Social Trading – Anbietervergleich der bekanntesten Social Broker

Social Trading (wörtl. „soziale Handeln“) bezeichnet die derzeit wohl modernste und innovativste Form des Investments auf den Finanzmärkten, die vor allem von versierten und interessierten Privatanlegern gerne genutzt wird.

Diese schätzen beim Social Trading vor allem die Möglichkeiten des Social Web, in dem sie sich wie bei Facebook, Twitter und Co. miteinander vernetzen können. Allerdings klingt der Begriff des Social Trading mitunter irreführend und harmonischer als die Realität, da letztlich jeder User trotz allen Austauschs und aller Community vor allem an einer Steigerung der eigenen Rendite interessiert ist. Neulinge sollten sich deshalb nicht einfach blind auf die Funktionsweisen des Social Tradings verlassen, sondern sich grundlegend mit deren Funktionsweisen auseinandersetzen, um nicht am Ende doch eine böse und wenig „soziale“ Überraschung zu erleben.

Doch welche Prinzipien beherrschen das Social Trading? Welche Vor- und Nachteile bietet diese Investmentform? Welche Kriterien sind bei der Auswahl passender Social Trading Dienstleister zu beachten? Welche Anbieter sind empfehlenswert?
Die Informationen dieses Artikels sollen vor allem Interessenten und Neulingen im Social Trading eine Orientierungshilfe bieten.

Was ist Social Trading?

Das Social Trading, das auch Social Investing genannt wird, verbindet die Vorteile des klassischen Börsenhandels mit den Innovationen der sozialen Netzwerke. Social Trading Netzwerke bieten deren Nutzern demnach vor allem zwei Möglichkeiten:

  1. Zum einen können die User miteinander in Kontakt treten und sich gemeinsam über Entwicklungen in der Finanzwelt austauschen,
  2. Zum anderen bieten Social Trader Dienstleister aber auch die Möglichkeit, sich im eigenen Investment mit anderen Unsern zu vernetzen, z. B. indem erfolgreiche Strategien anderer User übernommen werden.
Diese Variante des Social Tradings, wird auch Copying Trading genannt. Je nach Anbieter reicht sie so weit, dass das gesamte Portfolio eines erfolgreichen Users mit wenigen Klicks übernommen werden kann, so dass das eigene Investment die Performance des jeweiligen User-Portfolios nachahmt und so im Idealfall vom dessen Erfolg profitiert.

Beim Social Trading wird zwischen Signalgebern und Followern unterschieden.

 Signalgeber  können versierte Hobby-Anleger und private Trader sein, aber auch anerkannte Finanzportale und Investmentdienstleister. Diese machen ihre eigene Investmentstrategie – anders als dies eigentlich in der Finanzwelt üblich ist – öffentlich, so dass diese von allen Usern nachverfolgt werden kann.

Meist geschieht dies in Form von Musterdepots, in denen alle Käufe und Verkäufe von Investmentvehikeln wie Aktien, Fonds, Rohstoffen, Währungen oder CFDs verzeichnet werden.

Als  Follower  gelten User, die die Strategie eines oder gleich mehrere Nutzer verfolgen, z. B. indem sie deren Musterdepot verfolgen bzw. abonnieren oder deren Vorgänge und News ähnlich wie auf Facebook und Co. beobachten.

Kernmerkmale

  • Eine weitere Parallele zu den klassischen sozialen Netzwerken stellen auch die Merkmale dar, mit denen aussichtsreiche Signalgeber beim Social Trading gefunden werden können. So verfügen erfolgversprechende Signalgeber über eine hohe Anzahl an Followern, weil deren Account bzw. Portfolio von vielen Usern nachverfolgt bzw. abonniert wird.
  • Zudem zeigen Profi-Signalgeber in der Regel ein hohes Aktivitätslevel auf den Social Trading Plattformen, z. B. indem sie über Neuigkeiten auf den Finanzmärkten oder über Änderungen in der eigenen Anlagestrategie informieren oder auch Beiträge anderer User verfolgen und kommentieren.
  • Schließlich kann auch die Gestaltung und Ausdrucksweise bei Beiträgen bzw. Kommentaren einen Hinweis auf die Professionalität der Signalgeber bieten.

Finanziell kann das Social Trading sowohl für User als auch für Signalgeber zu einer  lukrativen Angelegenheit  werden. So profitiert der User im optimalen Fall von der Performance des jeweiligen Ziel-Portfolios, während der Signalgeber von der Plattform für die Veröffentlichung seiner Handelsidee eine entsprechende Entlohnung erhält.

Vorteile von EFTs

In der komplexen Welt der vielfältigen Investmentmöglichkeiten stellen ETFs ein verhältnismäßig einfach zu verstehendes Angebot dar, weshalb sich die Indexfonds auch bei Neulingen auf dem Aktienmarkt großer Beliebtheit erfreuen.

Teilhabe am Erfolg erfahrener Investoren

Das Social Trading bietet vor allem Neulingen am Aktien- und Finanzmarkt die Möglichkeit, von der guten Performance talentierter und versierter Anleger zu profitieren, ohne dass sie deshalb selbst alle Funktionsmechanismen und Hintergründe der Kapitalmärkte verstehen müssen.

