G7: Krypto-Stablecoins wie Libra bedrohen die Finanzstabilität, aber nicht Bitcoin

Es ist nicht verwunderlich, dass Facebook immer noch vom regulatorischen Druck betroffen ist. Dank dem Social-Media-Riesen sind alle Augen jetzt auf Stablecoins gerichtet. Bitcoin wird jedoch noch nicht als Bedrohung angesehen.

Eine große Liste von Krypto-Bedenken

Zu der Task Force der G7-Gruppe, die gestern einen Berichtsentwurf veröffentlicht hat, gehören hochrangige Beamte der Zentralbanken, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des Financial Stability Board (FSB), das die Regeln für die G20-Länder koordiniert.

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Der Bericht konzentriert sich auf Libra und skizziert die größten Bedrohungen. In einem Abschnitt mit dem Titel „Sicherstellung der Widerstandsfähigkeit gegenüber neuen Risiken“ räumte der Bericht ein, dass die Weltwirtschaft mit Unsicherheiten konfrontiert ist, die sich aus sinkenden Zinssätzen, einer eskalierenden Staatsverschuldung und einer Schwächung der Finanzmärkte ergeben.

Um diesen „neuen Risiken“ zu begegnen, fügte man hinzu, dass das FSB einen neuen Überwachungsrahmen entwickelt, der bis zum nächsten Jahr eingeführt werden soll. Zu den zahlreichen Herausforderungen, die sie als Bedrohung für die Finanzstabilität ansah, gehörten Verbraucher- und Anlegerschutz, Datenschutz und finanzielle Integrität einschließlich der Einhaltung von AML/KYC sowie faire Wettbewerbs- und Kartellpolitik.

Im Grunde genommen all die Dinge, die Facebook nicht bieten kann

Die Liste zitierte weiter die Problematik der Steuerhinterziehung, die Marktintegrität, eine solide und effiziente Regierungsführung, die Cybersicherheit und operationelle Risiken sowie eine angemessene Rechtsgrundlage für Libra-ähnliche Krypto-Stablecoins. Die Aufsichtsbehörde wird auf dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 in dieser Woche einen offiziellen Vermerk über globale Stablecoins vorlegen.

Keine Bedrohung durch Bitcoin

Insbesondere fügte der Bericht hinzu, dass er Krypto-Assets wie Bitcoin nicht als Bedrohung ansieht.

„Die Staats- und Regierungschefs der G20 stellten fest, dass Krypto-Assets zum jetzigen Zeitpunkt keine Bedrohung für die globale Finanzstabilität darstellen, sondern dass sie weiterhin auf bestehende und neue Risiken achten.“

Bevor man „globale Stablecoins“ hinzufügt, könnte dies eine Vielzahl von Herausforderungen für die Regulierungsgemeinschaft darstellen, wobei man sich eindeutig auf Libra bezieht. Sie erkannten aber die Vorteile von Stablecoins für grenzüberschreitende Transaktionen an, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die meisten Zentralbanken ihre eigene nutzen, kontrollieren und davon profitieren wollen.

Textnachweis: newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 14. Oktober 2019

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