BTC-Miner kommen nicht nach: So treibt der Bitcoin-Engpass die Preise weiter nach oben

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Experten sprechen seit Monaten davon, jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß: Immer mehr Menschen wollen Bitcoin kaufen – doch es sind immer weniger davon verfügbar. Der Versorgungsengpass hat vor allem eine Folge: Der Preis geht nach oben.

Das hat sich bereits in den vergangenen Jahren gezeigt: Experten können anhand vergangener Zyklen mit relativer Präzision vorhersagen, wann der Bitcoin-Kurs aller Voraussicht nach wieder exponentiell steigen wird.

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Immer größere Nachfrage, schwindendes Angebot

Diese Angebotsverknappung ist Bestandteil von Bitcoins Konzept, sie nennt sich “Halbierung” und tritt alle vier Jahre auf: Dann wird die sogenannte Blockbelohnung halbiert – also die Anzahl an Bitcoin, die BTC-Miner fürs Validieren von Bitcoin-Transaktionen erhalten.

Die Konsequenz: Das auf dem Markt verfügbare Angebot neuer Coins wird halbiert. Analysten zeigen, wie sehr Angebot und Nachfrage bei Bitcoin aktuell auseinandergehen:

Insgesamt wurden letzten Monat also 28.112 Bitcoins “geschürft” – doch dem gegenüber stehen Bitcoin-Käufe von 72.950 BTC (zum damaligen Zeitpunkt 2,1 Milliarden Dollar wert) durch den amerikanischen Krypto-Fonds Grayscale. Der Bitcoin Trust des digitalen Vermögensverwalters boomt.

Man muss kein allzu guter Kopfrechner sein, um zu sehen: Die Nachfrage überwiegt in überwältigender Weise das Angebot. Grayscale hat fast dreimal so viele Bitcoins akkumuliert, wie im Dezember neu zum Angebot dazugekommen sind.

Mit einem Bitcoin-Bestand im Wert von rund 23 Milliarden Dollar ist der US-Vermögensverwalter der größte Anbieter entsprechender Produkte am Markt. Insgesamt beziffert das Unternehmen die „Assets under Management“ (AUM) in Kryptowährungen aktuell auf 27,4 Milliarden Dollar.

Zahlreiche Analysten und Trader warnen seit geraumer Zeit vor dieser Bitcoin-Knappheit – und dazu, rechtzeitig Bitcoin zu kaufen, sofern man vom Aufstieg profitieren möchte.

Lohnt es sich noch, einzusteigen?

Viele Branchenkenner gehen davon aus, dass der Bitcoin-Kurs durch die steigende Nachfrage bei programmiert sinkendem Angebot weiter zulegen wird, etwa Milliardär Tyler Winklevoss. Er erläutert, dass Bitcoin massiv Marktanteile von Gold abziehen wird:

“Bitcoin hat bereits erheblichen Boden gegenüber Gold gut gemacht – vom Whitepaper zu über 200 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung in weniger als einem Jahrzehnt. Heute beträgt die Marktkapitalisierung von oberirdischem Gold konservativ $9 Billionen. Wenn wir mit der Verwendung eines Gold-Frameworks zur Bewertung von BTC richtig liegen und BTC diesen Weg fortsetzt, dann ist das Bullen-Szenario für Bitcoin, dass er um ein Vielfaches von 45 unterbewertet ist. Anders ausgedrückt, der Preis von BTC könnte 45x von dort, wo er heute ist, steigen, was bedeutet, dass wir einen Preis von 500.000 US-Dollar pro BTC sehen könnten.”

Winklevoss ist mit seiner bullishen Haltung nicht alleine. Auch andere Größen der Finanzwelt sprechen sich für eine entsprechend positive Bitcoin-Entwicklung aus – etwa Rick Rieder, CIO bei BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt.

Er glaubt ebenfalls, dass Bitcoin sich besser als Gold entwickeln wird. Rieder zufolge könnte dies darauf zurückzuführen sein, dass jüngere Investoren lieber BTC kaufen als Gold.

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.