Stürzt Bitcoin in Richtung $20.000? Bärisches Chartmuster bedroht Aufwärtstrend

Bislang ist es Bitcoin nicht gelungen, sich von seinem nächtlichen Ausverkauf zu erholen, bei dem die Preise von einem Tageshoch bei $34.888 auf bis zu $31.400 gefallen sind.

Was den Rückgang ausgelöst hat, ist unklar. Spekuliert wird, ob ein neuer Bericht der US-Bank JPMorgan damit zusammenhängt – in dem wird angezweifelt, dass BTC $40K erneut erreichen kann.

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Die Stimmung auf den Krypto-Märkten ist jedenfalls wieder bearish. Und verschiedene Analysten sehen für Bitcoins kurzfristige Entwicklung weiteres Abwärtspotenzial.

Was sagen BTC-Anaysten jetzt?

Top-Analyst CanteringClark (@CanteringClark) schreibt seinen mehr als 46.000 Followern aktuell, welches Niveau Bitcoin halten muss, um weitere Verluste zu verhindern. Er sagt: Rutscht Bitcoin unter 31.650 Dollar, könnten schnell weitere Abwärtsbewegungen ausgelöst werden. Der Analyst:

„Nur eine Vorstellung davon, wo das meiste Risiko im Laufe der Zeit seit dem Ausbruch angesetzt wurde. Der verankerte VWAP vom ursprünglichen Ausbruch des ATH liegt bei 31650. Wir verbringen eine Menge Zeit damit, damit zu flirten. Wenn wir das verlieren, können die Dinge wirklich schlüpfrig werden, wirklich schnell.“

Das bärische Umkehrmuster, das sich bei BTC zeigt: Der BTC/USD-Wechselkurs hat nach wiederholten Ablehnungen nach oben eine Sequenz höherer Tiefs gebildet, während er sich an einem horizontalen Unterstützungsbereich festhält. Dieses Muster sieht aus wie ein Absteigendes Dreieck – und es birgt das Risiko, dass der Kurs abstürzt.

Die Stimmung wird geteilt von Trader Josh Rager. Seiner Einschätzung nach sieht BTC bescheiden aus. Er kommentiert ironisch: Zum Glück geht’s ihm nur um die Technologie, nicht um den Preis.

Ein wenig Schatten, aber viel Licht

Bitcoin wirkt zwar kurzfristig bearish. Die Fundamentaldaten sind allerdings nach wie vor bullish. Positiv für Bitcoin wirken dürfte z.B. der US-Coronavirus-Stimulus.

Viele gehen davon aus, dass die US-Finanzspritze auch die Krypto-Märkte ankurbeln wird, weil mehr Amerikaner dadurch befähigt werden, Bitcoin zu kaufen. Hinzu kommen die pro-inflationäre Politik der Federal Reserve und ein bärischer Ausblick für den US-Dollar.

Viele Unternehmen und Investoren suchen deshalb eine Absicherung in Bitcoin, da er Ähnlichkeiten mit Gold aufweist. ARK Invest-CEO Cathie Wood beispielsweise erklärt aktuell in einem neuen Interview: Sie erwartet, dass BTC weiterhin eine bessere Performance als Gold haben wird.

„Ich glaube, es gibt keine bessere Absicherung gegen Inflation als Bitcoin.“

Bitcoin pausiert, Altcoins boomen?

Top-Trader LomahCrypto sieht zudem, dass sich mit zunehmender Bitcoin-Schwäche ein Altcoin-Boom am Horizont zusammenbraut. Er schreibt, man solle Bitcoin aktuell shorten – und bei Altcoins Long-Positionen eingehen:

„Relevanter denn je. Ich bin bearish auf $BTC, Ich habe es nicht in mir zu sein bearish auf ALTs, so, wie sie performt haben. ALTBTC-Paarungen sehen gut aus. Long ALTs, short Bitcoin.“

Die nächsten Stunden oder Tage dürften zeigen, ob sich diese Prognose verwirklicht und es tatsächlich zu einer Altcoin-Season kommt.

Zuletzt aktualisiert am 26. Januar 2021

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