On-Chain-Analyst Willy Woo erklärt: Darum kam es gestern zum “Bitcoin-Crash”

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Gewinn und Verlust lagen wieder nah beieinander: Am Samstag ist Bitcoin noch auf ein neues Allzeithoch bei über 61.000 Dollar geschossen, doch gestern sah sich die Kryptowährung Nummer 1 plötzlich Panikverkäufen ausgesetzt. Infolge stürzte BTC auf Tiefststände von 53.300 Dollar ab. Was war passiert?

Ursprünglich ausgelöst wurde der Absturz durch die Nachricht, dass ein Wal angeblich BTC im Wert von 1 Milliarde Dollar in seinen Wallet bei der Krypto-Börse Gemini eingezahlt hat.

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Werden derart viele Coins an eine Börse verschoben, gilt das gemeinhin als Zeichen, dass jemand seine Bitcoins verkaufen möchte. Und ungeachtet dessen, ob die Info korrekt war oder nicht, führte die Nachricht zu einem Sell-off durch Trader.

Verschiedene Analysten halten die Nachricht allerdings für falsch, darunter der renommierte On-Chain-Analyst Willy Woo. Er widmet sich dem Thema aktuell erneut auf Twitter, schreibt:

„Hat ein Wal 18k BTC an Gemini geschickt, um die Märkte zu dumpen? Oder war es ein Datenfehler?“

Dazu zeigt er einen Screenshot, in dem über den angeblichen Wal-Transfer berichtet wird, kommentiert:

„Dieser Alarm wurde an 28.300 Trader gesendet, um vor Wal-Dumping zu warnen. Die Spekulanten verkauften Minuten später.“

So kam es dann auch – BTC stürzte über 4.000 Dollar ab. Doch Woo schreibt: Es stimmt nicht, dass es sich bei dem Transfer um Coins gehandelt haben soll, die von einem Wal zu Gemini transferiert wurden.

Woo zufolge würde es gar keinen Sinn machen, derart viele Coins zur Krypto-Börse Gemini zu bewegen, um sie zu verkaufen. Die Liquidität sei zu gering.

Und er scheint damit richtig zu liegen. Die Krypto-Forscher von Glassnode haben zwischenzeitlich bestätigt, dass es sich lediglich um einen internen Transfer gehandelt hat. Sprich: Coins wurden innerhalb der Börse bewegt.

Glassnode:

„Wir haben Nachrichten erhalten, die nach großen #BTC-Zuflüssen bei Gemini fragen. Klarstellung: Dies ist falsch, die gemeldeten Transaktionen waren intern. Das sind Gelder, die bereits auf den Wallets der Börse waren und einfach intern übertragen wurden.“

Die Analysten sind deshalb zuversichtlich, dass Bitcoin seinen Aufwärtstrend und den Marsch zur 100.000-Dollar-Marke fortsetzen kann.

Zuletzt aktualisiert am 16. März 2021

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.