Markets.com – Die Kryptobörse im Test

Markets.com – Die Kryptobörse im Test
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Markets.com ist ein international tätiger CFD- wie Forex-Broker, der seit einigen Jahren am Markt vertreten ist. Doch die lange Erfahrung spielt hier kaum eine nennenswerte Rolle – zu Beginn war Markets.com nämlich nicht gerade die vertrauenswürdigste Adresse. Heute hat sich das Blatt jedoch gewendet; Markets.com ist, sofern man den eigenen Angaben das Vertrauen schenken darf, ein Anbieter, der ein extrem rasantes Marktwachstum aufweist.

Wohl auch deshalb, weil Markets.com mit Leistungen punktet, die nicht selbstverständlich sind – so gibt es etwa ein Demokonto oder auch umfangreiche Nachrichten wie Analysen, die allesamt kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Zudem spricht Markets.com auch Anfänger an – und die Zahl jener Anleger wie Trader, die bislang nur mit sicheren Finanzprodukten zu tun hatten und sich jetzt mit einer Alternative befassen, steigt und steigt. Da viele Plattformen ausschließlich nur Profis ansprechen wollen, hat sich mit Markets.com eine ausgesprochen interessante Möglichkeit gefunden, die vor allem auch Neueinsteigern gefallen wird. Die Plattform ist nämlich derart konstruiert, dass man garantiert keine Probleme haben wird – und falls doch, stehen die geschulten Mitarbeiter von Markets.com zur Verfügung.

Seriös oder mit Vorsicht zu genießen?

Die Kryptobörse Markets.com gehört zu der Safecap Investments Limited. Ein Unternehmen, das jedoch lange Zeit nicht zu den seriösesten wie vertrauenswürdigsten Anbietern zählte, die in der Krypto-Branche zu finden waren.

Safecap Investments Limited
Die Cyprus Securities and Exchange Commission (kurz: CySEC), die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde, verhängte Mitte 2015 eine Geldstrafe in der Höhe von 168.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt war das die höchste Strafe, die je von der CySEC ausgesprochen wurde. Jedoch bezog sich die Strafe auf ein Vergehen, das noch vor der Übernahme durch die Playtech stattgefunden hat. Zudem ist nicht bekannt, warum es zu der Strafe kam – die CySEC hielt sich, wie gewohnt, zurück. In einer von Safecap Investments Limited veröffentlichten Stellungnahme wurde nur erwähnt, es würde sich um einen älteren Verstoß handeln, der natürlich behoben wurde.

Markets.com wird natürlich noch immer von der zypriotischen Aufsichtsbehörde lizenziert wie reguliert (Lizenznummer 092/09). Kunden wie auch Interessenten können heute sehr wohl beruhigt sein – Markets.com zählt heute zu den  seriösesten Plattformen, die am Krypto-Markt zu finden sind. 

Positiv hervorzuheben ist der Umstand, dass das Kundenkapital, das sich auf Markets.com befindet, auf unterschiedliche Art und Weise abgesichert wird. Markets.com ist lizenziert und somit auch ein Teil des sogenannten Investors Compensation Funds, sodass ein Betrag von 20.000 Euro/Kunde abgesichert wird – kommt es also tatsächlich zu einer Insolvenz, so wäre nicht das gesamte Geld verloren.

Problematisch wird es erst dann, wenn der Betrag, der am Markets.com-Konto liegt, die 20.000 Euro-Marke übersteigt – wer etwa 50.000 Euro auf seinem Konto hat, würde am Ende 30.000 Euro verlieren. Ein Risiko, das man durchaus akzeptieren muss. An dieser Stelle kann aber auch gesagt werden, dass Markets.com bislang kein hohes wirtschaftliches Risiko eingegangen ist; zudem gibt es auch keinerlei Hinweise, dass die Betreiber der Seite demnächst Insolvenz anmelden könnten.

Von Vorteil ist auch der Umstand, dass die Unternehmensgelder von den Kundengeldern getrennt aufbewahrt werden. Des Weiteren findet ein täglicher Kontenabgleich statt.

  • Bezüglich Sicherheitsvorkehrungen setzt man auf die SSL-Verschlüsselung und vertraut den neuesten Firewalls. Zudem werden alle Transaktionen von zertifizierten Zahlungsdienstleistern vorgenommen.

