Bitcoin-Kurs nach harter Korrektur: Keine Hoffnung für neuen Bull-Run?

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Nach Bitcoins jüngstem Ausverkauf stellen sich viele Investoren wieder die Frage: Wie nachhaltig ist der aktuelle Krypto-Bull-Run wirklich?

Viele hatten das Jahr 2021 als das Jahr für Bitcoin und die Kryptomärkte schlechthin angesehen. Nun sind die Preise für den digitalen Vermögenswert in dieser Woche um 14% gefallen – der stärkste Rückgang seit dem Horror-Crash im März.

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Kommentatoren hatten zwar schon lange vor einer Korrektur gewarnt. Doch ein erneuter, anhaltender Rückgang könnte nun weitere Verluste bedeuten.

Der populäre Analyst „Bitcoin Jack“ beispielsweise warnt nach BTCs jüngstem Rückgang vor weiteren Abwärtsbewegungen. Er ist einer der renommiertesten Markt-Analysten, gilt präzise und verlässlich, hat beispielsweise bei Bitcoins Absturz im März die anschließende V-förmige Erholung vorhergesagt. Jetzt schreibt der Krypto-Stratege seinen rund 104.000 Twitter-Followern:

“Ein weiterer Schub nach unten steht nicht außer Frage”

Dazu teilt er einen Chart, nach dem BTC bis auf 27.477 Dollar fallen könnte, bevor er wieder über 30.000 steigt. Die kurzfristig bearishe Stimmung wird von anderen großen Tradern geteilt. Auch Scott Melker hält einen erneuten Kursrutsch für möglich. Er schreibt: Bitcoin befindet sich zwar nach wie vor auf Kurs. Er hätte aber lieber einen direkten Anstieg gesehen ohne den Dip.

Was erwartet Bitcoin jetzt?

Jeffrey Halley, leitender Marktanalyst bei Oanda Asia Pacific Pte kommentiert:

“Da es sich um Bitcoin handelt, ist eine Schwankungsbreite von 10 % innerhalb eines Tages eine bloße Fleischwunde für den digitalen Vermögenswert, in einer Welt, in der tradebar versus investierbar ernsthaft verschwommen ist.“

Morgen könne der Coin „leicht wieder $35.000 erreichen oder durch $30.000 fallen“. Kurzum: In Zeiten intensiver Kursgewinne sind auch intensive Korrekturen normal.

Unterm Strich bleiben die langfristigen Aussichten für Bitcoin bullish. Fast täglich fügt der digitale Vermögensverwalter Grayscale große Mengen an BTC (zuletzt 1.088 binnen 24h) zu seinen AUM (Assets Under Management) hinzu. Das demonstriert das Vertrauen des Unternehmens in Bitcoins künftige Performance.

Auch der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock Inc. hat gerade die Krypto-Bühne betreten: Wie das Unternehmen diese Woche bekannt gegeben hat, will man zwei seiner Fonds die Investition in Bitcoin-Derivate erlauben.

Branchen-Analysten zufolge signalisiert dies einen deutlichen Sinneswandel gegenüber Kryptowährungen wie Bitcoin. Viele erwarten aufgrund massiver Investitionen großer Unternehmen eine anhaltend positive Kursentwicklung bei BTC.

Dazu passt, dass die Business-Intelligence-Firma MicroStrategy gerade weitere 10 Millionen Dollar in Bitcoin investiert hat.

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.