bitcoin.de – die Kryptobörse im Test

bitcoin.de – die Kryptobörse im Test
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Die wohl bekannteste Kryptowährung der Welt? Der Bitcoin. Selbst Personen, die nichts mit digitalen Währungen zu tun haben, werden wissen, dass es den Bitcoin gibt, dass es sich um eine Kryptowährung handelt und dass der Wert der Währung einmal nach oben schießen und dann wieder nach unten fallen kann. So lag der Bitcoin zu Beginn des Jahres 2017 noch bei 1.000 US Dollar, bevor gegen Ende desselben Jahres der Rekord von knapp 20.000 US Dollar aufgestellt werden konnte. Wenige Wochen später folgte der Absturz – zu Beginn des Jahres 2019 lag der Bitcoin im Bereich der 4.000 US Dollar.

Wer mit der Kryptowährung spekulieren will, der braucht also nicht nur Nerven aus Stahl, sondern auch einen Handelsplatz, auf dem die Kryptowährung sodann auch angeboten wird. Eine der bekanntesten Plattform lautet wie die Kryptowährung selbst – die Rede ist von Bitcoin.de. Aber wie sicher ist der Anbieter? Denn nur weil eine Plattform denselben Namen wie die bekannteste Kryptowährung der Welt trägt, so muss das ja nicht unbedingt auch bedeuten, dass es sich hier um einen seriösen Anbieter handelt.

Ist Bitcoin.de empfehlenswert?

Grundsätzlich handelt es sich bei bitcoin.de um einen seriösen Anbieter, der allerdings noch einige Schwächen mit sich bringt.

  • 1. Die Anmeldung ist deutlich umständlicher als bei anderen Brokern.
  • 2. Die Gebühren bei bitcoin.de liegen eher im Mittelfeld.
  • 3. Es gibt nur eine Kryptowährung (Bitcoin und einige Derrivate) im Angebot

Unsere Empfehlung lautet daher, ein Konto bei einer Trading Plattform zu eröffnen, welche diese Nachteile nicht mit sich bringt. Der Testsieger aus unserem Vergleich ist eToro.

75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Wer glaubt, dass innerhalb der Krypto-Branche nur Dienste von seriösen Anbietern zur Verfügung gestellt werden, der irrt gewaltig – wie auch in jeder anderen Branche, in der es mitunter um das liebe Geld geht, sind schwarze Schafe unterwegs, die die Gutgläubigkeit der Anleger ausnutzen wollen. Aus diesem Grund sollte man, bevor man sich für eine Plattform entscheidet, im Vorfeld nicht nur Testberichte lesen, sondern sich auch mit den diversen Erfahrungsberichten auseinandersetzen. Nur so kann man schon im Vorfeld gut erkennen, ob es sich um eine empfehlenswerte Plattform handelt oder man besser die Finger davon lassen sollte.

Seriös oder mit Vorsicht zu genießen?

Werden betrügerische Machenschaften verfolgt, so ist das für den Kunden die wohl denkbar schlechteste Möglichkeit, weil er hier garantiert Geld verliert – es bestand somit also auch gar keine reale Chance, irgendwie Geld zu gewinnen oder von den Dienstleistungen zu profitieren. Aufgrund der Tatsache, dass es im World Wide Web zahlreiche Plattformen gibt, die mit unrealistischen Versprechen werben, muss man besonders vorsichtig sein.

Bitcoin.de ist – und das kann relativ schnell behauptet werden –  kein Betrug.  Schlussendlich handelt es sich um den größten Marktplatz für die Kryptowährung Bitcoin. Zudem befindet sich hinter Bitcoin.de auch eine Aktiengesellschaft, die – vor allem aus finanzieller Sicht – extrem stark aufgestellt ist. Des Weiteren sind auch die Einlagen der Nutzer bis zu 100.000 Euro geschützt (Einlagensicherung). Das heißt, man muss keine Angst haben, dass es sich bei Bitcoin.de um ein unseriöses Unternehmen handelt.

