wohl auch deshalb, weil diese oft gar nicht in Deutschland gelistet sind oder nicht gehandelt werden können, da die Umsätze zu gering sind.

Aus diesem Grund sollte der interessierte Anleger im Vorfeld überprüfen, ob ein Handel über die wichtigsten US Börsen – dazu gehören etwa der NASDAQ, NYSE oder auch AMEX – möglich ist; ratsam ist unter anderem auch, wenn die London Stock Exchange, die umsatzstärkste Börse Europas, ebenfalls zur Verfügung steht.

Abschließend noch der Hinweis, dass man über die Börse immer mit Limit handeln sollte. So wird nämlich sichergestellt, dass man bei einem Kauf keinen zu hohen Preis bezahlt und beim Verkauf keinen zu schlechten Preis erzielt. Aus diesem Grund sollte bei der Eröffnung des Wertpapier-Depots darauf geachtet werden, dass der Broker für eine Erteilung wie Streichung des Limits keine Gebühren berechnet.

Zudem ist es auch ratsam, wenn es das Angebot komplexer Ordertypen gibt – so etwa Trailing-Stops. In diesem Fall kommt es zur automatischen Anpassung des Kauf- wie auch Verkaufslimits.

Die Einlagensicherung

Bevor man den Depoteröffnungsantrag unterschreibt, ist es ratsam, dass man einen Blick auf die Homepage des  Bundesverbands deutscher Banken e.V.   (einlagensicherung.de) wirft. Auf dieser Seite kann mit nur wenigen Mausklicks überprüft werden, ob das Geld bei dem Depotanbieter auch dann geschützt ist, falls eine Insolvenz angemeldet werden muss.

Folgt man der Richtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2009, so sind alle Einlagen, die innerhalb der EU aufbewahrt sind, bis zu einem Betrag von maximal 100.000 Euro geschützt – pro Kreditinstitut und pro Anleger. Übersteigt die Summe den Betrag von 100.000 Euro, so sollte man überprüfen, ob das Institut ein freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes der deutschen Banken ist – in diesem Fall werden mehr als 100.000 Euro abgesichert.

Zu beachten ist, dass Wertpapiere, so etwa Aktien, ETFs, Anleihen oder auch Fonds, die im Depot eingebucht sind, zum Sondervermögen zählen – das wird auch in § 92 Kapitalanlagegesetzbuch (kurz: KAGB) geregelt. Aufgrund der Tatsache, dass das Sondervermögen gesondert geschützt ist, fällt es daher auch nicht in die Konkursmasse des Kreditinstituts.

Die Depoteröffnung

Sobald man sich für einen Annbieter entschieden hat, kann man das entsprechende Depot eröffnen. Hier kommen die wichtigsten Informationen zum Ablauf einer Registrierung bei einem Online Broker.

Schritt 1: Antrag ausfüllen

Als erstes ruft man die Seite auf und füllt sodann den Antrag aus. In der Regel werden persönliche Daten, so etwa der Name, die Adresse, das Geburtsdatum wie auch der Familienstand, abgefragt.

Im Rahmen der Registration muss auch ein Verrechnungskonto angeführt werden – über dieses Konto, das etwa das normale Girokonto sei kann, werden sodann alle Ein- wie auch Auszahlungen abgewickelt.

Schritt 2: Risikoprofil erstellen

Das Risikoprofil wird vom Broker erstellt; die Grundlage wird durch die beantworteten Fragen gebildet, wie beispielsweise zu den vorherigen Erfahrungen in der Finanzanlage.

Anhand des Profils legt der Broker also fest, welche Wertpapiergeschäfte ausgeführt werden dürfen.

Schritt 3: Identifikation

Wurde der Antrag zur Konteneröffnung online ausgefüllt, muss dieser sodann ausgedruckt werden – in weiterer Folge muss die nächste Filiale der Deutschen Post aufgesucht werden. In der Filiale der Deutschen Post führt man mit einem Mitarbeiter das PostIdent-Verfahren durch. Dabei handelt es sich um eine Methode, damit die Identifikation einer Person bestätigt werden kann. Der Mitarbeiter der Postfiliale bestätigt anhand des Lichtbildausweises, dass es sich tatsächlich um jene Person handelt, die auch den Antrag bei dem Broker auf Kontoeröffnung gestellt hat. Wichtig ist, dass der PostIdent-Coupon mitgenommen wird, der von Seiten des Brokers zur Verfügung gestellt wurde. Zudem ist es auch wichtig einen gültigen Lichtbildausweis – so etwa den Personalausweis – vorzuzeigen.

Hat man das PostIdent-Verfahren abgeschlossen, werden die ausgefüllten Unterlagen sodann an den Broker übermittelt. Nach wenigen Tagen wird man im Postkasten dann ein Begrüßungsschreiben des Brokers finden – inklusive auch den Zugangsdaten zum Depot.

