Von FUD zu FOMO? Chinesische Medien lieben Bitcoin

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Prominente chinesische Medienhäuser lieben Bitcoin. Viele sind der Überzeugung, dass die Kryptowährung Nummer eins ein sicherer Hafen ist, wenn man die zunehmend angespannten gesellschaftspolitischen Beziehungen zwischen den globalen Wirtschaftsmächten bedenkt.

Bitcoin als Haven-Asset – nicht mehr nur ein Außenseiter-Argument

So hat die staatlich geführte chinesische Medienagentur „Xinhua News Agency“ einen Bericht veröffentlicht, der die zunehmende Bedeutung von Bitcoin als sicherem Vermögenswert aufzeigt.

Die Marktstudie identifizierte Spannungen zwischen den USA und China sowie geldpolitische Entscheidungen von Zentralbanken auf der ganzen Welt als Gründe für Investoren, sich auf die hochrangige Kryptowährung zu konzentrieren.

Branchenkommentatoren wie Travis Kling von Ikigai Asset Management und Max Keiser vertreten seit langem die Ansicht, Bitcoin sei eine Absicherung gegen unverantwortliche Geldpolitik.

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Zudem hat die Nachrichtenagentur Sina Finance – eine der führenden Finanzpublikation des Landes – ihre App um Kryptounterstützung erweitert.

Laut cnLedger, einer angesehenen Quelle für Krypto- und Blockchain-Nachrichten auf Twitter, hat die Plattform unter anderem Preis-Ticker für Bitcoin, XRP und Ethereum integriert.

Die von Sino Finance hinzugefügte Kryptounterstützung umfasst auch Candlestick-Charts und News. Trotz des Verbots von Trading und ICOs scheinen Kryptowährungen nach wie vor ein beliebtes Thema im Land zu sein – das beweisen auch die zunehmenden Suchanfragen auf Baidu.

Bitcoins Status als Absicherung gegen Unsicherheiten gewinnt auch im Vergleich zur Performance von Mainstream-Portfolios wie Gold und Währungen wie dem Schweizer Franken und dem japanischen Yen weiter an Bedeutung.

Die BTC-Rallye 2019 spiegelt die Performance dieser drei klassischen Anlagen wider, wie sie von der Financial Times (FT) beschrieben wird. Im Gespräch mit FT erklärte David Mercer, CEO der Kryptowährungstradingplattform LMAX:

„Bitcoin ist digitales Gold – es ist eine echte Alternative zu traditionellen sicheren Häfen.“

Die Ruhe vor dem kommenden Währungssturm

US-Präsident Donald Trump beschuldigte Europa und China der Währungsmanipulation. Seiner Ansicht nach verfolgen sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die People’s Bank of China (PBOC) eine bestimmte Geldpolitik, um den US-Dollar zu schwächen.

Trump zufolge müssten die USA handeln, indem sie ähnliche Maßnahmen ergreifen, die letztendlich zu einem globalen Währungskrieg führen. Für Jameson Lopp, den CTO von Casa, braucht Bitcoin nichts zu tun, während die Schwergewichte der globalen Fiat-Währung „unter den Torheiten der launischen, fehlbaren Menschen versagen“.

Textnachweis: bitcoinist

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.