Natürlich spielt auch das Thema Sicherheit eine nicht zu unterschätzende Rolle: Da der Wert des Bitcoin, trotz so mancher Talfahrt, noch immer recht hoch ist, sind natürlich auch Kriminelle interessiert, durch diverse Hacker-Angriffe an die Bestände so mancher Kunden zu kommen. Auch wenn man immer wieder von derartigen Angriffen liest, die zum Teil auch sogar gelingen, muss man, sofern man über Bitcoin.de tätig ist, nicht besorgt sein: Bitcoin.de arbeitet mit einer  SSL-Verschlüsselung  und arbeitet auch daran, das System immer auf den neuesten Stand der Sicherheitstechnik zu bringen.

Natürlich kann nie von einer 100%-igen Sicherheit gesprochen werden, jedoch befindet sich Bitcoin.de auf einem ausgesprochen guten Weg, sodass man mitunter keine große Angst haben muss, Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden.

Das Angebot

Das Aushängeschild von Bitcoin.de ist die Tätigkeit als Marktplatz für die Kryptowährung Bitcoin. Wer sich für die digitale Währung interessiert, der kann jederzeit ein kostenloses Konto eröffnen und sodann am Handel teilnehmen.

Wer sich für den Handel interessiert, der wird schon auf der Startseite mit Informationen versorgt – öffnet man Bitcoin.de, so findet man bereits die ersten Kauf- wie auch Verkaufsangebote. Zudem findet sich auf der Startseite auch die Bitcoin-Entwicklung der letzten 48 Stunden – dargestellt in einem Chart. Ein Pluspunkt, da man sich so mitunter nicht noch auf die Suche nach neuesten Veränderungen begeben muss.

  • Der Handel ist ausgesprochen einfach. Das Team hinter Bitcoin.de hat sich sichtbar Mühe gegeben, auch Neulinge anzusprechen, die bislang noch nie etwas mit der Materie Kryptowährung zu tun hatten. So sind alle Buttons wie auch Bedienflächen eindeutig gekennzeichnet; es braucht keine lange Eingewöhnungsphase, da man sich sofort auskennt.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es sich nicht nur um einen Marktplatz handelt, über den mit Bitcoin gehandelt wird, sondern auf Bitcoin.de auch Neuigkeiten wie diverse Entwicklungen veröffentlicht werden, die im Zusammenhang mit dem Bitcoin stehen. Auf der Webseite findet sich eine eigene News-Sektion, in der immer wieder spannende Artikel zu lesen sind. Zudem gibt es auf Bitcoin.de auch ein eigenes Forum, sodass sich die User untereinander austauschen können.

Die Gebühren

Wird von Seiten der Plattform der Eindruck vermittelt, dass die Parteien – also der Käufer wie Verkäufer – dieselben Gebühren bezahlen müssen, so beweist ein genauer Blick auf das Geschehen, dass das aber nicht der Fall ist.

Der Käufer erhält nämlich 99 Prozent und der Verkäufer 99,5 Prozent der angebotenen Bitcoins. Daraus ergeben sich folgende Gebühren:

GebührenartGebühren
Verkäufergebühr0,5 Prozent
Käufergebühr1 Prozent
Expresshandel mit vollautomatisierter Abwicklung 0,4 Prozent
Expresshandel mit vollautomatisierter Abwicklung unter Verwendung einer Trading API0,3 Prozent

Damit man als Verkäufer und Käufer nur eine Gebühr in der Höhe von 0,3 Prozent entrichten muss, ist ein Fidor Bank-Konto erforderlich.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass es aber noch andere Gebühren gibt, die von Seiten Bitcoin.de in Rechnung gestellt werden – dazu gehört etwa auch eine Auszahlungsgebühr. Diese Gebühr entspricht der Höhe jener Gebühr, die vom Bitcoin-Netzwerk erhoben wird. Das bedeutet, die Gebührenhöhe kann sich jederzeit ändern.

Welche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten werden akzeptiert?

Über Bitcoin.de kann ausschließlich nur mit dem Euro gearbeitet werden. Das heißt, wer Bitcoins kaufen will, muss sein Konto im Vorfeld mit der europäischen Gemeinschaftswährung aufladen.

Einzahlungen

Die Einzahlungen werden mittels SEPA-Überweisung abgewickelt. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass bei Einzahlungen keinerlei Gebühren verrechnet werden.

