Online Business Ideen: Wie man sich online ein Einkommen aufbauen kann

Online Business Ideen: Wie man sich online ein Einkommen aufbauen kann
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Es gibt wohl keinen Arbeitnehmer, der nicht schon einmal davon geträumt hat, alles hinzuschmeißen, sich selbstständig zu machen und sein eigener Herr zu werden. Und das ist mittlerweile einfacher denn je geworden, da zahlreiche erfolgreiche Online Business Ideen existieren, die sich in der Vergangenheit bewährt haben und auch heute noch den bequemen Start in die Selbstständigkeit vom heimischen Sofa aus ermöglichen.

Wer das Risiko wagt und im Netz sein eigenes Business gründet, sollte die verschiedenen Online Business Ideen aber vorab gründlich prüfen, um die für sich passende Geschäftsidee zu finden.

Warum ein eigenes Geschäft gründen?

Viele Menschen geben ihren vermeintlich sicheren Job aus einem ganz einfachen Grund auf: Sie sind in ihrem Job unzufrieden und wenden sich genau aus diesem Grund Online Business Ideen zu. Sie denken also, dass Geld verdienen weit mehr als ein lästiges Übel sein und sogar Spaß machen kann, wenn sie die Möglichkeit haben, selbstbestimmt zu arbeiten.

Beispielsweise sind sie es leid, ständig einem Vorgesetzten Rechenschaft ablegen zu müssen oder möchten sich die Arbeitszeit selbst frei einteilen können. Genau das ist in der modernen Arbeitswelt – anders als bei vielen großen US-amerikanischen Unternehmen – nämlich nicht gegeben. Diese bieten ihren Mitarbeitern nämlich oft sehr wohl die Möglichkeit, zumindest bis zu einem gewissen Grad selbstbestimmt zu arbeiten und dabei nicht einmal an einen festen Arbeitsort gebunden zu sein.

Die wohl beste Möglichkeit, um persönliche Freiheit zu gewinnen, dürfte für viele Arbeitnehmer darin bestehen, eine der zahlreichen Online Business Ideen zu verwirklichen, weil sie in diesem Fall tatsächlich dann arbeiten können, wenn sie wollen. Das heißt natürlich nicht, dass Selbstständige, die Online Business Ideen verwirklichen, nicht auch Verpflichtungen haben oder Deadlines einhalten müssen. Allerdings haben die Online-Existenzgründer die Möglichkeit, sich ihre Aufträge selbst aussuchen zu können und die Konditionen zu bestimmen.

Wer möglichst wenig Kontakt zu Kunden haben möchte, sollte Online Business Ideen verwirklichen, die ein sogenanntes passives Einkommen versprechen. Das bietet den Vorteil, dass Arbeitnehmer, welche diese Ideen verwirklichen, irgendwann nicht mehr viel Arbeit investieren und erzielen trotzdem ein Einkommen.

Wie lassen sich Online Business Ideen am besten verwirklichen?

Die verschiedenen Online Business Ideen, die sich als erfolgreich erwiesen haben, lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Das wiederum bedeutet, dass der Arbeitsaufwand und die Voraussetzungen unterschiedlich sein können, wenn diese verwirklicht werden.

In folgenden Kategorien können angehende Existenzgründer im Netz aktiv werden:

Die eigene Webseite

Eine hervorragende Basis für junge Selbstständige zur Verwirklichung von Online Business Ideen ist eine eigene Webseite. Diese können sie anschließend auf verschiedene Arten nutzen, um damit Geld zu verdienen:

Blog

Zu den wohl bekanntesten Online Business Ideen, die sich zu Geld machen lassen, gehört wohl der eigene Blog. Dieser lässt sich mit einem denkbar geringen Aufwand selbst verwirklichen, weil der User dafür keine Programmierkenntnisse mehr benötigt, sondern auf Baukastensysteme wie etwa WordPress, Wix oder Jimbo zurückgreifen kann.