Zudem gibt es auch die Möglichkeit des sogenannten VideoIdent-Verfahrens. In diesem Fall erspart sich der Neukunde den Weg zur Post, sondern kann seine Identität auch in den eigenen vier Wänden bestätigen. In diesem Fall muss nur ein Lichtbildausweis, ebenfalls der Personalausweis oder auch der Reisepass, zur Hand genommen und vor die Webcam oder die Kamera des Smartphones gehalten werden. Das heißt, die Identitätsfeststellung führt ein Mitarbeiter des Brokers durch – aber nicht persönlich, sondern eben per Videoanruf.

Was zu bedenken ist

Zu Beginn sollte man sich die Frage stellen, welche Leistungen besonders wichtig sind – worauf will man also keinesfalls verzichten? Auch geht es darum, ob man sein Kapital lieber in Investmentfonds, ETFs oder auch in Einzeltitel investieren möchte – am Ende spielt jede Antwort eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den passenden Anbieter für sein Depot zu finden.

Hat man sich selbst alle Fragen beantwortet und weiß, wohin die Reise nun gehen soll, geht es dann darum, dass man in Erfahrung bringt, welche Broker die persönlichen Vorstellungen auch erfüllen. Hier geht es aber nicht nur um die Frage, wie das Angebot aussieht, sondern auch darum, wie hoch die Gebühren ausfallen. Interessiert man sich etwa für Sparpläne oder Fonds, so sollten diese Möglichkeiten nicht nur zur Verfügung stehen, sondern auch preiswert sein. Wer hingegen nur in Einzeltitel investieren will, der braucht sich in der Regel auch keine Gedanken darüber machen, ob es beim Fondskauf einen Ausgabeaufschlag gibt oder nicht.

Geht es darum, sich regelmäßig von einem Profi beraten zu lassen, ist es mitunter besser, wenn man ein Depot bei seiner Hausbank eröffnet. Natürlich muss man hier mit mehr Kosten als bei einem Online Broker rechnen, dafür bekommt man aber auch eine gute Beratung und wird mitunter auch beim Kauf wie Verkauf von Wertpapieren unterstützt.

Benötigt man keine Beratung, weil man eigenständig agieren will, sollte man sich die Mehrkosten, die dann entstehen, wenn das Depot bei einer Filialbank statt einem Online Broker eröffnet wird, sparen.

Die besten Aktiendepots

Hier nun ein Überblick über die beliebtesten und besten Aktiendepots:

flatex

Der Anbieter wurde im Jahr 1999 gegründet. Das heißt, flatex gibt es schon seit zwei Jahrzehnten – und überzeugt vor allem mit günstigen Preisen und einem umfangreichen Angebot.

Zu beachten ist, dass man über flatex einen Zugang zu den Börsen, zu Fonds, ETFs, dem außerbörslichen Direkthandel sowie auch zu CFDs und Forex-Werten hat. In der Theorie wäre es sogar möglich, sich ein Bitcoin-Zertifikat zu holen oder auch Sparpläne zu erstellen – über flatex werden zudem auch Kredite vergeben.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen bei 5,80 Euro. Die Auswahl an Fonds, ETFs wie Aktien ist enorm – für all jene, die interessiert sind, aber mitunter noch etwas Angst vor der Materie haben, gibt es zudem auch ein Demokonto, das kostenlos genutzt werden kann.

Consorsbank

Bei der Consorsbank handelt es sich um eine Art Allrounder, der nicht nur ein Depot zur Verfügung stellt, sondern zudem auch noch ein klassisches Girokonto, eine Kreditkarte, Tages- wie Festgeld, ein CFD-Konto und auch diverse Kreditleistungen anbietet.

Befasst man sich mit dem Depotgebührenvergleich, so ist die Consorsbank durchaus ganz vorne zu finden – es gibt wohl keinen anderen Anbieter, der derart  niedrige Gebühren  aufweist. Zudem ist die Consorsbank eine recht fortschrittliche Bank, die mit einer hohen Zuverlässigkeit punktet.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen bei 3,95 Euro. Die Handelsgebühren sind transparent wie günstig; zudem gibt es extrem viele Sparpläne wie auch Zusatzleistungen (Konten, Kredite und dergleichen).

Comdirect

Sucht man nach einem Anbieter für Depots, so wird man mit Sicherheit auf das Angebot von Comdirect stoßen. Bei Comdirect handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Commerzbank, die bereits im Jahr 1994 gegründet wurde.

Die Comdirect ist eine richtige Vollbank, bei der man auch einen Kredit aufnehmen oder ein Girokonto eröffnen kann. Jedoch ist das Online Depot, das hier angeboten wird, besonders interessant. Nicht nur, dass die Bedienung ausgesprochen einfach ist, gibt es auch noch einen Bonus, sofern man den Depotanbieter wechselt – also das Depot überträgt.

Tipp: Für werdende oder junge Eltern ist zudem das Juniordepot interessant, da man so auch problemlos für den eigenen Nachwuchs Geld anlegen kann.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen bei 4,90 Euro. Aktuell stehen mehr als 500 Sparpläne zur Verfügung. Es gibt zudem einen Wechselservice mit einer Wechselprämie.