Einfache Handhabung

Wer in den Sozialen Medien aktiv ist, der dürfte auch mit der Funktionsweise des Social Trading keine allzu großen Probleme haben. Die meisten Plattformen sind  übersichtlich und intuitiv  gestaltet, so dass auch Neulinge im Social Trading sich leicht in die Bedienung der entsprechenden Benutzeroberflächen einfinden können.

Fremde Portfolios können dabei mit wenigen Klicks bzw. Swipes übernommen werden, so dass die Erteilung eigener Order und Limits bzw. die Anlage von Sparplänen entfällt.

Erfahrungsvertiefung

Wer als User im Social Trading nicht nur die Portfolios erfolgreicher Signalgeber kopiert, sondern deren Entwicklung intensiv beobachtet, dem bietet das Social Trading eine gute Gelegenheit, die Wirkweisen der Finanzmärkte besser zu verstehen und eigene Erfahrungen zu sammeln.

Mit einem kostenlosen Testportfolio bzw. Musterdepot bieten viele Anbieter ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Finanzkenntnisse zu vertiefen, ohne dabei eigenes Kapital zu riskieren.

Die verschiedenen Foren und Austauschmöglichkeiten bieten zudem eine weitere gute Gelegenheit, um von fremden Wissen zu profitieren oder eigene Fragen zu stellen.

Nachteile von EFTs

Wer das Risiko und den schnellen Gewinn sucht, der wird mit einem ETF-Investment kaum erfolgreich sein. Grund dafür ist die verhältnismäßig hohe Stabilität der Indizes, die je nach Anlegerinteresse Vor- und Nachteil gleichermaßen sein kann.

Verlustrisiken werden unterschätzt

Wer als Signalgeber zu viele Verluste verzeichnet, der muss dies im Social Trading in der Regel sehr schnell „doppelt“ bezahlen, weil er neben dem verloren gegangenen Kapital auch einen Verlust an Followern zu befürchten hat.

Insofern kann im Social Trading für die meisten Signalgeber die Faustregel gelten: Je erfolgreicher ein User ist, um so mehr Nutzer folgen seinem Account bzw. Portfolio.

Insofern dürften auch neue Anleger, die sich mit einer gewissen Sorglosigkeit der Strategie eines erfolgreichen Signalgebers anschließen, in den meisten Fällen keine allzu große Enttäuschung erleben. Genau darin liegt jedoch eine Versuchung des Social Tradings. Denn  auch erfolgreiche Trader können nicht alle Risiken der Finanzmärkte vorhersehen,  wie beispielsweise politische Unruhen oder Handelskonflikte.

Neuen Anlegern nützt es daher nichts, wenn diese einem Signalgeber folgen, der bereits 1000 erfolgreiche Trades durchgeführt hat, nun aber mit dem 1001. Trade einen großen Verlust erleidet. Das blinde Vertrauen in erfolgreiche Trader ist daher ein schlechter Ratgeber im Social Trading.

Tipp: Stattdessen sollten sich Anleger z. B. durch die Anlage in Musterdepots zunächst mit den Wirkweisen des Social Tradings vertraut machen, ausreichend Informationen zum Verhalten des entsprechenden Signalgebers sammeln und zudem eigene Absicherungen zur Minimierung von Verlusten treffen (z. B. durch das Setzen von Handelslimits).

Investment in riskante Anlageformen

Nicht immer entspricht das Vorgehen erfolgreicher Signalgeber dem eigenen Investmentverhalten. So mag es z. B. User geben, die beim Investment in volatile CFDs große Erfolge erzielen und es dabei auch ertragen, wenn sie kurzzeitige Verluste und Kursschwankungen verkraften müssen.

Diese Vorgehensweise passt jedoch nicht zum Anlageverhalten von Anlegern, die ein  größeres Sicherheitsbedürfnis  haben und deren Nerven mit einer derartigen Risikobereitschaft, so erfolgreich sie letztlich auch sein mag, über die Maßen strapaziert wird.

Tipp:Neue Anleger sollten deshalb vor dem Kopieren des Depots das Verhalten und die Strategien des Signalgebers genau studieren.

Fehlende Wissensvertiefung

Die einfache Handhabbarkeit des Social Trading bietet auch Neulingen die Möglichkeit, am Erfolg erfahrener Investoren zu profitieren. Allerdings kann das Kopieren aussichtsreicher Portfolios unter Umständen auch dazu führen, dass eine Vertiefung eigener Kenntnisse zu den Wirk- und Funktionsweisen der Kapitalmärkte ausbleibt.

Tipp:Anleger sollten deshalb nach dem Kopieren fremder Portfolios auch deren Entwicklung und Wirkprinzipien verfolgen, um so auch das eigene Finanzwissen zu optimieren.

Was zeichnet einen guten Social-Trading-Dienstleister aus?

