Superstar, Höhle der Löwen und Co.: Betrüger werben weiterhin unerlaubt für Bitcoin Roboter

Superstar, Höhle der Löwen und Co.: Betrüger werben weiterhin unerlaubt für Bitcoin Roboter
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Wer in letzter Zeit auf Facebook, Google oder bekannten Newsseiten unterwegs war, der ist immer wieder auch mit scheinbar unglaublichen Werbeanzeigen konfrontiert worden: Prominente wie Dieter Bohlen, Thomas Gottschalk, Boris Becker oder Frank Thelen hätten durch den Einsatz scheinbar magischer Bitcoin Robots sagenhafte Gewinne in kürzester Zeit erzielt.

Was sich unglaublich anhört, ist es natürlich auch. Dabei handelt es sich um erfundene Geschichten von gewieften Betrügern, die ahnungslosen Online-Usern bloß hart verdientes Geld aus der Tasche ziehen wollen. Hierfür bedienen sie sich der Namen von Prominenten, gekauften Werbeanzeigen und erfundenen Werbeberichten – sogenannten „Advertorials“ auf vermeintlichen Newswebseiten.

Die gesamte Branche wird in Verruf gezogen

Diese unlauteren Methoden sind daher problematisch, da Sie die komplette Branche in Verruf ziehen. Denn zum einen ist nicht alles, wo Bitcoin draufsteht automatisch Betrug, zum anderen  gibt es vor allem auch seriöse Robots, mit denen sich bei richtiger Anwendung durchaus Geld verdienen lässt. 

Darum ist es für die Nutzer umso frustrierender, dass all diese Mittel genutzt werden, anstatt in Form von seriösen Artikeln und Testberichten die Chancen und Gefahren solcher Tools aufzuzeigen.

Wir haben diverse dieser Robots getestet und während einige tatsächlich ein mieser Betrug sind, gibt es durchaus Alternativen, die funktionieren. (Mit einem Klick auf die Links kommt Ihr zu den ausführlichen Testberichten).

RobotTestergebnisFeaturesLink
Bitcoin Profit

91%
Zum Test

Assets: Bitcoin, Forex
Features: Einfache Handhabung für Anfänger, bestätigte Auszahlung

89%
Zum Test

Assets: Bitcoin
Features: Solides Interface, 250€ Mindesteinzahlung, Schneller Handelsbot
The News Spy

88%
Zum Test

Assets: Aktien, Indizes, Forex, Kryptowährungen
Features: Bestätigte Auszahlung, Viele handelbare Assets, geringe Mindesteinzahlung

Fake „Advertorials“ – Missbrauchte Namen, irreführende Berichte, falsche Versprechen

Tatsächlich handelt es sich bei den geschalteten Werbeseiten um sogenannte „Advertorials“. Auf der Zielseite wird dann – natürlich in einem mit Falschinformationen gefüllten – Beitrag, der einem Online-Magazin ähnlich sehen soll, „berichtet“, dass der Prominente einen scheinbar magischen Bitcoin Robot benützt, der im viel Geld in kurzer Zeit verdient hat.

Fake mit diversen Logos

In Wahrheit steht allerdings eine Gruppe von kriminellen Betrügern hinter diesen Werbeanzeigen, die sich manchmal sogar auf Facebook oder Display-Anzeigen im Google Werbenetzwerk finden lassen. Die Strategie dahinter ist klar: die vermeintlichen Endorsements durch Prominente sollen gerade auch ein Zielpublikum ansprechen, dass sich bisher vielleicht noch nicht so eingehend mit Kryptowährungen wie Bitcoins und Krypto-Trading beschäftigt hat.

Wie wir im Oktober bereits berichtet haben, funktioniert die Masche dabei wie folgt: Es wird auf der Zielseite ein nicht existierendes Produkt beworben, das vermeintlich hohe Gewinne in kürzester Zeit beschert. Die Besucher sollen sich hierfür registrieren und eine erste Einzahlung hinterlegen. Tatsächlich verwenden die Betrüger diese Daten dann, um neue Konten bei sogenannten CFD-Plattformen zu eröffnen, wodurch die Betrüger auch eine Provision für die Weiterempfehlung kassieren. Gleichzeitig verdienen sie natürlich auch mit der Einlage, die leichtgläubige Besucher der Fake-Seite hinterlegt haben – denn das sehen diese vermeintlichen „neuen Anleger“ leider nie wieder.

