Bill Gates ändert Meinung über Bitcoin – spricht aber von „Manie“

Er ist einer der reichsten Männer der Welt und eine lebende Software-Legende. Jetzt hat sich Microsoft-Gründer Bill Gates erneut zum Thema Bitcoin geäußert. Diesmal fällt sein Urteil allerdings wesentlich milder aus als zuvor – auch wenn wieder von illegalen Aktivitäten und Steuerflucht die Rede ist.

Bill Gates spricht über Bitcoin

Microsoft-Gründer und Programmierer Bill Gates besitzt aktuell ein Vermögen in Höhe von 123,9 Milliarden Dollar (Vergleich Elon Musk, der reichste Mann der Welt: Der besitzt 185 Millionen Dollar). Reichlich Kapital, um Bitcoin zu kaufen.

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Ob sich Microsoft bald dazu entschließt, in Bitcoin zu investieren, bleibt abzuwarten. Aus Gates Privatkonto dürfte so schnell allerdings kein Fiat gen Kryptowährung Nummer 1 fließen.

In vergangenen Interviews hatte Gates kritisch kommentiert: Er würde Bitcoin shorten, „wenn es einen einfachen Weg gäbe, dies zu tun“. Er habe sogar Bitcoin zum Geburtstag geschenkt bekommen – ihn aber wieder verkauft.

2018 behauptete Gates in einer Frage-Stunde auf dem Online-Forum Reddit sogar: Bitcoins Anomymität würde „Todesfälle auf ziemlich direkte Weise“ verursachen, und Kryptowährungen seien „superriskant“. Maximale Ablehnung sozusagen.

Du kannst dir seine damaligen Äußerungen hier anschauen.

Microsoft-Gründer „neutral“ bezüglich Bitcoin

Jetzt die Kehrtwende – zumindest ein bisschen: Im Interview betont Gates, dass er nun eine „neutrale Sicht“ auf Bitcoin hat – und er erkennt die Wichtigkeit an, die Kosten für den Geldtransport zu senken.

Bill Gates über Bitcoin:

„Ich besitze keinen Bitcoin. Ich bin nicht short Bitcoin. Also habe ich eine neutrale Sichtweise eingenommen.“

Gates zufolge sei die Digitalisierung des Geldes und die Senkung der Transaktionskosten „etwas, was die Gates Foundation in Entwicklungsländern tut“. Geld bewege sich in Richtung einer digitalen Zukunft.

Allerdings sieht er hier nicht Bitcoin an vorderster Front. Gates zufolge könnten die Währungen, die sie verwenden, rückgängig gemacht werden. Auch ginge es bei ihnen nicht um Steuervermeidung oder illegale Aktivitäten.

Bitcoin werde von „Manie“ getrieben

Der Unternehmer führt Bitcoins Volatilität an, die von „Manie“ getrieben werde – und dass es schwierig sei, vorherzusagen, wie sich die Preise entwickeln werden.

Gates:

„Aber Bitcoin kann nach oben oder unten gehen, nur basierend auf der Manie oder was auch immer die Ansichten sind, und ich habe keine Möglichkeit, vorherzusagen, wie sich das entwickeln wird.“

Andere Branchenteilnehmer sehen durchaus Möglichkeiten, den Bitcoin-Preis vorherzusagen. Etwa der pseudonyme Analyst PlanB mithilfe seines Bitcoin-Stock-To-Flow-Modells.

Der sieht den Bitcoin-Preis in diesem Zyklus aufgrund steigender Nachfrage und vermindertem Angebot auf mindestens 100.000 Dollar, aber womöglich sogar 288.000 Dollar steigen.

Zuletzt aktualisiert am 19. Februar 2021

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