Auszahlungen

Beantragt man eine Auszahlung, so steht abermals die SEPA-Überweisung zur Verfügung. Zu beachten ist hier die Mindestsumme, die vor einer Auszahlung erreicht werden muss – der Mindestbetrag beläuft sich auf 30 Euro.
Während die Einzahlung zudem kostenlos ist, verursacht die Auszahlung eine Gebühr, die man nicht außer Acht lassen sollte, weil sich die Höhe der Gebühr immer ändern kann. Die Gebührenhöhe richtet sich nämlich nach jener Gebühr, die vom Bitcoin-Netzwerk in Rechnung gestellt wird.

Wer wissen will, wie hoch die aktuelle Gebühr für Auszahlungen ist, der sollte daher vor der Beantragung einer Auszahlung auf Bitcoin.de überprüfen, wie hoch diese aktuell ist, sodass es zu keiner bösen Überraschung kommt.

Die Plattform

Wer einen Blick auf das Portal wirft, der wird feststellen, dass darauf geachtet wurde, eine sehr benutzerfreundliche Plattform zu schaffen. Nicht nur, dass der Aufbau der Seite extrem übersichtlich gestaltet wurde, hat man zudem auch alles derart in Szene gesetzt, sodass man gar nicht erst nach irgendwelchen Angeboten wie Leistungen suchen muss, da diese sofort in den Mittelpunkt rücken. Das ist auch von Vorteil, wenn sich jemand für Bitcoin.de interessiert, der bislang noch nie etwas mit Kryptowährungen und derartigen Plattformen zu tun hatte.

  • Hilfreich ist auch die Darstellung der letzten Angebote, der Kurs des Bitcoin und wie sich dieser in den letzten zwei Tagen verändert hat und auch der riesige FAQ-Bereich, der ebenfalls über die Startseite erreicht werden kann. Treten also mitunter Fragen auf oder möchte man sich besonders intensiv mit der Plattform befassen, so hilft der FAQ-Bereich garantiert weiter.

Das Angebot steht auch unterwegs zur Verfügung

Wer sich für den Bitcoin interessiert, der weiß, dass es immer wieder nach oben wie auch nach unten gehen kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn man ständig ein Auge auf die Kryptowährung hat. Doch was macht man, wenn man nicht ständig die Möglichkeit hat, über den PC den Kurs des Bitcoin zu überwachen? In diesem Fall kann die Bitcoin.de-App genutzt werden. Der Marktplatz wurde extra für mobile Endgeräte optimiert, sodass man in der U-Bahn, Straßenbahn, im Wartezimmer des Arztes oder auch beim Spaziergang jederzeit einen Blick auf die Entwicklung werfen und mitunter auch reagieren kann.

Die App gibt es für Android- wie iOS-Geräte und kann kostenlos aus dem jeweiligen Store (Apple Appstore oder Google Playstore) runtergeladen und sodann am Smartphone und/oder auch am Tablet installiert werden.

  • Möchte man keine App runterladen und installieren, so kann man auf die webbasierte Version zugreifen. In diesem Fall ist kein Download erforderlich; ein Zugriff mit dem mobilen Endgerät ist dennoch möglich.

Der Kundensupport

Der Support setzt sich bei Bitcoin.de aus zwei Teilen zusammen: Einerseits gibt es den wirklich ausgesprochen guten FAQ-Bereich, der kaum eine Frage offen lässt, andererseits kann auch das Gespräch mit einem Mitarbeiter gesucht werden, wobei die Kontaktaufnahme nur per E-Mail möglich ist. Das heißt, man muss in diesem Fall etwas Geduld haben, weil es durchaus ein bis zwei Werktage dauern kann, bis der Bitcoin.de-Mitarbeiter zurückschreibt.

Auch wenn die Mitarbeiter sieben Tage die Woche und 24 Stunden per E-Mail erreichbar sind, so heißt das nicht, dass sofort geantwortet wird. Von Vorteil ist der Umstand, dass bei deutschen Fragen auch eine deutsche Antwort folgt.

Hinweis: Findet man einen Bug auf Bitcoin.de, so bekommt man eine kleine Belohnung, sofern dieser einem Mitarbeiter per E-Mail gemeldet wurde.

Wie sehen die Erfahrungsberichte aus?