Da es sich beim Social Trading um ein verhältnismäßig junges Phänomen der Finanzwelt handelt, ist die Anzahl der Anbieter noch verhältnismäßig überschaubar.

Dennoch sollten sich Social Trading Interessenten genau mit den Serviceleistungen, den Sicherheitsstandards, den Gebühren und einigen weiteren wichtigen Merkmalen der verschiedenen Broker auseinandersetzen:

Gebühren

Da sich Gebühren direkt auf die Gesamtrendite eines Investments auswirken, kommt diesen beim Social Trading eine große Bedeutung zu. In der Regel erheben die Anbieter keine Kosten für das bloße Folgen eines Signalgebers.

Allerdings fallen nach dem Kopieren des signalgebenden Depots meist die gleichen Gebühren an, die auch der Signalgeber selbst mit seinem Musterdepot zu entrichten hat.

Zur Berechnung dieser Gebühr nutzen die meisten Plattformen eine Berechnungsverfahren, das sich an den jeweils geltenden Spreads orientiert.

Was ist ein Spread?
Ein Spread bezeichnet die Differenz, die zwischen dem Verkaufskurs (Briefkurs) und dem Ankaufskurs (Geldkurs) des jeweiligen Brokers liegt. In der Regel zahlt der Kunde also beim Kauf der „kopierten“ Investmentvehikel einen höheren Preis, als er selbst für den Verkauf der Werte bekommt.

In der Regel beginnen niedrige Spreads bei einem oder weniger Pips („Percentage in point“; Änderungen im Kurs um den Faktor +1 bzw. -1 an der fünften Stelle im Wechselkurs.)

Merke: Je nach Broker werden die Spreads unterschiedlich gesetzt. Dabei gilt ganz grundsätzlich: Je enger der Spread, um so höher der Gewinn.

Zusätzlich zu den über die Spreads abgerechneten Kosten können weitere Gebühren fällig werden, wie beispielsweise für:

  • Ein- und Auszahlungen,
  • Abrechnungen in Fremdwährungen
  • Verwahrung von Positionen über Nacht (sog. Overnight- oder Rollover-Gebühren).

Anzahl der Top-Signalgeber

Wer sein Kapital mit den Instrumenten des Social Tradings investieren möchte, der ist auf aussichtsreiche Signalgeber Neukunden sollten bei der Wahl des Brokers deshalb auf eine hohe Anzahl von Top-Signalgebern achten.

Wichtig ist zudem auch die Möglichkeit, sich mit Hilfe verschiedener  Analyse- und Filtertools  einen Überblick über die Strategien der verschiedenen Top-Trader zu verschaffen, um so letztlich die Signalgeber finden zu können, die den eigenen Anlageinteressen am besten entsprechen.

Funktionsweise

Auch wenn die grundlegenden Funktionsweisen des Social Tradings bei allen Anbietern grundsätzlich gleich ist, so gibt es in der konkreten Handhabung dennoch kleinere Unterschiede.

  1. So ist es z. B. bei den einigen Dienstleistern möglich, die Portfolios von Signalgebern 1:1 zu kopieren.
  2. Andere Anbieter (z. B. Wikifolio) wählen zunächst einen kleinen Umweg, bei dem die User ein Zertifikat des gewünschten Portfolios erwerben müssen. Das Zertifikat bildet das Zieldepot ebenfalls 1:1 ab und kann ähnlich wie eine Aktie in einem persönlichen Depot verwahrt werden.

Sicherheit

Wie bei allen Tradinganbietern, so spielt auch beim Social Trading die Sicherheit der Handelskonten der Anleger eine wichtige Rolle. So sollten durch eine Separierung des Anlegerkapitals vom restlichen Kapital des Anbieters die Sicherheit der Kundengelder im Fall einer Pleite des Anbieters garantiert werden.

Weitere wichtige sicherheitsrelevante Aspekte sind:

  • die Höhe der gesetzlichen bzw. freiwilligen Einlagensicherung,
  • die Regulierungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde, z. B. die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Deutschland,
  • ein modernes TAN-Verfahren,
  • die Verfügbarkeit von Überweisungslimits oder
  • die Verfügbarkeit von Verrechnungskonten

Depoteröffnung

Das Verfahren zur Depoteröffnung funktioniert bei allen Anbietern nahezu identisch. So müssen persönliche Angaben zur Person hinterlegt und Auskünfte zu Vorerfahrungen im Finanzhandel gegeben werden.

Üblich ist zudem auch die Festlegung eines Referenzkontos bzw. die Anlage eines eigenen Verrechnungskontos bei einer kooperierenden Bank.

Die Identifikation erfolgt üblicherweise per PostIdent (in einer Postfiliale) oder über VideoIdent (via Webcam von zuhause).

Service

Die Vielzahl aktiver User ist eine große Chance des Social Tradings. Für Neulinge in dieser Investmentform kann die Vielzahl an Nutzern, Aktivitäten und News zu einer echten Herausforderung werden. Für Abhilfe sorgen hier Übersichtseiten, Charts und Filterfunktionen, mit denen z. B. Signalgeber nach bestimmten Kriterien sortiert werden können.

