Block.one CEO Brendan Blumer kritisiert Bitcoin aufgrund „enorm eingeschränkter Skalierbarkeit“

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Block.one CEO Brendan Blumer kritisiert BTC aufgrund „enorm eingeschränkter Skalierbarkeit“ - Coincierge

Brendan Blumer, einer der Geschäftsführer von EOS, kritisierte Bitcoins Transaktionsdauer, die Anzahl möglicher Transaktionen pro Sekunde und die Kosten pro Transaktion (unter Berücksichtigung der Inflation).

Brendan Blumer – der 32-jährige CEO von Block.one, dem auf den Kaimaninseln registrierten Unternehmen hinter EOS, eine der größten Plattformen für den Aufbau und die Bereitstellung dezentraler Anwendungen (dApps) – nannte Bitcoin „grundlegend transformativ“, was die Art und Weise betrifft, wie Finanztransaktionen zwischen zwei Parteien in der zukünftigen Weltwirtschaft verarbeitet werden. Im gleichen Atemzug kritisierte der Unternehmer BTC allerdings auch.

Bitcoins Einschränkungen

Blumer zufolge seien Bitcoin-Transaktionen teuer, wenn man die jährliche Inflation aus Blockbelohnungen berücksichtigt. Im Durchschnitt, schätzt der Krypto-Unternehmer, zahlen Nutzer pro Transaktion zusätzliche 50 bis 100 US-Dollar. Zudem behauptet er, das Bitcoin-Netzwerk sei eingeschränkt, da es nur etwa drei Transaktionen pro Sekunde (TPS) verarbeiten kann. Diese Faktoren würden „enorme Skalierungseinschränkungen“ darstellen, so Blumer.

Als Reaktion auf Blumers Kommentare, die während des vierten jährlichen „DC Blockchain Summit“ (6. und 7. März 2019) stattfanden, betonte Twitter-User Vake (@vakeraj) die Bedeutung von „technisch versierten Interviewern“. Der Nutzer warf Blumer auch vor, „eine Lüge nach der anderen rauszuhauen“, um indirekt für EOS zu werben – was Vake als Betrug betrachtet.

Optimiert für verschiedene Anwendungsfälle

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Als Reaktion auf Vakes Aussagen stellte Blumer klar, dass er Bitcoin zwar liebe, ihm das aber nicht helfen werde, „schnell oder billig“ zu werden. Nichtsdestotrotz glaubt Blumer, dass Bitcoin langfristig das Zeug dazu hat, von der breiten Masse akzeptiert zu werden.

Er fügte hinzu, dass EOS nicht darauf ausgelegt sei, direkt mit Bitcoin zu konkurrieren, da beide Kryptowährungsnetzwerke „für unterschiedliche Anwendungsfälle optimiert“ worden seien.

Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: cryptoslate

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