Das Angebot

Berücksichtigt man die zur Verfügung stehenden Basiswerte, so kann sehr wohl gesagt werden, Markets.com ist ausgesprochen gut aufgestellt – hier wird  eine ausgesprochen große Auswahl zur Verfügung gestellt. 

So auch, wenn man einen Blick auf die digitalen Währungen wirft. Nachfolgende Kryptowährungen kann man über das Portal handeln:

  • Bitcoin
  • Bitcoin Cash
  • Dash
  • Ethereum
  • Ethereum Classic
  • Litecoin
  • Ripple

Über Markets.com greift man auf Echtzeitkurse zu und kann auch über den Desktop wie eine App handeln. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Markt immer in die für den Trader nicht gewünschte Richtung bewegen kann, werden natürlich die diversen Instrumente – so etwa Take Profit und Stop Loss – ebenfalls zur Verfügung gestellt.

An dieser Stelle muss noch erwähnt werden, dass eine Begrenzung des Hebels vorliegt – der maximale Hebel liegt nämlich bei 1:5. Somit wird von Markets.com nur ein geringes Risiko ermöglicht, was vor allem den Anfängern helfen kann – kommt es nämlich zum unvorhersehbaren Beben, so sind hohe Verluste, sofern man mit einem hohen Hebel und keinen Sicherheitsvorkehrungen agiert, vorprogrammiert.

Auch am Wochenende, also Samstag wie Sonntag, kann getradet werden. Zumindest dann, wenn es keine Unterbrechungen, etwa aufgrund von Wartungsarbeiten, gibt.

Die Gebühren

Die Spreads sind, vergleicht man diese mit den Wettbewerbern, relativ hoch – auch wenn das bei volatilen Währungen keine Seltenheit ist, so befindet man sich hier, verglichen mit anderen Plattformen, doch deutlich über dem Durchschnitt.

Da es sich bei Markets.com um einen CFD- wie Forex-Broker handelt, müssen die Trader nun aber keine Kryptowährungen erwerben. Da also keine Coins gekauft werden, ist auch kein digitales Portemonnaie, die sogenannte Wallet, notwendig, in der sodann die erworbenen Coins aufbewahrt werden können. Über Markets.com werden nämlich CFDs auf digitale Währungen erworben – das heißt, der Trader hat das Recht, dass er die Währung besitzt und auch die Möglichkeit, die Währung zu verkaufen, wobei in beiden Fällen kein richtiges Besitzen von Coins erforderlich ist.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass hohe Gebühren natürlich an den Gewinnen fressen – führt man also einen Vergleich der unterschiedlichen Anbieter durch, so sollte man auch immer einen Blick auf die Gebühren werfen.

Interessant ist die Handhabung mit den Einzahlungsgebühren: Markets.com verlangt keine Gebühr, jedoch oftmals die Institute – wird ein Betrag von über 2.500 Euro einbezahlt, so werden allfällige Gebühren automatisch von Markets.com übernommen.

Welche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten werden akzeptiert?

Jeder Betreiber einer Handelsplattform weiß, dass es natürlich auch um die Ein- wie Auszahlungsmethoden geht. Denn nur dann, wenn es relativ einfach ist, sein Konto aufzuladen, wird man so schneller neue Kunden gewinnen. Natürlich geht es auch um die Vielfalt – werden nur wenige Zahlungsmethoden angeboten, so ist die Chance natürlich höher, dass die für den neuen Kunden passende Option nicht zur Verfügung steht, sodass sich dieser für eine andere Plattform entscheidet.

Nicht so, wenn man sich mit den diversen Möglichkeiten befasst, die von Markets.com angeboten werden. Hier stehen folgende Einzahlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Kreditkarte (MasterCard, VISA oder auch Diners Club)
  • Banküberweisung
  • elektronische Geldüberweisungen 

Die Mindesteinlage beläuft sich auf 100 US Dollar/Euro.

  • Von Vorteil ist der Umstand, dass für Einzahlungen keine Gebühren anfallen. Jedoch heißt das nicht, dass keine Mehrkosten entstehen können – sehr wohl sind es oft die Institute selbst, die sodann plötzlich Gebühren in Rechnung stellen. Wie schon erwähnt, übernimmt Markets.com die anfallenden Gebühren, sofern ein Mindestbetrag von 2.500 Euro überwiesen wurde.