Um ihre Opfer mit den fiesen Tricks hereinzulegen, scheinen die Betrüger vor nichts zurück zu schrecken. Da werden vermeintlich echte Newsseiten registriert und aufgesetzt, damit die Besucher dem Antschein verfallen, dass hier ein respektables Online-Magazin über eine echte Newsstory berichte. Da werden gezielt die Namen von Celebrities und aus dem Fernsehen bekannten Prominenten herangenommen, um mit bekannten Gesichtern für ihre miesen Machenschaften zu werben. Ja, da werden auch willkürlich die Fotos von irgendwelchen Personen auf Facebook kopiert, auf der Webseite platziert und deren vermeintliche Erfolgsstory von Tausenden von verdienten Euro in wenigen Tagen erzählt.

Auch Facebook, Google und Co. haben den Fakes den Kampf angesagt

Natürlich verwundert es bei solchen kriminellen Machenschaften auch, dass die Werbenetzwerke der Internet-Giganten wie Google und Facebook für solche Anzeigen offenstehen. Wie kommt es, dass Werbeplattformen solche Anzeigen überhaupt bewilligen? In der Regel liegt dies daran, dass selbst bei den großen Plattformen in der Regel Algorithmen anstatt Menschen die Anzeigen überprüfen, bevor man sie freischaltet.

Anzeige auf Google für eine Fake Seite

Erst, wenn viele Benutzer einen bestimmten Beitrag melden, etwa aufgrund irreführender Werbung oder sonstigen betrügerischen Absichten, dann kommt es zur manuellen Überprüfung solcher Anzeigen. Dann ist es auch nicht selten, dass man die gesamte Kampagne, oder manchmal gar das gesamte Werbekonto des Verantwortlichen sperrt.

Die Lösung währt allerdings nur kurz. Praktisch nichts hält den Betrüger davon ab, unter falschem Namen ein neues Werbekonto zu eröffnen. Bald startet die gleiche Masche dann wieder von vorne.

Dieter Bohlen reicht es: Superstar Juror macht klare Bitcoin Ansage per Instagram-Video

 

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Ein Beitrag geteilt von Dieter Bohlen mit Carina (@dieterbohlen) am

In den letzten Wochen sind Werbeanzeigen mit seinem Namen und Gesicht etwa auf Facebook aufgetaucht. Angeblich, so die Behauptung, hätte auch Superstar Jury Mitglied Dieter Bohlen diesen Bitcoin Robot benutzt und damit gutes Geld verdient. Darum empfehle er diesen jetzt auch an seine Fans.

Bohlen ist jetzt der Kragen geplatzt – er hat den Missbrauch seines Namens satt. Und hat dazu auch klare, sichtlich emotionale Worte gefunden. In einem knapp 1-minütigen Video, dass er für seine 1.2 Millionen Instagram-Fans veröffentlicht hat, spricht er die irreführenden Werbungen an.

Er könne leider nichts gegen die Verantwortlichen selbst machen, weil die auf Panama säßen. Allerdings „Ich hab keine Bitcoins, ich werde nie welche haben. Also beschwert euch nicht bei mir und kauft die S****** nicht!“.

Sind wir mit Bohlen einer Meinung? Ein ganz klares “Nein!”

Wie oben dargelegt sind Bitcoin und andere Kryptowährungen kein Betrug.

Und es gibt auch durchaus Robots, mit denen sich Geld verdienen lässt, wie so zum Beispiel Bitcoin Profit und News Spy, die kostenlose Demokonten anbieten.

Bitcoin Profit jetzt kostenlos und risikofrei testen

Frank Thelen warnt vor Bitcoin-Betrug, der mit seinem Namen wirbt

Selbstverständlich ist Bohlen nicht der Einzige, dessen Bekanntheitsgrad die Kriminellen zur Gewinnung von deutschen Internetnutzern einsetzen. Auch Frank Thelen, Serienunternehmer und berühmtes Mitglied der Jury von Der Höhle der Löwen, war bereits 2017 ein Opfer der Bitcoin-Bot-Betrüger.

Tatsächlich werben sie gleich mit der ganzen Show und den Juroren, wobei man vor allem auf Thelen setzt. Auch Thelen reichte das Ganze, wenn er auch eine mildere und durchdachtere Reaktion wählte. Er veröffentlichte damals einen Blogbeitrag, in dem er ganz klar vor den kriminellen Machenschaften warnte. Zudem hoffe er, dass noch niemand durch die fiese Werbemasche der Betrüger zu Schaden gekommen sei.

