Warum Bitcoin ein weiterer Sell Off droht, bevor er auf $100K zusteuert

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Die allgemeine Stimmung auf den Krypto-Märkten hat sich zwar gebessert. Bitcoin droht allerdings ein weiterer Ausverkauf, bevor er auf $100k zusteuert.

BTC stößt im Tages-Chart auf Widerstand. Quelle: BTCUSD Tradingview

Die erste Kryptowährung nach Marktkapitalisierung konnte sich von den Tiefstständen erholen und tradet aktuell bei $34.175. In den kommenden Tagen scheint ein weiterer Anstieg wahrscheinlich, wenn es dem BTC-Kurs gelingt, die Monatseröffnung bei 35.000 $ zu überwinden und zu halten. Der Anstieg an diesem Wochenende war ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

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Der pseudonyme Trader NebraskanGooner rät jedoch zur Vorsicht, da Bitcoin um die aktuellen Niveaus herum abgewiesen wurde. Er schreibt:

„(…) die aktuellen Marktbedingungen haben bewiesen, dass wir uns nicht an Widerständen aufregen können. Ich kann mir nicht helfen, aber ich denke, dass jeder immer noch einfach blind kauft & der maximale Schmerz wäre immer noch auf Platz 1.“

Alex Mashinsky, Gründer bei Celsius Network, teilt eine ähnliche These. Er glaubt, dass Bitcoin zwei Kapitulations-Verkaufsereignisse im Mai und Juni durchgemacht hat. Das erste wurde durch FOMO-Käufe von Kleinanlegern getrieben, als der Preis von BTC auf seinem Allzeithoch von $65.000 stand.

Diese Investoren haben mit Verlust verkauft, als der BTC-Preis auf den hohen Bereich bei $40.000 fiel – und sie tun das auch weiterhin, da sich der Abwärtstrend ausgeweitet hat. Das zweite Kapitulationsereignis wurde durch den Mining-Sektor ausgelöst.

Chinas hartes Vorgehen gegen BTC-Miner zwang diese, einen Teil ihrer Bestände zu verkaufen und ihre Aktivitäten aus dem Land zu verlagern. Darüber hinaus schlossen Chinas Regulierungsbehörden die Bankgeschäfte im Zusammenhang mit Kryptowährungen.

Der Grayscale-Effekt beim Bitcoin-Preis

Insgesamt wurden im Mai rund 6 Milliarden Dollar von Kleinanlegern, im Juni von Minern und chinesischen Nutzern verkauft. Das dritte Kapitulationsereignis könnte das letzte, aber auch das schlimmste des laufenden Jahres sein. Mashinsky hierzu:

„Wir sind dabei, eine weitere Verkaufswelle zu bekommen… hauptsächlich von der FOMO $20 Mrd. Wert von GBTC arb institutionellem Trading. Hedge-Fonds nutzten Leverage-Kredite von Genesis Trading und anderen, um BTC im Jan/Feb 2021 zu kaufen, die ab nächster Woche zum ersten Mal freigeschaltet werden…“

Der Grayscale Bitcoin Trust kauft den Basiswert und bietet seinen Kunden GBTC-Aktien an. Diese können mit einem Abschlag oder Aufschlag gegenüber dem Spotmarkt getradet werden. Die Anteile des Trusts bleiben für diese Investoren über einen Zeitraum von 6 Monaten „gesperrt“.

Danach steht es ihnen frei, ihre Anteile auf dem Markt zu traden und die Prämie zu nutzen. Die GBTC-Anteile werden in den kommenden Wochen „freigeschaltet“.

Mashinsky glaubt, dass sich dieses Ereignis negativ auf den Bitcoin-Preis auswirken wird, da Grayscale „BTC verkaufen” muss, um die Hedge-Fonds zu entschädigen, die ihre Positionen aufgeben wollen. Später könnte der BTC-Preis endlich eine Atempause erleben und wieder zu früheren Höchstständen und darüber hinaus klettern. Mashinsky:

„Mindestens $5 Mrd. müssen von $GBTC abgewickelt werden, was den BTC-Preis wieder auf das Niveau von $29k bringen könnte. Nach diesem Ausverkauf im Juli sollten wir für den Rest des Jahres ruhiges Segeln sehen, während wir neue ATH auf dem Weg in den Preisbereich von $140-160k pro BTC erreichen…“

Der Juli wird ein entscheidender Monat für Bitcoin sein. Es scheint, als ob einflussreiche Kräfte auf dem Markt wirken. Um die Rallye fortzusetzen, ist es unbedingt notwendig, dass BTC neue Tiefststände erreicht.

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Textnachweis: Bitcoinist

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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