Bitwise behauptet, dass Facebooks Libra Bitcoin 3 Jahre nach vorne gepusht hat – aber ist das wahr?

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In den letzten Monaten dominierten zwei Meldungen über Facebooks Libra sowohl den Krypto- als auch den Mainstream-Nachrichtenbereich, wobei viele Analysten behaupteten, dass die zentralisierte digitale Option am Ende einen harten Wettbewerb mit Bitcoin und anderen Krypto-Währungen auslösen könnte.

Trotz dieser Möglichkeit erklärt nun Bitwise – ein führender Anbieter von Index- und Beta-Krypto-Assetfonds – in ihrem monatlichen Investoren-Newsletter: Sie glauben, dass Libra Bitcoin um drei Jahre vorangebracht hat.

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Bitweise behauptet, Libra hätte das Bitcoin-Interesse geweckt

Obwohl einige Leute glauben, dass Libra als Bitcoin-Konkurrent angesehen werden könnte, erklärt Bitwise im aktuellen Newsletter, dass die so genannte Facebook-Kryptowährung tatsächlich viele neue potenzielle Investoren zu Bitcoin geführt hat – und das hätte zu einem erheblichen Interesse an den Krypto-Märkten geführt.

Das ist wichtig, weil dadurch, dass Krypto jetzt im Gespräch ist, haben Facebooks Libra und andere Katalysatoren die Art der Gespräche, die Investoren über Krypto auf der ganzen Welt führen, verändert, erklärten sie.

Darüber hinaus stellt der Bericht fest: Libra hat die Regierung gezwungen, die sich schnell entwickelnden Märkte ernst zu nehmen, was die Technologie in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit bestätigt hat.

Dank Facebook und den Anhörungen mit dem Kongress erkennen die Leute, dass sie die Kryptowährung nicht mehr ignorieren können. Wenn die Regierung und das größte Verbraucherunternehmen der Welt es ernst nehmen, müssen sie es auch tun, heißt es im Bericht.

Wird Libra trotz positiver Publicity zu regulatorischem Durchgreifen führen?

Kurz nach der Libra-Verkündung ergriff die Regierung rasch Maßnahmen, um mit der Untersuchung zu beginnen, was schließlich dazu führte, dass US-Präsident Donald Trump twitterte, dass er „kein Fan“ von Bitcoin und anderen Kryptowährungen sei – einschließlich Libra.

Anschließend erklärte Finanzminister Steve Mnuchin, dass die Regierung bald damit beginnen werde, die Krypto-Märkte mit so genannten „sehr, sehr starken“ Vorschriften zu überwachen.

„Es ist wahrscheinlich, dass die Regierung mit Krypto im Sinn auch zunehmend Durchsetzungsmaßnahmen gegen die schattigeren Teile des Krypto-Ökosystems fordern wird“, stellte Bitwise fest und ergänzte, dass dies letztendlich weiteres Wachstum auslösen und somit eine gute Sache sein könnte.

Obwohl nur die Zeit zeigen wird, ob die bevorstehende Regulierungs-Flut das langfristige Wachstum ankurbeln oder die Märkte behindern wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Krypto-Märkte und Bitcoin in naher Zukunft einen neuen Paradigmenwechsel erleben werden.

Textnachweis: newsbtc

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