Grundsätzlich steht es natürlich jedem frei, über welches Thema er auf seinem Blog schreibt. Allerdings ist die Konkurrenz mittlerweile sehr groß, insbesondere bei populären Themen. Es empfiehlt sich also, besser eine Nische zu suchen, die im Netz nicht zu breit gestreut ist und in welcher der Betreiber ein entsprechend gutes Hintergrundwissen mitbringt.

Wer beispielsweise plant, einen Blog über vegane Ernährung zu starten, sollte sich in diesem Bereich zusätzlich spezialisieren, beispielsweise, indem er über vegane Ernährung während der Schwangerschaft schreibt.

Möglichkeiten zum Geld verdienen über den eigenen Blog gibt es mehrere. Beispiele:

  • Der Verkauf eines eigenen Produktes, etwa ein E-Book oder Video-Kurse.
  • Die Produkte anderer bewerben und bei einem erfolgreichen Verkauf eine Provision erhalten.
  • Werbeanzeigen schalten und eine Vergütung erhalten, wenn ein Seitenbesucher den Werbelink anklickt.
  • Werbebanner anbieten, wofür üblicherweise eine monatliche Vergütung gezahlt wird.
  • Gesponserte Beiträge zu veröffentlichen oder Links zu verkaufen. Bei gesponserten Beiträgen etwa wird der Blogger dafür bezahlt, dass er ein bestimmtes Produkt testet und darüber berichtet. Diese Möglichkeit funktioniert am besten, wenn der Blog auf eine kleine Special-Interest-Zielgruppe zugeschnitten ist.

Themenwebseiten

Während es sich bei einem Blog um ein Medium handelt, in dem die User oft persönlich angesprochen werden, sind Themenwebseiten unpersönlicher, bieten dem Seitenbesucher aber dafür einen erheblichen Mehrwert.

Wer etwa überlegt, eine Themenwebseite zum Thema Tauchen zu starten, sollte daher nicht nur redaktionelle Beiträge auf der Seite veröffentlichen, sondern auch die besten Tauchplätze nennen und Tauchführer anbieten. Zusätzliche Einnahmequellen erzielt der Seitenbetreiber, wenn er auch noch Links zu Shops setzt, in welchen Taucher das entsprechende Zubehör finden.

Hinweis: Wer sich für diese Variante entscheidet, muss allerdings damit rechnen, dass er wesentlich mehr Zeit und Arbeit investieren muss als für einen Blog. Denn Themenwebseiten bringen in aller Regel erst dann Geld ein, wenn sie den Besucher viele Inhalte und Informationen bieten.

Nischenseiten

Während Themenwebseiten ein bestimmtes Thema sehr breit gefächert aufgreifen, widmen sich Nischenwebseiten sehr speziellen Themen oder Teilbereichen anderer Themen.

Wenngleich eine einzige Nischenwebseite wohl nicht ausreicht, um ein ausreichendes Einkommen zu generieren, bieten diese dennoch den Vorteil, dass sie sich äußerst schnell erstellen lassen und – anders als ein Blog – nicht ständig gepflegt werden müssen.

Als Verdienstmöglichkeit bietet sich hier insbesondere das sogenannte Affiliate Marketing an, weil die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass die Seitenbesucher die Produkte rund um das Thema auch kaufen wollen. Deshalb spielen in diesem Fall auch die Besucherzahlen der Seite eher eine untergeordnete Rolle.

Affiliate Seiten

Eng verwandt mit Nischenseiten sind sogenannte Affiliate-Seiten. Der Unterschied besteht darin, dass sich letztere durchaus mit einem breiter gefächerten Themenspektrum befassen können. Der Betreiber einer Affiliate-Seite verdient sein Geld durch Affiliate Marketing, weshalb viele Seitenbetreiber auf ihren Seiten Produkttests und Preisvergleiche veröffentlichen.

In diesem Segment der Online Business Ideen ist der Konkurrenzkampf allerdings sehr groß.