Neuanleger sollten zu dem auch auf die Verfügbarkeit eines  kostenlosen Demodepots  achten, mit dem erste Erfahrungen ohne Risiko gesammelt werden können.

Schließlich stellen auch die Kommunikationswege und -zeiten, über die der Anbieter im Problemfall erreicht werden kann, ein wichtiges Servicekriterium dar.

Bekannte Social Trading Anbieter im Vergleich

Aufgrund der großen Beliebtheit des Social Tradings ist die Zahl der Anbieter in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Allerdings unterscheiden sich die Tradingplattformen zum Teil sehr stark im Blick auf:

  • die Anzahl der aktiven Nutzer und Signalgeber sowie
  • hinsichtlich der angebotenen Services und der verfügbaren Filter- und Steuerungstools.

Gerade Neulinge sollten sich daher zunächst einen gründlichen Überblick über den Leistungs- und Funktionsumfang möglicher Anbieter verschaffen. Bewährt haben sich dabei vor allem große Anbieter, die neben einer großen Anzahl an leistungsstarken Signalgebern auch über ein großes Informations- und Serviceangebot verfügen:

Übersicht der beliebtesten Social Trading Plattformen

 eToroNaga TraderayondoWikifolio
etoroNaga TraderayondoWikifolio
Mindesteinlage200 USD0 USD100 USD***
HandelsgebührSpreadsSpreadsSpreads***
Spread DAX30variabel1,83 / 8,5***
Kosten Einzahlung0 Euro0 Euro0 Euro***
Kosten Auszahlung5 – 25 USD0 Euro0 Euro***
Sonstige Gebühren--Overnight ; Rollover, Inaktivität***
AufsichtsbehördeCySECCySECBaFIN; FCA***
Einlagensicherung20.000 Euro20.000 Euro100.000 Euro***
Mobile TradingJaJaJaNein
Demo-KontoJaJaJa***
PlattformOpen Book / WebTraderNaga TraderTradeHubEigene Plattform
SupportLive Chat, Email, Kontaktformular,LiveChat, Email, HotlineEmail, HotlineEmail, Hotline, Chat
ErreichbarkeitMo – Fr
10:00 – 15:00
Mo – So
08:00 – 17:00
Mo – Fr
09:00 – 18:00
Mo – Fr
09:00 – 17:00

*** Da Wikifolio nicht selbst als Broker auftritt, sondern die Portfolios der Top Trader als Zertifikate frei am Markt anbietet, gelten die jeweiligen Bedingungen des Anbieters (Hausbank) des Kunden, über den die Zertifikate bezogen werden.

eToro

Was Facebook für im Bereich des Social Media gilt, das gilt für eToro im Social Trading:

Der Finanzdienstleister ist weltweiter Pionier und „Platzhirsch“ zugleich.

Insgesamt nutzen 10 Millionen Nutzer aus 140 Ländern die Dienstleistungen der Finanzplattform:

Zum Anbieter

Der aus Israel stammende Entwickler für Finanzhandelstechnologien startete seine Dienstleistungen 2007 zunächst als reine Forex Trading Plattform. Nach und nach baute der Anbieter sein Produktportfolio jedoch beständig aus, so das heute vielfältige Handelsprodukte aus den Bereichen:

  • Aktien, etoro Logo
  • ETFs,
  • Indizes,
  • Rohstoffen,
  • (Krypto-)Währungen und
  • CFDs verfügbar sind.

Social Trader können sich so über nahezu alle Investmentvehikel austauschen und umfangreiche Portfolios erstellen.

Depoteröffnung

Wer den Start in die Welt des Social Tradings wagen möchte, der kann beim israelischen Anbieter eToro bereits mit wenigen Klicks und der Eingabe eines Benutzernamens und Passwortes ein  kostenloses Demokonto  eröffnen, das unbegrenzt genutzt werden kann. Eine Verifizierung der persönlichen Daten ist nur notwendig, wenn man mehr als 2.000 Euro handeln möchte.

Zum Abschluss der Registrierung müssen persönliche Daten eingegeben und Fragen zu Anlageerfahrungen und -interessen gemacht werden. Die vom User hinterlegte Telefonnummer muss zusätzlich mit einem Aktivierungscode bestätigt werden.

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Tradinggebühren

Für das bloße Kopieren eines Depots werden keine Gebühren erhoben. Kosten entstehen jedoch immer dann, wenn vom Top Trader Positionen eröffnet werden und diese vom System ins Konto des Followers kopiert werden.

Die Gebühren unterscheiden sich dann je nach Investmentvehikel, was die Gebührenordnung auf Neuanleger  verhältnismäßig komplex  wirken lässt.

Ein- und Auszahlungen

Der Einstieg ins Social Trading ist bei eToro mit einem Einstiegskapital von 200 USD Euro möglich. Einzahlungsgebühren fallen nicht an. Als Einzahlungsmöglichkeit stehen deutschen Kunden beispielsweise

  • Giropay,
  • Überweisungen und
  • Kreditkarten zur Verfügung.

