Bitcoin auf Null? Universitäts-Professor warnt vor möglichem Totalabsturz

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Der Bitcoin-Kurs schwankt aktuell wieder wild – und prompt wird die Kryptowährung Nummer 1 vielerorts wieder für tot erklärt. Neu im Team der Bitcoin-Kritiker ist aktuell John Hanke, Professor für angewandte Ökonomie an der John-Hopkins-Universität.

Hanke glaubt einem aktuellen Bericht zufolge, dass Bitcoins anhaltende Rallye ausschließlich von Spekulanten angetrieben wurde.

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Mehr noch: Hanke ist wie z.B. Gold-Fan Peter Schiff überzeugt, dass Bitcoins Wert gleich Null ist. Als Begründung führt er an, dass der Bitcoin Kurs im Gegensatz zu den meisten Fiat-Währungen keine Zinsen zahlt. Das klingt zwar nicht unbedingt stimmig – aber der Professor ist davon überzeugt:

„Bitcoin zahlt keine Zinsen, deshalb kann man eindeutig sagen, dass er einen fundamentalen Wert von Null hat.”

Der Ökonom erklärt: Bitcoin ist nur das wert, was Marktteilnehmer auf ihn setzen – und das unterscheide sich grundlegend vom fundamentalen Wert einer Sache. Vergleiche zwischen Bitcoin und Gold hält er für einen “Witz”.

“Er ist offensichtlich eine hochspekulative Sache, er ist sehr volatil und das führt zu der Tatsache, dass er keine Währung ist, weil er keine stabile Rechnungseinheit ist”, erläutert Hanke. Sein Fazit: Bitcoin werde sich letztendlich seinem wahren Wert von Null nähern, nachdem er in eine “Todesspirale” geraten ist.

UBS Global Wealth Management: Krypto könnte auf Null gehen

Auch die Schweizer Firma UBS Global Wealth Management hält auf lange Sicht einen Krypto-Totalabsturz für wahrscheinlich.

“Es gibt unserer Ansicht nach wenig, was den Preis einer Kryptowährung davon abhalten könnte, auf Null zu gehen, wenn eine besser gestaltete Version auf den Markt kommt oder wenn regulatorische Änderungen die Stimmung ersticken”, so ein Bericht.

Netscape und Myspace seien Beispiele für Netzwerkanwendungen, die sehr beliebt waren und schließlich aber von der Bildfläche verschwunden sind. UBS Wealth erwähnt deshalb, was für viele Krypto-Investoren ohnehin schon zur Regel wurde:

“Investoren in Kryptowährungen müssen daher die Größe ihrer Investitionen auf einen Betrag begrenzen, den sie sich leisten können zu verlieren”

„Kein intrinsischer Wert“ – eine Kritik, gegen die Bitcoin schon seit rund zehn Jahren ankämpft. Seinem massiven Anstieg hat es jedenfalls nicht geschadet. Oder, wie Krypto-Influencer und Autor Neeraj Agrawal auf Twitter kommentiert:

„Bitcoin ist wertlos – ok, dann gib mir doch ein paar für umsonst.“

 

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.