Möchte man sich sein Guthaben auf das Bankkonto ausbezahlen lassen, so ist darauf zu achten, dass die Mindestauszahlungssumme von 50 US Dollar erreicht wurde.

Die Plattform

Wer sich näher mit dem Angebot von Markets.com befasst, der wird relativ schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es sich um eine Plattform handelt,  die sich auf Einsteiger spezialisiert hat.  Aus diesem Grund steht hier auch ein Demokonto zur Verfügung – und das ist garantiert keine Selbstverständlichkeit.

Bezeichnet man sich also selbst noch als Anfänger und weiß, dass mitunter noch Schwächen bestehen, so kann – völlig gefahrlos – das Demokonto von Markets.com in Anspruch genommen werden.

Generell erhält der Nutzer bei Registrierung eines Konto zwei Möglichkeiten:

1. Entweder er entscheidet sich für das Demokonto oder
2. Er zahlt direkt Geld ein und handelt somit mit dem Echtgeldkonto.

Im besten Falle testet der Nutzer zu Beginn das Trading im Demokonto und steigt dann mit den gewonnen Erfahrungen und Mehrwissen auf das Echtgeldkonto um.

Dazu muss man sich wie folgt bei Markets.com registieren:

Option 1: Das Demokonto

Möchte man das Demokonto nutzen, so muss der Trader eine E-Mail-Adresse angeben und ein Passwort erstellen. Danach wird man darauf hingewiesen, dass die Registrierung abgeschlossen werden muss, sofern das Demokonto auch genutzt werden soll.

Jedoch ist der Abschluss des Registrierungsprozess nicht unbedingt erforderlich – einfach das Fenster schließen und somit ohne Registrierung auf das Demokonto zugreifen. Somit kann die Demoversion auch ohne Bekanntgabe der Daten genutzt werden.

Der Betrag, der auf dem Demokonto zur Verfügung steht, kann aber nicht aufgeladen werden. Wurde das virtuelle Spielgeld verbraucht, so kann man sich entweder gegen das Angebot von Markets.com entscheiden oder in den Echtgeld-Modus wechseln. Auch dann, wenn man neue Strategien ausprobieren will, muss man vorsichtig sein – denn führen die neuen Strategien nicht zum Erfolg, so ist das Geld, das kostenlos im Demobereich zur Verfügung gestellt wird, ebenfalls weg.

Option 2: Das Echtgeldkonto

Entscheidet man sich für den Echtgeld-Modus, so hat man hier – wie das auch bei anderen Plattformen oft der Fall ist – aber nicht die Qual der Wahl, weil es hier nur ein einziges Kontomodell gibt. Das heißt, dass für alle Kunden dieselben Konditionen herrschen – ganz egal, wie hoch die Einzahlung oder jene Summe war, die in den letzten sieben Tagen bewegt wurde.

Das mag vor allem Vieltradern nicht gefallen, weil es bei anderen Brokern oft diverse Angebote gibt, sofern man viel Geld einbezahlt oder auch bewegt hat.

Das Angebot steht auch unterwegs zur Verfügung

Markets.com stellt auch eine kostenlose App für iOS- sowie Android-Geräte zur Verfügung, sodass jederzeit auf die Dienste des Brokers zugegriffen werden kann. Wer also mit seinem Smartphone und/oder auch Tablets die Dienste von Markets.com in Anspruch nehmen möchte, sollte sich die dementsprechende App aus dem App-Store holen.

Somit kann man auch jederzeit auf irgendwelche Ereignisse reagieren und auch verfolgen, wie sich die eine oder andere offene Position entwickelt.

 

Der Kundensupport

Bei vielen Wettbewerbern macht es durchaus den Anschein, als sei der Kundensupport nicht allzu wichtig. Anders jedoch bei Markets.com.

  • Befasst man sich mit dem Kundenservice, so wird man relativ schnell bemerken, dass es den Betreibern von Markets.com durchaus wichtig ist, dass die Trader auch umfassend beraten werden.

So gibt es bei Markets.com geschulte Mitarbeiter, die scheinbar auf jede Frage eine zielführende Antwort haben.

Möchte man mit einem Mitarbeiter von Markets.com Kontakt aufnehmen, so ist das per E-Mail, Telefon oder Live-Chat möglich. Wer eine schnelle Antwort auf sein Anliegen haben möchte, sollte sich für den Live-Chat oder die kostenlose Hotline entscheiden – auf schriftliche Anfragen wird innerhalb von 24 Stunden reagiert.