Die erste Einzahlung ist auf maximal 10.000 USD begrenzt, bei nicht verifizierten Konten auf 2.250 USD. Auszahlungen sind ab 50 USD möglich. Sie kosten pauschal 25 USD.

Zusätzlich fallen Umrechnungsgebühren für Auszahlungen in Euro oder anderen Währungen an.

Sonstige Gebühren

Für das Verwahren von Positionen über Nacht werden keine Gebühren fällig. Allerdings erhebt der Anbieter eine Inaktivitätsgebühr: Verzeichnet das Depot des Kunden über 12 Monate keine Aktion, wie z. B. das Einloggen in den Account oder das Eröffnen einer Position, so wird ein Betrag von 10 US-Dollar pro Monat fällig.

Der Einzug des Betrags erfolgt jedoch nur, wenn sich auf dem Kundenkonto liquide Mittel befinden.

Signalgeber und Social Trading Tools

Als weltweit größte Social Trading Plattform bietet eToro auch die  größte Anzahl an Signalgebern

  • Um in der hohen Zahl der Top Trader den Überblick nicht zu verlieren, bietet der Anbieter mit dem sog. OpenBook eine wichtige Orientierungshilfe, mit der Nutzer die Handelsaktivitäten der anderen Community-Mitglieder betrachten.
  • Dank der übersichtlichen Darstellungsweise „Gurus“ (interner Name für beliebte und erfolgreiche Signalgeber) leichter auffinden können.
  • Eine Detailseite bietet zudem die Möglichkeit, mehr zur Performance und Tradingshistorie sowie zu den erzielten Gewinnen und Verlusten des jeweiligen Anbieters zu erfahren.
  • Eine Filterfunktion ermöglicht außerdem den Vergleich eigener Anlagewünschen mit den Verhaltensweisen des jeweiligen Gurus.

Sicherheit

eToro wird von der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien und von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) in Zypern beaufsichtigt. Die von der CySEC geforderte Einlagensicherung ist allerdings deutlich geringer, als die der deutschen Bankenfinanzaufsicht (BaFin).

Kundengelder sind demnach nur bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Kunde abgesichert und nicht bis zur in Deutschland verpflichtenden Sicherungshöhe von 100.000 Euro pro Kunde.

Service

Dank der großen Übersichtlichkeit ist die Plattform auch für Neulinge im Social Trading leicht zu durchschauen. Die Bedienung ist dank der Optimierung für mobile Endgeräte auch mit dem Smartphone komfortabel möglich.

Eine App für Android und iOS ist zusätzlich verfügbar.

Im Bedarfsfall können ein Hilfe-Portal und ein  deutschsprachiger Telefonsupport  (erreichbar von Montag bis Freitag zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr) weitere Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten bieten.

Hilfreich ist auch der Newsfeed, der Neuigkeiten und Nachrichten der ausgewählten Signalgeber übersichtlich zusammenstellt, sowie die hauseigene Trading-Akademie, die Usern die Möglichkeit bietet, das eigene Wissen mit Live-Webinaren, eKursen und Trading-Videos zu vertiefen.

Fazit

  • Große Anzahl an Top Tradern aus 140 Ländern
  • Unbegrenzt nutzbares Demokonto
  • Übersichtliche Plattform
  • Kein Post- oder VideoIdent-Verfahren notwendig
  • Hauseigene Trading-Akademie
  • Verhältnismäßig hohe Gebühren
  • Geringe Einlagensicherung (CySEC)
  • Auszahlungs- und Umrechnungsgebühren
MerkmalBewertung
Kosten und Gebühren4 Sterne
Social Trading Features5 Sterne
Sicherheit4,5 Sterne
Service5 Sterne

Naga Trader

Der Naga Trader ist ein Produkt der im Jahr 2015 gegründeten Naga Group AG, die in den letzten Jahren eine beachtliche Entwicklung an den Tag gelegt und dabei u. a. mit dem Börsengang in Frankfurt und der Einführung einer eigenen Kryptowährung („Naga-Coin“) auf sich aufmerksam gemacht hat.

Insgesamt haben 63.000 Investoren rund 42 Millionen Euro Wert mit der unternehmenseigenen Kryptowährung generiert.

Im Jahr 2018 wurde die Marktkapitalisierung der Naga Group AG auf 250 Millionen Euro beziffert.

Zum Anbieter

Hinter der deutschen Naga Group AG stehen große Investoren wie die chinesische Gesellschaft Fosun International oder die Privatbank Hauck & Aufhäuser.

Diese ermöglichen es dem Team um NAGA-Vorstand Wieslaw Bilski die Etablierung eines innovativen Trading-Konzeptes, das die Funktionalität und Interaktivität der Sozialen Medien mit einem leistungsstarken Informationsangebot verbindet.

Depoteröffnung

Dank eines  kostenlosen Demokontos  können Nutzer zunächst völlig ohne Risiken und Kosten Erfahrungen mit der Funktionsweise des Traders sammeln. Die verfügbare Handelssumme ist dabei allerdings auf 2.500 USD beschränkt.

