200 Millionen aktive User | Japans beliebtester Instant-Messaging-Dienst startet Börse für Kryptowährungen

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LINE startet Kryptobörse

Japans beliebter Instant-Messaging-Dienst mit circa 200 Millionen aktiven Benutzern hat mitgeteilt, dass an einer Börse für Kryptowährungen gearbeitet wird.

LINE | Das Unternehmen

Das Unternehmen LINE (LINE Corporation) verkündete am 31.01.2018, dass es eine Börse für Kryptowährung starten möchte. Dafür hat LINE ein neues Tochterunternehmen namens LINE Financial Corporation (LINE Financial) gegründet, um die eigene Position im Finanzbereich weiter zu stärken.

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LINE hat mit LINE Pay bereits einen Dienst, der mit Finanzen zu tun hat. LINE Pay ist der Überweisungs- und Bezahldienst, der mit dem LINE App verbunden ist.

Die Zahlen von LINE Pay sind beachtlich. Im letzten Jahr konnte der Bezahldienst ein Transaktionsvolumen von 450 Milliarden JPY verzeichnen. Außerdem hat der Dienst 40 Millionen registrierte Benutzer.

LINE Financial

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In Zukunft wird LINE das neue Tochterunternehmen nutzen, um diverse Dienste für Finanzdienstleistungen zu nutzen. Dazu zählt eine Börse für Kryptowährungen bzw. der Austausch dieser, aber auch Versicherungen und Kredite sollen mit LINE Financial möglich werden. Alle Dienstleistungen werden den ca. 200 Millionen LINE Benutzern in der eigenen App zur Verfügung gestellt.

Aber LINE möchte nicht nur den Tausch von Kryptowährungen anbieten. Das Unternehmen möchte sich zudem mit der Technologie dahinter auseinandersetzen und wie LINE diese für eigene Zwecke und v.a. für Finanzdienstleistungen nutzen kann.

LINE verkündete auch, dass eine Lizenz für das Handeln von Kryptowährungen beantragt wurde und dass der Antrag derzeit überprüft wird. Wahrscheinlich ist dieser Antrag nur noch eine Formsache. Andere Börsen und Marktplätze haben eine solche Lizenz schon erhalten.

Photo by Rami Al-zayat on Unsplash

 

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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