Testberichte sind eine Sache, wer jedoch wissen will, wie zufrieden jene Menschen sind, die mit der Plattform arbeiten, der sollte sich mit den Erfahrungsberichten befassen. Dass Bitcoin.de eine seriöse Plattform ist, darüber gibt es keine Zweifel mehr – schon alleine der Aspekt, dass sich dahinter die Bitcoin Deutschland AG befindet,  ein renommiertes Börsenunternehmen sollte Grund genug sein, dass es gar keine Berichte über Betrug oder über diverse unseriöse Machenschaften geben kann.

So ist es auch. In erster Linie handeln die Erfahrungsberichte davon, dass relativ transparent gezeigt wird, wie hoch die Gebühren ausfallen können, wie es um den aktuellen Bitcoin-Kurs steht und wie sich der Preis der Kryptowährung in den letzten 48 Stunden verändert hat.

  • Negative Erfahrungsberichte sind hier die absolute Mangelware. Wer im Netz nach Berichten sucht, der wird vorwiegend positive Texte lesen, sodass abermals behauptet werden kann, Bitcoin.de ist eine doch zu empfehlende Plattform, sofern man sich für die Kryptowährung Bitcoin interessiert und mitunter sogar investieren möchte.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • Die Webseite wurde derart aufgebaut, dass wohl nicht einmal ein Kind Probleme haben wird, wenn es darum geht, wie man ein Konto eröffnet, wie man eine Überweisung tätigt und wie man sein Geld in Bitcoin steckt.
  • Ein wesentlicher Vorteil ist mit Sicherheit der Umstand, dass die Betreiber von Bitcoin.de alle Zielgruppen ansprechen wollen – so etwa den Anfänger, der noch nie etwas mit Kryptowährungen und derartigen Börsen zu tun hatte, sowie auch den Profi, der seit mehreren Jahren aktiv ist und grundsätzlich schon einmal mit jeder Plattform zu tun hatte, die nur irgendwie in Verbindung mit Kryptowährungen steht.
  • Von Vorteil ist auch der Umstand, dass man tatsächlich selbst den Preis für den Kauf wie auch Verkauf festlegen kann. Natürlich heißt das jetzt nicht, dass man sofort einen Verkäufer wie Käufer findet, aber man kann zumindest derart agieren, dass man nicht unter dem Wert verkauft, jedoch aber auch ein Schnäppchen finden kann.

  • Aber immer dann, wenn die Sonne scheint, gibt es auch ein paar Schattenseiten, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen. Ein schneller Handel ist nur möglich, sofern man ein Konto bei der Fidor Bank hat. Ist das nicht der Fall, so braucht man im Zuge der Transaktionen schon etwas Geduld. Wer also kein Problem hat, mitunter lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen, der kann auch ohne Fidor Bank-Konto tätig werden – all jene, die hingegen einen schnellen Ablauf wünschen, sollten ein Konto bei der Fidor Bank eröffnen.
  • Zudem könnte der Kundenservice noch ausgebaut werden. Aktuell kann nämlich nur per E-Mail Kontakt mit den Mitarbeitern aufgenommen werden – das heißt, man darf nicht glauben, sofort eine Antwort zu bekommen. Der FAQ-Bereich mag zwar durchaus gut sein, jedoch können immer wieder individuelle Probleme auftreten, die garantiert nicht im FAQ-Bereich behandelt werden.

 

Ein faires Angebot – es gibt aber bessere Alternativen

Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs des Bitcoin einmal nach oben, dann wieder nach unten und in weiterer Folge wieder nach oben geht, spricht er vor allem risikoaffine Trader an, die mit diversen Kursveränderungen spekulieren. Doch nicht nur der risikoaffine Trader ist von der Kryptowährung begeistert – auch Anfänger wie sicherheitsorientierte Anleger, die bislang nur Tages- oder Festgeldprodukte abgeschlossen haben, spekulieren gerne mit der digitalen Währung Bitcoin.

Und auch wenn das Konzept – und vor allem die Einlagensicherung dank der Zusammenarbeit mit der Fidor Bank überzeugt, empfehlen wir doch die Kontoeröffnung bei eToro. Das hat die folgenden Gründe:

  • Niedrigere Gebühren
  • Größere Auswahl an Kryptowährungen
  • Die Einlagensicherung ist auch hier gegeben
  • Handel mit echten Coins sowie CFDs

75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.