Menschen „kaufen wie wild Bitcoin“: Top-Analyst sieht weit und breit keinen Bärenmarkt

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Seit Bitcoins brutalem Rückgang im Mai diskutieren Anleger und Analysten, ob sich BTC in einem Bärenmarkt befindet. Einer der beliebtesten On-Chain-Analysten hat sich hierzu nun in einem neuen Interview geäußert. Er sagt: Menschen würden wie wild Bitcoin kaufen – und sieht keine Anzeichen für einen Bärenmarkt.

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Jeder mit weniger als 100 BTC akkumuliert

Top-Bitcoin-Analyst Willy Woo betont in einem aktuellen Interview mit dem „What Bitcoin Did“-Podcast: Er glaubt nicht, dass Bitcoin sich in einem Bärenmarkt befindet. Denn: On-Chain-Indikatoren signalisieren eine Erholung, zudem würde BTC derzeit massiv von Langzeit-HODLern akkumuliert. Woo spricht sogar davon, dass die Leute „wie wild Bitcoin kaufen“.

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Der Chart- und On-Chain-Experte:

„Wir sehen nicht die normalen Bärenmarkt-Metriken. Es kommen Leute. Wir haben neue Benutzer in der Nähe des Allzeithochs. Das Benutzerwachstum ist nahe am Allzeithoch im Netzwerk. Wir haben all die kleinen Leute, die einsteigen, um zu kaufen und zu akkumulieren. Leute, die weniger als einen Bitcoin besitzen, kaufen wie wild Bitcoin.“

Keiner verkauft seine Coins, so Woo, auch die Wale nicht. Woo:

„Die Leute mit 100 Bitcoin aufwärts, das sind die Delphine und Haie, sie bewegen sich seitwärts. Jeder, der weniger als 100 Bitcoin hat, der akkumuliert.”

Woo erläutert zudem, dass es eine zusätzliche Gruppe von Bitcoin-Investoren gibt. Er nennt sie die „Rick Astleys“ unter den Haltern. Für Uneingeweihte: Popsänger Rick Astley hatte in den späten 80ern und zu Beginn der 90er Jahre einige Charterfolge. Der bekannteste: „Never Gonna Give You Up“, auf deutsch: Ich werde dich nie hergeben bzw. aufgeben. Mit „Rick Astley“-HODLern sind also Anleger gemeint, die Bitcoin tendenziell eher kaufen, als zu verkaufen. Woo:

„Der ‘Rick Astley’ ist der Halter, der ständig kauft und nie dazu neigt, viel zu verkaufen. Das ist es, was wir messen. Und natürlich war Rick sehr, sehr aktiv über 2021, und dann plötzlich haben sich alle Coins weg von Rick zu den schwachen Händen bewegt, zu den spekulativen Tradern, die kaufen und verkaufen. Jetzt sehen wir, dass sich das wieder in Richtung Rick bewegt.“

Bitcoin kurz vor der Erholung?

Der Analyst geht deshalb davon aus, dass Bitcoins Absacken auf 28.000 Dollar der letzte Test des Markttiefpunktes gewesen ist. Behalten die Märkte ihre bisherige Entwicklung bei, so Woo, dann sieht On-Chain alles so aus, als würde es bald zu einer Erholung kommen, die Bitcoin zu neuen Höchstständen führt. Wie schnell das passieren kann, erläutert Woo parallel auf Twitter.

Dabei vergleicht er Bitcoin mit dem Humangenomprojekt: einem internationalen Forschungsprojekt, das im Herbst 1990 mit dem Ziel gegründet wurde, das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln (sprich: die Abfolge der Basenpaare der menschlichen DNA auf ihren einzelnen Chromosomen durch Sequenzieren zu identifizieren).

Woo erläutert: Gestartet wurde das Projekt 1990, war allerdings 1998 erst zu 2% fortgeschritten. Dann ging plötzlich alles ganz schnell – und 2003 war das Projekt bereits abgeschlossen. Eine ähnliche Entwicklung sieht Woo bei Bitcoin kommen. Er schreibt:

„Das Humangenomprojekt startete 1990. Bis 1998 war es bei 2% Fortschritt. Im Jahr 2003 war das Projekt abgeschlossen. Das ist die Natur des exponentiellen Wachstums.

Die Verbreitung von #Bitcoin verdoppelt sich jedes Jahr. Sie liegt derzeit bei 2% globaler Durchdringung.“

Der Analyst kommentiert hierzu: Zunächst ging alles langsam – und dann ganz plötzlich und auf einmal. So wie Bitcoin zunächst als Nerd-Spielzeug wahrgenommen wurde, dann das Interesse der Kleinanleger wecken konnte – und mittlerweile weltweit von Institutionen und sogar Ländern gekauft wird.

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Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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