Was bedeutet Affiliate-Marketing?
Zu Deutsch bedeutet Affiliate-Marketing nichts weiter als Empfehlungs-Marketing. Das heißt: Ein Produkt oder eine Dienstleistung wird von jemandem an andere weiterempfohlen, weil derjenige, der sie empfiehlt auch von diesen überzeugt ist. Von der eigenen Webseite aus kann der Affiliate-Partner auch direkt einen Link zum Shop oder auf andere Plattformen wie Amazon, auf welchen die Produkte erhältlich sind, setzen. Sollte über diesen Link ein Verkauf zustande kommen, wird üblicherweise eine Provision ausgezahlt. Diese liegt in aller Regel bei einer Höhe von einem bis zu zehn Prozent, ist aber abhängig davon, um welches Produkt es sich handelt und wie viel es im Endpreis kostet. Entsprechende Partnerprogramme bieten neben Amazon mittlerweile auch zahlreiche andere Händler und Hersteller an.

Forum

Nach wie vor erfreuen sich Foren in den verschiedensten Themenbereichen großer Beliebtheit bei den Usern, weshalb auch das Einrichten eines Forums zu den lukrativen Online Business Ideen zählt. Allerdings lassen sich Einnahmen hier lediglich durch den Kauf von Werbebannern erzielen und es ist nicht unbedingt einfach, die für den erfolgreichen Betrieb des Forums erforderliche Zahl an Besuchern zu gewinnen.

Dafür spart ein Forum im Gegenzug enorm Zeit, weil sich der Betreiber nicht selbst um das Erstellen der Inhalte kümmern muss, sondern diese von den Besuchern erstellt werden.

Handel mit physischen Produkten

Immer mehr Verbraucher schätzen es, bequem von der heimischen Couch aus einkaufen zu können und die bestellten Produkte direkt an die Wohnungstür geliefert zu bekommen. Deshalb lassen sich im Bereich des Online-Handels mittlerweile auch verschiedenste Online-Business-Ideen verwirklichen:

Klassiker: Ein eigener Online-Shop

Wer einen eigenen Online Shop einrichten möchte, findet mittlerweile zahlreiche Baukastensysteme dafür, sodass er im Grunde keinerlei Kenntnisse im Programmieren braucht.

Allerdings sind die  hohen Investitionen,  die der Gründer am Anfang leisten muss, nicht zu verachten. Beispielsweise muss der Shopbetreiber ein eigenes Warenlager vorfinanzieren, um seinen Kunden eine entsprechend große Auswahl zu bieten und einen schnellen Versand zu ermöglichen. Der finanzielle Aufwand lässt sich jedoch reduzieren, wenn sich der Shopbetreiber auf eine relativ begrenzte Auswahl spezialisiert.

Ferner gilt es, einige juristische Hürden zu beachten. Wichtig sind dabei insbesondere:

  • Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB),
  • Das Widerrufsrecht sowie
  • Die Datenschutzerklärung.

Diese drei Elemente müssen in jedem Fall rechtskonform formuliert sein, weil der Shopbetreiber ansonsten eine Abmahnung riskiert. Die wichtigsten Texte lassen sich allerdings rechtskonform durch den Rechtstexter, den Trusted Shops anbietet, erstellen.

Zwar sind die Verdienstmargen für den Verkäufer teilweise relativ hoch. Allerdings bedenken viele Seitenbetreiber, die ihre Online Business Ideen mit einem eigenen Shop realisieren wollen, nicht, dass sie auch ein entsprechendes Budget für die Werbung einplanen müssen. Denn es kostet relativ viel, einen neuen Kunden zu gewinnen. Die Shopbetreiber sollten also ein ganz besonderes Augenmerk auf den Service legen, damit sie ihre Kunden zu Stammkunden machen, die den Shop im günstigsten Fall sogar weiterempfehlen.

Alternative: Ein Shop bei Ebay oder Amazon

Deutlich günstiger kommt es angehende Online-Händler, wenn sie beispielsweise einen Shop auf der Plattform Ebay anlegen. Allerdings ist hier die Konkurrenz relativ groß, weshalb auch die Gewinnspannen entsprechend gering sind.

