Stimmung kippt: Verspielt Elon Musk mit der Bitcoin-Kritik seinen guten Ruf?

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Tesla-CEO Elon Musk hat sich für große Teile der Öffentlichkeit vom Helden zum Schurken entwickelt. Anfang des Jahres wurde Elon nach Teslas $1,5-Milliarden-Bitcoin-Kauf noch als Krypto-Held gefeiert. Aber der Sentiment-Tracking-Firma Awario zufolge hat sich die öffentliche Meinung über den Unternehmer seitdem geändert. Und das nicht zum Positiven.

Der Sinneswandel kam nach der Ankündigung von Musk, dass Tesla Bitcoin nicht mehr als Zahlungsmittel für seine Fahrzeuge akzeptieren würde. In dem jetzt berüchtigten Tweet gab Musk eine ökologische Rechtfertigung für die Entscheidung.

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Viele betrachten Musks Kommentare als einen Angriff auf die führende Kryptowährung. Daher ist es nicht überraschend, dass die Einstellung gegenüber dem exzentrischen Milliardär auf einen neuen Tiefpunkt gesunken ist. Aber wie schlimm ist es wirklich?

Die Erkenntnisse von Awario

Daten von Awario zeigen: Tweets mit einer positiven Meinung über Musk haben im letzten Monat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Dies korrespondiert mit seiner Kehrtwende in Sachen Bitcoin und dem anschließenden Absturz des Preises.

Zu Beginn des Jahres hielten sich die Tweets für und gegen Musk zahlenmäßig die Waage. Aber im Mai sank das Verhältnis von positiver zu negativer Stimmung um etwa ein Viertel und erreichte den niedrigsten Wert seit Oktober 2020. Da begann Awario erstmals, diese Metrik zu verfolgen.

Damals bildeten neutrale Tweets über Musk mit 66% die größte Kategorie. Es folgten negative Tweets mit 19,2 % und positive Tweets, die mit 14,9 % das Schlusslicht bildeten.

Ross Gerber, der CEO der Investmentfirma Gerber Kawasaki, warnt in einem Kommentar, dass es für Musk eine riskante Strategie sei, die Märkte zu manipulieren und mit dem Geld der Leute zu spielen:

“Ich denke, es ist ein sehr gefährlicher Bereich für Elon, in den er sich begibt, wenn er den Leuten Verluste zufügt, wie er es neulich getan hat, und es die Leute gegen ihn und letztendlich gegen Tesla aufbringt.“

Profi-Sportler fordert Musk auf, „bei seinen Leisten“ zu bleiben

Gerber ist nicht der einzige, der Musk einen Ratschlag gibt. Der ehemalige Offensive Tackle der Carolina Panthers, Russell Okung, hat gerade eine Plakatkampagne gestartet, in der er Musk nahelegt, sich aus Bitcoin herauszuhalten und sich stattdessen auf den Weltraum zu konzentrieren: „Stick To Space, Elon“.

Die Kampagne wird zwei Wochen lang in Miami, Florida, laufen – zeitgleich mit der „Bitcoin 2021“-Konferenz, die in der Stadt stattfindet. Außerdem zu sehen sein wird sie auf mobilen Plakatwänden rund um SpaceXs Startplatz in Texas – und einer Tesla-Anlage in Kalifornien.

In der Pressemitteilung zur Kampagne heißt es, dass dies eine “sanfte Erinnerung an die Öffentlichkeit” sei, dass Musk relativ unerfahren in Bezug auf Kryptowährungen ist und nicht als Autorität zu diesem Thema angesehen werden sollte.

Bild: ZEPHYRNET

Sport-Star Okung geriet letztes Jahr in die Schlagzeilen, als er sich dafür entschied, die Hälfte seines 13-Millionen-Dollar-Gehalts künftig in Bitcoin gezahlt zu bekommen.

Die NFL bezahlt alle Spieler eigentlich in US-Dollar – aber Okungs Arrangement wurde durch das Krypto-Zahlungs-Startups Strike ermöglicht (ehemals Zap).

Textnachweis: Cryptoslate

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

1 KOMMENTAR

  1. Eins ist sicher. Obwohl ich das vor hatte , werde ich nun keinen Tesla kaufen. Für mich ist dieser Mann krank und ich verstehe nicht warum ihn so viele Leute bewundern. Vielleicht realisiert er auch daß seine Firma keine Zukunft hat. Die Konkurrenz holt auf und wird ihn in Zukunft abhängen. Deswegen dreht er langsam durch. Den Schaden den er Bitcoin zufügt wird nicht von Dauer sein. Die Verluste mancher Leute die ihre Ersparnisse verspielt haben jedoch schon. Einen ganz üblen Charakter besitzt dieser Herr Musk.

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