Bitcoin als Zahlungsmittel in El Salvador – was sagt die Krypto-Community dazu?

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El Salvador will Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel machen – und die Krypto-Community diskutiert: Was bedeutet das für Bitcoin? Ist es gut für Bitcoin? Oder könnte Bitcoins ohnehin angegriffenes Image Schaden davontragen? Wie sehen Branchenbeobachter die Entwicklung?

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Werden sich weitere Länder Bitcoin öffnen?

Für El Salvadors Präsident Nayib Bukele ist klar: Bitcoin löst Probleme. „Nächste Woche werde ich dem Kongress einen Gesetzesentwurf zukommen lassen, der Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel macht”, so der Präsident.

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Bukele in einer an die „Bitcoin 2021“-Konferenz in Miami gerichteten Botschaft:

„Das wird Arbeitsplätze schaffen und Tausende Menschen in den formellen Wirtschaftskreislauf integrieren.“

Dem Präsidenten zufolge besitzen 70 Prozent der Bevölkerung seines Landes kein Bankkonto. Die Entscheidung, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren, werde daher „das Leben und die Zukunft von Millionen von Menschen verbessern“, glaubt er. Um die technische Infrastruktur für den Schritt zu schaffen, arbeitet El Salvador mit Wallet- und Lightning-Network-Entwickler Strike zusammen.

Bukele bullish:

„Bitcoin hat eine Marktkapitalisierung von $680 Milliarden. Wenn 1% davon in El Salvador investiert wird, wird das unser BIP um 25% erhöhen. Auf der anderen Seite wird #Bitcoin 10 Millionen potenzielle neue Nutzer haben und der am schnellsten wachsende Weg sein, um 6 Milliarden Dollar pro Jahr an Überweisungen zu überweisen.”

Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel – viele halten dies für einen weiteren Schritt in Richtung Mainstream-Adaption und weltweite Krypto-Verbreitung. Es wurde allerdings auch Kritik laut – insbesondere an Bukeles Regierungsstil.

So ließ der 39-Jährige im Februar 2020 beispielsweise Soldaten im Parlament aufmarschieren – angeblich, um Abgeordnete unter Druck zu setzen und eine bestimmte Entscheidung zu seinen Gunsten zu forcieren. Ein autoritärer Stil, der eigentlich ganz und gar nicht zu Bitcoins Freiheitsgedanken passt. Was sagt also die Krypto-Community zu der Entwicklung?

Krypto-Community begrüßt den Schritt

Strike-Gründer Jack Mallers betont zum Beispiel, dass “das Halten von Bitcoin eine Möglichkeit bietet, die sich entwickelnden Volkswirtschaften vor möglichen Schocks der Fiat-Währungsinflation zu schützen”.

Mallers ist nicht der einzige, der davon ausgeht, dass sich der Schritt positiv auf die Menschen in El Salvador und auf den Rest der Welt auswirken wird. Bitcoin-Influencer Max Keiser kommentiert:

„DER ADLER IST GELANDET! Ein kleiner Schritt für BTC. Ein RIESEN-SCHRITT für die Menschheit!“

TRON-Gründer Justin Sun geht davon aus, dass Krypto-Investoren und Unternehmer nun nach El Salvador ziehen werden:

Bitcoin-Dauerbulle und MicroStrategy-CEO Michael Saylor twitterte hingegen:

„Willkommen bei Bitcoin. Keine Macht der Welt kann eine Idee aufhalten, deren Zeit gekommen ist.”

Unabhängig davon, ob Bitcoin davon profitiert oder nicht: Die Nachricht schlägt auch außerhalb der Krypto-Community gewaltige Wellen. Zahlreiche Mainstream-Medien berichten über den Schritt, und die große Frage im Raum lautet: Welches Land wird das nächste sein, das Bitcoin zum Zahlungsmittel macht? Bitcoin-Investor Anthony „Pomp“ Pompliano kommentiert:

„So wie wir gesehen haben, wie MicroStrategy den Dominoeffekt für öffentliche Unternehmen ausgelöst hat, wird El Salvador wahrscheinlich ein Katalysator für andere Länder sein.“

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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