Bitcoin fällt schon wieder – kann ihn die BTC-Halbierung im Jahr 2020 wirklich retten?

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Die Chancen auf einen Mondflug zum Jahresende werden für Bitcoin immer geringer. Der Abwärtstrend der letzten sechs Monate ist intakt – und es sieht nicht danach aus, als ob sich die Situation in den nächsten Wochen nochmal umkehrt. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Bitcoins Halbierung im Mai nächsten Jahres.

Aber ist der Event wirklich die ersehnte Rettung, für den ihn viele halten?

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Bitcoin wird wieder gedumpt… und gedumpt

Vor ein paar Stunden fiel Bitcoin aus seinem dreitägigen Konsolidierungskanal und kippte laut Tradingview.com auf 7.100 Dollar. Zum Zeitpunkt des Schreibens tradet er knapp über diesem Niveau, zeigte sich aber bereit, wieder in die hohe $6.000-Region zu fallen. Deie Bewegung markiert einen Verlust von 3% an diesem Tag.

Bitcoin hat seit dem Wochenende fast 8% verloren – und der Abwärtstrend verstärkt sich. Analysten sind sich jetzt einig, dass $6k die nächste Stufe ist, die vermutlich noch vor Jahresende erreicht wird.

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Damit verbleiben alle Hoffnungen auf der BTC-Halbierung. Laut Countdown soll sie am 14. Mai anstehen. Mit der Halbierung verbunden ist eine Reihe von Aufwärtsfaktoren – etwa eine geringere Anzahl von Coins, die dem Gesamtangebot hinzugefügt werden. Das verstärkt die Knappheit.

FOMO vor der Halbierung?

Da die Blockbelohnung von 12,5 auf 6,25 BTC reduziert wird, sinkt auch Bitcoins Inflationsrate unter das Ziel der Zentralbank von 2%. Die Bitcoin-Inflation wird 1,8% betragen. Sicher ist: das Knappheitskonzept soll die Nachfrage ankurbeln.

Frühere Halbierungen in den Jahren 2012 und 2016 führten zu steigenden Bitcoin-Preisen – und zwar nach dem Ereignis, nicht vorher. Wie Branchenanalyst „PlanB“ betont, hat es nicht länger als ein Jahr gedauert, bis der Markt danach in Schwung kam.

Sollte sich die Geschichte wiederholen, dann gewinnen die Märkte Mitte 2020 an Fahrt. Der Analyst ergänzt, dass der Anstieg 2016-2017 langsamer war, weil Altcoins und ICOs ein wenig die Show gestohlen haben – allerdings wird das 2020 nicht passieren.

Bitcoins Marktdominanz liegt derzeit bei knapp 70% und ist in diesem Jahr um 30% gestiegen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Stock-to-Flow-Modell, das das Verhältnis zwischen Ausgabe und aktuellem Bestand definiert. Dies verdoppelt sich nach der Halbierung, was sehr wichtig ist, da es keine Möglichkeit gibt, den Bestand künstlich zu erhöhen.

Die allgemeine Szene ist im Moment sehr bärisch, weshalb viele behaupten, dass die Halbierung keine größeren Auswirkungen auf die Preise haben wird. Die Geschichte hat jedoch etwas anderes gezeigt: Das digitale Asset wird in Bezug auf seine Knappheit stärker sein als zuvor. Allerdings wird nur die Zeit zeigen, ob es wieder zu den bekannten Mustern kommt.

Textnachweis: newsbtc

 

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