Für die Eröffnung eines Live-Kontos ist die Registrierung mit Benutzername und Email erforderlich sowie die Authentifizierung mit einem Ausweisdokument.

Tradinggebühren

Der Handel über den Naga Trader ist ohne eine Mindesteinlage möglich, was den Broker zu einer interessanten Option für Einsteiger macht.

Die fälligen Spreads werden übersichtlich und transparent aufgelistet, sind jedoch verhältnismäßig hoch (z. B. 1,8 für den DAX30).

Ein- und Auszahlungen

User des Naga Trader steht für Einzahlungen eine große Bandbreite an Zahlungsmethoden zur Verfügung. So werden neben der klassischen Banküberweisung und der Kreditkarte auch Zahlungen per:

  • GiroPay,
  • SOFORT-Überweisung,
  • Neteller und
  • Skrill angeboten.

Zudem sind Ein- und Auszahlungen auch mit  Naga Coins der hauseigenen Kryptowährung des Anbieters, möglich.

Einzahlungsgebühren werden nicht fällig. Auch Auszahlungen sind grundsätzlich kostenlos, lediglich für Expressüberweisungen können Gebühren in Höhe von 10 Euro pro Auszahlung fällig werden.

Sonstige Gebühren

Neben den handelsabhängigen Spreads erhebt Naga keine weiteren Gebühren für die Benutzung der Dienstleistungen. Auch eine Übernachtungsgebühr wird nicht fällig..

Signalgeber und Social Trading Tools

  • Naga bietet seinen Usern die Möglichkeit, sich in Echtzeit über die Entwicklung von mehr als 800 Märkten auszutauschen.
  • Eine übersichtliche Darstellung aller Top User ermöglicht es auch neuen Nutzern, passende Signalgeber zu finden und mit wenigen Klicks mehr Details über deren Leistungsstatistiken in Form von Tab Statistiken zu erfahren.
  • Eine Autokopieren-Funktion ermöglicht die sofortige Abbildung des Signalgeber-Portfolios im eigenen Depot.
  • Ein benutzerdefinierter Newsfeed bietet eine Zusammenstellung individuell zugeschnittener Markinformationen und User-Aktivitäten.

Sicherheit

Obwohl Naga ein deutschstämmiges Unternehmen ist, ist der Hauptsitz des Anbieters in Limassol auf Zypern, so dass der Broker nicht der deutschen Regulierung unterliegt, sondern der Aufsicht der zypriotischen Securities and Exchange Commission (CySEC). Dies bedeutet, dass Kundeneinlagen nur bis zu einer Höhe von  20.000 Euro  im Fall einer Insolvenz des Anbieters geschützt sind.

Da die CySEC den Vorgaben der europäischen MiFiD-Richtlinie unterliegt, werden Kundengelder in segregierten Konten und getrennt vom Unternehmenskapital verwahrt, so dass diese im Fall einer Insolvenz des Brokers vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt sind.

Service

Nutzer eines Livekontos erhalten zur Begrüßung Zugriff auf die Videos des Einführungskurses, der in die Grundlagen des Brokers einführt. Auch ohne Livekonto ist der Zugang zum Kurs möglich, dann allerdings zum verhältnismäßig hohen Preis von 97 Euro.

Auch ansonsten bleiben die kostenlosen Service- und Weiterbildungsangebote des Traders im Vergleich zu anderen Brokern dürftig.

So ist zwar der Aufbau der Naga Academy geplant, derzeit verfügt diese jedoch nur über sehr wenige Angebote, so dass interessierten Nutzern letztlich nur ein Wirtschaftskalender und einige Webinare (allerdings nicht in deutscher Sprache) zur Verfügung stehen.

Usern, die sich an den Kundenservice des Anbieters wenden möchten, können dies mit einem Livechat auf der Homepage tun. Der automatisierte Chat erscheint jedoch nicht besonders auskunftsfreudig. User werden nach wenigen Klicks zu einem Kontaktformular übergeleitet.

Ein telefonischer Support steht zur Verfügung, ist durch die +32-Vorwahl allerdings verhältnismäßig kostenintensiv.

Die Software des Naga Traders ist einfach und übersichtlich gestaltet, allerdings sollten User über gute Englischkenntnisse verfügen, da viele Informations- und Hilfeseiten  nur in englischer Sprache  verfügbar sind. Naga scheint sich in dieser Hinsicht also stark auf die Schwarmintelligenz der Community zu verlassen.

Fazit

  • Keine Mindesteinlage
  • Transparente Gebührenordnung
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Geringe Einlagensicherung (CySEC)
  • Erklärvideo nur mit Livekonto kostenlos
  • Wenig Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Telefonsupport kostenpflichtig
MerkmalBewertung
Kosten und Gebühren4 Sterne
Social Trading Features4 Sterne
Sicherheit4,5 Sterne
Service2,5 Sterne

ayondo

Mit der Gründung im Jahr 2009 zählt Ayondo zu den Pionieren im Social Trading. Die

Grundidee: Neulinge am Finanzmarkt sollen vom Knowhow erfahrener Trader profitieren. Diese erhalten im Gegenzug eine Provision für die Veröffentlichung ihrer Handelsstrategien.