Selbst die Kosten für das Warenlager sparen sich clevere Shopbetreiber auf Ebay. Sie suchen ganz einfach nach günstigen Produkten, die von Privatleuten angeboten werden und verkaufen diese anschließend zu einem höheren Preis weiter. Ein Ebay-Shop bietet Menschen, die Online Business Ideen verwirklichen wollen, außerdem den Vorteil, dass sie sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren können.

Mittlerweile ist auch auf der Plattform Amazon der gewerbliche Verkauf von Produkten erlaubt. Hier liegen die Gewinnspannen für die Händler sogar etwas höher als bei Ebay. 

Sonderform: Dropshipping

Ein Dropshipping-Shop stellt eine Sonderform des Online-Handels dar, bei dem das Risiko für den Shopbetreiber wesentlich geringer ist.

Denn der Verkäufer bietet in diesem Fall Produkte an,  die er selbst nicht auf Vorrat hat.  Vielmehr leitet er die eingehenden Bestellungen an seinen Partner weiter, der daraufhin den Endkunden beliefert.

Tipp: Reibungslos funktioniert das Ganze aber nur, wenn der Shopbetreiber einen guten und verlässlichen Dropshipping-Partner findet.

Verkauf von selbst produzierten Produkten

Begabte Bastler oder Handwerker können ihr Hobby zum Beruf machen, indem sie die Produkte, die sie selbst herstellen, über das Internet vertreiben. Die beste und günstigste Werbemöglichkeit ist dabei eine eigene Webseite, die sich einfach über WordPress erstellen lässt und in die auch ein Shopsystem integriert werden kann. Anschließend sollten die Bastler und Handwerker aber auch Profile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Pinterest und Instagram anlegen, um auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen.

Eine weitere Verkaufsmöglichkeit für die eigenen Produkte stellt die Plattform Etsy dar.

Handel mit digitalen Produkten

Auch beim Angebot von digitalen Produkten handelt es sich um äußerst einträgliche Online Business Ideen. Insbesondere, weil die Zahl an digitalen Produkten, die der Verkäufer anbietet, relativ groß ist. Dazu gehören unter anderem folgende:

Online-Kurs

Online-Kurse dürften wohl zu den profitabelsten digitalen Produkten überhaupt zählen. Allerdings muss der Anbieter dafür einiges an Zeit investieren und benötigt auch das entsprechende Equipment wie Software, ein Mikrofon und eine Kamera.

Wichtig ist dabei vor allem, dass der Anbieter einen möglichst hochwertigen Kurs zusammenstellt, von dem die Kursteilnehmer auch wirklich profitieren können. Dann kann der Anbieter nämlich auch hohe Gebühren von den Teilnehmern verlangen.

Nachdem Online-Kurse in Preisen von 50 bis mehr als 10.000 Euro angeboten werden, sollte der Kurs also eher im hochpreisigen Segment etabliert werden.

E-Book

Deutlich einfacher als die Zusammenstellung eines Online-Kurses dürfte es sein, ein E-Book zu schreiben, das aber natürlich auch deutlich günstiger angeboten wird.

Interessant ist diese Option vor allem für User, die bereits eine gewisse Reichweite erreicht haben. Aber auch hier gilt die Maxime, dass der Leser einen Mehrwert haben soll, wenn er das E-Book kauft.

Freelancer Tätigkeiten

Wer seine Träume von der Selbstständigkeit wahr werden lassen möchte, muss nicht einmal zwangsläufig ein eigenes Unternehmen gründen, sondern kann auch als Freelancer tätig werden. Um Kunden zu finden können sie verschiedene Portale wie etwa Freelance.de, Twago, 99 Designs, Gulp, Simply Hired, Elance oder Freelancer nutzen.

Oftmals ist die Bezahlung für die ausgeschriebenen Jobs allerdings eher mau, sodass sich die Freelancer durch eine qualitativ sehr gute Arbeit von ihren Mitbewerbern abheben sollten.

Hier gilt der Grundsatz: Freelancer, die sich auf einen gewissen Bereich spezialisiert haben, können deutlich mehr verlangen als ein Allrounder.