Zudem gibt es aber nicht nur einen ausgesprochen guten Support, sondern auch die Möglichkeit, diverse Weiterbildungs- und auch Informationsangebote anzunehmen.

Das heißt, der Trader kann sich ständig über marktrelevante wie auch aktuelle Neuigkeiten informieren und kann mitunter so auch in weiterer Folge abschätzen, in welche Kryptowährungen er investieren soll. Zudem gibt es auch immer wieder Weiterbildungsangebote, die sich mit den allgemeinen Handelsgrundlagen, der Fundamentalanalyse oder auch der technischen Analyse befassen. Alle Informationen werden ausgesprochen übersichtlich und gut aufbereitet in einer Art Lexikon zur Verfügung gestellt, sodass sich der interessierte Trader auf eine Art virtuelle Bildungsreise begeben kann.

Das Weiterbildungsangebot wird zudem noch durch zahlreiche Videokurse wie Webinare komplettiert, die nicht nur den Händlern angeboten werden, sondern allen registrierten Nutzern zur Verfügung stehen.

Wie sehen die Erfahrungsberichte aus?

Befasst man sich mit den Erfahrungsberichten, die man im Internet findet, so wird man wohl nicht überrascht sein, dass  der Großteil der Texte positiver Natur ist.  Markets.com hat sich extrem viel Mühe gegeben, um eine benutzerfreundliche Seite ins Leben zu rufen, die Anfänger genauso wie die Experten anspricht.

Vor allem überzeugt das Demokonto. Auch wenn das virtuelle Spielgeld nicht aufgeladen wird, so hilft die Demoversion dennoch, damit man einerseits ein Gefühl für den Handel bekommt, andererseits auch weiß, wie sich die Plattform bedienen lässt.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • Von Vorteil sind natürlich die kostenlosen Extras – dazu gehören allen voran die Marktanalysen wie auch die Nachrichten.
  • Zudem findet man auch eine sehr gute Übersicht, wie das aktuelle Handelsverhalten der Trader ist. Das heißt, man bekommt einen recht guten Überblick, ob  vermehrt auf steigende oder etwa auf fallende Kurse gesetzt wird.
  • Ein weiter Punkt, der für Markets.com spricht: Der Handel wird auch am Wochenende, also an Samstagen wie Sonntagen, ermöglicht – nur dann, wenn es zu Wartungsarbeiten kommt, pausiert der Handel.
  • Das zur Verfügung stehende Demokonto muss ebenfalls hervorgehoben werden – wer sich unsicher ist, schon bereit für den Handel zu sein, der kann einfach in den Demobereich wechseln und so gefahrlos seine Strategien auf die Probe stellen.
  • Auch im Bereich der Gebühren überzeugt Markets.com. Wird ein Betrag von über 2.500 Euro auf das Konto aufgeladen, so übernimmt Markets.com allfällige Gebühren.

  • Als Nachteil kann der Umstand gesehen werden, dass sich das virtuelle Geld, das sich im Demobereich findet, nicht aufladen lässt.
  • Zudem ist nur ein Betrag von 20.000 Euro/Kunde geschützt – würde Markets.com Insolvenz anmelden und der Kunde hätte mehr als 20.000 Euro auf seinem Konto, würde er die Differenz nicht ausbezahlt bekommen.
  • Des Weiteren sind die Spreads, verglichen mit anderen Plattformen, relativ hoch.

 

Markets.com spricht Anfänger wie Profis an

Auch wenn die ersten Jahre durchaus holprig waren, so haben diverse Tests von unabhängigen Portalen ergeben, dass es sich bei Markets.com um einen  seriösen wie durchaus empfehlenswerten Anbieter  handelt.

Vor allem auch deshalb, weil hier diverse Leistungen angeboten werden, die ausgesprochen selten sind.

Vergleicht man die kostenlosen Extras mit den Features der Konkurrenten, so wird Markets.com wohl in jeder Gegenüberstellung als Sieger vom Platz gehen.

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About the Author:

Julia Koch

Seit meinem Studium der BWL interssiere ich mich für die Themen Digitalisierung und Investments und schreibe als freie Autorin unter anderem auf coincierge.de darüber.