Dadurch entsteht ein userbasiertes Trading-Netzwerk, das unabhängig von den Vorgaben und Strategien klassischer Banken und Broker agieren kann.

Zum Anbieter

Ayondo.com startete zunächst als Plattformdienst der in Frankfurt ansässigen ayondo GmbH. Später folgte in London die Gründung des Brokers ayondo Markets Limited, der die Ausführung aller Order übernahm.

Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen um die Gründer Manuel Heyden und Julian Handte vor allem auf den CFD-Handel spezialisiert. Die User der Plattformen stammen aus über 60 Ländern weltweit, die meisten davon aus Deutschland, Großbritannien und Spanien.

Depoteröffnung

Interessenten, die ein Depot beim Finanzdienstleister ayondo eröffnen möchten, stehen zunächst vor der Frage, ob sie dies als:

  • Follower,
  • Top Trader oder
  • Investor im CFD-Handel tun möchten.

Für die Eröffnung eines Follower-Kontos müssen zunächst persönliche Angaben und Kontaktdaten hinterlegt werden. Anschließend folgen die üblichen Pflichtangaben zur finanziellen Situation und Handelserfahrungen. Die Legitimation ist mittels Post- oder VideoIdent möglich.

Die Authentifizierung muss vor der ersten Auszahlung abgeschlossen sein. Zudem muss die ausgewählte Bankverbindung durch die Überweisung eines kleinen Geldbetrages verifiziert werden. Neben dem Echtzeitkonto (Real Money Trader) steht auch ein  virtuelles Handelskonto  (Virtual Money Trader) zur Verfügung, bei dem der Anleger über ein Startkapital von 100.000 Euro verfügen kann.

Tradinggebühren

Der Handel über ayondo.com ist ab einer Mindesteinlage von 100 Euro möglich und wird wie branchenüblich über Spreads abgerechnet.

Diese sind im Vergleich zu anderen Brokern allerdings  verhältnismäßig hoch  (3 Punkt im DAX30 zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr).

Ein- und Auszahlungen

Einzahlungen sind via Kreditkarte oder (Blitz-)Überweisung möglich. Diese werden nur im 3-D Secure Verfahren akzeptiert, wodurch eine zusätzliche Sicherheit gewährleistet ist.

Für Ein- und Auszahlungen werden keinerlei Gebühren fällig, lediglich bei Zahlungen außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums kann eine Transaktionsgebühr in Höhe von 1,75% fällig werden.

Auszahlungen werden nur auf dem Weg getätigt, der auch für die Einzahlung gewählt wurde. Auch dies dient der Sicherheit der Kunden.

Sonstige Gebühren

Für die Verwahrung von Positionen über Nacht werden Finanzierungskosten in Höhe von 2,5 % fällig.

Zusätzlich werden Rollover-Gebühren Bei einer Nichtaktivität von mehr als 180 Tagen wird pro Monat eine Gebühr von 10 Euro fällig.

Signalgeber und Social Trading Tools

Bei der Auswahl passender Leader-Trader können sich User sowohl:

  1. für ein bestimmtes Risiko-/Ertragsprofil,
  2. als auch für Trader bestimmter Anlageklassen entscheiden.
Funktionsweise: Mit Hilfe des eigenen Brokers ayondo markets können die Signale des Signalgebers automatisch auf den eigenen Account übertragen werden. Den erwirtschafteten Spread teilt der Broker dann automatisch mit den Leader-Tradern, wodurch das Modell für den Follower selbst kostenlos bleibt.

Sicherheit

Bei der Bewertung der Sicherheit ist zwischen der Social Trading Plattform selbst und der Orderausführung durch ayondo Markets Limited zu unterscheiden. Da die Social Trading Dienstleistungen von der in Frankfurt ansässigen ayondo GmbH übernommen werden, die wiederum zur DonauCapital Wertpapier AG zugehörig ist, unterliegt das Angebot der Aufsicht der BaFin, so dass Kundengelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt sind.

Als Londoner Finanzdienstleister unterliegt der für die Order zuständige Broker ayondo Markets Limited zudem der Regulierung durch die britische Finanzaufsicht FCA. Da die Regulierungsstandards in Großbritannien und Deutschland zu den strengsten Regulierungen weltweit zählen, kann der  Sicherheitsstandard somit als sehr hoch  angesehen werden.

Service

Der Handel über ayondo ist sowohl über die Webseite als auch über die mobile App (für alle gängigen Betriebssysteme) möglich.

Kompakte Anleitungen, verständliche Erklärungen und verschiedene Webinare erleichtern auch Neulingen den Einstieg ins Social Trading.

Der in Frankfurt ansässige Telefonsupport ist von Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr erreichbar. Alternativ ist auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail und Live Chat möglich.

