empfohlen.de im Test: Das taugt das Umfragenportal

Das Online-Portal empfohlen.de verspricht seinen Testern, dass sie bis zu 50 Euro für jeden Produkttest, den sie durchführen, verdienen können. Dabei kann es sich sowohl um Umfragen, um Tests von Apps und Webseiten oder von bestimmten Produkten handeln.

empfohlen.de LogoMit diesem Angebot wurde sogar schon in großen Massenmedien geworben. Wir haben den Anbieter genauer unter die Lupe genommen und verraten Euch in diesem Artikel, ob empfohlen.de auch wirklich empfehlenswert ist.

Welche Vor- und Nachteile bringt empfohlen.de seinen Testern?

  • Kurzer und unkomplizierter Anmeldeprozess
  • Unverbindliche Mitgliedschaft
  • Teilnahme an Tests und Umfragen ist freiwillig
  • App, damit interessierte Mitglieder keine Aufträge verpassen
  • Auszahlungen sind auch unterhalb der Auszahlungsgrenze möglich, wenn die User ihre Mitgliedschaft ordentlich kündigen
  • Teilnahme auf empfohlen.de ist erst ab 18 Jahren möglich
  • Auszahlung erfolgt erst ab einem Betrag von 30 Euro
  • Es ist nicht ersichtlich ist, wofür Ihre Testergebnisse genau verwendet werden.

Die empfohlen.de Erfahrungen zur Anmeldung

Anmelden können sich User, die einen festen Wohnsitz im deutschsprachigen Raum, also in Deutschland, der Schweiz oder Österreich haben. Wer sich für die Teilnahme interessiert, muss lediglich seine E-Mail-Adresse und die persönlichen Angaben machen, die auch auf anderen Portalen üblich sind. Dazu gehören der Vorname und der Name sowie die Anschrift. Ferner müssen interessierte User sich mit der Datenschutzerklärung und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden zeigen.

empfohlen.de Anmeldung
Einfache Anmeldung über empfohlen.de (Stand: 17.05.2019)

Was empfohen.de von anderen Plattformen unterscheidet, ist die Tatsache, dass die User die Möglichkeit haben, ein Profilbild hochzuladen. Ferner verlangt die Plattform eine Angabe darüber, welche internetfähigen Geräte die User besitzen und welche sozialen Medien sie nutzen. Der Grund: Es gibt auch Aufträge, die sich nur mit bestimmten Endgeräten wie dem Tablet oder dem Smartphone erledigen lassen. Abschließend müssen die User lediglich noch dem Link folgen, den sie mit der Bestätigungs-Mail erhalten. Langwierige Profilumfragen, wie sie auf anderen Plattformen gefordert werden, sind nach der empfohlen.de Erfahrung nicht notwendig.

Sobald sich die User angemeldet haben, können sie direkt mit der Bearbeitung der Aufträge, die auf der Plattform zur Verfügung stehen, beginnen oder darauf warten, dass sie zu einem Test oder einer Umfrage eingeladen werden. Für die Bearbeitung der Aufträge bekommen die User mindestens einen Euro, möglich sollen für einen Test sogar Einnahmen von bis zu 50 Euro sein.

Die Auszahlungsmodalitäten

User, die sich auf empfohlen.de angemeldet haben, können sich das Guthaben, welches sie gesammelt haben, direkt auf ihr Bankkonto auszahlen lassen, denn dieses Panel verzichtet auf Auszahlungen in Form von Gutscheinen. Des Weiteren wird auch auf Verlosungen verzichtet. Der Mindestauszahlbetrag mit einem Betrag von 30 Euro bewegt sich  im Vergleich zu anderen Plattformen im Mittelfeld . Da die Auswahl der Aufträge hoch ist und diese auch relativ hoch vergütet wird, lässt sich diese Guthabengrenze aber relativ schnell erreichen.

Handy Notification von empfohlen.deGrundsätzlich ist die Mitgliedschaft bei empfohlen.de unbefristet. Bei inaktiven Mitgliedern behält sich der Anbieter jedoch das Recht vor, eine ordentliche Kündigung für die Teilnahme innerhalb von sechs Monaten auszusprechen, womit zugleich auch das entsprechende Konto der Teilnehmer aufgelöst wird. Als inaktiv gilt ein Teilnehmer, wenn er sich über einen Zeitraum von sechs Monaten nicht mehr eingeloggt oder nicht an Aktionen teilgenommen hat.

Die Teilnehmer werden per E-Mail darüber informiert, dass ihr Account auf inaktiv geschaltet ist. Nun haben sie drei Monate lang Zeit, um die Sperre des Accounts wieder aufzuheben. Wird dennoch eine ordentliche Kündigung ausgesprochen, bekommen die Teilnehmer ihr Guthaben ausgezahlt, auch wenn sie den Mindestbetrag für eine Auszahlung nicht auf ihrem Konto angesammelt haben. Die Teilnehmer sind also gut beraten, wenn sie ihre Kontodaten gleich bei der Anmeldung angeben, damit in diesem Fall das angesammelte Guthaben nicht verfällt.

