EOS Prognose 2019 – Kommt der starke Kursanstieg?

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Kann EOS im kommenden Jahr endlich wieder Kursgewinne verzeichnen? Wird sich der EOS Kurs 2019 erholen können? Krypto-Trader in aller Welt fragen sich, was dieses Jahr für die Kryptowährung der zweiten Generation bringen wird. Da gibt es jede Menge spannender Entwicklungen und Trends, wie etwa das gute Abschneiden im Vergleich gegen andere dApp-Plattformen wie Ethereum, Cardano und Tron. Wir haben uns an eine umfangreiche Analyse gemacht und präsentieren hier die EOS Prognose 2019.

Nachfolgend besprechen wir die bisherige Kursentwicklung 2019, Expertenmeinungen und Einschätzungen zum restlichen Jahresverlauf. Außerdem betrachten wir in einer Fundamentalanalyse die größten Chancen und Risiken, denen sich die Kryptowährung 2019 gegenübersieht. Werden die Chancen oder die Risiken überwiegen?

EOS Preis Heute

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Abbildung: EOS Kursentwicklung seit 01.01.2019, Quelle: coinmarketcap.com, 20.04.2019

Ein Blick auf den bisherigen Kursverlauf 2019 zeigt, dass EOS ein überaus starkes erstes Quartal hatte. Tatsächlich konnte man bisher praktisch alle großen Kryptowährungen outperformen. Das Jahr begann bei einem Stand von 2,57 USD pro Coin und brachte rasch Kursgewinne bis knapp an die 3-USD-Marke. Am 10. Jänner allerdings kam ein drastischer Absturz, der zurück auf knapp 2,40-USD führte. Um dieses Niveau pendelte der Kurs die nächsten 2 Wochen und sank sogar noch etwas tiefer, bis Anfang Februar endlich eine lange, wenn auch zunächst nur bescheidene Phase des Kursanstiegs begann. Am 8. Februar sprang der Kurs um mehr als 10% auf 2,74 USD hoch, doch erst am 18. Februar knackte EOS mit einem explosiven 24-Stunden-Sprung erstmals die 3-USD-Marke.

Nur 6 Tage später stand der EOS Kurs bei eindrucksvollen 4,38 USD, ehe ein Einbruch auf 3,58 USD folgte. Das ganze nächste Monat ging es auf und ab rund um die 3,70-USD-Marke, bevor am 27. März eine neue massive Wachstumsphase begann. In der Anfang April eintretenden Kryptorallye konnte EOS noch mehr als andere Kryptowährungen zulegen und schaffte es am 4. April auf 5,77 USD. Nach Einbrüchen und weiteren Anstiegen steht der Kurs aktuell bei knapp 5,40 USD. Alles in allem bleibt EOS seit Jahresbeginn damit ein sattes Kursplus von über 200%!

Mit dem Kurswachstum einher geht übrigens auch das Handelsvolumen. Pendelte dies Anfang des Jahres noch zwischen 600-750 Millionen USD pro Tag, erreichte es ab Mitte Februar schon ab und an 1.5 Milliarden USD. Seit Ende März liegt es solide über 2 Milliarden USD pro Tag mit einzelnen Ausreißern, an denen innerhalb von 24h gar über 3 Milliarden USD gehandelt werden.

EOS Preisentwicklung 2019

Soweit ist 2019 für EOS also sehr gut verlaufen, doch wie wird es weitergehen die nächsten Wochen und Monate? Das ist natürlich die große Preisfrage, die sich Analysten, Blockchain-Enthusiasten und Krypto-Trader in aller Welt laufend stellen. In einem volatilen Markt wie dem Kryptomarkt, wo sich Schwankungen schonmal in zweistelliger Prozentzahl pro Tag einstellen können, ist jede Prognose, ob optimistisch oder pessimistisch, natürlich mit ausreichend Vorsicht zu bewerten. Letztendlich wird der EOS Kurs 2019 von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden, wobei technische Entwicklungen, neue Kooperationspartner und spannende Anwendungsfälle sowie das allgemeine Sentiment am Kryptomarkt die entscheidendsten Faktoren sein werden. Natürlich sind bei allen Kryptowährungen auch wirkliche Sicherheitslacks oder Negativschlagzeilen nicht auszuschließen. Wir haben uns nachfolgend zunächst die Expertenmeinungen anderer Analysten herangezogen, um ein Bild davon zu machen, wohin der Kurs gehen könnte. Natürlich haben wir daran auch eine ausführliche Analyse von fundamentalen Entwicklungen und Trends rund um EOS angefügt.

