Ripple will den Fall zu den Akten legen – „eine regulatorische Übertreibung“

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Ripple-CEO Brad Garlinghouse und Vorstandsvorsitzender Chris Larsen wollen beantragen, dass die Klage der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) gegen sie abgewiesen wird.

Entsprechende Schreiben gingen nun an Richterin Analisa Torres, die den Vorsitz über den Fall hat.

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Ripple-Chef Brad Garlinghouse auf Twitter:

„Heute wurde ein Schreiben in meinem Namen eingereicht, in dem ich meine Absicht bekunde, einen Antrag auf Abweisung der geänderten Klage der SEC gegen mich zu stellen. Einfach ausgedrückt, die Anschuldigungen der SEC sind eine regulatorische Übertreibung. Der Brief spricht für sich selbst.“

Hintergrund: Die SEC klagt gegen Ripple Labs (wir berichteten). Begründung: Ripples XRP sei ein Wertpapier, und Ripple Labs habe sich folglich schuldig gemacht, den Token ohne ordnungsgemäße Genehmigung zu verkaufen.

Garlinghouse und Larsen sollen dabei als Führungskräfte eine wichtige Rolle gespielt haben. Die SEC wirft ihnen zudem Preismanipulation des XRP Kurs vor.

Gewichtige Vorwürfe, doch für die Anwälte von Garlinghouse ist der Fall nichts als “regulatorische Übertreibung […], schlicht und einfach”. Larsens Anwälte äußern sich ähnlich.

Davon abgesehen haben sich zwischenzeitlich verschiedene Juristen öffentlich zu dem Fall geäußert, viele folgen tatsächlich der Argumentation der Verteidigung.

Die lautet: Ripples XRP hat nichts von einer traditionellen Investition, zudem hätten das Justizministerium und das „Financial Crimes Enforcement Network“ des Finanzministeriums Ripples XRP bereits als “virtuelle Währung” klassifiziert.

Arbeit an CBDC-Ledger

Parallel dazu arbeitet Ripple Labs an einem Projekt namens „Central Bank Digital Currency Private Ledger“ – eine XRP-Ledger-Version für Zentralbanken. Ripple zufolge würden 80% der Zentralbanken das Potenzial staatlich unterstützter Kryptowährungen untersuchen.

Mit dem „Central Bank Digital Currency Private Ledger“ von Ripple sollen Zentralbanken nun eine Grundlage für den Betrieb von digitalen Währungen erhalten – die notwendige Transaktionssicherheit und Interoperabilität mit dem existierenden Finanzsystem, um Krypto-Optionen auszuloten.

Das Projekt nutzt die gleiche Blockchain-Technologie wie der XRP-Ledger und hat einer Ankündigung von Ripple zufolge “das Potenzial, im Laufe der Zeit auf Hunderttausende von TPSs zu skalieren”.

Hierzu David Schwartz, Ripple-Cheftechniker und XRP-Erfinder:

“XRPL läuft seit über 8 Jahren reibungslos und es geht um Milliarden von $. Der CBDC Private Ledger gewährleistet Transaktionsprivatsphäre und Sicherheitskontrollen in Kombination mit der Zuverlässigkeit und Zahlungsfähigkeit der XRPL – das Beste aus beiden Welten.”

 

 

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