Twitter gibt bald eigene Coins aus: Was steckt dahinter?

Abbildung 1: Twitter bringt bald eigene Coins heraus - doch was hat es damit genau auf sich? Bildquelle: @ Alexander Shatov / Unsplash.com
Abbildung 1: Twitter bringt bald eigene Coins heraus - doch was hat es damit genau auf sich? Bildquelle: @ Alexander Shatov / Unsplash.com

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Bei Twitter standen in den letzten Wochen harte Veränderungen an. Mit der Übernahme durch Elon Musk gab es bereits viele Umstrukturierungen wie Massenentlassungen und eine sich ändernde Debattenkultur. Darüber hinaus ist das Unternehmen nach der teuren Übernahme auf der Suche nach Einnahmequellen. Eine davon dreht sich offenbar um die Einführung von eigenen digitalen Coins. Doch was steckt genau dahinter und welchen Nutzen könnten diese Coins für User haben?

Twitter Coins: Wie funktioniert das Ganze?

Bei den besagten Twitter Coins hat man sich ganz offenbar von der Forenplattform Reddit inspirieren lassen. Nutzer sollen künftig echtes Geld in digitale Twitter Coins umwandeln können. Mit den Coins ist es möglich, Beiträge einzelner mit entsprechenden Auszeichnungen zu belohnen.

Die derart Ausgezeichneten können sich bei Erreichen einer Betragsschwelle (aktuell in der Diskussion: 50 US-Dollar) den Betrag auszahlen lassen. Als Zahlungsdienst ist dabei Stripe im Gespräch.

Twitter Coins klingen spannend, bringen aber auch potenzielle Nachteile

Grundsätzlich klingt das Konzept spannend: Von der Mehrheit als wertvoll bezeichnete Antworten können so entsprechend honoriert werden, was zumindest theoretisch die Qualität der Diskussionen weiter verbessert. Doch es dürfte klar sein, dass ein Teil der Einzahlungen von Usern auf diesem Weg bei Twitter landen.

Darüber hinaus existiert ein weiteres potenzielles Problem: Am Ende „belohnen“ User nicht besonders differenzierte Beiträge, sondern vor allem die, die ihrem eigenen Meinungsbild entsprechen. Dies könnte den Weg für Meinungs-Bubbles weiter öffnen.

Werden die Coins später auch handelbar sein?

Besonders interessant wären entsprechende Coins, wenn sie später wie Kryptowährungen gehandelt werden können. Reddit hat eine eigene Kryptowährung auf Ethereum-Basis eingeführt, die durchaus einige Möglichkeiten eröffnet. Ethereum selbst lässt sich auf sehr vielen Handelsplätzen traden, wobei immer zwischen dem tatsächlichen Trading mit Coins und Derivaten unterschieden werden sollte. Heißt im CFD-Handel zum Beispiel: „Ich verkaufe Kryptowährungen mit Plus500“, ist im Normalfall der CFD-Handel mit Kryptowährungen gemeint.

Welche Besonderheiten bringt der CFD-Handel mit Kryptowährungen mit sich?

CFDs (Contract for Difference = CFD) sind Differenzkontrakte und gehören zu den Derivaten. Anleger entscheiden sich hierbei nicht für den tatsächlichen Kauf oder Verkauf einer Kryptowährung, sondern nutzen den Kurs eines bestimmten Währungspaares (zum Beispiel BTC/USD) als Basiswert und traden lediglich auf die Wertentwicklung. Dies bringt einige Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile:

  • Auf steigende und fallende Kurse setzen

CFD-Trading ermöglicht auch die Platzierung von Trades auf fallende Kurse. Im Prinzip funktioniert dies wie ein Leerverkauf: Anleger verkaufen heute Kryptowährungen, die sie noch gar nicht besitzen, um sie später zu einem günstigeren Kurs zu verkaufen. Tritt die gewünschte Kursentwicklung ein, lässt sich so eine stattliche Rendite erzielen.

  • Hebel nutzen

Wer nur über wenig Kapital verfügt, kann durch die Nutzung eines Hebels die Wirkungskraft seines Investments etwas erhöhen. Bei Kryptowährungen sind in Europa jedoch maximal Hebel von 1:2 möglich. Anleger hinterlegen hierbei eine Margin von 50% des tatsächlichen Volumens. Damit wird die Wirkung von Gewinnen sowie Verlusten verdoppelt. So lassen sich also attraktive Renditen erzielen, jedoch entsteht auch ein größeres Verlustrisiko (bis zum Totalverlust). Mit einem guten Money-Management können Anleger jedoch durch Hebel im volatilen Krypto-Markt durchaus positive Wirkungen erzielen.

Nachteile:

  • Hohe Verlustrisiken möglich

Die Nutzung eines Hebels führt auch immer dazu, dass die Verlustrisiken erheblich steigen. Hierzulande gibt es für Privatanleger glücklicherweise jedoch keine Nachschusspflicht. Wenn die Position gegen Null geht, muss der Broker sie automatisch schließen. Ein Totalverlust ist aber möglich. Um dieses Problem abzumildern, eignen sich vernünftige Stopp-Loss-Orders.

  • Nichts für Einsteiger

CFD-Handel ist für Anleger ohne Erfahrungen im Kryptobereich sehr schwierig. Wer einsteigen möchte, sollte sich vorher genau über diese Assetklasse und ei wichtigsten Zusammenhänge informieren. Darüber hinaus ist Basiswissen in der technischen Analyse unerlässlich, um am Ende vernünftige Stopp-Orders setzen zu können und Potenziale zu erkennen.

Twitter Coins: Eine neue Kryptowährung oder rein plattformintern?

Wenn Twitter die eigenen Coins verfügbar macht, stellt sich vor allem die Frage, ob die Coins nur plattformintern genutzt werden können oder auch für den Handel freigegeben werden. Sollte es sich am Ende tatsächlich um ein echtes Anlage-Asset handeln, muss die Zukunft zeigen, ob Twitter Coins am Ende erfolgreicher sein können als entsprechende Projekte anderer Social Media Plattformen.

Zuletzt aktualisiert am 26. Januar 2023

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