Berater

Wer auf einem Fachgebiet besonders spezialisiert ist, der kann auch beratende Funktionen als Experte ausüben. Wer beispielsweise fundierte Kenntnisse im Bereich des Online Marketing mitbringt, kann sich im Lauf der Zeit auf einen bestimmten Bereich wie YouTube-Marketing spezialisieren. Untermauern lässt sich diese Expertise nach außen hin durch die regelmäßige Veröffentlichung von Fachartikeln oder E-Books zum Thema.

Virtueller Assistent

Ein virtueller Assistent entlastet seinen Auftraggeber in der Verwaltung, beispielsweise, indem er die Buchhaltung erledigt. Jedoch reicht das Aufgabenfeld eines virtuellen Assistenten weit darüber hinaus und kann auch weitere organisatorische Aufgaben oder Rechercheaufträge umfassen.

Dabei ist der virtuelle Assistent ebenso flexibel wie sein Auftraggeber, weil er die Arbeitszeit und den Arbeitsort selbst wählt – zumindest, so lange er die vereinbarten Abgabetermine einhält.

Texter

Auch kreative Menschen haben die besten Voraussetzungen, um über das Internet Geld zu verdienen und möglicherweise sogar ihr Hobby zum Beruf zu machen. Beispielsweise lassen sich im Netz zahlreiche Portale finden, auf welchen Kunden nach professionellen Texten für ihren Bedarf suchen. Allerdings ist bei den bekanntesten Textbörsen die Vergütung nicht allzu hoch, sodass diese sich eher als Nebenerwerb, beispielsweise für Studenten und Schüler, anbieten.

Weitere Online Business Ideen

Neben der Vermarktung einer eigenen Webseite, dem Verkauf physischer und digitaler Produkte und den Freelancer Tätigkeiten, gibt es aber auch noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, wie man selbständig im Internet Geld verdienen kann.

Fotografie

Nicht minder interessant sind die Möglichkeiten zum Geld verdienen für Fotografen. Denn auch im Internet ist die Optik wichtig. Deshalb suchen neben den Betreibern von Webseiten auch Designer und Blogger immer wieder nach professionellen Fotos für ihre Arbeiten. Dafür greifen sie gern auf sogenannte Stockfotos zurück, wie sie auf Plattformen wie etwa iStockPhoto oder Fotolia angeboten werden. Sobald ein Foto über eine dieser Plattformen verkauft wurde, erhält der Fotograf einen nicht unerheblichen Teil des Preises.

Wichtig ist dabei in erster Linie, dass die Fotografen ein ausreichend großes Portfolio an Fotos aufbauen, um vielleicht eines Tages von diesen Einnahmen tatsächlich leben zu können.

Fotografen, die ihre Fotos hingegen selbst vermarkten möchten, stehen verschiedene Foto-Communities wie etwa Flickr oder Instagram zur Auswahl. Für Fotografen kann es sich aber durchaus auch lohnen, mit einem Baukastensystem wie etwa WordPress eine eigene Webseite zu erstellen. Denn mit den entsprechenden Erweiterungen haben sie sogar die Möglichkeit, ihre Fotos direkt zu verkaufen.

Filmemacher

YouTube ist hingegen für passionierte Schauspieler und Filmemacher eine der wohl besten Online Business Ideen. Die Videos können auf dieser Plattform ganz einfach hochgeladen werden und müssen anschließend lediglich noch vermarktet werden.

Einnahmen erreichen die Urheber der Videos dadurch, indem sie vor dem eigentlichen Video Werbung platzieren oder indem sie verschiedene Produkte in ihren Videos geschickt platzieren, etwa in Form von Produktvorstellungen. Die möglichen Einnahmen hierbei sind umso höher, je bekannter der YouTuber ist.

Apps

User, die selbst programmieren können, haben die Möglichkeit, eine eigene App zu entwickeln, die auf dem Markt noch fehlt. Und dieser Markt dürfte in Zukunft sogar noch wachsen. Denn während verschiedenste Apps für Smartphones bereits weit verbreitet sind, stehen Apps für Smart-Homes, die Smartwatch und den Fernseher eher noch in den Startlöchern. Innovative Programmierer haben in diesen genannten Bereichen also die besten Chancen, um ihre Online Business Ideen verwirklichen zu können.

