Michael Saylor: Bitcoin könnte 1.000x steigen – „und es gibt nichts, was man tun kann“

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Er gilt als einer der lautstärksten Bitcoin-Verfechter – und beweist das unter anderem mit der massiven Menge an Kapital, die er in BTC investiert. Jetzt hat sich MicroStrategy-CEO Michael Saylor erneut zu Bitcoin geäußert.

Saylor, der zwischenzeitlich 70.784 BTC erworben hat, ist sicher: Bitcoin hat das Potenzial, um den Faktor 1.000 zu steigen.

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Unfassbar bullishe Bitcoin-Prognose

In einem neuen Interview erklärt der Chef der börsennotierten Business-Intelligence-Firma MicroStrategy, warum die angeblichen Probleme von Bitcoin seiner Meinung nach gar keine sind. Und er nennt ein Problem, das die meisten Trader und Analysten seiner Einschätzung nach übersehen.

Saylor:

“Nichts vom Trading ist wichtig. Nichts von der Volatilität ist wichtig. Die Leute, die in ihrer kleinen Welt leben, ihre Fibonacci-Retracements studieren und mit unglaublicher Überzeugung über das bevorstehende erwartete 60%-Retracement oder 80%-Retracement predigen, übersehen dieses fundamentale Problem, das darin besteht, dass wenn Bitcoin ein digitales monetäres Netzwerk ist und wenn genügend Leute mit Geld und Macht sich entscheiden, es zu übernehmen, wird es steigen und um einen Faktor von 100 oder 1.000 zunehmen. Und es gibt nichts, was man tun kann, um es zu stoppen.”

Ein Bitcoin-Anstieg um den Faktor 1.000 – das ist die wohl bullishste Prognose im aktuellen Zyklus. Um derartige Preisentwicklungen bei Bitcoin vorherzusagen, blicken viele Branchenteilnehmer darauf, wie BTC sich in der Vergangenheit entwickelt hat. Saylor hält das für unsinnig: Seiner Einschätzung ist Bitcoins Vergangenheit irrelevant.

“Ein Blick zurück macht keinen Sinn. Die einzige Frage, die man sich stellen muss, ist: ‘Wie viel Bitcoin wird Square Cash im Jahr 2021 über die mobile App verkaufen?’ Das ist die Frage. Wie viel wird PayPal verkaufen? Denn PayPal und Square werden alle anderen Meinungen über das, was ihrer Meinung nach passieren sollte, auslöschen.”

Der BTC-Bulle erklärt anhand eines Beispiels, warum er Bitcoin für den idealen Wertspeicher hält. Er bezeichnet BTC als „die Spitze der monetären Vermögenswerte, wenn man Geld thermodynamisch oder mathematisch oder basierend auf irgendeinem technischen Prinzip definiert.“

Saylor vergleicht Bitcoin mit klassischen Wertspeichern, die inflationsbedingt an Wert verlieren. Wer einen Swimmingpool mit Leck besitze, aus dem jedes Jahr 15% des Wassers abfließt, werde sich einem anderen Swimmingpool zuwenden, der kein Leck hat, so der Unternehmer. Einer der beiden Swimmingpools sei als Swimmingpool technisch überlegen.

Und für Saylor ist Bitcoin dieser technisch überlegene Vermögenswert. Er habe Bitcoin gekauft, weil er minderwertige Vermögenswerte verkauft habe. Der CEO bullish:

„Die Frage ist wirklich, warum sollte ich die überlegene Sache verkaufen, um die minderwertige Sache zu kaufen?”

Wie bereits erwähnt besitzt MicroStrategy eine gigantische Bitcoin-Position in Höhe von 70.784 BTC. Das entspricht bei aktuellen BTC-Preisen rund 2,1 Milliarden Dollar. Sollte die Kryptowährung Nummer 1 wie von Saylor vorausgesagt um den Faktor 1.000 steigen, wären seine Bitcoins folglich unfassbare 2,1 Billionen Dollar wert.

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.