Bitcoin fällt um 12%, aber eine Reuters Umfrage deutet auf eine Rallye hin

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In den letzten zwei Tagen befand sich Bitcoin in seinen bärischsten Stadium seit mehr als drei Monaten. Die Kryptowährung erlebte am Mittwoch einen bedeutenden Ausverkauf, der bis zur New Yorker Sitzung am nächsten Tag anhielt. Insgesamt verlor BTC 12 Prozent seines Wertes und fiel von $11.950 auf nur noch $10.000. Seine erneute Abwärtsstimmung weckte Befürchtungen hinsichtlich eines ausgedehnten Einbruchs, da viele die $9.600-Region als nächstes rückläufiges Ziel vorhersagen.

Bitcoin war jedoch kein Einzelfall. Der abrupte Einbruch der Kryptowährung fiel mit einer ähnlichen Bewegung auf den traditionellen Märkten zusammen. Auch die US-Aktien gaben am Donnerstag stark nach, da der technisch versierte Nasdaq Composite Index um 5 Prozent auf 11458 fiel, der stärkste Ein-Tages-Rückgang seit dem 11. Juni. Gold, der sichere Hafen, fiel ebenfalls um 3,11 Prozent von seinem Wochenhoch bei $1.992,56 pro Feinunze.

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Starke US Dollar

Der Dollar-Kurs stieg von seinem Zweijahrestief Anfang dieser Woche sprunghaft an. Der Aufschwung trug etwa 1,15 Prozent zu seiner Stärke bei. Es scheint also, dass Daytrader – und nicht Investoren – nach Auswertung der jüngsten Wachstumsberichte der US-Wirtschaft wieder zum US-Dollar zurückkehrten.

Trader nahmen dies zum Anlass, ihre profitablen Positionen an den risikoreichen und nicht risikoreichen Märkten zu verkaufen. Folglich bewegte sich das Kapital zurück in den Dollar und stärkte ihn entsprechend.

Reuters Umfrage und Bitcoin

Reuters befragte 75 Strategen zu den Zukunftsaussichten des US-Dollars für das Jahr 2021. Eine Mehrheit von ihnen gab an, dass sie erwarten, dass der Dollar seine Talfahrt fortsetzen wird, solange die US-Notenbank ihre Leitzinsen nahe bei Null hält.

“Die politischen Maßnahmen der US-Notenbank liefern den Hauptgrund dafür, dass der Dollar in den letzten vier oder fünf Monaten so stark geschwächt wurde”, sagte Lee Hardman, Währungsökonom bei MUFG, gegenüber Reuters.

In der Zwischenzeit stellen knappe Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold eine Gefahr für einen reichlich vorhandenen Dollar dar. Anleger sichern sich gegen diese als sicher geltenden Vermögenswerte ab, weil sie Gefahr laufen, den Wert ihrer Ersparnisse aufgrund eines steigenden Verbraucherpreisindex zu verlieren. Dieselbe Stimmung trug dazu bei, dass Gold und Bitcoin von ihren Tiefstständen Mitte März exponentiell anstiegen. Die Umfrage von Reuters zeigt, dass die jüngste Dollarerholung eher technischer als fundamentaler Natur ist.

Textnachweis: bitcoinist

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MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.