Chinesische Quellen: Mining-Riese Bitmain steht kurz vor US-Börsengang

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Bitcoin-Mining-Riese Bitmain hat angeblich die Unterzeichnung von Mitarbeiteroptionen abgeschlossen und wird in Kürze seinen Börsengang (IPO) vollziehen.

Wie die chinesisch-sprachige Nachrichtenagentur Jiemian unter Berufung auf anonyme Quellen vermeldet, soll Bitmain die Unterzeichnung Ende letzten Monat beendet haben.

„Bitmain gab bisher nur den Kern-Entwicklern und denen, die vor Oktober 2015 beigetreten sind, Optionen“, heißt es in einer groben Übersetzung der Kommentare der Quelle.

Diesmal bekommt jeder, der vor 2018 beigetreten ist und bestimmte Positionen hat, Optionen…. oder zumindest fast jeder.

Die Nachricht geht einher mit einer Trendwende bei Bitmain und anderen Mining-Unternehmen, da der Bitcoin-Bullenmarkt 2019 das Mining-Potenzial verändert. Angeblich habe das Unternehmen die durch den Bärenmarkt 2018 ausgelöste Finanzierungslücke bereits geschlossen, so die Quellen.

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Bitmain reagierte nicht auf eine Bestätigungsanfrage von Jiemian, war aber bereits Gegenstand neuer IPO-Spekulationen, nachdem vor einigen Wochen entsprechende Mainstream-Medienberichte aufgetaucht waren.

Damals zitierten die Quellen eine Zielgröße von 500 Millionen Dollar für den Verkauf.

„[Bitmain] arbeitet mit Beratern an den Vorbereitungen für einen US-Aktienverkauf, der bereits in der zweiten Jahreshälfte stattfinden könnte“, berichtete Bloomberg unter Berufung auf anonyme Quellen.

Bitmain beabsichtigt, bereits im nächsten Monat Dokumente bezüglich des Listings bei der U.S. Securities and Exchange Commission einzureichen.

Bitmain holt sich die Bärenmarkt-Verluste zurück

Das Wiederaufleben spiegelt den Optimismus wider, der seit Beginn des Aufschwungs in den Bitcoin-Mining-Markt zurückgekehrt ist. Auch andere Unternehmen haben Expansionspläne verkündet und finanziell besser performt als erwartet. Für den Rest des Jahres ist die Schaffung neuer, umweltfreundlicher Mining-Farmen geplant.

Vergangenen Monat wurde in einem Bericht auf die anhaltenden Mining-Investitionen hingewiesen, um die Rentabilität zu verbessern. Im Vordergrund stand das Energiemanagement, wobei rund 74 Prozent des in der Branche eingesetzten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen.

Bitmain hatte zuvor eine Gewinn-Warnung ausgesprochen und mangelnde Rentabilität angeführt. Ende 2018, als Bitcoin bei rund 3500 US-Dollar handelte, begann das Unternehmen, seine Aktivitäten an Standorten wie Israel zu schließen und Mitarbeiter zu entlassen.

Es folgte eine Umbesetzung des oberen Managements, bei der der ehemalige CEO Jihan Wu angeblich in eine weniger leitende Position wechselte, was auch die jiemianischen Quellen zu bestätigen scheinen.

Obwohl Wu Jihan ein Direktor ist, hat er kein Stimmrecht im Vorstand, heißt es dort.

Textnachweis: bitcoinist

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