Der empfohlen.de Test: Was uns aufgefallen ist

Wer sich auf empfohlen.de anmeldet, wird feststellen, dass er sogleich zahlreiche Möglichkeiten für die Teilnahme an Tests hat. Allerdings hat dieses Angebot einen Haken:

Damit die User tatsächlich an den Aktionen teilnehmen können, müssen sie sich laut Auftragsbedingungen zunächst einmal bei weiteren Anbietern registrieren. Das gilt auch für den Test von Webseiten.

Wie seriös ist empfohlen.de?

Die Plattform empfohlen.de wird von der aestimium GmbH mit Sitz in Hamburg betrieben. Die Plattform ist also weder einem Marktforschungsinstitut noch einem Dienstleister aus dem Bereich der Marktforschung angeschlossen, weshalb auch die Standesregeln dieser Branche für empfohlen.de nicht gelten. Die Anmeldung auf der Plattform erfolgt also stets auf eigenes Risiko des Users.

Eine Plattform in der Kritik

So manche Teilnehmer üben im Nachhinein jedoch harsche Kritik an empfohlen.de. So hat beispielsweise eine Userin berichtet, dass sie die empfohlen.de Erfahrung gemacht hat, keine neuen Aufträge mehr bekommen zu haben, bevor sie die Auszahlungsgrenze erreicht hat. Andere Teilnehmer berichten, dass sich kurz nach der Anmeldung eine wahre Flut an Werbenachrichten über ihr Postfach ergossen hat. Solche negativen Bewertungen sollten nicht beiseitegeschoben werden, auch wenn die Mehrheit den Service als „hervorragend“ und „gut“ bewertet, wie es in der folgenden Abbildung ersichtlich ist.

empfohlen.de Bewertungen
empfohlen.de Bewertungen über Trustpilot (Stand: 17.05.2019)

Die weitaus meisten User bewerten die Plattform empfohlen.de als positiv.

Wie wird der Datenschutz gehandhabt?

Bei der Registrierung auf empfohlen.de werden im Vergleich zu anderen Anbietern nur relativ wenige Daten abgefragt. So wird etwa auf die Abfrage des Geburtsdatums oder der Handynummer verzichtet. Einige Tester berichten, dass sie lediglich um eine Bewertung bei trustpilot gebeten werden und ansonsten weder E-Mails von empfohlen.de noch Werbemails erhalten haben.

Wie Manuel Tolle, Chef des Betreibers aestimium GmbH sagt, werden keinerlei Daten der Teilnehmer an Dritte weitergegeben – schon allein deshalb, weil es für die Betreiber finanziell keinen Sinn machen würde. Die Teilnehmer würden lediglich ein Bestätigungs-Mail für die erfolgreiche Anmeldung erhalten und anschließend per Mail zur Teilnahme an neuen Aufträgen eingeladen. Dass es unbezahlte Werbung oder regelmäßige Newsletter gibt, bestreitet er.

Zudem räumt er in der geschäftlichen Tätigkeit dem Datenschutz höchste Priorität ein, weil dem Unternehmen an einer langen Partnerschaft mit den Teilnehmern gelegen sei. Sämtliche Daten werden nach seinen Worten gelöscht und auch nicht mehr weiterverwertet, sobald ein Teilnehmer die Mitgliedschaft kündigt.

Welche Verdienstmöglichkeiten bietet empfohlen.de?

Nach den Angaben auf der Webseite können die Tester mit empfohlen.de pro Test bis zu 50 Euro verdienen. Zwar können die Teilnehmer sofort an Tests teilnehmen, sobald sie sich angemeldet haben, allerdings hat sich im empfohlen.de Test gezeigt, dass Aufträge mit diesen Verdienstmöglichkeiten eher selten – wenn überhaupt – freigeschaltet werden. Denn eine  Vielzahl von Aufträgen wird eher mit Beträgen um die zehn Euro vergütet.  Nehmen die User an allen Aufträgen teil, die ihnen zur Verfügung stehen, können sie die Auszahlungsgrenze also sogar relativ schnell erreichen – und das schon direkt nach der Anmeldung.

Finanziell sind für die Teilnehmer aber nicht alle Aufträge auch wirklich interessant. Auffällig ist im empfohlen.de Test ferner die Tatsache, dass sich die Mitglieder für zahlreiche Aufträge neu registrieren sollen. Dafür wird die entsprechende Vergütung aber auch direkt gutgeschrieben.