Aber auch die Entwicklung von Software-Anwendungen ist für einen Programmierer äußerst lukrativ, zumal diese Anwendungen im Web äußerst gefragt sind. So stellen derzeit Cloud-basierte Dienste einen absoluten Wachstumsmarkt dar.

Börsenhandel

Zu den wohl lukrativsten Online Business Ideen, die aber auch mit einem finanziellen Risiko verbunden ist, zählt zweifellos der Börsenhandel über das Netz.

Weil die Verdienstmöglichkeiten sehr groß sind, ist bei den Tradern vor allem das Daytrading beliebt.

Was ist Daytrading?
Dabei kaufen die Investoren verschiedene Finanzprodukte wie etwa Devisen oder Aktien, aber auch Rohstoffe, und verkaufen sie binnen 24 Stunden weiter. Um erfolgreich zu sein, brauchen die Trader allerdings ein wenig Erfahrung und Disziplin, sowie das notwendige Startkapital. Als Faustregel gilt, dass ein Daytrader mindestens einen Betrag von 50.000 Euro investieren können sollte, um erfolgreich zu handeln.

Anfänger sind jedoch gut beraten, wenn sie zunächst einmal ein Demokonto einrichten. Das gibt ihnen die Möglichkeit, das Trading im wirklichen Markt zu lernen und zu üben, ohne dass sie ein finanzielles Risiko eingehen.

66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Eine weitere Form des Tradings ist das CFD-Trading, welches sehr große Gewinne auch bei kleinen Einsätzen verspricht. Umgekehrt ist das Risiko bei diesem Finanzprodukt natürlich auch entsprechend höher. Wer in diese Form des Börsenhandels einsteigen möchte, sollte ebenfalls am Anfang ein Demokonto einrichten.

Variante des Börsenhandels: Automatisiertes Trading

Wer sich nicht aktiv mit dem Handel beschäftigen möchte, für den gibt es auch die Option, automatisiert handeln zu lassen. Zum einen bieten große Anbieter wie beispielsweise wikifolio sogenanntes Copytrading an, bei dem man den Strategien erfolgreicher Händler auf Knopfdruck folgen kann.

Weiterhin gibt es auch viele automatisierte Tools wie beispielsweise Kryptorobots, die die technische Marktanalyse übernehmen und automatisiert Trades veranlassen.

Beide Optionen sind aber entsprechend mit Risiko behaftet und setzten voraus, dass man ein gewisses Mindestkapital mitbringt. Robots lohnen sich beispielsweise erst ab einem Einsatz von 250€, beim Copytrading sollte man schon einen mittlerern vierstelligen Betrag mitbringen, um einigermaßen ansehnliche Renditen erzielen zu können.

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Assets: Bitcoin, Forex
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88%
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Assets: Aktien, Indizes, Forex, Kryptowährungen
Features: Bestätigte Auszahlung, Viele handelbare Assets, geringe Mindesteinzahlung

Wenn sich Online Business Ideen vermischen

  • Besonders erfolgreich sind übrigens User, die einen guten und für sich passenden Mix der genannten Geschäftsideen finden.

So setzen viele Blogger, die mit ihrem Webauftritt Geld verdienen wollen, längst nicht mehr rein auf Werbung. Sie schreiben eigene E-Books oder stellen Online-Kurse zusammen, die sie als zusätzliche Einkommensquelle nutzen. Sobald sich ein Blogger einen guten Namen gemacht und eine hohe Reichweite erzielt hat, ist es sogar möglich, dass er auf seiner Seite Merchandising-Produkte anbietet. Besitzt ein Blogger in einem bestimmten Bereich ausreichend Fachwissen, kann er sein Einkommen außerdem durch Beratungen und weitere Dienstleistungen nutzen und dies über seinen Blog bekannt machen und bewerben.

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About the Author:

Julia Koch

Seit meinem Studium der BWL interssiere ich mich für die Themen Digitalisierung und Investments und schreibe als freie Autorin unter anderem auf coincierge.de darüber.