Die Krypto-Woche: Bitcoin und Co. geben nach, Regulierungen rücken immer näher

Die Krypto-Woche Bitcoin und Co. geben nach, Regulierungen rücken immer näher

Bauen die Krypto-Märkte wieder ab? Zum ersten Mal seit drei Wochen gaben die meisten führenden Kryptowährungen nach.

Bitcoin fällt, Altcoins fallen

Bitcoin beispielsweise konnte keine Fortschritte machen, nachdem er am 28. März ein 2022-Hoch von 48.000 Dollar erreicht hatte. Der Marktführer mit einer Marktkapitalisierung von 807,7 Mrd. Dollar fiel in den letzten sieben Tagen um 9%. Er notiert zu diesem Zeitpunkt bei 42.506 Dollar.

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Ethereum hingegen, die zweitgrößte Kryptowährung mit einer Marktkapitalisierung von 387,7 Mrd. Dollar, fiel um 8%. „Ethereum-Killer“ Solana hat in dieser Woche unter den Top 40 jedoch am meisten an Wert verloren.

Das schnelle und energieeffiziente Solana fiel um 21% auf 111 Dollar. Obwohl der Coin mit einer Marktkapitalisierung von 36 Mrd. Dollar immer noch den siebten Platz halten konnte – vor dem Rivalen Cardano, der sich etwas besser schlug.

Wie Solana verwendet Cardano einen energieeffizienteren Proof-of-Stake-Konsensmechanismus zur Validierung von Transaktionen. Der Coin fiel im Laufe der Woche um 12,3% und tradet bei 1,04 Dollar.

Mehrere Kryptowährungen, die sich letzte Woche erholten, verzeichneten diese Woche bemerkenswerte Verluste: Terras LUNA beispielsweise fiel um 15,6% auf 96,01 Dollar. Avalanche sank um 18,5% auf 84 Dollar. Polkadot und TRON hingegen fielen beide um etwa 16% und sind derzeit 19,73 Dollar bzw. 0,063 Dollar wert.

Die einzige führende Kryptowährung, die in dieser Woche eine Rallye durchhielt, war NEAR Protocol. Das konnte um 6,2% auf 16,83 Dollar zulegen.

JPMorgan bullish auf Krypto

Da Kryptowährungen eine Marktkapitalisierung von insgesamt 1,97 Billionen Dollar haben, werden sie wahrscheinlich nicht so bald verschwinden. Das hat auch Jamie Dimon, CEO des Investmentbanking-Riesen JPMorgan, am Montag angedeutet.

Dimon in einem Brief an die Aktionäre:

„Dezentralisierte Finanzen und Blockchain sind echte, neue Technologien, die sowohl öffentlich als auch privat eingesetzt werden können, mit oder ohne Genehmigung.“

Dimons Brief zufolge steht JPMorgan „an der Spitze“ dieser Innovationen. Er erwähnt auch die Verwendung der Blockchain-Technologie durch die Bank in ihrem an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin, JPM Coin.

Krypto-Regulierung rückt immer näher

Das vorherrschende Thema in den globalen Krypto-Nachrichten war diese Woche die Regulierung. Kryptowährungen werden zunehmend unter die Lupe genommen, da sich die politischen Entscheidungsträger der potenziellen Risiken digitaler Vermögenswerte bewusst werden.

Am Montag berichtete Bloomberg beispielsweise, dass der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, den Teilnehmern einer von der britischen Zentralbank organisierten „Stop Scams“-Veranstaltung sagte, dass Kryptowährungen „Möglichkeiten für regelrechte Kriminelle schaffen“.

Bailey erkannte den Einfluss von Blockchain auf Fintech an. Er betont aber auch, dass Kryptowährungen das bevorzugte Zahlungsmittel für Cyber-Kriminelle seien:

„Man muss sich nur die Frage stellen: Womit verlangen die Täter von Lösegeldangriffen normalerweise die Bezahlung? Die Antwort ist Krypto.“

Die Regierung des Vereinigten Königreichs ist jedoch weiterhin bestrebt, Kryptowährungen zu fördern. Am selben Tag kündigte die britische Regierung Pläne an, ein „globales Technologiezentrum für Kryptowährungen“ werden zu wollen.

England als Krypto-Hub

Der oberste Finanzminister, Rishi Sunak, sagte in einer vorbereiteten Erklärung:

„Es ist mein Bestreben, Großbritannien zu einem globalen Zentrum für Krypto-Asset-Technologie zu machen, und die Maßnahmen, die wir heute vorgestellt haben, werden dazu beitragen, dass Unternehmen in diesem Land investieren, innovieren und expandieren können.“

Sunaks wichtigste Maßnahme würde Stablecoins „als eine anerkannte Form der Zahlung“ regulieren. Die britische Regierung arbeitet zusammen mit der Royal Mint an der Erstellung eines NFT, das bis zum Sommer herausgegeben werden soll.

Auf der anderen Seite des Atlantiks teilte der SEC-Vorsitzende Gary Gensler am Dienstag den Teilnehmern einer jährlichen Konferenz an der University of Pennsylvania Carey Law School hingegen mit, dass er seine Mitarbeiter gebeten hat, mit der CFTC zusammenzuarbeiten. Es sollen Wege gefunden werden, „Plattformen zu registrieren und zu regulieren, auf denen der Handel mit Wertpapieren und Nicht-Wertpapieren miteinander verflochten ist“.

Genslers Kommentare folgen auf die jüngste Exekutivanordnung von Präsident Joe Biden. In der hat Präsident eine landesweite Strategie für die Krypto-Regulierung dargelegt. Der Präsident fordert die Behörden auf, ihre Bemühungen im Bereich Krypto zu koordinieren. Darunter auch die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission.

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Textnachweis: Decrypt

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