Mehr als $2.8 Mrd. liquidiert: So kam es zu dem brutalen 20%-Bitcoin-Markt-Crash

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Es war ein blutiger Tag für den Bitcoin- und breiteren Kryptomarkt. Anfang des Wochenendes war der Kryptowährungsmarkt auf dem Weg zu neuen Allzeithochs: Ethereum war auf $1.350 gestiegen, Altcoins stiegen zweistellig und Bitcoin hielt wichtige Unterstützungen im Bereich von $40.000-41.000.

Jetzt wird Bitcoin für $36.000 und Ethereum für etwas über $1.100 getradet. Das heißt, der Krypto-Markt ist ein gutes Stück von den jüngsten Höchstständen gefallen.

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Hier sind einige wichtige Daten über diese Korrektur und mehr darüber, was Analysten denken, was als nächstes für den angeschlagenen Markt kommt.

Wie viel wurde liquidiert?

Vor der Korrektur war der Kryptomarkt extrem überkauft. Die Funding-Raten der Futures-Märkte waren auf einem extrem hohen Niveau von 0,1 Prozent pro acht Stunden für Bitcoin. Die Finanzierungsrate ist die Gebühr, die Long-Positionen an Short-Positionen auf einer wiederkehrenden Basis zahlen, um sicherzustellen, dass sich der Preis des Futures im Laufe der Zeit zum Preis des Indexes entwickelt.

Diese hohen Finanzierungsraten bedeuteten, dass Long-Positionen eine große Menge an Kapital an Short-Positionen zahlten, um Long zu bleiben. Laut ByBt wurden in den letzten 24 Stunden gehebelte Krypto-Positionen im Wert von mehr als 2,8 Milliarden Dollar liquidiert.

Ein Großteil dieses Kapitals befand sich in Bitcoin- und Ethereum-Futures-Märkten, wo der Großteil des gehebelten Tradings stattfindet. Dies stellt einen der größten Liquidationstage auf dem Kryptowährungsmarkt dar, den es je gab – möglicherweise sogar jemals. Trotz der Korrektur bleiben die Finanzierungsraten der Krypto-Futures-Märkte aber auf der hohen Seite.

Was kommt als Nächstes?

Während die laufende Korrektur von Bitcoin eine technische Komponente gehabt haben mag, scheint es, dass der Rückgang ein Nebenprodukt von Makrotrends ist.

Der U.S. Dollar Index, der den U.S. Dollar gegenüber einem Korb von Fremdwährungen abbildet, ist in den letzten 24 Stunden um 0,6 Prozent gestiegen. Das mag zwar nicht nach viel klingen – aber in einem Markt, der Billionen von Dollar wert ist, haben kleine Verschiebungen globale Auswirkungen.

Analyst „Bitcoin Jack“, der im letzten Jahr einer der genauesten Analysten war, sagt, dass er sein Portfolio angesichts des hüpfenden US-Dollars zusammen mit anderen makroökonomischen Trends deriskiert:

„Ich gehe auch ein Risiko ein – ich habe zu viel zu verlieren. Futures scheinen zu degenerieren, Dollar-Wette, Anleihen bewegen sich, USA-Spannung. Bitcoin bleibt auf Risiko – wir hatten Spaß. Kapital während der Unsicherheit schützen – später wieder Kapital machen. Ich könnte falsch liegen, aber ich gehe lieber auf Nummer sicher. Wohin? Hängt vom Erbe ab.“

Trotz dieses Makro-Hintergrunds sagen viele Analysten, dass die Fundamentaldaten der Krypto-Märkte besser sind als je zuvor und empfehlen den Dip bei Bitcoin zu kaufen.

Textnachweis: cryptoslate

Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2021

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