Zu Tests, bei welchen eine höhere Vergütung winkt, werden die Tester üblicherweise eingeladen, sobald sie als Tester den Premium-Status erreicht haben. Tester, die dieses Level erreicht haben, werden auch bei neuen Tests bevorzugt behandelt. Darüber hinaus können die Tester zusätzlich Geld verdienen, wenn sie Freunde zur Teilnahme bewegen, weil sie dann an deren Umsätzen beteiligt werden. In diesem Fall ist es für die Tester also möglich, mehr Geld zu verdienen und die Auszahlung schneller zu beantragen.

Die AGBs von empfohlen.de

Wer sich bei einem Online-Service wie empfohlen.de anmelden möchte, ist außerdem gut beraten, wenn er sich vor der Anmeldung die AGBs gründlich durchliest. Darin werden unter anderem wichtige Details zur Auszahlung genannt, die bei empfohlen.de bei einem Guthaben von 30 Euro möglich ist. Laut AGB wird von empfohlen.de auch eine Auszahlung über Smartphone-Konten der 1822direkt angeboten. Dabei handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse. Haben die Tester dort noch kein Konto, können sie es direkt online eröffnen und erhalten dafür einen Neukunden-Bonus in Höhe von 25 Euro.

Haben User bereits ein entsprechendes Konto, müssen sie lediglich die richtige Kontonummer angeben, wenn sie eine Auszahlung beantragen. Gemäß der AGBs verpflichten sich die User außerdem dazu, ihre Daten wahrheitsgemäß anzugeben und an den Tests ordentlich teilzunehmen.

AlertMacht der Teilnehmer falsche Angaben oder schummelt er bei Tests, behält sich empfohlen.de das Recht vor, dieses Mitglied zu sperren, was auch die Löschung seines Kontos zur Folge hat. Auch die mehrfache Registrierung auf der Plattform mit unterschiedlichen E-Mail-Adressen kann übrigens die Kündigung zur Folge haben.

Fazit zu empfohlen.de:

Auch wenn die empfohlen.de Erfahrungen vieler User weit auseinander gehen, so sprechen Tester in aller Regel  ein positives Urteil  aus.

Positiv bewerten sie unter anderem die Tatsache, dass direkt nach der Anmeldung zahlreiche Tests zur Verfügung stehen und vorab bekannt ist, wie hoch die Teilnahme an einem bestimmten Test vergütet wird. Positiv fällt ferner ins Gewicht, dass die Auszahlungen tatsächlich in Geld und nicht in Form von Verlosungen oder Gutscheinen erfolgen.

Der Aufbau eines durchaus attraktiven Nebeneinkommens ist bei empfohlen.de möglich, wenn die Tester den Premium-Status erreichen und Freunde oder Bekannte werben, an deren Umsätzen sie beteiligt sind. Zwar liegt die Auszahlungsgrenze vergleichsweise hoch, aber da viele Aktionen mit einer angemessenen Vergütung angeboten werden, lässt sich diese auch schnell erreichen.

Die bessere Alterative: Meinungsort

Meinungsort ist ein Teil der weltweit tätigen Marktforschungsgruppe Survey Sampling International. Auf dem Portal sind derzeit mehr als 700.000 Mitglieder aktiv. Hier werden die Umfragen per Mail verschickt oder können auch direkt in ihrem Account abgerufen werden.

Ausgezahlt wird in Form von Geld, Gutscheinen für Amazon oder Geschenkkarten von iTunes.

  • Große Auswahl – Monatlich riesige Anzahl neuer Umfragen
  • Viele Zahlungsmöglichkeiten – Zahlung per PayPal, Gutschein, direkt aufs Konto oder Kreditkarte
  • Direkt zur Anmeldung kommst du hier.

empfohlen.de – FAQ

❓ Was ist empfohlen.de?

Es handelt sich hier um einen Anbieter von Onlinetests, der ziemlich beliebt zu sein scheint.

? Kann man mit empfohlen.de Geld verdienen?

Ja, man kann mit empfohlen.de Geld verdienen. In der Auftragsliste sieht man direkt den möglichen Verdienst pro Auftrag. 1 bis 2 Euro kann man für kurze Aufträge bekommen. Für umfangreichere Aufträge sogar ab 20 Euro.

? Wie funktioniert empfohlen.de?

Zuerst muss man sich registrieren. Die Registrierung ist aber einfach. Danach stehen bereits Aufträge im Konto zur Verfügung. Es handelt sich hier in erster Linke um Onlinetests. Das Portal liefert dabei immer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für jeden Auftrag.

? Welche Vorteile hat empfohlen.de?

Ein Konto kann schnell geöffnet werden. Vergleichsweise bekommt man auch ziemlich hohe Vergütung. Außerdem ist das Portal auch einfach zu bedienen. Gleich am Anfang sind bereits sehr viele Aufträge verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2021

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Martin Schwarz
Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.