Top-Anwalt über Ripple-Klage: „Ripple wird verlieren – es sei denn“…

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Während der Großteil der Krypto-Märkte in die Gewinn-Stratosphäre katapultiert wird, leidet Ripples Kurs leise vor sich hin: Rund 2,3% musste der geplagte Token in den letzten 7 Tagen lassen – die einzige Krypto-Währung in der Top 10 mit Verlusten.

Der kommende Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC und die Unsicherheit über dessen Ausgang bereitet vielen Investoren Sorge. Inmitten dieser Ängste meldet sich nun Krypto-Anwalt Stephen Palley mit neuen bearishen Nachrichten: Der Jurist glaubt, dass Ripple in der laufenden Klage mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) keine Chance hat.

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Anwalt nennt Ripples XRP „zentralisiertes Ding“

Kurz der Hintergrund für die Uneingeweihten: Die SEC wirft Ripple Labs vor, XRP illegal als nicht registriertes Wertpapier verkauft zu haben. Die SEC klagt auch gegen CEO Brad Garlinghouse und Chris Larsen, den Mitbegründer des Unternehmens.

Zu Beginn der Woche gaben die SEC und Ripple in einer gemeinsamen Erklärung zudem bekannt, dass es unwahrscheinlich sei, dass sie den Rechtsstreit in nächster Zeit beilegen werden (wir berichteten).

Der Anwalt darüber, warum Ripple Labs die Klage seiner Meinung nach verlieren wird:

“Das Problem mit XRP ist, dass es, egal wie es gesponnen wird, immer auf ein zentralisiertes Ding mit wenig glaubwürdigem Nutzen und großen Geldausschüttungen an die kleine Anzahl von Leuten, die das Ding geschaffen haben, es kontrollieren und sich daran bereichern, reduzierbar sein wird.“

Das sei dem Anwalt zufolge der Grund, warum Ripple Labs verlieren wird, wenn der Fall in Dispositionsanträge, Prozess oder Berufung geht. Palley ist überzeugt, dass sich Ripple Labs mit der SEC einigen wird.

Palley unmissverständlich:

“Ripple wird verlieren. Garlinghouse und Larsen werden verlieren. Sie werden herumalbern, sie werden Anträge auf Klageabweisung einreichen, die abgelehnt werden. […] Und sie werden wahrscheinlich Anträge auf ein Urteil im Schnellverfahren stellen, und sie werden verlieren.“

Es sei denn, so Palley, „sie bekommen einen wohlwollenden Richter, der sich die Sache durchliest und überzeugt ist, dass es sich nicht um ein laufendes Wertpapierangebot handelt.“

Dass es dazu kommt, hält der Anwalt aber offenbar für unwahrscheinlich. Die erste Vorverhandlung wird nun kommenden Montag (22.02.) stattfinden – und geplagten XRP-Hodlern vielleicht bereits einen Hinweis auf den weiteren Verlauf geben.

Zuletzt aktualisiert am 21. Februar 2021

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