Vitalik Buterin schätzt Ethereum-Spam-Transaktionsgebühren auf $15 Millionen

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Vitalik Buterin schätzt Ethereum-Spam-Transaktionsgebühren auf $15 Millionen

Laut Vitalik Buterin haben die jüngsten Spam-Transaktionen von Ethereum mindestens 15 Millionen Dollar an Gas-Gebühren gekostet. Das Ethereum-Netzwerk wurde kürzlich mit Spam-Transaktionen überschüttet, Tausende von diesen schädlichen Transaktionen wurden durchgeführt. Zum ersten Mal lagen die Kosten für eine Ethereum-Transaktion über den Kosten für eine Bitcoin-Transaktion.

Bisher wurden die Angreifer noch nicht auf frischer Tat ertappt, im Verdacht steht jedoch das bekannte dApp-Entwicklerteam von EOS, das Bots für den Angriff genutzt haben soll.

Jetzt schaltete sich Vitalik Buterin, der Ethereum-Entwickler, in seiner typisch ironischen Art ein, um zu der hitzigen Diskussion etwas beizutragen. Er schlüsselte den Angriff auf:

Meinen Schätzungen zufolge kostete der jüngste TX-Spam auf das Ethereum Netzwerk bis zu 15 Millionen USD (= ca. 5 Millionen grüne Tees, ca. 75 Lambos, ca. 25 Coinbase Seed-Runden, ca. 0,9 Prozent des Telegram-ICOs). Die Prinzipien des freien Marktes verhindern, dass ich mich zu sehr über jemanden ärgere, der die ETH-Blockchain nutzt, aber wow.

Ein anderer Twitter-Nutzer kommentierte die Aussage Buterins und meinte, dass man darauf reagieren sollte, um das Ethereum-Netzwerk vor zukünftigen Spam-Transaktionen besser zu schützen. Ansonsten würden sich Nutzer ein schnelleres und stabileres System suchen.

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Vitaliks Philosophie

Obwohl er wegen dieses Vorfall wahrscheinlich ziemlich genervt ist, merkt er an, dass der freie Markt Ethereum nutzen kann, wie er möchte. Die Transaktionsgebühren werden durch den freien Markt bestimmt und dagegen kann weder er noch sonst jemand etwas machen.

Trotz seiner leichten Frustration scheint Buterin die Ideologie mehr zu schätzen als solche Angriffe. Außerdem sieht er das dezentrale ETH-System – selbst mit Angriffen wie diesen – als gerechter an als zentrale Blockchain-Projekte (wie EOS).

Vor dem Start von EOS im Juni 2018 merkte Buterin einige Kritikpunkte an der dPoS-Architektur der EOS-Blockchain an. Die Belohnungsstruktur, die 5 Prozent pro Jahr, umgerechnet also ca. 400 Millionen USD pro Jahr, ausschüttet, sorgt für einen verstärkten Konkurrenzkampf innerhalb des Systems.


Quelle: cryptoslate, Photo by Hanny Naibaho on Unsplash, CC0

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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