Eine spannende Einschätzung kommt vom gefragten Team bei WalletInvestor. Für 2019 ist man hier alles andere als positiv gestimmt. So gab man kürzlich die Prognose ab, dass EOS Ende 2019 bei einem Kurs von 0,72 USD stehen könnte. Dies würde einem Kursminus von über 60% gleichkommen! Gleichzeitig geht man langfristig von einem Kursanstieg aus und tippt in der 5-Jahres-Prognose auf einen Kurs von 911 USD Ende 2023.

Auch die Analysten bei Trading Beasts haben eine EOS Prognose 2019 veröffentlicht, die durchaus positive Einschätzungen für 2019 bereithält. Die Schätzung enthält zwar eine gewisse Bandbreite, wobei EOS Ende 2019 irgendwo zwischen 6,17 USD im schlechtesten Fall und 9,08 USD im besten Fall stehen sollte. Zudem sieht man für 2020 weitere Kursanstiege voraus.

Die Webseite CryptoGround hat eine ähnliche Prognose für EOS 2019 abgegeben. Zwar sind konkrete Preispunkte immer mit Vorsicht zu genießen, aber nach technischer Chartanalyse kommt man zu dem Schluss, dass EOS 2019 bei 6,4389 USD stehen könnte.

Recht optimistisch sind die Analysten bei Beincrypto die die Kursentwicklungen der letzten knapp 20 Monate heranziehen, um mittels Chartanalyse die zukünftige Entwicklung vorherzusagen. In ihrer EOS Prognose 2019 kommen sie letztendlich zu dem Schluss, dass EOS Ende 2019 zwischen 35 und 45 USD liegen sollte. Für das folgende Jahr 2020 sieht man übrigens weiteres Wachstum auf knapp den doppelten Wert vor.

Die größten Chancen für EOS in 2019

  • EOS weist viele Transaktionen und hohe Beliebtheit auf. EOS führt aktuell ganz klar in Sachen meiste Transaktionen und meiste Operationen auf der Blockchain, klares Anzeichen, dass bereits viele gefragte Lösungen EOS vertrauen. Ein aktueller Blick auf blocktivity.info etwa zeigt, dass EOS in den letzten 24 Stunden knapp 24 Millionen Operationen abgewickelt hat, ca. 580% mehr als die Nummer 2: WAX. Zwar ist anzumerken, dass Operationen in Umfang und Komplexität divergieren, dennoch ist es ein klares Zeichen. Gleichzeitig hat dieser Indikator auch wieder eine starke Sogwirkung, die weitere Unternehmen dazu verleitet, bei der Wahl der Blockchain auf EOS zu setzen. Kann EOS seine Dominanz in Sachen Operationen und Transaktionen weiter ausbauen, wird auch dies eine positive Kursentwicklung der Coin begünstigen. Tatsächlich steht dahinter allerdings eine spannendere Frage…welches Blockchain-Protokoll wird zum größten Player in Sachen Smart Contracts und dApps werden?
  • EOS kann Ethereum und Tron dauerhaft vom Trohn der beliebtesten dApps-Blockchain stoßen. Eines der spannendsten Rennen in der Blockchain-Szene ist das Rennen um die beliebteste und erfolgreichste dApp-Plattform. Weil moderne Blockchain-Protokolle auch die Ausführung von Smart Contracts und dApps ermöglichen, werden Netzwerke wie EOS, aber auch Tron, Ethereum, Cardano und NEO als „Blockchain-Protokolle der zweiten Generation“ bezeichnet. Wichtiger Indikator dabei ist die Frage, auf welchen Plattformen beliebte dApps aufsetzen. Blickt man auf dAppradar.com, so ist klar zu erkennen, dass gleich 3 der Top-10-dApps aktuell auf der EOS-Blockchain laufen. Ein weiteres gutes Zeichen, dass EOS als dApp-Plattform bei Entwicklern punkten kann und im Rennen vorne liegt. Zwar ist der Blockchain-Markt nicht zwingend ein „Winner-takes-it-all“-Markt, aber es steht außer Zweifel, dass sich Entwickler und Unternehmen an den erfolgreichsten Plattformen orientieren. Schließlich will niemand in der Entwicklung auf eine Plattform setzen, die es womöglich bald nicht mehr gibt…
  • Start von EOSIO Labs als Open Innovation Plattform. Am 3. April 2019 gab EOS auf seinem Medium Blog bekannt, dass man sich entschieden habe seine bisherige Arbeit zu Key Management Open Source zur Verfügung zu stellen, um damit Verbesserungen und Neuerungen im EOS Ökosystem gemeinsam mit der Community und Developern zu entwickeln. Diese Maßnahme ist ein guter grund EOS zu kaufen, mitunter auch weil es den Goodwill der Community erhöht und natürlich, weil viele spannende Ideen, Anwendungsfälle und Entwicklungen aus der Community kommen können.

