Sammelklage gegen NANO und NANO-Entwickler eingereicht

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Klage gegen NANO und NANO Entwickler eingereicht

NANO musste in den letzten Monaten einige Rückschläge hinnehmen. Der Preis der Kryptowährung NANO (ehemals Raiblocks) fiel in den Keller und BitGrail, eine Börse für Kryptowährungen wurde im Februar gehackt. Über 17 Millionen NANO wurden bei diesem Hack gestohlen.

 

Bitgrail Hack – Ein kurzer Überblick

Am 8. Februar gab die BitGrail Börse bekannt, dass NANO-Märkte derzeit nicht verfügbar sind.

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Der BitGrail Besitzer bat die NANO-Entwickler daraufhin um Hilfe. Francesco ‚The Bomber‘ Firano, der Besitzer der Börse, versuchte anscheinend, die NANO Entwickler davon überzeugen, einen Hard-Fork durchzuführen, um die gestohlenen NANO zu retten. Hot Wallets waren an dem Fiasko schuld.

In diesem Tweet warf The Bomber den NANO-Entwicklern vor, dass diese nicht mit ihm zusammenarbeiten wollen. Auf diese ‚Anschuldigung‘ antworteten die NANO Verantwortlichen und behaupteten, dass die BitGrail-Börse seit langem insolvent war und Francesco NANO nur ausnutzen möchte, um seine Geldprobleme zu lösen. Außerdem wurde klargestellt, dass der Hack nicht aufgrund eines Fehler des NANO-Protokolls geschah, sondern ein Fehler in BitGrails Software dafür verantwortlich sein muss.

Der Gegenwert von 150 Millionen US Dollar wurde gestohlen. Die BitGrail Börse musste schließen, zumindest zeitweise. Am 14. März veröffentlichte die Börse eine Mitteilung in der stand, dass jeder betroffene Benutzer Token in Höhe ihres Verlustes erhalten. Die ausgegebenen Token hätten einen Gegenwert von einem US Dollar, den man einlösen kann, sobald die Börse wieder ausreichend liquide ist. Diese Token erhält man aber nur, wenn man BitGrail nicht verklagt.

 

Die Klage wurde eingereicht

Viele Menschen waren von diesem Hack betroffen und wollten BitGrail verklagen. Nutzer der Börse diskutierten über eine Sammelklage, die die Rechtsanwaltskanzlei Silver Miller Law übernehmen könnte.

Die Kanzlei übernahm den Fall und reichte überraschend Klage gegen das NANO Team ein:

Silver Miller hat eine Sammelklage gegen NANO ehemals RaiBlocks (XRB) eingereicht. NANO und wichtige Mitglieder des Entwicklerteams haben gegen Gesetze für Bundeswertpapier verstoßen, da sie NANO bei einer Krypto-Börse listeten und damit einer breiten Masse zugänglich machen wollten, obwohl sie wussten, dass BitGrail Probleme hatte.

Silver Miller nutzte die Zusammenarbeit zwischen BitGrail und NANO als Klagegrund. Das NANO Team versicherte am 02. Januar 2018, dass sie eng mit BitGrail an einem Problem zusammenarbeiten und dass das NANO-Vermögen der Benutzer sicher sei.

Das Team behauptete auch, dass „wir eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die Ein- und Auszahlungen so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.“ Achtet man auf das Datum des Tweets, erkennt man, dass dieser am 02. Januar veröffentlicht wurde und somit vor den Hacks war.

Die Telegram Gruppe, die von Mitgliedern des NANO Teams und BitGrail geführt wurde, die zahlreichen Tweets und die enge Zusammenarbeit ergeben für Silver Miller aber ein anderes Bild. Es soll dem NANO Team klar gewesen sein, dass die Börse Probleme hatte und trotzdem arbeitete man eng mit dieser zusammen, um neue Investoren zu finden.

 

Urteil bleibt abzuwarten

Die Klageschrift der Sammelklage wurde eingereicht. Da das NANO Team in den USA lebt, muss sich dieses gegen die Klage verteidigen. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, dass sie keinen Hard-Fork durchführten, um Investoren zu retten. Dieser Vorwurf soll die Schuldfrage in Richtung NANO Team lenken.

Aussagen von Silver Miller zufolge wird die Schuld dadurch bestärkt, dass zum einen Investoren die Sicherheit der BitGrail Börse durch aktive Teilnahme an der Entwicklung vorgespielt wurde und zum anderen, dass NANO tausende Investoren zu BitGrail gelotst und dafür Geld erhalten haben soll.

Original via cryptoslate, Image via pixabay, CC0

Zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2018

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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