Scheitert Bitcoin an der 40.000-Dollar-Marke, weil Grayscale so viel BTC aufkauft?

Der Grayscale Bitcoin Trust kauft massiv Bitcoins auf: Allein in den letzten 24 Stunden hat das US-Unternehmen Bitcoin für mehr als eine halbe Milliarde Dollar erworben. Was sagen Analysten dazu?

Seit Wochen wird das Narrativ wiederholt, der aktuelle Bitcoin-Bull-Run werde von Institutionen angetrieben. Genau das scheint sich nun in Zahlen widerzuspiegeln: So kommt es beim Krypto-Vermögensverwalter Grayscale zu einem massiven Anstieg der Bitcoin-Zuflüsse, seit das Unternehmen seine Produkte für neue Investoren wieder geöffnet hat.

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Viele Analysten sehen darin ein Indiz für die enorme institutionelle Nachfrage nach BTC.

2021 treiben Institutionen den Bitcoin-Bull-Run an

Verschiedene Analysten betonen, dass es in diesem Zyklus Institutionen sind, die die Krypto-Märkte nach oben treiben. Im Gegensatz zum historischen Bull-Run 2017 – damals waren es Kleinanleger, die in Scharen auf die Märkte strömten.

Ex-Messari-Forscher Qiao Wang @QwQiao von DeFi-Alliance beispielsweise kommentiert auf Twitter, wie viel BTC Grayscale gekauft hat. Und ergänzt: Gleichzeitig ist die Coinbase-App im Appstore von Platz 20 auf Platz 80 gesunken.

Er legt damit nahe: Institutionen kaufen immer mehr Bitcoin – während das Interesse der Kleinanleger, Bitcoin zu kaufen, derzeit offenbar zurückgegangen ist.

Wang schreibt:

„Grayscale hat heute eine halbe Milliarde Dollar im Wert von #BTC gekauft. Inzwischen ist Coinbase von #20 auf #80 im AppStore in der letzten Woche oder so gefallen. Mach daraus, was du willst.“

Verschiedene andere Faktoren unterstützen diese These – etwa der aktuelle Rückgang bei den Suchanfragen nach Bitcoin.

Wann steigt Bitcoin weiter an?

On-Chain-Analysten und Trader glauben, dass der nächste Bitcoin-Bullenlauf dann beginnt, wenn die Abflüsse von Coinbase in die Höhe schnellen. Hintergrund: Abflüsse von Coinbase weisen typischerweise auf eine hohe Nachfrage von vermögenden Investoren hin, zumindest auf dem US-Markt.

Hierzu CryptoQuant-CEO Ki Young Ju:

„Wir warten auf den großen Coinbase-Abfluss (10k+ $BTC). Wenn das passiert, sollte man mehr Bitcoin kaufen. Ich denke, es ist bald.“

Auch die Strategen von JPMorgan Chase haben sich zu Grayscales Bitcoin-Akkumulation geäußert. Dort geht man davon aus, dass Bitcoin kurzfristig an Schwung verlieren könnte, wenn er nicht bald über 40.000 US-Dollar ausbricht.

Ob das passiert, hänge von Grayscales Bitcoin Trust ab. Die Strategen:

„Der Zufluss in den Grayscale Bitcoin Trust müsste wahrscheinlich in den kommenden Tagen und Wochen sein Tempo von 100 Mio. US-Dollar pro Tag beibehalten, damit es zu einem solchen Ausbruch kommt.“

Der bearishe Ausblick der Analysten schätzt, dass Trader einem Abwärtstrend folgen und die Korrektur der letzten Woche somit fortsetzen könnten, sofern es BTC nicht gelingt, erneut über 40.000 US-Dollar zu steigen.

Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2021

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