 

Weitere Depots: DeGiro, Lynx, markets.com, OnVista, XTB

DeGiro

DeGiro, ein Konzern aus Holland, scheint immer mehr zur Konkurrenz etablierter Banken zu werden. Schlussendlich ist hier ein sehr günstiger Aktienhandel möglich.

Zudem stellt DeGiro auch eine kostenlose App zur Verfügung, sodass man jederzeit einen Zugang zum Markt hat. Die Auswahl der Assets ist übrigens beachtlich – hier findet man Aktien, Futures, Optionen, Investmentfonds, CFDs, Optionsscheine oder auch Anleihen.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen ab 0,50 Euro, wobei auch das Ordervolumen eine Rolle spielt. Es stehen zahlreiche kostenlose Sparpläne zur Verfügung; es gibt auch eine App für iOS wie Android.

Lynx

Das Motto von Lynx? „Ihr bester Online Broker“. Ist das richtig? Fakt ist: Lynx ist eine gute Plattform, über die man sehr wohl zu günstigen Preisen handeln kann. Von Vorteil ist hier vor allem ein ausgesprochen starker Kundendienst – die Mitarbeiter stehen etwa per Chat, Telefon wie E-Mail zur Verfügung.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen bei 5,80 Euro. Der Kundendienst ist hervorragend, die Orderkosten sind transparent und der Depotübertrag verursacht ebenfalls keine Kosten.

markets.com

Über den Anbieter markets.com kann ebenfalls mit Aktien gehandelt werden – in der Regel jedoch nur als CFDs.

Hinweis: Derartige Derivate sind extrem chancenreich, jedoch darf man nicht vergessen, dass das Risiko eines Verlusts mitunter auch hoch ist. Anfänger sollten sich daher lieber gegen den Handel mit CFDs entscheiden und sich vielmehr mit nicht so riskanten Varianten befassen.

Die Mindesteinzahlung beläuft sich auf 100 Euro. Ein- und Auszahlungen sind kostenlos; selbst externe Kosten werden von markets.com, sofern ein Betrag von über 2.500 Euro überwiesen wird, übernommen. Von Nachteil sind hingegen die sogenannten Übernachtgebühren, wenn die Position nicht noch am selben Tag geschlossen, sondern – wie der Name vermuten lässt – über Nacht gehalten wird.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen bei 2,2 Pips. Es gibt zudem auch eine App für Android wie iOS.

OnVista

OnVista gehören mit Sicherheit zu den bekanntesten Namen – wohl auch deshalb, weil man hier wirklich umfangreiche Marktinformationen erhält. OnVista mag schon eine Art Newsseite sein, wobei der Anbieter selbst von einem Finanzportal spricht.

Das Depot, das hier angeboten wird, überzeugt. Schlussendlich werden  Käufe ab 0 Euro Orderprovision  ermöglicht. Die Anzahl der monatlichen Freebuys orientiert sich an der Größe des durchschnittlichen Guthabens.

Aktuell finden sich mehr als 18.000 Fonds im Angebot – zudem gibt es 16 Emittenten, die auch einen außerbörslichen Direkthandel erlauben. Zudem kann man auch ETF Sparpläne aus über 160 unterschiedlichen Indizes auswählen und des Weiteren natürlich auch mit Aktien handeln.

Es gibt keine Depotführungsgebühren, die Orderkosten beginnen bei 0 Euro und es gibt keine Mindesteinlage.

XTB

Bei XTB handelt es sich um einen Broker aus Polen. Hier gibt es diverse Handelsgüter – so etwa:

  • CFDs,
  • Rohstoffe,
  • Forex Papiere,
  • ETFs,
  • Indizes und
  • Kryptowährungen.
Da es sich bei XTB um einen CFD-Broker handelt, kann dieser in der Regel nur Daytradern empfohlen werden.

Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Orderkosten beginnen bei 0,1 Prozent des Volumens. Zu beachten ist, dass die Auszahlung gebührenpflichtig ist; zudem verrechnet der Broker auch eine sogenannte Übernachtgebühr.

Wie funktioiert ein Depotwechsel?

Möchte man seinen Depotanbieter wechseln, so ist das in der Regel kein Problem. In diesem Fall muss bei einem neuen Broker nur ein Depot eröffnet werden.  

In der Regel wird nämlich vom neuen Anbieter ein Umzugsservice, also ein Depotwechselservice, zur Verfügung gestellt. Einfach das dementsprechende Formular ausfüllen und übermitteln – mit diesem Formular erklärt man sich einverstanden, dass die Bank die Wertpapiere, die sich im bestehenden Depot befinden, in das neue Depot überträgt.

Die besten Aktiendepots im Überblick

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Julia Koch

Seit meinem Studium der BWL interssiere ich mich für die Themen Digitalisierung und Investments und schreibe als freie Autorin unter anderem auf coincierge.de darüber.