Auch Tennis Legende Boris Becker ist mittlerweile im Fadenkreuz der Bitcoin Betrüger

Und wie es scheint wird die Liste der Promis, mit deren Namen fälschlicherweise geworben wird, immer länger. Auf den Fake Seiten sieth man zur Zeit gefälschte Testimonials unter anderem von

  • Dieter Bohlen
  • Boris Becker
  • Günther Jauch
  • Frank Thelen
  • Bruce Darnell
  • Thomas Gottschalk
  • Udo Kier
  • Yvonne Catterfeld
  • und weiteren
Lüge: Boris Becker hat nicht investiert

Was kann man gegen Kriminelle tun, die nicht greifbar sind?

Auch wenn sich Prominente wie Bohlen und Thelen mittlerweile zur Wehr setzen – und Medien fleißig darüber berichten – es ist fraglich, wie wirkungsvoll ihr Einsatz wirklich ist. Sicherlich ist es sinnvoll, die Leute zu warnen, sodass diese im Falle von Werbeanzeigen nicht von Betrügern reingelegt werden.

Gegen die Übeltäter rechtlich vorzugehen allerdings ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Denn natürlich sind die Täter gewieft und wissen sich durch komplexe rechtliche Konstruktionen zu verstecken. Zwielichtige Unternehmensformen mit beschränkter Haftung, die ihren Sitz auf irgendwelchen Karibikinseln haben, sind da noch gar nicht alles.

Bitcoin Robots sind kein “Get-Rich-Quick-Scheme”

Natürlich geraten auch die Bitcoin Robots durch solche Lockangebote und falsche Werbebotschaften auch in ein schiefes Licht. Dabei können diese für Krypto-Enthusiasten und Investoren tatsächlich zu Gewinnen führen. Vorausgesetzt natürlich, man verwendet nur seriöse Anbieter und weiß, wie sie einzusetzen sind. Man spricht von Robots, weil diese Tools einem Trader nach Anmeldung das Handeln von Bitcoin automatisch abnehmen. Hierfür muss man als Trader zunächst Parameter definieren, innerhalb derer gehandelt wird. Bitcoin Robots erkennen Arbitragemöglichkeiten im Ankauf- und Verkaufspreis von Bitcoin und können im Namen von Tradern tätig werden.

Abgesehen von der langen Liste an schwarzen Schafen, die bloß mit leeren Versprechungen locken, ohne überhaupt irgendeine Art von Trading-Bot zur Verfügung zu stellen, ist auch bei seriösen Anbietern wie Bitcoin Profit und The News Spy Vorsicht geboten.

Selbst die modernsten, mit künstlicher Intelligenz laufenden Bots können eine zentrale Tatsache nicht ändern. Der Kryptomarkt ist äußerst volatil und dynamisch. Nicht allen Kursentwicklungen unterliegen rationale oder einfach vorhersehbare Ereignisse. Der nächste Kurssprung – nach oben oder nach unten – kann scheinbar willkürliche Auslöser haben. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass man durch die Kursschwankungen teils beträchtliche Verluste einfahren kann. Gleichzeitig bietet die hohe Volatilität natürlich auch die Chance auf hohe Gewinne. Eine Alternative kann es natürlich auch sein, einfach direkt bei einer Bitcoin Börse zu kaufen.

Darum sollte die Nutzung von Bitcoin Robots immer mit etwas Skepsis und Vorsicht erfolgen. Eine Anmeldung sollte man nur bei einem geprüften und seriösen Bot durchführen, um einen Betrug auszuschließen. In unserem Test sind die folgenden Robots postiv aufgefallen:

RobotTestergebnisFeaturesLink
Bitcoin Profit

91%
Zum Test

Assets: Bitcoin, Forex
Features: Einfache Handhabung für Anfänger, bestätigte Auszahlung

89%
Zum Test

Assets: Bitcoin
Features: Solides Interface, 250€ Mindesteinzahlung, Schneller Handelsbot
The News Spy

88%
Zum Test

Assets: Aktien, Indizes, Forex, Kryptowährungen
Features: Bestätigte Auszahlung, Viele handelbare Assets, geringe Mindesteinzahlung

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About the Author:

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.

3 KOMMENTARE

  1. Bitte um genaue Darstellung, wie reale Gewinne in einer unrealen Welt zustande kommen. Von wem genau stammen diese Gewinne, wer bezahlt sie?

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