Bitcoin-Crash auf $21.000: Profi-Trader hält Worst-Case-Szenario für möglich

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Bitcoin hat es nach wie vor nicht geschafft, aus seiner Range um 36.000 Dollar auszubrechen. Scheitert Bitcoin in absehbarer Zeit daran, auszubrechen, drohen weitere Abwärtsbewegungen. Einer der renommiertesten Trader hält sogar einen Rückgang auf bis zu 21.000 Dollar für möglich.

Bitcoin in bedrohlichem Gebiet

Nicht einmal die frohe Botschaft, dass El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel machen möchte, konnte den Kurs des Coins wesentlich beeinflussen. Innerhalb der letzten 24 Stunden hat sich Bitcoin fast überhaupt nicht bewegt. Das Unvermögen, sich nachhaltig zu erholen, hat einige bearishe Szenarien für die Kryptowährung Nummer 1 laut werden lassen.

Trader CryptoTony_ nennt seinen mehr als 68.000 Twitter-Followern 35.200 Dollar als den Bereich, den Bitcoin am unteren Ende seiner Range halten muss, damit es nicht zu weiteren Verlusten kommt. Solange BTC sich darüber halten kann, bleibt der Analyst nach eigener Aussage bullish. Kritisch wird es erst bei einem Bruch darunter.

Besonders bearish hingegen äußert sich der Trading-Veteran Peter Brandt. Der besitzt über 40 Jahre Berufserfahrung und ist in der Krypto-Community hauptsächlich dafür bekannt, den brutalen Bitcoin-Crash im Januar 2018 genau vorhergesagt zu haben. Brandt skizziert auf Twitter nun ein Worst-Case-Szenario für Bitcoin. Das prognostiziert: BTC könnte bis auf 21.000 Dollar abstürzen! Brandt in einer Perspektive für „das ganze Bild“:

„Der Markt erreichte seinen Höchststand [bei] 64.700 $.
Der Markt korrigierte auf $30.000.
Das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, sind $21.000.“

Brandt äußert sich allerdings nicht weiter dazu. Unklar ist also, von welchem Zeitraum er spricht und welche anschließende Preis-Aktion er für wahrscheinlich hält. Erholt sich Bitcoin schnell wieder – oder droht ein anhaltender Bärenmarkt?

Die bullische Perspektive

Zumindest mittel- und langfristig scheinen viele Branchenbeobachter bullish bei Bitcoin zu bleiben. Bitcoin-Milliardär Tyler Winklevoss (Chef der US-Kryptobörse Gemini) beispielsweise glaubt, dass Bitcoin nach wie vor gut positioniert ist, um seinen Wert um das Zehnfache oder mehr zu steigern. Ein Anstieg um den Faktor 10 – für den Bitcoin-Investor ist das noch „konservativ“ geschätzt.

Winklevoss auf der „Bitcoin 2021“-Konferenz in Miami:

„Wir denken, Bitcoin ist Gold 2.0. Er wird Gold stören, also muss seine Marktkapitalisierung 10 Billionen Dollar oder mehr betragen, denn das ist die Marktkapitalisierung von Gold. Bitcoin bewegt sich jetzt um $1 Billion. Wir denken immer noch, dass es zumindest konservativ 10x von hier ist.“

Selbst bei 35.000 Dollar fühle sich Bitcoin „langfristig wie eine wirklich gute Kaufgelegenheit an“ (hier zum Bitcoin-Kauf bei eToro). Bei einer Marktkapitalisierung von 10 Billionen Dollar werde ein Bitcoin 500.000 Dollar wert sein – und der Unternehmer ist sicher, dass BTC dieses Preisziel schon bald erreichen wird:

„Wir denken, dass das innerhalb dieses Jahrzehnts passieren könnte, definitiv innerhalb der nächsten fünf Jahre.”

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Jannis GrunewaldExperte für Kryptowährungen

Jannis Grunewald schreibt seit mehr als acht Jahren über Kryptowährungen und Technologie-Trends. Erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen ist er 2015 als Inhaber einer Digitalagentur; mittlerweile gibt's für ihn kaum einen Tag ohne BTC, ETH und Co. Ob technische Analyse, Krypto-Trading, NFTs oder Web 3.0 – Jannis besitzt ein breites Fachwissen über moderne Finanz- und Wirtschaftsthemen, setzt dies auch entsprechend ein: Er führt Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Krypto-Branche, kommentiert Entwicklungen, schreibt Prognosen, News und Analysen. Der gefragte Autor ist hervorragend in der Szene vernetzt, zudem regelmäßiger Gast auf Krypto- und Blockchain-Konferenzen weltweit. Sie finden Jannis' Publikationen in führenden Fachmagazinen – beispielsweise auf Finanzen.net, Cryptonews.com, Kryptoszene oder Business2Community.

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