Die größten Gefahren für EOS in 2019

  • Hoffnungen sind bereits eingepreist und können nicht (vollständig) erfüllt werden. EOS ist aktuell so etwas wie der VIP Star unter den Blockchain-Protokollen. Von allen Smart Contract-fähigen Protokollen hat es in den letzten Wochen und Monaten die meisten Lorbeeren gestreut bekommen. Während Ethereum schwächelt steigen neue Kandidaten empor, um den Smart Contract-Gipfel zu erklimmen, und EOS liege dabei im Rennen ganz vorne – so lautet der Tenor vieler Analysten. Das haben wir bei den Chancen auch ausführlich beschrieben. Was hat das mit Gefahren und Risiken zu tun? Naja, ganz einfach: die Erwartungshaltung der EOS-Hodler ist sehr hoch, die Messlatte liegt weit oben. Nun muss EOS auch performen und den Erwartungen gerecht werden. Sollte dies nicht der Fall sein, oder kommt es zu Verzögerungen bei wichtigen Releases – oder stellt sich heraus, dass große Unternehmen auf Alternativen wie z.B. WAVES oder TRON setzen, so könnte dies zu einem gewissen Vertrauensverlust führen und durchaus hohe Kursverluste verursachen.
  • Die Konkurrenten melden sich mit innovativen Neuerungen zurück. Eine weitere Gefahr für EOS 2019 könnte sein, dass eine seiner Konkurrenzplattformen sich mit unerwarteten oder überraschend innovativen Neuerungen und Releases zurückgemeldet. Dies betrifft natürlich vor allem die Ethereum-Blockchain, die aufgrund von verzögerten Releases im letzten Jahr Anleger enttäuscht und die Erwartungshaltung gedrückt hat. Gelingt es Ethereum allerdings in 2019 angekündigte Updates endlich umzusetzen und kommt man damit der Umstellung auf Proof-of-Stake nahe, so wäre es durchaus möglich, dass rein profitorientierte und spekulierende Anleger teilweise von EOS wieder in Richtung Ethereum abwandern. Gleichzeitig geht es allerdings auch die weiteren Mitbewerber wie Tron und NEO im Auge zu behalten. Das Rennen um die erfolgreichste Blockchain-Plattform für dApps ist nämlich noch lange nicht entschieden und ist ein Grund dafür, dass das Jahr 2019 für EOS und die Blockchain-Szene so spannend sein wird.
  • EOS kann sein Problem der weitgehenden Zentralisierung von Nodes nicht überwinden. Bei aller Euphorie um EOS und das Potenzial der Blockchain für das Hosting von dApps gibt es auch einen zentralen Kritikpunkt. EOS ist im Gegensatz zu anderen Blockchains nicht wirklich dezentralisiert. Die meisten Nodes befinden sich unter der Verwaltung der EOS Foundation. Überzeugten Blockchain-Enthusiasten ist dies natürlich ein Dorn im Auge, Schließlich macht es Absprachen und Preismanipulationen möglich. Bei EOS Delegated Proof-of-Stake-Protokoll wird nämlich letztendlich durch Abstimmung unter Nodes bestimmt, wer für das Mining belohnt wird. Durch manipulierte Abstimmungen werden oft gleiche Miner belohnt, was zu weiterer Zentralisierung führen würde. Es bleibt abzuwarten, wie und ob es EOS gelingt diesen berechtigten Kritikpunkt in 2019 zu beheben oder wenigstens zu entschärfen. Wird dies verabsäumt, kann dies abgesehen von technischen Schwächen vor allem einen mangelnden Support Krypto-Community verursachen.

EOS Chancen und Risiken – was überwiegt?

Die Listen an Für und Wider sind lange. Das Team von EOS hat sich für 2019 viele Aufgaben auf die Agenda geschrieben. Es wird spannend sein zu sehen, wie viele ihrer ambitionierten Pläne sie auch wirklich realisieren werden können. Alles in allem genießt EOS aktuell einen guten Ruf. Die gesamte Krypto-Community scheint dem Coin wohlgesonnen, auch weil man sie etwas als Ethereum-überlegen wahrnimmt. Insgesamt stellen die verfügbaren Chancen die Risiken definitiv in den Schatten. Alles sieht danach aus, als das EOS ein glänzendes 2019 bevorsteht.

Fazit

Wir schließen uns den positiven Einschätzungen an – für unsere EOS Prognose 2019 sehen wir einen klaren Kursanstieg und erwarten, dass sich der Kurs um ein Mehrfaches steigern kann. Wie hoch das Wachstum ausfällt, werden wir allerdings selbst gespannt abwarten.

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