Fazit

  • Übersichtlicher Gebührenordnung
  • Verständliche Erklärungen
  • Hohe Sicherheitsstandards (BaFIN und FCA)
  • Hohe Gebühren
MerkmalBewertung
Kosten und Gebühren3,5 Sterne
Social Trading Features4 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Service4,5 Sterne

Wikifolio

Unter dem Motto „Gemeinsam besser investieren“ versucht das 2012 von Softwareentwickler Andreas Kern gegründete Unternehmen eine neue und transparente Anlagealternative „von Anlegern für Anleger“ für europäische Anleger zu bieten.

Dabei unterscheidet Wikifolio bezüglich der Funktionsweise von eToro, Naga Trader und ayondo. So können Portfolios nicht einfach von anderen Nutzern kopiert werden. Stattdessen müssen zum Bezug der entsprechenden Werte einen Umweg wählen und die entsprechenden Portfolios als Zertifikat erwerben.

  • Vorteil: Da alle Zertifikate über eine ISIN (internationale Wertpapierkennnummer) verfügen, sind Anleger zu deren Bezug nicht auf ein bestimmtes Depot festgelegt. Stattdessen können die Zertifikate auch bei der Hausbank bzw. über das Privatdepot des Anlegers erworben werden.

Zum Anbieter

Die Initiative zur Gründung von Wikifolio erhielt CEO Andreas Kern 2008 durch ein unrentables Finanzprodukt, das ihm von seiner Hausbank jedoch als lukrative Geldanlage vorgestellt wurde. Noch im gleichen Jahr entwickelte Kern ein neue Finanzidee.

Durch die Vernetzung mit starken Partnern wie dem Handelsblatt Konzern, dem Finanzdienstleister Lang & Schwarz oder dem Finanzportal Onvista.de konnte die Leistungsfähigkeit der jungen Plattform optimiert werden. Heute ist Wikifolio eine mehrfach ausgezeichnete Aktiengesellschaft.

Das Ziel: „Weltweit die führende Alternative für Anleger und Trader im Social-Trading-Segment zu sein.“

Depoteröffnung

Da Wikifolio nicht selbst auf Broker auftritt, sondern die Portfolios der Signalgeber als Zertifikate am Markt anbietet, müssen interessierte Nutzer zunächst ein  Depot bei einer Bank ihres Vertrauens  eröffnen.

Nach der Registrierung mit Email und Passwort und einer kurzen Bestätigung der Emailadresse stellt Wikifolio alle Zertifikat- und Portfolioinformationen kostenlos zur Verfügung, so dass sofort mit der Suche nach passenden Portfolios bzw. Zertifikaten begonnen werden.

Tradinggebühren

Die Konditionen richten sich nach der Gebührenordnung des ausgewählten Brokers bzw. der Hausbank des Kunden.

Ein- und Auszahlungen

Die Konditionen richten sich nach der Gebührenordnung des ausgewählten Brokers bzw. der Hausbank des Kunden.

Sonstige Gebühren

Die Konditionen richten sich nach der Gebührenordnung des ausgewählten Brokers bzw. der Hausbank des Kunden.

Signalgeber und Social Trading Tools

  • Die anschauliche und übersichtliche Anordnung der Webseite bietet einen guten Überblick über die verfügbaren Top Trader Portfolios.
  • Eine Filterfunktion ermöglicht zusätzlich die Auswahl passender Zertifikate nach persönlichen Präferenzen (z. B. Einsatz von Hebeln, Sparplanfähigkeit).
  • Zusätzlich werden auf der Plattform ausgewählte Zertifikate nach unterschiedlichen Kriterien vorgestellt, z. B. durch einen Risiko-Rendite-Vergleich, die Beliebtheit bei anderen Anlegern oder den Focus auf verschiedene Branchen.
  • Präferierte Portfolios können in eine Watchlist übertragen werden.

Sicherheit

Die Sicherheitsstandards richten sich nach den Spezifikationen des ausgewählten Brokers bzw. der Hausbank des Kunden.

Service

Wikifolio punktet durch seine übersichtliche Plattform. Eine App für das mobile Trading fehlt allerdings.

Registrierte User können sich mittels eines Blogs über Neuigkeiten aus der Finanzwelt informieren. Ausführliche FAQs und (Video-)Tutorials erleichtern es Neulingen, die Funktionsweise des Social Tradings leichter zu verstehen.

Für individuelle Rückfragen ist Wikifolio via Email, Chat und Telefon (Mo – Fr; 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr) erreichbar.

Fazit

  • Volle Gebührenkontrolle durch freie Brokerwahl
  • Schnelle Registrierung
  • Hohe Verständlichkeit und Übersichtlichkeit
  • Kein Risiko bis zum Kauf eines Zertifikates
  • Indirekter, ggf. zeitversetzter Handel über Zertifikate
  • Keine App
  • Keine Webinare
MerkmalBewertung
Kosten und Gebühren5 Sterne (durch freie Brokerwahl)
Social Trading Features5 Sterne
Sicherheit5 Sterne (durch freie Brokerwahl)
Service4 Sterne

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Julia Koch

Seit meinem Studium der BWL interssiere ich mich für die Themen Digitalisierung und Investments und schreibe als freie Autorin unter anderem auf coincierge.de darüber.