Bitcoin: Warum Chinas hartes Durchgreifen beim Mining eine gute Sache ist – eigentlich

China hat Proof-of-Work-Mining zwar verboten. Bitcoin wurde dadurch aber zu einem widerstandsfähigeren Netzwerk.

Chinas hartes Durchgreifen gegen das Proof-of-Work-Mining im letzten Jahr hat die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks getestet und gezeigt, dass es weitaus widerstandsfähiger ist als angenommen.

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Analysten sind davon ausgegangen, dass es mehr als ein Jahr dauern würde, bis sich die Hash-Rate von Bitcoin erholt. Aber es ist dem Netzwerk gelungen, sich in weniger als einem Monat zu erholen.

Das Mining-Verbot hat BTC widerstandsfähiger gemacht als je zuvor

Das Bitcoin-Netzwerk wurde im Mai letzten Jahres hart getroffen, als mehrere Provinzen in China mit Maßnahmen gegen das Proof-of-Stake-Mining begannen. Unter Berufung auf Umweltbedenken und energieerzeugende Grenzwerte gelang es den Richtlinien, fast alle Bitcoin-Mining-Betriebe und die meisten Kryptounternehmen aus dem Land zu vertreiben.

Da über 75 % des Bitcoin-Minings in China stattfindet, lösten die Verbote Panik in der Branche aus. Denn: Viele glaubten, dass das Netzwerk dadurch einen verheerenden Schlag erleiden könnte.

Das Netzwerk hat tatsächlich einen schweren Schlag erlitten und zwischen Mai und Juli 2021 über 40 % seiner Hash-Rate verloren. Aber: Es hat sich schneller erholt als gedacht.

Bitcoins Hash-Rate (30-Tage-MA) (Quelle: Fidelity)

Viele Analysten hatten damit gerechnet, dass es weit über ein Jahr dauern würde, bis die Hash-Rate ihre früheren Höchststände erreicht. Schließlich mussten die riesigen Mining-Betriebe in China erst „zusammengepackt und verlagert“ werden.

Man ging davon aus, dass diejenigen, die nicht umziehen konnten, ihre Hardware verkaufen würden. Das hat das Netzwerk zusätzlich unter Druck gesetzt.

Das Netzwerk erholte sich jedoch in weniger als einem Monat und setzte den Wachstumstrend im Jahr 2021 fort. Im Dezember letzten Jahres lag die 30-Tage-Hash-Rate 5 % über dem bisherigen Jahreshöchststand.

China besitzt keine Macht mehr über BTC

In seinem Digital Asset Recap 2021 stellt Fidelity Investments fest, dass Chinas Verbot ein großes Investitions- und Betriebsrisiko für Bitcoin beseitigt hat: das Potenzial eines nationalstaatlichen Angriffs auf das Netzwerk. Fidelity:

„Da bis zu 75 % der Rechenleistung des Netzwerks zuvor in China angesiedelt waren, bestand unserer Meinung nach eine glaubwürdige Bedrohung, dass China die Kontrolle über einen Großteil dieser Leistung übernimmt und somit das Potenzial hat, über 50 % der Leistung des Netzwerks zu gewinnen.“

Da alle Mining-Betriebe das Land verlassen haben, wird dies in Zukunft aber nicht passieren.

Das liegt daran, dass Chinas Verbot die Miner dazu gezwungen hat, ihre Aktivitäten auf die ganze Welt zu verteilen. Die Hash-Rate von Bitcoin ist dadurch dezentraler denn je.

Schließlich ist die wichtigste Erkenntnis von Fidelity aus dem Bericht, dass die Massenabwanderung von Minern einen tiefgreifenden positiven Einfluss auf Bitcoin haben wird. Die Verlagerung großer Mining-Betriebe ins Ausland ist ein sehr kostspieliges Unterfangen.

Und die Tatsache, dass dies in so großem Umfang geschehen ist, zeigt: Miner investieren auf lange Sicht – anstatt auf schnellen Profit aus zu sein. Das ist es, was die Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bitcoin-Netzwerks stärkt und weiter stärken wird, so das Fazit von Fidelity.

Textnachweis: Cryptoslate

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