Chainlink legt 270% im Monat zu – wirklich nur wegen FOMO?

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Ohne Zweifel: In den letzten Monaten saß eindeutig Bitcoin auf dem Krypto-Fahrersitz. Seine epische Performance hat sich derart in die Krypto-Märkte reingefressen, dass Altcoins kein Land mehr sehen. Mit einer Ausnahme: Chainlink. Der Coin wurde diesen Monat nämlich buchstäblich auf den Mond geschossen.

LINK lässt konkurrierende Coins alt aussehen

Chainlink hat im vergangenen Monat enorme Gewinne erzielt und ist um über 270 Prozent gestiegen. Die Marktkapitalisierung liegt bei über einer Milliarde Dollar. Der Coin hat sich so gut geschlagen, dass er nun den 16. Platz bei der Marktkapitalisierung einnimmt – noch vor NEO, IOTA, Cosmos und Ethereum Classic. Mit weiteren $100k wäre LINK so groß wie Dash.

Während des heutigen asiatischen Tradings zeigt sich überall Rot, nur LINK widersetzt sich dem Trend und legt zu. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelte Chainlink bei etwa $3,50. In Anbetracht der Tatsache, dass der Preis des Altcoins zu Beginn des Jahres bei weniger als 0,30 $ lag, entspricht das einem Anstieg von über tausend Prozent.

Nur wenige andere können mit dieser Performance mithalten. Selbst Litecoin nicht, das in diesem Jahr 300 Prozent gepumpt hat. Bitcoin hat im gleichen Zeitraum inzwischen rund 200 Prozent erreicht.

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Chainlink versucht, ein Problem zu lösen bezüglich der Vergabe von Smart Contract Inputs und Outputs. Es bietet einen manipulationssicheren Link zur Lösung des „Orakelproblems“ für Smart Contracts, die keine Kenntnis von realen Daten haben.

Laut Forbes besteht die Lösung des Projekts darin, ein dezentrales Netzwerk von „Orakeln“ zu nutzen. So sollen die Risiken verringert werden, die mit dem Vertrauen in einen Dritten verbunden sind. Das auf dem LINK-Token basierende Wirtschaftsmodell nutzt Anreize und Aktivitäten wie das Bezahlen für Daten und die Bereitstellung von Sicherheiten oder „Reputation“, um die Zuverlässigkeit von Orakeln im Netzwerk zu verbessern.

Woher kommt die FOMO?

Chainlink ist im Moment das heißeste Eisen im Krypto-Land – genau wie EOS im April letzten Jahres. Wie wir immer wieder gesehen haben, können diese FOMO-getriebenen Altcoins ziemlich schnell kommen und gehen. Verge ist ein gutes Beispiel für entsprechend massive Pump&Dump-Manöver: Bahnbrechende Technologie wurde versprochen, der Coin ging durch die Decke – und wurde massenhaft wieder verkauft. Heute ist XVG praktisch tot, hat über 97 Prozent seines Allzeithochs verloren.

Grundsätzlich wurden die LINK-Preise in letzter Zeit durch verschiedene Dinge beeinflusst. Die Auflistung von Coinbase Pro gab dem Coin eindeutig einen gewissen Impuls, aber diese börsengetriebenen Pumps sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Eine mögliche Verbindung mit Google Cloud, wo der Name Chainlink Anfang des Monats fallen gelassen wurde, verursachte einen epischen Preisanstieg.

In der gleichen Google-Ankündigung wurde auch Ethereum erwähnt, das bewegte sich allerdings nicht. Das deutet darauf hin, dass ein Großteil der LINK-Aktion rein spekulativ und unecht ist – und somit typischer Bestandteil des Auf und Ab der Krypto-Marktzyklen.

Textnachweis: newsbtc

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.