Milliarden-Investor widerspricht Elon Musk, sagt: Bitcoin ist gut für die Umwelt

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Mark Cuban, Besitzer des Basketball-Teams Dallas Mavericks, ist nicht mit Teslas Haltung bezüglich Bitcoins Energieverbrauchs einverstanden.

Milliardär und Bitcoin-Investor Mark Cuban zufolge wird sein NBA-Basketballteam, die Dallas Mavericks, weiterhin Bitcoin akzeptieren – ungeachtet der Bedenken über den angeblichen Energieverbrauch des Assets.

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Cuban: Bitcoin rettet die Umwelt

Im Gegensatz zu dem, was der populäre Konsens zu sein scheint, ist Cuban offenbar davon überzeugt, dass die Verwendung von Kryptowährungen der Umwelt hilft.

Als Reaktion auf die Entscheidung des Elektroautoherstellers Tesla, Bitcoin-Zahlungen für seine Autos ab sofort einzustellen, tweetete Cuban:

“Wir werden weiterhin BTC/ETH/DOGE akzeptieren, weil wir wissen, dass das Ersetzen von Gold als Wertaufbewahrungsmittel der Umwelt hilft.“

Die Mavs (wie man sie liebevoll nennt) sind das erste NBA-Team, das Kryptowährungen als Zahlungsmittel für Stadiontickets und Fanartikel akzeptiert. Der Schritt zu Beginn des Jahres war ein sofortiger Erfolg – allein in den ersten Wochen hat das Team durch den Verkauf von Dogecoin $122.000 eingenommen.

Aber die Umweltbedenken von Proof-of-Work-Kryptowährungen (PoW), vor allem die von Bitcoin, haben sich im letzten Jahr im Einklang mit den steigenden Preisen verstärkt. Ethereum verbraucht im Vergleich dazu ein Zehntel des Energiebedarfs von Bitcoin – und steht daher nicht so sehr in der Kritik.

PoW-Netzwerke verlassen sich auf Entitäten, die massive Mengen an Rechenenergie verbrauchen (sogenannte Miner), um Transaktionen zu validieren und aufrechtzuerhalten. Sie werden mit dem Token des Netzwerks – zum Beispiel BTC oder ETH – für ihre Arbeit belohnt – und müssen auch eine massive Stromrechnung bezahlen (Computeranlagen benötigen eine Menge Kapital, um gewartet und betrieben zu werden).

Und genau dieser Stromverbrauch hat Kritik hervorgerufen.

Unterschiedliche Betrachtungsweisen

Ein BBC-Bericht von Anfang des Jahres behauptet sogar, dass Bitcoin so viel Energie wie ganz Argentinien verbraucht, wobei es kaum Daten über die Art der verwendeten Energie gibt. Es wird geschätzt, dass über 80% des Bitcoin-Energiebedarfs tatsächlich aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft stammen – was Befürwortern zufolge natürlich das Argument “schlecht für die Umwelt” entkräftet.

Dennoch sind Firmen wie Tesla anderer Meinung:

“Wir sind besorgt über die rapide zunehmende Nutzung von fossilen Brennstoffen für Bitcoin-Mining und -Transaktionen, insbesondere Kohle, die die schlimmsten Emissionen aller Brennstoffe hat”, so Musk auf Twitter.

Der Schritt zieht Kritik von mehreren Seiten auf sich. Viele sind der Ansicht, dass Tesla und Musk entsprechende Fakten vor ihrer BTC-Befürwortung hätten recherchieren sollen.

Dennoch: Geht es nach Cuban, sind Kryptowährungen wie Bitcoin die Zukunft. Welchen Milliardär hältst du für glaubwürdiger?

Textnachweis: Cryptoslate

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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